Estrela-Bericht soll erneut ins EU-Parlament: Jetzt Beschwerde-Appell an EP-Präsident und Fraktionsführer schicken

Bild: Initiative Familienschutz 

In der vergangenen Woche ist der Estrela-Bericht im Frauenausschuß in lediglich leicht gekürzter Form mit 18 zu 15 Stimmen erneut verabschiedet worden. Dies ist ein Skandal, denn die Vorgehensweise, den Estrela-Bericht ohne grundlegende Neufassung wieder ins Parlament einzubringen, verstößt gegen die Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments. Dies wurde vom juristischen Dienst des Europaparlaments festgestellt. Mehrere Fraktionen sowie einzelne Mitglieder haben sich schriftlich beim Parlamentspräsidenten beschwert und eine Prüfung durch den Ausschuß für konstitutionelle Fragen beantragt.

Übermorgen, also am 5. Dezember, werden Parlamentspräsident Martin Schulz und die Fraktionsführer darüber entscheiden, ob der „Estrela-Bericht“ am 10. Dezember im Plenum des Europaparlaments zur Abstimmung kommt oder nicht. Schreiben Sie bitte dem Präsidenten Martin Schulz und den Fraktionsführern und fordern Sie sie auf, die Abstimmung zum „Estrela-Bericht“ solange auszusetzen, bis die Verfahrensverstöße vollständig aufgeklärt sind.

Hier geht’s zum E-Mail-Protest an EU-Präsident Martin Schulz.
Hier geht’s zum E-Mail-Protest an die Fraktionsführer des EU-Parlaments.

Für den Fall, daß Herr Schulz und die Fraktionsführer den Estrela-Bericht nicht von der Tagesordnung nehmen, ist erneut eine Demonstration vor dem Europaparlament in Straßburg in Planung. Nähere Informationen dazu sollen in Kürze folgen.

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Kommentare

  1. Rita Eberhardt sagt:

    Ich finde es traurig, das Menschen sich beschweren, das wir in Deutschland/ Europa aussterben. Und dann soll ein Gesetz verabschiedet werden, das ungeborenes Leben tötet. Haben diese Menschen, die diese Gesetze verabschieden wollen, alle vergessen, dass sie auch mal so ein „ungeborenes Leben“ waren, und wenn ihre Mutter so gedacht hätte, sie heute nicht am Leben wären.
    Ich bin strikt dagegen, das ein ungeborenes Leben „entfernt“ -abgetrieben wird. Gerade dort wo dieses kleine Leben Schutz haben soll, wird es von denen, die es beschützen sollen bedroht.REb

  2. angel .bauer sagt:

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr mich als Frau eine früher gemachte Entscheidung über viele Jahre
    psychisch belastet hat. Deshalb spreche ich mich sowohl gegen die Freigabe von „Abtreibung“ bzw. auch für den Schutz aus , den Kinder vor den Sexualerziehungspraktiken irgendwelcher „Freidenkler“ benötigen. Als Lehrkraft in der Erwachsenenbildung
    weiß ich wohl , welche Schäden ein derart „freies“
    Erziehen im Bereich der Sexualkunde an Grundschulen
    nach sich ziehen wird. Danke u. viel Erfolg

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