Frau2000plus: Laßt das Gezocke ums Betreuungsgeld!

Die Organisation Frau2000plus der bekannten Buchautorin und Journalistin Birgit Kelle, die u.a. auch für FreieWelt.net bloggt, mahnt die Unionsparteien, das Betreuungsgeld nicht zum Gegenstand politischer Zockerei werden zu lassen. Stattdessen fordert sie Bestandsgarantie und Aufstockung des Betreuungsgeldes. 

Anlaß für ihren Apell sind die derzeitigen Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD. Die Sozialdemokraten hätten mit ihren jüngsten Äußerungen zu Ehegattensplitting und Betreuungsgeld gezeigt, daß „sie an der elterlichen Erziehung von Kindern kein Interesse mehr habe.“ Für Kelle – selbst Mutter von vier Kindern – sind die Forderungen nach der Abschaffung von Ehegattensplitting und Betreuungsgeld ein klarer Angriff auf die Familien-Autonomie.

Das Betreuungsgeld brauche vor diesem Hintergrund eine Bestandsgarantie, so Kelle. Und mehr noch, der derzeit geringe Betrag von 100 bzw. 150 Euro müsse dringend aufgestockt werden: „Dieser Staat subventioniert jeden Krippenplatz pro Kind und Monat mit 1.100 Euro. Ich kann nicht erkennen, warum die Kinder, die von den eigenen Eltern betreut und erzogen werden, dieser Gesellschaft nur 150 Euro wert sein sollten“, begründet Kelle ihre Forderung nach mehr Anerkennung für elterliche Erziehungsleistung.

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