CSU: Keine Neugestaltung des Betreuungsgeldes

Den Vorschlag der SPD, die Entscheidungskompetenz über die Auszahlung des Betreuungsgeldes auf die Bundesländer zu übertragen, lehnt die CSU ab. Sowohl CSU-Chef Horst Seehofer als auch die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, schlossen einen Kompromiss in diesem Punkt aus. 

“Wir werden das Betreuungsgeld den zahlreichen Eltern und Kindern, die in ganz Deutschland davon profitieren, ganz sicher nicht wieder wegnehmen”, sagte Hasselfeldt in der „Welt“. Hasselfeldt verwies darauf, dass es sich beim Betreuungsgeld um eine längst beschlossene Sache handele. Koalitionsverhandlungen seien nicht dazu da, „bestehende Gesetze rückgängig zu machen. Das Betreuungsgeld ist beschlossen, eingeführt und wird sehr gut angenommen.” Auch Seehofer betonte, dass es mit ihm keine Modifizierung des Betreuungsgeld-Gesetzes geben werde.

 

Foto: Harry Fichtner/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0

Quellen: www.welt.de und www.n-tv.de

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