Guido Wolf und das Wohl des Kindes

Guido Wolf (Landesparteitag CDU Baden-Württemberg) von Robin Krahl Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0Guido Wolf (Landesparteitag CDU Baden-Württemberg) von Robin Krahl. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons

»Vom Wohl des Kindes her gedacht« könne sich der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare nicht vorstellen. Für diese Aussage hagelte es prompt empörte Kritik von Grün-Rot. Dabei hat er völlig recht – Pressemitteilung des EAK der CDU Karlsruhe-Land.

Der evangelische Arbeitskreis der CDU Karlsruhe-Land sieht in den Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten der CDU Baden Württemberg die Meßlatte für eine zukunftsfähige Gesellschaftspolitik in Baden Württemberg. Während Guido Wolf sich mutig zu einer nach vorne ausgerichteten Stabilität der Familie mit Mann und Frau als Grundlage von Gemeinschaft und Wirtschaftskraft bekennt, bleibt den Vertretern des grün-roten Lobbydiktats nur noch die inhaltlose öffentliche Empörung. Die Landesvorsitzenden von SPD und Grüne attestieren Guido Wolf im Stammtisch-Stil Überholtheit und stecken selbst tief in den 68-ger Ansätzen. Sie ignorieren nicht nur konsequent die Geschichte der Familie in den verschiedenen Kulturen, sondern bleiben lernrestistent angesichts gegenwärtiger internationaler Beispiele wie Schweden und belegter Erkenntnis der Sozialpsychologie. Das Kindeswohl und damit auch das gesellschaftliche Wohl ist an die Beziehung zu Vater und Mutter geknüpft. Die Politik muß Rahmen, Vorbild und Anreiz für diesen herausfordernden aber lohnenswerten „Brutkasten der Zukunft“ geben.

Kommentare

  1. Monika Espe sagt:

    Der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahlen 2016 in Baden-Württemberg Guido Wolf wurde am vergangenen Freitag von zwei Zeitungen (Mannheimer Morgen, Heilbronner Stimme) über seine Meinung zum gewünschten Adoptionsrecht für homosexuelle Paare befragt. Wolf lehnt ein solches ab, weil es in der Schöpfung so angelegt sei, dass Mann und Frau sich zusammen tun und Kinder bekämen. „Daraus und vom Wohl des Kindes her gedacht, kann ich mir ein Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare nicht vorstellen“. Die scharfe Kritik aus der SPD-Generalsekretärin Katja Mast ließ nicht lange auf sich warten. Die Argumentationsstrategie ist bereits bekannt: Emotional, abwertend, unterstellend und den Kritisierten in eine gewisse Ecke stellend. Herr Wolf würde den genannten Paaren per se absprechen zu WISSEN, was für das Wohl ihres Kindes gut sei. Herr Wolf hat jedoch gar kein Wissen abgesprochen und zweitens würde ein reines WISSEN nicht ausreichen, man muss ihnen dann schon auch geben, was sie brauchen. Dann spricht sie sofort von „ihren Kindern“ (den Kindern der gleichgeschlechtlichen Paare). Es soll wohl so wirken, als sei die Adoption von fremden Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare schon längst geltendes Recht. Sie hält es für belegt, Herr Wolf stünde nicht in der Mitte der Gesellschaft und alle anderen seien weiter als die „altbackene CDU“ des Südwestens. Erzkonservativ sei er und ohne Herz für die moderne Gesellschaft. Ein Herz für Kinder hat er allemal! Wir dürfen gespannt sein, was Herrn Wolf der Mut noch kosten wird. Leicht wird es ihm politisch sicher nicht gemacht werden. Hoffentlich fängt die Mitte der Gesellschaft an, nachzudenken und mutig vom Wohl des Kindes her zu handeln. Schließen möchte ich mit einem Aphorismus der Ärztin Gerlinde Nyncke: „Es ist das gute Recht der Jugend, Erstarrtes zu bekämpfen, und die Pflicht der älteren Generation, Bewährtes zu erhalten. Die ständige geistige Auseinandersetzung zwischen beiden ist de Dünger der Entwicklung.“

  2. Jennifer Osenberg sagt:

    Ich kann nur jeden ermutigen ihm zu schreiben! Er wird es lesen ist dankbar für die Unterstützung und hat mir persönlich geantwortet!

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