Dorothee Bär antwortet auf E-Mail-Appell: Betreuungsgeld ist für die CSU nicht verhandelbar

Hunderte Bürger sind der Aufforderung der Initiative Familienschutz gefolgt und haben sich auf Abgeordneten-Check.de dem E-Mail-Appell für das Betreuungsgeld angeschlossen. Die stellvertretende CSU-Generalsekretärin, Dorothee Bär, stellte daraufhin klar: „Das Betreuungsgeld bleibt!“ 

Die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig Beverfoerde, hatte vor wenigen Tagen dazu aufgerufen, sich ihrem E-Mail-Appell an die Koalitionsverhandlungsführer der Arbeitsgruppe Familie anzuschließen, in dem sie die Beibehaltung des Betreuungsgeld-Gesetzes fordert. Hunderte Bürger sind dem Aufruf der Initiative Familienschutz gefolgt und haben sich dem E-Mail-Appell angeschlossen. Viele nutzten auch die Gelegenheit in persönlichen Mails an die Politiker für das Betreuungsgeld zu werben.

Dorothee Bär, stellvertretende CSU-Generalsekretärin und Sprecherin der Unionsfraktion im Familienausschuß, bedankte sich in ihrem Antwortschreiben für „die Ermutigung und die viele Unterstützung“, die sie in den letzten Tagen erhalten habe. Die Debatte um das Betreuungsgeld sei, so Bär, „teilweise deutlich unter der Gürtellinie“ verlaufen und „von manchen, auch aus der SPD, auf dem Rücken derjenigen Eltern ausgetragen wurde, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst erziehen wollen und dafür berufliche Ambitionen zurückstellen.“ Für sie und die CSU sei das Betreuungsgeld deshalb auch „nicht verhandelbar“ und versicherte: „Das Betreuungsgeld bleibt.“

Obwohl das Gesetz erst seit wenigen Monaten in Kraft ist, hatten kurz nach der Wahl führende SPD-Politiker erneut die Abschaffung dieser finanziellen Unterstützungsleistung für Eltern, die ihre 1- und 2jährigen Kinder nicht in einer Kinderkrippe betreuen lassen, gefordert. Für Beverfoerde ein Schlag ins Gesicht für alle Eltern, die sich liebevoll daheim um ihren Nachwuchs kümmern und die fest mit der ohnehin schon geringen Unterstützung gerechnet haben bzw. diese längst erhalten.

Die Antworten der anderen 16 Politiker stehen noch aus. Hier finden Sie die Unions- und SPD-Politiker der Arbeitsgruppe Familienpolitik mit Link zum E-Mail-Appell.

Foto: Dorothee Bär © ToKo

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