Jetzt Rundfunkrat-Beschwerde zu tendenziösem SWR-Bericht senden

HvB_SWRFoto: DEMO FÜR ALLE/flickr.com/CC BY 2.0

Während die meisten Medien neutral bis freundlich von der DEMO FÜR ALLE am 21. Juni in Stuttgart berichtet haben, konnte es ein Redakteur vom SWR erneut nicht lassen, die Demo und ihre Anliegen durch tendenziöse Berichterstattung zu diffamieren. Schreiben Sie deshalb gleich jetzt eine Beschwerde an den Rundfunkrat. 

Schon mit dem Titel des Fernsehbeitrags „Rechtsextreme auf Stuttgarter Demo“(Hinweise zum Link siehe unten) versucht der öffentlich-rechtliche Sender, die DEMO FÜR ALLE und die Teilnehmer mit Rechtsextremismus in Verbindung zu bringen. Redakteur Christian Susanka behauptet im Beitrag zudem, die Polizei habe massive Präsenz gezeigt, „um die beiden Demonstrationen voneinander zu trennen“, gerade so als hätten sich zwei aggressive Gruppengegenübergestanden. Das ist schlicht nicht wahr. Während die Kundgebung in fröhlicher und friedlicher Atmosphäre verlief, versuchten linke Chaoten mehrfach die Polizeiabsperrung mit Gewalt zu durchbrechen und störten durch lautes Gekreische, aggressive Pöbeleien und Stinkbomben. Die Polizei mußte acht Gegendemonstranten festnehmen und mehrere Platzverweise erteilen (siehe Polizeibericht). Diese Informationen spart der Bericht allesamt aus. Eine ausführliche Analyse des SWR-Berichts können Sie hier lesen.

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit und beschweren Sie sich beim Rundfunkrat. Beschwerden können Sie hier an den Rundfunkrat richten. Nach unserer letzten Beschwerde vor einem Jahr waren die folgenden Berichte deutlich moderater. Es lohnt sich also in jedem Fall.

(*): Nachdem am Nachmittag des 24.6.2015 zunächst der Titel des Beitrags von „Rechtsextreme auf Stuttgarter Demo“ in „Rechte und Konservative demonstrieren gegen Bildungsplan“ abgeändert worden ist – wobei man in der URL noch den Originaltitel lesen konnte -, wurde der Beitrag inzwischen vom SWR gelöscht. Der selbe Beitrag erschien noch einmal im Online-Artikel „Tausende demonstrieren gegen sexuelle Vielfalt“ und kann hier nachgesehen werden: www.swr.de.

Kommentare

  1. Anonym sagt:

    Die Beschwerden an den Rundfunktrat sind eine super Sache, da es quasi ein Rechtsmittel darstellt und der Intendant Arbeit damit hat. Es geht vor allem darum, dass so viel wie möglich eingereicht werden, damit die so viel Arbeit wie möglich haben.
    Deshalb: Bitte stellen Sie als Initiative Familienschutz ein vorgefertigte Beschwerde ein, damit die jeder nur noch ausdrucken, adressieren und unterschreiben braucht. Dann machen das die Leute, dann ist es NULL Aufwand. Die Antwortschreiben sind ja auch alle kopiert, also bitte stellt ein Formular ein!
    Danke

  2. Kühn Eveline sagt:

    Betr. Berichterstattung: Demo für ALLE
    Die katastrophale und verlogene Berichterstattung in der SWR Landeschau schreit zum Himmel. Unsere Zeitung haben wir schon abbestellt, der nächste Schritt wird Fernsehboykott sein. Nicht nur die Verlogene Berichterstattung stört, sondern auch KEINE Berichterstattung. Wenn in Tunesien demonstrier wird zeigt man es dem dummen deutschen Michel, wenn in Nachbarländern z.Bsp. Bratislava demonstriert wird oder im eigennen Land ist das von Ihnen keinen Beitrag wert, oder es werden alle Tatsachen ins Gegenteil verdreht – pfui Teufel. Mit freundlichen Grüße, Eveline Kühn

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