Wir – die Christdemokraten – sind grundsätzlich gegen ein Recht auf Abtreibung

Interview mit Christa Klaß

Im Interview mit FreieWelt.net klärt die CDU-Europaabgeordnete Christa Klaß über die Hintergründe des »Estrela-Berichts« auf. Ihr Fazit: Er schadet vor allem den Frauen. 

FreieWelt.net: Bitte schildern Sie, wie der »Estrela-Bericht« (»Bericht A7-0306/2013 über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte (2013/2040(INI)«zustande kam. In welchem Zusammenhang steht er mit dem Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative ONE OF US?

Christa Klaß: Es handelt sich bei diesem Bericht um einen Initiativbericht, der auf Anfrage der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (S&D) erstellt wurde. Berichterstatterin ist Edite Estrela. Der Berichtsentwurf dient als Diskussionsgrundlage und stellt nach der Abstimmung im Plenum die Meinung des Europäischen Parlaments dar.

FreieWelt.net: Sie haben im Frauenausschuss (FEMM) Änderungsanträge zum Berichtsentwurf eingebracht. Worauf bezogen sich die und was ist mit ihnen geschehen?

Christa Klaß: Die von uns eingereichten Anträge sollten überzogene Forderungen und Formulierungen streichen und die generelle Wichtigkeit der Bildung und das Recht auf Information über die bestehende Rechtslage in den Vordergrund des Berichts stellen. Die Mitgliedsstaaten sollten dazu aufgefordert werden, der besonderen Situation der Frauen in der nationalen Gesetzgebung Rechnung zu tragen. Leider wurden die Anträge während der Abstimmung des Frauenausschusses abgelehnt.

FreieWelt.net: Beobachter wie Jürgen Liminski unterstellen, dass implizit nicht nur die Freigabe der Abtreibung gefordert wird, sondern dass auch pädophilen Übergriffen der Weg gebahnt werden könnte. Was sagen Sie?

Christa Klaß: Die sozialistische Berichterstatterin fordert ganz klar das Recht auf Abtreibung und Sexualunterricht schon in der Grundschule. Diese Bildungsansätze sind für Grundschüler nicht geeignet.

FreieWelt.net: Gestern wurde der Entwurf an den Ausschuss zurückverwiesen; das wird als Sieg der Gegner gewertet. Werden die Abtreibungsbefürworter jetzt einen neuen Versuch starten?

Christa Klaß: Ich hatte für die die Endabstimmung eine namentliche Abstimmung beantragt, um ganz klar zu machen, wer für und wer gegen diese überzogenen Aussagen gestimmt hat.

Wir – die Christdemokraten – sind grundsätzlich gegen ein Recht auf Abtreibung, gegen Abtreibung als Mittel zur Regulierung der Bevölkerungsentwicklung und gegen eine Überhöhung der sexuellen Rechte der Frauen. Diese Meinung werden wir auch zukünftig vertreten.

FreieWelt.net: Warum sollte man sich überhaupt mit diesem und anderen Berichten und Berichtsentwürfen beschäftigen? Worin liegt ihre Bedeutung?

Christa Klaß: Wir brauchen solche Berichte nicht. Europa hat in diesen Bereichen keine Zuständigkeit. Solche Berichte werden als »Spielwiese« für nicht ausgefüllte Europaabgeordnete gemacht. Nach der Motto »Was ich schon immer mal sagen wollte« kommen hier Themen auf, die mit einem christlichen Europa nichts zu tun haben. Das Europäische Parlament tut sich und den Frauen damit einen Bärendienst. Diese Berichte kosten unnötig Kraft und Ressourcen, die sonst dringend gebraucht werden.

FreieWelt.net: Vielen Dank für das Gespräch.

Foto: christa-klass.de

Kommentare

  1. Markus Michael WOLF sagt:

    1.
    Es muss ein unabdingbares Menschenrecht auf Abtreibung geben.
    2.
    Schade, dass der Estrela-Bericht nicht durchgekommen ist.
    3.
    Ein Abtreibungsverbot ist nicht einmal aus dem christlichen Glauben ableitbar und selbst WENN,
    dann darf ich daran erinnern, dass wir in Deutschland RELIGIONSFREIHEIT haben und gemäß Artikel 137 Grundgesetz es keine Staatskirche bzw. keine Staatsreligion gibt.

    Markus Michael WOLF
    Befürworter des Menschenrechtes auf Abtreibung

  2. Markus Michael WOLF sagt:

    Christa Klaß sagt:

    „Wir – die Christdemokraten – sind gegen ein Recht auf Abtreibung“

    Das Gebot „Du sollst nicht töten!“ bezieht sich auf „Menschen“, die den Vorgang der GEBURT hinter sich haben.
    Aus dem 2. Buch Mose, Kap. 21,22 kann man „ableiten“, dass eine Abtreibung SCHLIMMSTENFALLS eine „lässliche“ Sünde, keine Todsünde ist.
    Im 2. Buch Mose 21,22 wird geschildert, wenn sich Männer prügeln und dadurch „geht einer Frau die Frucht ab“, so muss an den Ehemann der ehemals schwangeren Frau „Strafe“ gezahlt werden.
    (Gemeint war wohl „Schadensersatz“?)

    Es wird aber nicht verlangt, dass der Mann, der schuld am „Fruchtabgang“ ist, hingerichtet werden soll, wie es damals bei „Mord“ geschah,
    es wird auch nicht gesagt, dass derjenige der schuld am „Fruchtabgang“ war ein „Mörder“ sei.
    Es wird von einer „Frucht“, nicht von „Mensch“ gesprochen,
    es wird von „abgehen“, NICHT „töten“ gesprochen und es gibt kein elftes Gebot bzw. „5a-Gebot“, welches wörtlich oder sinngemäß lautet:
    „Du sollst nicht abtreiben!“ bzw.
    „Du sollst keine Frucht abgehen lassen!“

    Ein uralter Rechtsgrundsatz sagt: „Was nicht verboten ist, ist erlaubt“.

    Somit ist die Abtreibung nach dem christlichen Glauben NICHT verboten oder wie gesagt schlimmstenfalls eine „lässliche“ Sünde, also eine Sünde, die „erlassen“ werden kann und ganz davon abgesehen:
    Selbst WENN mit Ach und Krach aus dem Christentum ein Abtreibungsverbot abgeleitet werden kann, dann darf ich darauf aufmerksam machen, dass wir in Deutschland RELIGIONSFREIHEIT haben und gemäß Artikel 137 Grundgesetz gibt es in Deutschland keine Staatsreligion bzw. Staatskirche, so dass es staatsrechtlich gesehen ein MENSCHENRECHT auf ABTREIBUNG geben muss,
    ohne wenn und aber.

    Markus Michael WOLF
    „Abtreibungsbefürworter“

  3. Markus Michael WOLF sagt:

    Peinliche Frage an alle Katholikinnen und Katholiken:

    WER hat die Fristenregelung beim Schwangerschaftsabbruch erfunden?

    Halten Sie sich fest!
    Ob Sie´s glauben oder nicht, es war niemand anders als die Katholische Kirche und zwar in folgender Form:

    Von 1140-1869, mit einer dreijährigen Unterbrechung von 1588-1591, gab es im römisch-katholischen Kirchenrecht die „Sukzessivbeseelung“, welche beinhaltete, dass ein männlicher Embryo vierzig Tage nach der Empfängnis „beseelt“ sei und ein weiblicher Embryo nach achtzig Tagen und weil man damals das Geschlecht des Schwangerschaftsgewebes nicht identifizieren konnte, durften Frauen bis zum 80. Tag der Schwangerschaft abtreiben, ohne exkommuniziert zu werden, eventuell gar noch länger, weil man damals durch Augenkontakt wohl nicht feststellen konnte, ob eine Frau im 70., 80., oder gar 90. Schwangerschaftstag war?!
    Und Herr GRATIAN, der „Vater des römisch-katholischen Kirchenrechtes“, sagte:
    „Wer abtreibt, bevor die Seele im Leib (des Embryos) ist, ist kein Mörder!“
    Somit wurde seitens der Katholischen Kirche das Schwangerschaftsgewebe vor der „Beseelung“ auch als Zellhaufen angesehen.
    Und die Achtzigtagesfrist entspricht in etwa der heutigen Zwölfwochenfrist.

    Und sowohl bei der Sukzessivbeseelung als auch heute bei der Fristenregelung wurde und wird davon ausgegangen, dass bei der Zeugung noch kein „Mensch“ vorhanden war.

    So, nun bin ich mal gespannt, ob meine drei ätzenden Kommentare freigeschaltet werden.

    Markus Michael WOLF

  4. Markus Michael WOLF sagt:

    Zunächst einmal vielen Dank, dass meine ätzenden Kommentare freigeschaltet wurden.
    Ich rege die AbtreibungsgegnerInnen an, vielmehr fordere diese auf, ihre konträre Meinung ebenfalls zu veröffentlichen.

    Ich muss noch auf etwas aufmerksam machen, was bisher gar nicht oder nur unzureichend beleuchtet wurde:

    Anno 1926 tagte in Jena der Reichsärztetag.
    Dieser reichsärztetag schätzte die Zahl der jährlichen illegalen Abtreibungen auf 800.000 – in Worten: achthunderttausend.
    Ferner schätzte man die Letalitätsrate auf 1,25%, also zehntausend dieser illegalen Abtreibungen verliefen tödlich.
    Nehmen wir mal den unrealistischen Fall an, diese 800.000 Schwangerschaften wären anstatt abgetrieben ausgetragen worden, dann hätte Hitler ein paar MILLIONEN mehr Soldaten und Rüstungsarbeiterinnen, welche ihrerseits wiederum einige MILLIONEN Menschen anderer Nationen zusätzlich ermordet hätten.

    Ich fordere mit Nachdruck die Damen und Herren selbsternannte „LebensrechtlerInnen“ auf, insbesondere zu diesem Gesichtspunkt Stellung zu beziehen.

  5. Markus Michael WOLF sagt:

    Ich will an dieser Stelle die „Predigt“, gemeint ist ein Artikel in der kath.net vom 22. Februar 2011, 12:00 in Stücke reissen.
    Der Artikel ist zwar schon über sechs Jahre alt, aber die Abtreibungsthematik ist nach wie vor aktuell und solange diese „Predigt“, diese aus meiner Sicht Hasstirade in kath.net veröffentlicht ist, sehe ich mich veranlasst, dieser „Predigt“ auf das Entschiedenste zu widersprechen.
    Gehalten hat die „Predigt“ der österreichische Weihbischof und Abtreibungsgegner ANDREAS LAUN.
    Der Artikel hat die Überschrift:
    „Bischof Laun: Warum gegen Abtreibung?“
    Die Hasstirade Laun´s in kath.net ist so lang wie ein Rattenschwanz, ich will mich bei meiner Widerlegung auf die Textstellen beschränken, die besonders ins Auge springen.
    1.
    Laun schreibt:
    „Alle wissen es! behauptet wird in dieser großen Debatte um Abtreibung immer, der Embryo sei noch kein Mensch! Ich aber habe den dringenden Verdacht: Eigentlich glaubt das wirklich niemand, im Grunde ihres Herzens wissen alle, der Mensch existiert von der Empfängnis an. Abtreibung ist daher die absichtliche Tötung eines Menschen und daher objektiv ein Mord!“
    Korrektur:
    Was Laun nicht sagt.
    Wenn Laun behauptet, der Mensch existiere ab der Zeugung(Empfängnis), kann er mir bzw. uns, also allen, die es ebenso gerne wissen wollen dann verraten, WARUM in unseren fälschungssicheren Personalausweisen der Beginn des Mensch-Seins, des Personseins, des Lebens als mit der GEBURT definiert und terminiert wird???
    Kann Herr Laun uns verraten, warum im römisch-katholischen Kirchenrecht von 1140-1588 und von 1591-1869 die „Sukzessivbeseelung“ verankert war?
    Kann Herr Laun uns verraten,
    aus welchem grunde sich die führenden Kirchenmänner es im Jahre 1869 anders überlegt haben???
    Ich habe Herrn Laun diese Fragen unzählige Male per Email gestellt, aber nie eine Antwort darauf erhalten.
    2.
    Herr Laun schreibt weiter:
    „Kein Arzt sagt zur Frau: Ich zeige Ihnen jetzt den zellhaufen, aus dem später Ihr Kind entsteht!“
    Korrektur:
    Laun vergleicht Äpfel mit Birnen.
    Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob die Frau schwanger sein WILL, ein Kind gebären WILL oder NICHT.
    Wenn die Frau schwanger sein will, dann ist doch alles o.k., dann ist das Schwangerschaftsgewebe zwar ebenfalls ein Zellhaufen, aber das ist ein ÜBERGANGSSTADIUM.
    Wenn aber die Frau abtreiben will, die Schwangerschaft nicht austragen will, wenn sie auf der Anklagebank sitzt, wenn sie bezichtigt wird, einen „Mord im Mutterleib“ begangen zu haben, dann sollte man das haltlose, unwissenschaftliche, verleumderische Geschwätz der Abtreibungsgegner massiv zurückweisen.
    3.
    Laun zitiert „Mutter“ Teresa, welche gesagt hat:
    „Die Abtreibung ist die größte gefahr für den Weltfrieden!“
    Korrektur:
    Das ist dummes Geschwätz.
    Abtreibungen können sogar den frieden sicherer machen.
    Beispiel:
    Der Reichsärztetag in Jena 1926 schätzte, dass jährlich in Deutschland 800.000 – in Worten: achthunderttausend – Abtreibungen vorgenommen würden.
    Nehmen wir an, diese Schwangerschaften wären ausgetragen worden, dann hätte das u.a. zur Folge, dass Hitler noch ein paar MILLIONEN Soldtaen und Rüstungsarbeiterinnen mehr gehabt hätte, welche wiederum weitere Millionen Menschen anderer Nationen getötet hätten.
    Und in den 1980er Jahren kam es in der Friedensbewegung vor, dass Frauen einen „Gebärstreik“ machten, solange keine Kinder in die Welt zu setzen, bis abgerüstet wird.
    Ich hoffe, jetzt ist allen klar, dass diese „Mutter“ Teresa mit dem Geschwätz „Abtreibungen gefährden den Weltfrieden“ dummes Zeug geredet hat.
    Übrigens:
    Wieso nannte diese Dame sich „Mutter“ Teresa?
    Ich dachte, der Nonnenorden, in dem diese Dame war, verbietet den Nonnen, Kinder zu gebären???
    4.
    Laun zitiert den Hitlerstellvertreter MARTIN BORMANN, der tatsächlich Zwangsabtreibungen gefordert hat für „rassenbiologisch minderwertige“.
    Laun mimt hier den „Nazigegner“.
    Laun VERSCHWEIGT,
    dass die Katholische Kirche mit den Nazis das reichskonkordat abgeschlossen haben;
    dass katholische Kardinäle, insbesondere Kardinal GALEN, der angebliche „Löwe von Münster“ ausdrücklich Hitler´s Angriff auf die UDSSR begrüßt hat.; Laun VERSCHWEIGT, dass die Katholische Kirche nach 1945 Naziverbrechern zur Flucht verhalf.
    Siehe das Buch:
    „Persilscheine und falsche Pässe.
    „Wie die Kirchen den Nazis halfen“, von
    ERNST KLEE, Fischer Taschenbuch-Verlag
    5.
    Laun schreibt:
    „…wie überzeugend Papst Johannes Paul II das Nein zur Fristenlösung begründet…“
    Korrektur:
    Wen „überzeugt“ Karol Woytila mit dem Nein zur Fristenlösung???
    Woytila alias Johannes Paul II hat sich 1991, als der II. Golfkrieg tobte, GEGEN die beendigung dieses Krieges ausgesprochen.
    Woytila ist damit ein Kriegsverbrecher.
    Es ist beileibe keine „Inkonsequenz“, wenn Woytila alias Johannes Paul II einerseits Abtreibung als „Verbrechen“ und „Mord“ diffamiert, aber zum Krieg hetzt, nein, das ist extrem konsequent.
    Durch Abtreibungen wird kein Kanonenfutter, kein menschenmaterial für Kriege reproduziert, daher sieht Herr Woytila sich gezwungen, Abtreibung als „Wehrkraftzersetzung“ zu verdammen.
    6.
    Laun behauptet,
    „…die heutige Politik ist so frauenfeindlich, wie wenn man die Skalverei wieder einführen wollte und die Schwarzen zu überzeugen versuchte, dies diene ihrem Wohlergehen.“
    Korrektur:
    Selten so dummes Zeug gelesen.
    Die Schmerzgrenze ist überschritten.
    Diesen Blödsinn dürfte selbst der Großteil der Katholischen Kirche und der AbtreibungsgegnerInnen nicht glauben.
    7.
    „Natürlich“ ist Laun auch gegen Abtreibung bei vergewaltigung.
    Wer sich gegen Abtreibung bei vergewaltigung ausspricht, begeht zwar nicht de jure, aber de facto indirekt Anstiftung, Beihilfe und Begünstigung zu Vergewaltigung.
    Es gibt die „bewusstseinsbildende Kraft des Rechtes“.
    Wenn Abtreibungen selbst bei Vergewaltigung verboten ist, signalisiert das den vergewaltigern, dass eine kleine, gepflegte Vergewaltigung „sooo“ schlimm nun auch wieder nicht sein kann.

    Ich mache erst mal Schluss mit dem Angriff auf den Artikel: „Bischof Laun: Warum gegen Abtreibung?“ in kath.net vom 22. Februar 2011, 12:00 Uhr
    ich bitte Sie alle,
    liebe LeserInnen, lesen Sie diesen Artikel selber und schreiben Sie Ihre Meinung hierzu.
    Und ich „bitte“
    die Redaktion, diesen Leserkommentar trotz oder gerade wegen des brisanten Inhalts freizuschalten.
    Sollten Sie verklagt werden,
    dann erkläre ich mich, Markus Michael WOLF, allein straf- und zivilrechtlich verantwortlich.

  6. Markus Michael WOLF sagt:

    Ich fahre fort mit meiner Kritik am Artikel:
    „Bischof Laun: Warum gegen Abtreibung?“
    in kath.net vom 22. Februar 2011, 12:00 Uhr.

    8.
    Bischof und Abtreibungsgegner ANDREAS LAUN beruft sich mehrfach auf Kurt Tucholsky und Bertolt Brecht. –
    Korrektur:
    Das ist eine bodenlose Frechheit!
    Brecht und Tucholsky würden sich im Grabe umdrehen, würden sich schämen, von so einem Typen wie Laun MISSBRAUCHT zu werden.
    Bischof Laun steht nicht nur weit rechts von Tucholsky und Brecht,
    Brecht und Tucholsky waren Gegner des § 218.
    Herr Laun,
    was Sie machen ist
    „Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“
    Das dürfte in Österreich ebenso strafbar sein wie in Deutschland?!
    9.
    Laun behauptet,
    „Frauen würden „“gezwungen““(?), ihre Kinder töten zu lassen.-
    Korrektur:
    Das ist schon deshalb Quatsch, weil das Schwangerschaftsgewebe kein „Kind“, sondern ein Zellhaufen ist,
    zweitens ist das Blödsinn, weil das Schwangerschaftsgewebe bei der Abtreibung nicht „getötet“ wird, sondern es wird VERHINDERT, dass ein Mensch entsteht.
    Aber eine „Tötung“ setzt voraus, dass „Leben“, ein „Lebewesen“ existiert, dessen Leben ein ENDE bereitet wird.
    Das ist aber bei einem Zellhaufen NICHT der Fall.
    Wenn Laun suggerieren will, Frauen würden „gezwungen“ abzutreiben, so hat Laun die Darlegungs- und Beweislast, dass dieser „Zwang“ strafrechtlicher Art sein soll.
    Diesen Beweis hat Laun nicht mal zu einem Prozent erbracht.
    10.
    Siehe auch Punkt 9!
    Laun behauptet, Frauen würde „verboten“, über Abtreibung und dessen angebliche Folgen zu sprechen.-
    Korrektur:
    Was meint Laun mit „verboten“?
    Ein gesetzliches „Verbot“ gibt es NICHT, das steht so fest wie das Amen im Wiener Stephansdom.
    Falls Laun die Absicht haben sollte, ERNST genommen zu werden, sollte er beweisen, sollte er erläutern, was er mit dem Wort „verboten“ SAGEN WILL?

    Ich hoffe, Laun´s „Predigt“ zur Genüge zerfetzt zu haben.
    Ich hoffe, jeder Frau und jedem Mann ist KLAR,
    dass es Herrn Laun und der Katholischen Kirche, die seit mehreren Jahren ungestraft als „Kinderfickersekte“ bezeichnet werden darf, bei der Hetzkampagne gegen Abtreibung um alles mögliche geht, nur um eines nicht:
    Das Wohl des Embryos interessiert die Pfaffen einen SCHEISSDRECK.
    Mit der Kampagne gegen Abtreibung geht es der Kinderfickersekte darum:

    – Sexualität zu „bestrafen“
    – Die Pfaffen brauchen viele Kinder, um ihre perversen sexuellen Gelüste ausleben zu können(„Kinderfickersekte“)
    Marsch für das „Leben“ bedeutet, das nicht vorhandene „Recht“ der Pfaffen, ihre sexuellen perversen gelüste „auszuleben“.
    – Kanonenfutter für Kriege zu reproduzieren
    – Profite der „Babybranche“ zu erhöhen.
    (Gemeint ist die Industrie bzw. Branche wie Babykleidung, Babynahrung, Spielzeugindustrie und alle anderen Branchen, die davon profitieren, dass möglichst viele Wechselbälger auf Teufel komm raus in die Welt gesetzt werden)
    Und
    was die Bezeichnung „Kinderfickersekte“ anbelangt:
    Surven Sie unter dem Suchbegriff:
    „Katholische Kirche darf als Kinderfickersekte bezeichnet werden“
    Seit die Staatsanwaltschaft Berlin abgewatscht wurde, hat keine andere Staatsanwaltschaft in Deutschland Anklage wegen dieser Bezeichnung erhoben.
    Für mich wäre das ein gefundenes Fressen, wenn irgendeine Staatsanwaltschaft gegen mich deshalb Anklage erheben würde.
    Ich würde einen öffentlichen „Schauprozess“ veranstalten, ich würde der Kinderfickersekte eine vernichtende Niederlage, eine vernichtende Blamage zufügen.
    Markus Michael WOLF
    Ehemaliges Zwangsmitglied der Kinderfickersekte

  7. Markus Michael WOLF sagt:

    Seit der Kampagne „Ich habe abgetrieben“ steht die Finanzierung der Abtreibungen durch die Krankenkassen unter Dauerbeschuss der selbsternannten „LebensrechtlerInnen“ und zwar mit den fadenscheinigsten „Argumenten“.
    Ein „Argument“ war,
    eine Schwangerschaft sei keine Krankheit und deshalb dürften die Krankenkassen keine Abtreibungen bezahlen.
    Dieser Schuss geht nach hinten los, denn wenn eine Schwangerschaft keine Krankheit sein soll, dann dürften auch die gebärwilligen Damen nicht auf Kosten der Krankenkassen gebären.
    Wenn die Krankenkassen
    keine Abtreibungen mehr bezahlen dürfen, wie es die selbsternannten „LebensschützerInnen“ gerne hätten, dann würde zeitgleich eine
    „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ gegründet.
    Die reicheren Schichten der Bevölkerung,
    z.b. die Zahnarztgattin bzw. die Zahnärztin selber könnten Abtreibungen aus ihrer Kaffeekasse bezahlen, während die ärmeren Schichten, insbesondere die Stützeempfängerinnen entweder Kinder gebären müssen oder zur Engelmacherin gehen müssen, was geschichtlich belegt zu einer hohen Letalitätsrate führt.
    ALLEIN
    schon diese Spaltung der Gesellschaft in zwei Klassen ist ein Grund, FÜR ein RECHT auf Abtreibung auf Kosten der Krankenversicherung zu kämpfen neben unzähligen weiteren Gründen.

  8. Markus Michael WOLF sagt:

    Ich muss mich korrigieren:
    In meinem Leserkommentar vom 27. Juni 2017, 23:31 Uhr habe ich geschrieben, der Reichsärztetag von Jena anno 1926 habe die Zahl der damals illegalen Abtreibungen auf 800.000 geschätzt.
    RICHTIG
    muss es heißen:

    „Der 45. Deutsche Ärztetag in Eisenach stellte 1926 fest, dass die Zahl der jährlichen Abtreibungen in Deutschland auf 500.000-800.000 geschätzt wird, darunter etwa 10.000 Todesfälle.
    Diese Fälle geschahen, bedingt durch § 218 des Reichsstrafgesetzbuches in der Illegalität“

    Bitte geben Sie mit google ein „Cyankali(Wolf)“ und „Cyankali-Ein Film, den man sehen muss. Beklemmend aktuell“
    dann können Sie meine Korrektur dort nachlesen.

    Ich habe irrtümlich „Jena“ statt „Eisenach“ angegeben und ich habe nur die Obergrenze von 800.000 genannt, der 45. reichsärztetag schätzte die Zahl aber auf 500.000-800.000.-
    Allerdings, wenn die Zahl der illegalen „nur“ 500.000 betrug, die Todesfälle aber 10.000, dann wäre die Letalitätsrate bei 2 – zwo – Prozent statt 1,25 – eins-komma-fünfundzwanzig.

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