Wen sollten Familien wählen? Ergebnis unserer Kandidatenbefragung „Grundsätze für Familie und Kinder“

Foto: M. Helmich/Pixelio.de

Am Sonntag wählen wir die Abgeordneten für das EU-Parlament. Damit Sie wissen, welche Partei, welcher Kandidaten bereit ist, sich nach der Wahl für eine familienfreundliche Politik einzusetzen, haben wir eine Online-Befragung der Kandidaten zu den Themen Ehe, Familie, Erziehung und Kinder durchgeführt. Hier finden Sie die Ergebnisse. 

Wir haben den Kandidaten acht „Grundsätze für Familie und Kinder vorgestellt, denen sie sich anschließen konnten. Zudem haben wir sie gefragt, ob sie bereit wären, sich als Abgeordneter einer Interfraktionellen Gruppe für Ehe und Familie anzuschließen.

Während die Mehrheit der befragten Kandidaten der AfD, der AUF-Partei und ÖDP sowie mehrere Kandidaten der PBC, CSU und CDU und einer der FDP unsere Grundsätze unterzeichnet haben, wollte von der SPD, den Grünen, Linken sowie Piraten wenig überraschend kein Kandidat die Grundsätze uneingeschränkt unterstützen. Allerdings lassen die teils sehr ausweichenden Antworten einiger CDU-Kandidaten, u.a. des Spitzenkandidaten David McAllister, erkennen, daß auch sie nicht bereit sind, sich hinter unsere familienpolitischen Forderungen zu stellen.

Hier finden Sie eine Übersicht der EU-Kandidaten, die unsere „Grundsätze für Familie und Kinder“ unterzeichnet haben.

Eine ausführliche Darstellung dazu und ein Übersicht aller Antworten finden Sie hier.

Die Politik des Europäischen Parlamentes der vergangenen Jahre hat leider immer wieder gezeigt, daß viele Abgeordnete die Bedeutung von Ehe und Familie aus dem Blick verlorenen haben – erinnert sei an die Diskussionen um den Estrela- und den Lunacek-Bericht. Wir Familien haben es in der Hand diese Entwicklung aufzuhalten und sogar umzukehren. Ein erster Schritt dorthin ist der Gang am Sonntag zur Wahlurne. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute Wahl!

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