Studie: Kita-Subvention führt zu weniger Geburten

Staatliche geförderte Kinderbetreuung führt, einer bislang unveröffentlichten Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim zufolge, zu weniger Geburten. Wie die Rheinische Post berichtet, hätte die Modellrechnung der Studie gezeigt, „dass insbesondere Mütter mit bereits einem Kind im Falle einer subventionierten Betreuung zugunsten ihrer Erwerbstätigkeit auf ein zweites Kind verzichten würden.“ 

Mit staatlich geförderter Kinderbetreuung wären 75.000 Frauen mehr erwerbstätig, während gleichzeitig 38.000 Kinder weniger geboren würden.

Umgekehrt würden Mütter ohne staatlich geförderte Betreuungsangebote mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Kinder bekommen. Die Betreuung daheim steigere demnach den Wunsch und die Realisierung weiterer Kinder. „Je höher die Betreuungskosten für Eltern sind, desto wahrscheinlicher ist ein Rückzug der Mütter vom Arbeitsmarkt und ein Anstieg der Geburtenzahl.“

Gleichzeitig die Geburtenrate steigern und die Frauenerwerbsquote erhöhen, läßt sich, wie man an dieser Studie deutlich ablesen kann, nur schwer umsetzen. Fragt sich, wann sich diese Erkenntnis in der Politik durchsetzt.

 

Foto: Florian Seiffert (F*) / flickr.com / CC-BY-NC-SA 2.0

Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    Die ganze sog. „Familienpolitik“ in Deutschland hat nur ein Ziel: alle Frauen als Arbeitssklaven in die Betriebe holen, damit die Firmenbosse gut verdienen und die Aktionäre Geld bekommen. Der Staat unterstützt das, damit viele Frauen Steuern zahlen.

    Kinder stören dabei nur und müssen daher von klein an „wegorganisiert“ werden. Die ganze Debatte um Kinderbetreuung hat nur ein Ziel: die Kinder wegzuorganisieren, damit ihre Mütter frei von der Kindererziehung sind und der Wirtschaft als Arbeitssklaven zur Verfügung stehen.

    Dass es in Zukunft zu wenige Kinder geben wird, um die vielen Alten zu versorgen, ihnen die Renten zu erwirtschaften und sie zu pflegen, interessiert die heutigen Politiker nicht. Diese wollen nur die heutigen Gewinne und Steuern maximieren, doch was morgen passiert, ist denen egal.

    Wenn es gelingt, diese Denkweisen etwa breiter in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern, werden sich die Leute auch nicht mehr so leicht blenden lassen von Schlagworten wie „Chancengerechtigkeit“.
    Auch damit sollen die Kinder möglichst früh in staatliche Verwahranstalten gelockt werden, damit ihre Mütter von ihnen befreit als Steuerzahler schuften können.

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