Sozialpolitischer Sprecher der Grünen: Arbeitspapier zur sexuellen Vielfalt »überambitioniert« und »unausgegoren«

Foto: Till Westermayer/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0
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Der Sozialpolitische Sprecher der Grünen Thomas Poreski hält das Arbeitspapier zur sexuellen Vielfalt für »überambitioniert« und »unausgegoren«. Er hätte das so nicht formuliert. 

Es gibt einen ersten Hoffnungsschimmer in der festgefahrenen Debatte um den Bildungsplan 2015 und das Arbeitspapier zur »Akzeptanz sexueller Vielfalt« in Baden-Württemberg. In seinem Antwortschreiben zum E-Mail-Protest der Initiative Familienschutz auf Abgeordneten-Check.de distanziert sich der Sozialpolitische Sprecher der Grünen Thomas Poreski teilweise vom umstrittenen Arbeitspapier zur sexuellen Vielfalt. Es sei »an einigen Stellen – freundlich formuliert – überambitioniert« und »unausgegoren«. Das Arbeitspapier sei zudem »solo« und kein »Teil eines Entwurfs zum neuen Bildungsplan«. Es gehe ihm nicht um »eine Einschränkung des Elternrechts, sondern um den gemeinsamen Bildungsauftrag von Eltern und Schule Demokratie zu fördern«.

Auf Nachfrage eines Bürgers räumte er zudem ein, daß einige »Begrifflichkeiten im jetzigen Stadium noch nicht hinreichend trennscharf und transparent sind«. Er hätte das so nicht geschrieben. Andererseits sei »das genau das Risiko, wenn Sie einen offenen Bearbeitungsprozess mit vielen Beteiligten (das Parlament nur am Rand) haben: Dass nämlich auch etwas Unausgegorenes in Umlauf kommt…« Scheint, als wäre hier ein Grüner aufgewacht.

Lesen Sie hier die Antwort von Thomas Poreski.

Hier E-Mail-Protest an den Landtag von Baden-Württemberg senden.

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