Vom Versuch, Akzeptanz zu erzwingen

Foto: Sascha Kohlmann/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0

Die Tolerierung von Homosexuellen reicht den Befürwortern des Bildungsplans nicht. Sie bestehen auf Akzeptanz. Aus diesem Grund sind sie geradezu darauf angewiesen, bereits die Kinder zu indoktrinieren.

In einem aktuellen Beitrag für The European schreibt der bekennende Homosexuelle Georg Uecker: „Ich will keine Toleranz, ich will Akzeptanz.“ Was ist damit gemeint? Die westliche Gesellschaft toleriert Homosexualität. Man ist der Ansicht, dass Dinge, die Erwachsene im Schlafzimmer tun, niemanden etwas angehen. Auch wenn man nicht davon begeistert ist, nimmt man es hin. Das ist Toleranz. Nichteinmischung und das Recht auf eine eigene Meinung.

Doch die Daseinsberechtigung einer eigenen Meinung wird negiert. Man soll gefälligst akzeptieren, statt zu tolerieren. Akzeptanz bedeutet Einverständnis. Dass es Menschen gibt, die von Homosexualität nicht viel halten, wird nicht toleriert (und schon gar nicht akzeptiert), selbst dann nicht, wenn diese Menschen selbst tolerant sind. Diese Geisteshaltung ist an Anmaßung nur schwer zu überbieten.

Die Forderung nach Akzeptanz bringt es mit sich, dass die sexuelle Veranlagung eines Menschen aus der Privatsphäre auf die Straße und in die Medien gezerrt wird. Ihre Bedeutung wird derartig aufgebauscht, dass klar denkende Geister nur fassungslos den Kopf schütteln können.

Gefestigte Menschen, die über eine gewisse Lebenserfahrung verfügen, zur Akzeptanz von etwas zu zwingen, das sie nicht akzeptieren wollen, ist nahezu unmöglich. Also sucht man sich weichere Ziele. Kinder sind von Natur aus offen für Neues. Ihre hervorstechendsten Merkmale sind Neugier und Vertrauen. Sie vertrauen beispielsweise darauf, dass alles, was sie in der Schule lernen, richtig ist. Das ist der Punkt, an dem man ansetzen kann.

Erfolgte die entsprechende Bearbeitung der Kinderhirne früher nur im Sexualkundeunterricht (der gelegentliche Auswüchse beinhaltete), soll nun fächerübergreifend agiert werden. So erhöht man die Legitimation. Ob auf diese Weise die angestrebte Akzeptanz erreicht wird? Oder werden sich der Einfluss des Elternhauses und die Fähigkeit zum unabhängigen Denken als stärker erweisen?

Quelle: AbgeordentenCheck.de

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