Femen-»Attacke« auf Birgit Kelle im Thüringer Landtag

Birgit Kelle_Femen (Foto: Klaus Kelle)Foto: Klaus Kelle

Die Publizistin Birgit Kelle wurde im Thüringer Landtag »Opfer« einer Femen-Aktion. Zwei barbusige Linke bewarfen sie mit Konfetti. Grund war Kelles Verteidigung des Landeserziehungsgeldes.

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Eine Veranstaltung mit der Publizistin Birgit Kelle wurde im Thüringer Landtag von zwei halbnackten Femen-Aktivistinnen unterbrochen. Die Beiden hatten sich Statements wie »Gender + Kelle = Gaga« auf den Oberkörper geschrieben und bewarfen die Journalistin mit Konfetti.

Kelle sprach zu der von der rot-rot-grünen Landesregierung geplanten Abschaffung des Landeserziehungsgeldes. Sie honorierte die die »Attacke« mit einem Lächeln. Nach einigen Minuten wurden die Störerinnen aus dem Saal geführt.

Anlass war Kelles Verteidigung des Landeserziehungsgeldes. Die Mehrfache Mutter argumentiert, dass, wer das Erziehungsgeld abschaffen will, dafür streite, dass junge Eltern arbeiten gehen müssen, statt ihre Kinder zuhause erziehen zu können. Es habe nichts mit Wahlfreiheit zu tun, wenn der Staat Kitas einseitig fördert.

Rot-Rot-Grün plant die Familienleistung zugunsten einer stärkeren Förderung von Kindertagesstätten abzuschaffen.

Andere bekannte »Opfer« von Femen-Aktionen waren Wladimir Putin, Heidi Klum, Markus Lanz, Kardinal Meisner. Durch das entblößen ihrer Oberkörper hoffen die linken Aktivistinnen eine möglichst große Resonanz in den Medien zu erzeugen, was ihnen allzu oft gelingt.

www.freiewelt.net

Kommentare

  1. Nonnen sagt:

    Ja zum Erziehungs- bzw. Betreuungsgeld, denn vermieden wird ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu erwartender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) nämlich die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung. [Auch Migrantenkinder müssen das basale Denken in der jeweiligen Muttersprache beginnen zu lernen].
    (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Krippe/Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Warum heißt es auch Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4]

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