Kramp-Karrenbauer warnt vor »Ehe für Alle«

Foto: Olaf Kosinsky/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 DEFoto: Olaf Kosinsky/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 DE

Saar-Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnt eine Einführung der Homo-Ehe strikt ab. Diese wäre nur der Türöffner für weitere Forderungen, wie die Ehe mit engen Verwandten oder zu dritt.

Die saarländische Ministerpräsidentin und CDU-Landeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht sich klar gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aus. Die 52-jährige erklärte, es stelle sich die Frage, »ob wir grundlegende Definitionen unserer Gesellschaft verändern wollen, und zwar mit womöglich weitreichenden Folgen«. In Deutschland gebe es bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau.

Weiter betonte das Mitglied des CDU-Bundespräsidiums von der Saar: »Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen«.

Sie sei ja grundsätzlich bereit, bestehende Diskriminierungen abzubauen. »Am Ende dieses Prozesses werden wir uns wahrscheinlich auch mit der Frage nach der Volladoption befassen müssen.« Diese lehne sie jedoch ab. Es heiße seit Jahren, daß für die Entwicklung von Kindern Vater und Mutter die beste Konstellation sei. »Gerade diese Frage dürfen wir nicht daran festmachen, ob sich jemand diskriminiert fühlt oder nicht – sondern allein am Kindeswohl.«

Quelle: FreieWelt.net

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