Künstliche Aufregung um offenen Brief »Nein zur Ehe für Alle« – Jetzt Unterstützer-E-Mail an Berliner CDU-Abgeordnete senden

CDU Berlin17 Berliner CDU-Abgeordnete haben in einem offenen Brief ihre Gründe dargelegt, warum sie keine Öffnung der Ehe wollen. Die Aufregung darum ist groß. Bitte helfen Sie mit und bestärken Sie die Unterzeichner mit einer Ermutigungsmail in Ihrer Haltung.

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Die Die Debatte um die Öffnung der Ehe hat neues Futter bekommen: 17 von insgesamt 38 CDU-Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses haben in einem offenen Brief ihre Gründe zusammengefaßt, warum sie eine Öffnung der »Ehe für Alle« ablehnen. Hintergrund ist die Bundesratsinitiative mehrerer rot- und grün-regierter Bundesländer, die eine Ehe-Öffnung inklusive des Rechts auf Kindesadoption für homosexuelle Paare fordern. Das rot-schwarze Berlin hatte sich bei der Abstimmung enthalten, da die CDU zunächst ihre Mitglieder zu dem Thema befragen will (Zeitraum der Befragung: 3. – 15. Juli). Die Berliner CDU selbst ist bei dem Thema gespalten: Neben dem offenen Brief für den Erhalt der Ehe läuft seit einigen Tagen auch eine CDU-Kampagne für die Öffnung der Ehe, mit prominenter Unterstützung u.a. von Ursula von der Leyen.

Wie zu erwarten, ist die mediale Aufregung um die Haltung der 17 Abgeordneten nun groß. Der Druck aus den eigenen Reihen, aber insbesondere aus diversen Lobbygruppen ist enorm und wird noch weiter steigen. Bitte schreiben Sie deshalb den CDU-Abgeordneten eine kurze, freundliche E-Mail (hier finden Sie eine Liste aller E-Mail-Adressen) und machen Sie ihnen damit Mut, die Ehe auch weiterhin öffentlich zu verteidigen. Denn ihre Gründe sind mehr als berechtigt:

Sie sagen: »Eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die damit verbundene Aufgabe des traditionellen Eheverständnisses stellt die Werteordnung unserer Gesellschaft in einem für uns grundlegenden Punkt in Frage. Die Ehe soll ohne Not neu definiert werden und damit als gesellschaftliche Institution in ihrer jetzigen Form nicht erhalten bleiben.«

»In Deutschland ist seit 2001 die „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ die gesetzlich geregelte und durch Eintragung bei einer staatlichen Stelle begründete Form des eheähnlichen Zusammenlebens gleichgeschlechtlicher Paare. Sie ermöglicht ihnen eine rechtliche Absicherung ihrer Beziehung. Derartiges gibt es weder in Irland noch in der USA. Deshalb führen alle Behauptungen in die Irre, die Entscheidungen in diesen Ländern könnten uns als Vorbild dienen.«

»Die Ehe ist die lebenslang angelegte Gemeinschaft von Mann und Frau zur Gründung einer Familie, in deren Geborgenheit Kinder aufwachsen sollen. Es handelt sich um ein gesellschaftspolitisches Ideal, dem wir in Deutschland aus guten Gründen Verfassungsrang (Art. 6 GG) eingeräumt haben.«

»Nicht nur im Moment der Zeugung benötigen Kinder Vater und Mutter, sondern auch beim Aufwachsen. Naturgemäß können sich nur Frauen und Männer mit dem Ziel zusammenfinden, leibliche Kinder zu bekommen.«

Unterzeichnet haben das Schreiben die Abgeordneten Burkard Dregger, Michael Freiberg, Michael Garmer, Andreas Gram, Christian Hausmann, Robbin Juhnke, Claudio Jupe, Joachim Krüger, Niels Korte, Stephan Lenz, Joachim Luchterhand, Sven Rissmann, Stefan Schlede, Jürn Jakob Schultze-Berndt, Cornelia Seibeld, Roman Simon und Kurt Wansner. Unterstützt werden sie dabei vom ehemaligen Regierenden Bürgermeister und CDU-Ehrenvorsitzenden Eberhard Diepgen, dem Bundestagsabgeordneten Philip Lengsfeld, dem MdEP Joachim Zeller und dem Landesvorsitzenden der Jungen Union, Christoph Brzezinski.

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