Experte: Alternatives Milieu war offen für Pädophile

Die linksalternative Bewegung war unfähig, die grundsätzliche Differenz zwischen Kindern und Erwachsenen zu erkennen und bot damit Pädosexuellen Raum für ihre Vergehen. Das schreibt Professor Sven Reichardt in der taz. »Bereits früh kam es auch zu pädophilen Handlungen, die in aller Öffentlichkeit besprochen wurden. Jedes Thema konnte, ja musste damals ›ausdiskutiert‹ werden.« 

Erst unter dem Einfluss der Frauenbewegung – und hier insbesondere Alice Schwarzers – wuchs das Bewusstsein für den Umstand, dass Ungleiches nicht gleichgesetzt werden darf. Aber erst Ende der achtziger Jahre nahm der Einfluss der Pädophilen auf die linksalternative Szene und die Grünen ab.

Über die Schuld des Grünen-Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit an den sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche schreibt Reichardt: Es war ein »Provokationshabitus«, der sich verselbständigt hatte, »wie etwa der TV-Auftritt Cohn-Bendits in einer französischen TV-Sendung von 1982 bewies, in dem er seine Gesprächspartner mit Lobeshymen auf die kindliche Sexualität aus der Fassung zu bringen versuchte. Ebendiese linksalternative Befreiungslogik und pure Provokationslust verschafften den Päderasten damals eine Bühne.«

 FreieWelt.net
Foto: Manuel M./flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0

Kommentare

  1. Mirko Bott sagt:

    Machen Sie sich doch nicht lächerlich mit so einer konstruierten Anklage! Diskutieren Sie doch besser mal den seit Jahrhunderten praktizierten, systematischen Kindesmißbrauch seitens einer großen Gruppe katholischer Priester und Bischöfe!

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