Entscheidung des Petitionsausschusses ist eine Farce!

Foto: Wolfram Scheible

Der Petitionsausschuss des Landtags in Ba-Wü hat die Petition gegen den Bildungsplan abgelehnt. Ohne Begründung. Hedwig von Beverfoerde übte deshalb scharfe Kritik und ruft zur nächsten DEMO FÜR ALLE auf.

Der Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags hat die Petition des Lehrers Gabriel Stängle gegen den Bildungsplan 2015 abgelehnt. Über 200.000 Bürger hatten sie mitgezeichnet. Als Begründung – die natürlich keine ist – für die Ablehnung gab Ausschussvorsitzende Beate Böhlen (Bündnis 90/Die Grünen) an, dass die Landesregierung nicht beabsichtige, ihr Vorhaben aufzugeben.

Dass der grün-rot dominierte Ausschuss seine Entscheidung nicht begründete, nannte die Sprecherin der Initiative Familienschutz Hedwig von Beverfoerde »eine Farce« und »dreist«. »Aber nun ist die Katze ist aus dem Sack«, sagte sie. »Hier zeigt sich die ganze Arroganz der Macht der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg.«

Die Initiative Familienschutz gehört zu den Unterstützern Stängles. Sie warnt vor der Frühsexualisierung von Kindern als beabsichtigte Folge des Bildungsplans der grün-roten Landesregierung und der Verletzung des Elternrechts.

Trotz, besser: gerade wegen der dreisten Missachtung des Bürgerwillens will sie ihren Kampf fortsetzen. Von Beverfoerde rief deshalb erneut zur Teilnahme an der nächsten DEMO FÜR ALLE in Stuttgart auf. Auch im Hinblick auf ähnliche Pläne in Niedersachsen mahnte sie: »Zeigen Sie der Regierung, dass sie den Willen der Eltern zu respektieren hat.«

Die Demonstration mit Kundgebung findet am 19. Oktober in Stuttgart. Zeit und Ort: Schillerplatz, 14 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kommentare

  1. Schwarzwaldfreund sagt:

    Frau Böhlen (Vorsitzende des Petitionsausschusses) schreibt auf ihrer Website bea-boehlen.de:
    „Die Leitlinie meines politischen Handelns lautet: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Welt so zu gestalten, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder später gut darin leben können. Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Aufgabe mitzuwirken. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.“

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