Gender weiter auf dem Vormarsch – Rodrigues-Bericht vom Europaparlament angenommen – mit UPDATE

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Die Mehrheit der EP-Abgeordneten hat gestern trotz energischer Proteste der Bürger für den Rodrigues-Bericht gestimmt, der u.a. verpflichtende Sexual- und Gender-Erziehung für alle Schulkinder in der EU ab der 1. Klasse fordert. Das Subsidiaritätsprinzip der EU, das den Mitgliedsstaaten in Fragen von Familie und Bildung ihre Zuständigkeit garantiert, wurde damit einmal mehr hemmungslos ignoriert. 

408 Abgeordnete stimmten für den Bericht der portugiesischen Berichterstatterin Liliana Rodrigues, 236 dagegen und 40 enthielten sich. Während die Abgeordneten von AfD, ALFA, Familienpartei und ÖDP geschlossen mit NEIN votierten, stimmten von der Union 22 MdEPs mit NEIN, 3 Abgeordnete enthielten sich und 6 stimmten sogar mit JA. (Update:) Durch die Stimmkorrektur der beiden CDU-Abgeordneten Gräßle und Wieland verteilen sich die Stimmen bei der Union nun wie folgt: 24 MdEPs stimmten mit NEIN, 3 enthielten sich und 4 stimmten dafür.

Update 10.09.15: Ingeborg Gräßle hat ihre Stimmabgabe inzwischen korrigiert – sie stimmte demnach mit „NEIN“.
Update 15.09.15: Rainer Wieland hat seine Stimmabgabe ebenfalls korrigiert. Er hatte versehentlich für „JA“ gestimmt, aber „NEIN“ gemeint.
Update 15.09.15: Durch weitere Korrekturen lautet das Ergebnis nun wie folgt: 407 = JA, 237 = NEIN, 40 Enthaltungen

Folgende Abgeordnete aus der CDU stimmten FÜR Rodrigues:

Folgende enthielten sich der Stimme:

Hier finden Sie eine Gesamtübersicht der namentlichen Abstimmung.

 

Weiterführende Hinweise zum Thema:

Kommentare

  1. Schwarzwaldfreund sagt:

    Das wird möglichweise ziemlich schnell wieder gestoppt (zumindest in einzelnen Schulen), wenn die Eltern der Flüchtlingskinder durch den Kulturschock aggressiv werden.

    Auch interessant: Homosexuelle gegen Muslima:
    http://www.katholisches.info/2015/09/08/frankreich-drei-monate-gefaengnis-wegen-weigerung-homo-ehe-zu-schliessen/

    Auf die Dauer wird niemand mehr gegen die zahlreicher gewordenen Muslime regieren können.

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