Markus Ferber (CSU) wirbt für Ablehnung des »Estrela-Berichts«

Foto: www.markus-ferber.de

Der Protest-Aufruf der Initiative Familienschutz gegen den umstrittenen »Estrela-Bericht« erfährt positive Ressonanz. Der Vorsitzende der CSU-Europagruppe im EU-Parlament, Markus Ferber, kündigt ein gemeinsames Eintreten der EVP-Fraktion gegen den Bericht an. 

Markus Ferber, Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament, hat angekündigt, sich in den „kommenden Tagen gemeinsam mit meinen Kollegen aus der EVP-Fraktion für eine Ablehnung des »Estrela-Berichts« bei der Plenarabstimmung“ zu werben. Damit reagiert er auf E-Mails zahlreicher Bürger, die gegen die Vorgehensweise zum »Estrela-Berichts« im Frauenausschuß protestiert hatten.

Das EU-Parlament hatte vor wenigen Wochen den umstrittenen Bericht „zur reproduktiven und sexuellen Gesundheit“ zur Neuberatung in den Frauenausschuß zurückverwiesen. Nun ist der Bericht ohne substanzielle Korrekturen oder Änderungen erneut vom Frauenausschuß verabschiedet worden. Kurz vor der Abstimmung war bekannt geworden, daß man den ungeänderten Bericht in Hinterzimmerabsprachen bereits durchgewinkt hatte. Die Initiative Familienschutz hatte daraufhin eine E-Mail-Protestaktion an alle deutschen EU-Abgeordneten gestartet und diese aufgerufen, den »Estrela-Bericht« in den Beratungen der kommenden Wochen endgültig abzulehnen.

Ferber versicherte in seinem Schreiben zudem, sich „auch in Zukunft im Sinne des Lebensschutzes in die Diskussion“ einzubringen. Bleibt zu hoffen, daß seine Haltung im EU-Parlament viele Nachahmer findet.

Hier kann man sich dem Protest an eine Auswahl wichtiger deutscher Vertreter im Europäischen Parlament direkt anschließen:

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