Pädophilie: Schwere Vorwürfe von Expertin an Berliner Grünen

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Das Umfeld der Alternativen Liste in Berlin-Kreuzberg bot Pädophilen ein ideales Umfeld, meint eine Zeitzeugin. In der Vorläuferpartei der Grünen wollte man die Problematik nicht wahrhaben.

Ein Interview in der FAZ mit einer Zeitzeugin über die Verantwortung der Berliner Grünen für pädophile Umtriebe hat schockierende Details offenbart. Frauke Homann war in den achtziger Jahren in Berlin-Kreuzberg Sozialarbeiterin und konnte aus nächster Nähe beobachten, was im Umfeld der Alternativen Liste (AL) – der Vorgängerorganisation der Grünen in Berlin – vor sich ging. Befragt wurde sie vom Bildungsexperten Christian Füller.

Homann berichtet von ihrem Erkenntnisprozess, vom Schock, den er bei ihr ausgelöst hat. Zuerst dachte sie, dass nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein soll: dass Pädophile in Kreuzberg »ein organisiertes Netzwerk« aufgebaut hatten und dass die AL dazugehörte. Homann sagt: »Wichtige pädosexuelle Aktivisten und Täter waren Mitglied der Grünen.«

Besonders bedrückend empfand sie den Umstand, dass die sich teilweise ganz ungeniert verhielten und die Partei ihnen überhaupt keinen Widerstand entgegenbrachte. Es war eher sogar umgekehrt, denn die Pädophilen gründeten »innerhalb des Schwulenbereichs der Partei« die Arbeitsgruppe Pädophilie. Der ging es »vorrangig um die Abschaffung der Strafrechtsparagrafen 174 und 176, die sexuellen Missbrauch ahnden.« Aber das war nur Politik, erklärt Homan. »Privat ging es aber ganz anders zur Sache.«

Über den Zeitraum von 15 Jahren hätten die Männer weitgehend ungestört ihrem Treiben nachgehen können. Da einer der Täter die Zahl der von ihm missbrauchten Jungen auf 140 schätzte, meint Homann, dass die Zahl von 1.000 Missbrauchsopfern im Umfeld der AL nicht übertrieben ist. Die Täter seien zwar nicht alle AL-Mitglieder gewesen, doch es »gab innerhalb der Partei ein aktives Zentrum und einen Dunstkreis darum herum. Nicht jeder war Parteimitglied. Aber die ›Pädos‹, wie die AL sie damals verharmlosend nannte, waren sehr aktiv und gut vernetzt.«

Wohl gab es nach Angaben von Homann Widerstand gegen die Bande von Pädophilen, doch der Kampf sei schwierig gewesen, weil man die Behörden nicht habe einschalten wollen. Viele seien erpressbar gewesen, zum Beispiel weil sie Strom geklaut hätten. Und insgesamt habe man mit dem Staat so wenig wie möglich zu tun haben wollen. Homann: »Alles war möglich – warum nicht auch ›Sex mit Kindern‹, wie man es in Parteikreisen nannte? Es gab nur eine rote Linie und die hieß: Keine Zusammenarbeit mit den Bullen! Das sorgte für absurde Situationen.«

 

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