Guido Wolf (CDU): schulische Sexualaufklärung – Eltern müssen mitentscheiden

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Sex spielt inzwischen auch im Grundschulunterricht eine immer größere Rolle, mit teilweise verstörenden Materialen. Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU in Baden-Württemberg, kritisierte diese Entwicklung und fordert, die Eltern wieder stärker einzubeziehen.

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Im Interview mit der BILD-Zeitung forderte der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Guido Wolf, erneut, »höchstpersönliche Dinge wie Sexualität wieder mehr ins Private zu verlagern«. Dies sei eine Frage des gegenseitigen Respekts.

Inzwischen würde zunehmend auch in der Grundschule das Thema Sex eine Rolle im Unterricht spielen und sog. „Sexkoffer“ mit Spielzeug zum Einsatz kommen. Dies führe entschieden zu weit. Aus diesem Grund sollte Schule das Elternrecht wieder stärker in den Blick nehmen: »Natürlich müssen Schulen aufklären, und das klappt meistens auch ganz gut. Aber die Eltern müssen mitentscheiden können, wann und wie mit ihrem Kind über dieses Thema geredet wird«.

Kommentare

  1. Helmut Fürst sagt:

    Es gibt einige Talkshows und Sendungen wie z.B. hier oben rechts auf der homepage die im SWR oder im TV. Wenn ich dort eingeladen wäre und bei jedem 2. Satz unterbrochen würde, würde ich sofort die Notbremse ziehen mit der Frage, ob man denn etwas beurteilen will, das man nicht verstanden hat. Man muss doch erst mal seine Perspektive mit 5 bis 10 Sätzen richtig darstellen dürfen, ehe man unterbrochen wird! Es ist taktisch äußerst wichtig, bei künftigen Interviews darauf zu bestehen, erst einmal verstanden zu werden. Stattdessen verurteilen Interviewer und Talkshowgäste doch nur ihre eigenen Fehleinschätzungen. Wenn man eine falsche Vorstellung hat von einer Sache und diese verurteilt, verurteilt man im Grunde nur seine falsche Vorstellung! Es ist dringend nötig, diese Unterbrecher als Verdreher und Verwirrer zu entlarven. Man muss die Gegenfrage stellen, der Unterbrecher soll doch mal darstellen, was der Studiogast eigentlich sagen will. Dann kann man ihn darauf hinweisen, dass er gar nicht verstanden hat, um was es geht!

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