Streit in der AG Familie: SPD-Vize stellt Koalition in Frage

Foto: blu-news.org/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0 (Ausschnitt)

Der Streit über die Gleichstellung von Homosexuellen ist in der Arbeitsgruppe ‚Familie‘ eskaliert. Die Runde wurde abgebrochen. SPD-Vize Schwesig stellt die schwarz-rote Koalition in Frage. 

Nach Informationen der “Welt” gab es in der sechsten Runde der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD heftige verbale Wortgefechte. Der Grund soll die Gleichstellung Homosexueller sein. Die Arbeitsgruppe ‘Familie, Frauen und Gleichstellung’ hatte daraufhin ihre Sitzung abgebrochen und die Verhandlungen bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig hat angeblich die designierte Regierungskoalition in Frage gestellt: “Ich kann den SPD-Mitgliedern unter diesen Umständen nicht empfehlen, einer Koalitionsvereinbarung zuzustimmen.” Sie bezieht sich damit auf den Koalitionsvertrag, der von allen SPD-Parteimitgliedern in einer Urabstimmung abgesegnet werden muss.

Die Arbeitsgruppe hatte zuvor bereits beim Thema Frauenquote und Adoptionsrecht heftig gestritten. Vorerst hieß aus den Lagern beider Parteien, dass weitere Verhandlungen unter diesen Umständen keinen Sinn machen würden.

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