Der neue Angriff des Staates

Sachsen-Anhalt will drei- bis achtjährige Kinder mit Gender-Ideologie verstören

Die Politik der Antisdiskriminierung zerstört nicht nur die Familie. Sie zerstört auch das Verhältnis der Bürger untereinander. So wird die Politik der Antisdiskriminierung zu einer Waffe des Staates gegen seine Brüger. Zunächst »nur« gegen die normal lebende Mehrheit, dann gegen alle.

160825 BeitragsfotoEs ist ein Alarmzeichen ersten Ranges, dass jetzt sogar das CDU-geführte »Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt« eine »Bücherliste mit Empfehlungen für Kinder von 3 bis 8 Jahren« an Kitas und Grundschulen verteilt, die nur so strotzt vor Kritik an »Geschlechterrollen« und vor Werbung für Homo-, Trans- und  Intersexualität. Die Aktion ist Teil eines landeseigenen »Aktionsprogramms – Für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI) in Sachsen-Anhalt«.

Auch ein entsprechender »Kita-Koffer« und Besuche von »Beratern« sind geplant. Aber nicht mit uns. Denn Gender Mainstreaming ist ein Angriff auf unser Gemeinwesen. Gender lenkt die Aufmerksamkeit direkt auf sexuelle »Orientierungen« und »Bedürfnisse«. Der Gender-Staat propagiert Verhütung, Abtreibung und künstliche Befruchtung. Der Wert geordneter Familienplanung kommt nicht vor. Der Staat tut dies alles ohne Mehrheitswillen und legitimen Auftrag. Selbst Bayern plant eine Genderisierung des Unterrichts.

Solche Sexualisierung in Kitas und Grundschulen grenzt an Kindesmissbrauch. Erwachsene missbrauchen Kinder, um ihre eigenen Themen zu verhandeln. Kinder leben nicht in »bunten« Verhältnissen, sondern in jeweils konkreten. Ihr Empfinden für Normalität zu verunsichern, ist destruktiv und dämonisch. Selbst Schwule leben nicht »bunt«, sondern »einfarbig«, nämlich schwul. Uns geht es um den Verrat des Staates an seinen Bürgern, wenn der Staat die natürlichen Interessen der Mehrheit mit Füßen tritt. In Bayern regt sich Widerstand. Das Kultusministerium lässt sich endlich zu einem Gespräch über die neuen Lehrpläne herab.

Was oft übersehen wird: Solcher Missbrauch von Kindern hetzt die Erwachsenen gegeneinander auf. Gender will den Bürgern ein schlechtes Gewissen gegenüber allen machen, die »anders« leben. Der Staat fängt an, jeden unter Druck zu setzen und zu bedrohen, der sich seiner Politik der »Gleichstellung« widersetzt. So verrät der Staat seine Schutzfunktion. Er wird zum Feind der Mehrheit. Der Staat sollte alle Bürger vor dem Gesetz gleich behandeln. Bürger – in ihrem Verhältnis zu anderen Bürgern – müssen das nicht. Bürger haben ein Recht auf Abgrenzung und Abneigung – ohne Gewalt. Die Politik der Antidiskriminierung ist Verrat an der Mehrheit. Der Staat zwingt den Bürger zu etwas, wofür nicht er zuständig ist, sondern nur der Saat.

So verwandelt sich eine sinnvolle Haltung des Staates in eine Waffe gegen die Mehrheit seiner Bürger, nämlich, indem sie allen aufgezwungen wird. Wer sich heute einer schützenswerten Minderheit zugehörig fühlt, der freue sich nicht zu früh. Auch er kann unter die Räder des neuen Totalitarismus geraten. Denn die Parameter können jederzeit geändert werden, wenn das Prinzip einmal etabliert ist und verlässlich funktioniert.Der Verrat des Staates an der Mehrheit seiner Bürger beweist aber schon heute: Gender ist böse und Gender macht böse, direkt und indirekt.

Beitragsfoto: flickr.com/Metropolico.org

 

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