EU-Linke für Sexualerziehungs-Pflicht und Abtreibung

Tausende Protest-Mails gegen den Antrag zur Einführung eines europaweiten Sexualerziehungs-Zwangs und die Legalisierung von Abtreibung haben in den vergangenen Tagen die deutschen Europaabgeordneten erreicht. Die Delegation DIE LINKE zeigt sich davon gänzlich unbeeindruckt. Sie wollen diesem Entschließungsantrag zustimmen.  

In ihrem Antwortschreiben begründet die Vorsitzende der Linken-Delegation, Cornelia Ernst, ihre Einstellung damit, daß eine Verletzung gegen das Recht auf Abtreibung – oder wie es im EU-Sprech neuerdings heißt „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ – ein „Verstoß gegen die Rechte von Frauen und Mädchen auf Gleichstellung, Nichtdiskriminierung, Würde, Gesundheit sowie Freiheit und Schutz vor unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“ sei. Abtreibung sei ein „Menschenrecht“, so Ernst.

Die Menschenrechte des ungeborenen Kindes scheinen die 56jährige Diplompädagogin ganz offensichtlich nicht zu interessieren. Dabei hat erst vor Kurzem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem richtungsweisenden Urteil entschieden, daß der Mensch ab der Befruchtung ein Mensch sei, weswegen die Menschenwürde des Embryos durch europäische und internationale Rechtsinstrumente zu schützen sei.

Ernst verweist überdies darauf, daß „Frauen das Recht haben (…) eigenverantwortlich über die Anzahl ihrer Kinder, den Zeitpunkt und die Geburtenabstände zu entscheiden“. Dies als Begründung für die Legalisierung von Abtreibung anzuführen, zeigt, welch Geistes Kind der Entschließungsantrag ist.

Auch die Absicht, eine Sexualerziehungspflicht in allen europäischen Grund- und Sekundarschulen einzuführen, verteidigt Ernst in ihrem Schreiben. „Eine umfassende, für alle Schüler verbindliche Sexualerziehung“ sei wichtig, um  z.B. die „Zahl von Teenagerschwangerschaften“ zu verringern.

Dabei ist die Zahl der Teenangerschwangerschaften in den letzten Jahren in Deutschland (und Europa) kontinuierlich gestiegen. Zeitgleich ist die Sexualerziehung in Schulen intensiviert worden und setzt seit einigen Jahren immer früher, in vielen Bundesländern bereits in der Grundschule, an. Amerikanische Studien belegen, daß seit Einführung der „Sex Education” in den USA etwa Teenager-Schwangerschaften dort nicht weniger werden, sondern zunehmen und daß immer mehr Jugendliche immer früher Sexualkontakte suchen. Staatliche Sexualerziehung scheint ganz offensichtlich das Problem nicht zu lösen, sondern im Gegenteil, zu verschärfen.

 

Schreiben Sie hier Ihren Protest gegen den geplanten Entschließungsantrag und helfen Sie mit, Legalisierung von Abtreibung und die Einführung eines Sexualerziehungszwangs in Europa zu verhindern.

 

Foto: www.cornelia-ernst.de

Kommentare

  1. Ilja Vydrin sagt:

    Bitte lassen Sie ihre dreckige Finger von unseren Kindern!
    Schule ist kein Pornostudio.

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