Katholischer Verband kritisiert Lunacek-Bericht

Foto: Ulrich Hoffmann (Quelle: www.bistum-augsburg.de)

Ulrich Hoffmann vom Familienbund der Katholiken in Augsburg hat den Lunacek-Bericht scharf kritisiert. Die Forderung, »Homophobie« unter Strafe zu stellen, hält er für geschichtsvergessen. 

Mit scharfen Worten kommentierte der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg Ulrich Hoffmann die Diskussion über den Lunacek-Bericht im Europäischen Parlament. Er warf der »Gender-Lobby« vor, »das in der Verfassung verankerte Recht auf Schutz und Vorrangstellung der natürlichen Ehe und Familie zu untergraben.«

Hoffmann plädiert dafür, die Kinder in Ruhe zu lassen und ihnen andere Lebensformen als Ehe und Familie als das zu lehren, was sie sind: Ausnahmen und nicht die Norm.

Die politischen Forderungen Lunaceks charakterisierte Hoffmann als maßlos, gar unanständig und geschichtsvergessen. So empfinde er die Forderung nach Bestrafung von »Homophobie« wie einen »Schlag ins Gesicht jener Menschen, die Opfer grausamer Genozide wurden, diese auf die Opfer-Ebene sexuell anders orientierter Menschen zu stellen.«

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