Schröder will Kindergeld erhöhen

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder möchte das Kindergeld um 35 Euro erhöhen und bei Kinder zukünftig den Erwachsenenfreibetrag anwenden. Die Kosten für das Paket gab die CDU-Ministerin mit 6,5 Milliarden Euro an. Mit ihrem familienfreundlichen Vorstoß setzte sich Schröder jedoch unmittelbar ins Kreuzfeuer der Kritik. 

Mehr Geld sei nicht die Lösung des Problems, lautete der Tenor nicht nur seitens des politischen Gegners. Gefragt sei die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, etwa durch den Ausbau von Betreuungsangeboten. Die CDU-nahe Wirtschaftsvereinigung bließ ins selbe Horn. Schröder gab sich dagegen selbstbewusst: „Wir verzichten bewusst auf die Anmaßung, den Familien vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben.“ Der Mix aus Kindergeld, Kinderzuschlag für Geringverdiener, und Steuervorteile hätte sich bewährt. Ein Manko musste Schröder dennoch bekennen: Trotz aller familienpolitischen Fördermaßnahmen belibt die Geburtenrate in Deutschland erschreckend niedrig.

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Foto: VoThoGrafie / flickr.com / CC BY 2.0

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