SPD-Familienministerin a. D. Renate Schmidt: »Flammende Rede« für Mütterrente

Foto: bennijanzen/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0

Die ehemalige SPD-Familienministerin Renate Schmidt verteidigt die Mütterente. Zudem fordert sie die Genossen zu mehr Milde beim Betreuungsgeld auf. 

Die ehemalige Familienministerin der SPD, Renate Schmidt setzt sich für die Mütterrente ein. Sie sagte der »Welt«: »Ich habe schon 1991 im Bundestag eine flammende Rede dafür gehalten, dass die Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben, auch drei Jahre anerkannt bekommen«. Dies sei ein Zeichen der Gerechtigkeit, so Schmidt.

Zudem fordert Schmidt die SPD-Genossen zu »mehr Milde« beim Betreuungsgeld auf. Schmidt setzt damit ein taktisches Zeichen für den Koalitionsvertrag. Man dürfe die große Koalition nicht von der Abschaffung des Betreuungsgeldes abhängig machen, denn dahinter stecke der Wunsch vieler Eltern, mehr Zeit für ihre Kinder zu haben.

Vor allem das geplante »Elterngeld Plus« sei im Koalitionsvertrag sehr gelungen. Damit hätten Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes in Teilzeit arbeiten, bis zu 28 Monate Anspruch auf Elterngeld. Die meisten wollten länger als ein Jahr für ihre Kinder da sein, ohne finanzielle Sorgen haben zu müssen.

Quelle: FreieWelt.net

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