Kramp-Karrenbauer bleibt bei Ablehnung der »Ehe für alle«

Kramp-Karrenbauer_Screenshot-567x410Foto: screenshot

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnt die Homo-Ehe ab. Dafür wurde sie auf breiter Front kritisiert. Doch sie ist nicht eingeknickt. Auf Facebook erläutert sie noch einmal ihre Argumente.

———————-

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat ihre ablehnende Haltung gegenüber der Homo-Ehe (»Ehe für alle«) bekräftigt. Über ihre Seite im Sozialen Netzwerk Facebook wies sie darauf hin, dass der Ehebegriff durch Integration aller möglichen Formen des Zusammenlebens nicht entleert werden dürfe und dass die Volladoption durch homosexuelle Paare unkalkulierbare Auswirkungen auf die Kinder habe.

Zum Begriff der Ehe sagte Kramp-Karrenbauer: »Reduzieren wir den Begriff der Ehe auf ein einziges Merkmal, das der gegenseitigen Übernahme von Verantwortung füreinander, ist das zu wenig. Denn dann fallen darunter alle beliebigen Gemeinschaftsformen, in denen Menschen füreinander Verantwortung tragen.« Sie ergänzte: »Öffnen wir den Ehe-Begriff zu weit, müssen unter Umständen in der juristischen Folge auch solche Gemeinschaften als Ehe anerkannt und geschützt werden, bei denen fraglich ist, ob wir diese wirklich besonders schützen sollten.«

In bezug auf die Volladoption (zu unterscheiden von der Sukzessivadoption) wies sie auf widersprüchliche Aussagen von Befürwortern der Homo-Ehe hin. Die würden – wie zum Beispiel Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) – einerseits beklagen, dass in Kindergärten und Grundschulen zu wenig männliche Erzieher arbeiteten und den Kindern deshalb männliche Rollenvorbilder fehlten. Anderseits werde dieser Aspekt bei der Homo-Ehe als Quantité négligeable behandelt. Vor allem mit Blick auf das Kindeswohl solle man sich »nicht vorschnell auf gesellschaftspolitische Experimente einlassen.«

In dem Interview hatte Kramp-Karrenbauer insbesondere Polygamie und Inzest als mögliche Formen des Zusammenlebens genannt, über deren Zulassung man nachdenken müsse, wenn man die »Ehe für alle« einführe.

Quelle: FreieWelt.net

Kommentare

  1. Schwarzwaldfreund sagt:

    Danke, Frau K-K.
    Man fragt sich wo die anderen CDU-ler stehen bei diesem Thema, abgesehen von Volker Kauder, der sich bereits geäußert hat.

    Was meint Frau Merkel, was meint Frau von der Leyen, was meint Frau Klöckner, was meint Herr De Maiziere, was meint Herr Bouffier, was meint Herr Schäuble, was meint Herr Seehofer von der CSU?

  2. Dr. Kandel sagt:

    Hallo,
    ich unterstütze Ihre Initiative voll inhaltlich. Vielleicht erfreut Sie mein Gedicht „Genderwahn“.

    http://www.christliche-gedichte.de/?pg=13360

  3. Dr. Kandel sagt:

    Hallo, vielleicht erfreut Sie dieses Gedicht!

    http://www.christliche-gedichte.de/?pg=13360

  4. Thomas Müller sagt:

    Ich finde Sie sollten sich schämen. Sie beklagen auf der einen Seite die Indoktrination der Kinder bei dem Thema, machen aber mit Ihrer Erziehung auf der anderen Seite in die andere das Selbe. Auch merkt man Ihrer Demonstration an, dass es überhaupt nicht um den Bildungsplan geht, sondern um Homosexuelle an sich. Sie sind bestimmt die Ersten, die Aufschreien, wenn Christen verfolgt und diskriminiert werden, machen aber bei Homosexuellen genau das Gleiche!
    Auch sollten Sie endlich damit aufhören Homosexualität mit Pädophilen und Inzest gleich zu setzen. Das eine hat mit anderen nichts zu tun. Und wohin die Unterdrückung von Sexualität führt, kann man ja an zahlreichen Fällen aus dem Kirchenbereich sehen. Also erstmal an die eigene Nase fassen.
    Wenn Sie so gläubig sind, sollte man sich auch über das Thema Skalverei, Vergewaltigung und Viel-Ehe diskutieren. Oder glauben nur an bestimmte Teile der Bibel?

Kommentar schreiben