Grüne Elternvermehrung

Deutschland bekommt immer weniger Kinder, dafür aber immer mehr Eltern

beck-1Volker Beck kann es nicht lassen. Die »neuen« Lebensverhältnisse brauchen seine hartnäckige Fürsorge. Denn ohne Forderungen und Regelungen geht in Deutschland bekanntlich gar nichts. Zusammen mit Katja Dörner fordert Beck eine Änderung des Familienrechts, damit sog. »soziale Eltern« mehr Rechte und Pflichten übernehmen können – unabhängig vom Trauschein. Zusätzlich zu den leiblichen Eltern sollen zwei weitere Erwachsene auf Wunsch »elterliche Mitverantwortung« erhalten.

Konkret geht es um die neuen Lebensgefährten von Geschiedenen sowie um die gleichgeschlechtlichen Lebensgefährten von Schwulen und Lesben, die ein Kind miteinander gezeugt haben. Den sozialen Eltern sollen Ansprüche auf Kindergeld, Freibeträge und Elterngeld entstehen, ohne dass die Kinder später für sie sorgen müssten. Da meldet sich dann doch die leibliche Abstammung zurück und die Begrenztheit der Ressourcen.

Voraussetzung soll sein, »dass die Beteiligten sich einig sind und keine Sorgerechtsstreitigkeiten entstehen«. Das ist hübsch gesagt, denn zunächst wird durch Vervielfältigung der Mitspracherechte eine explosive Situation geschaffen, die es zuvor nicht gab. Bekanntlich mangelt es schon bei einem einzigen geschiedenen Elternpaar in der Regel nicht an Streit. Die wundersame grüne Elternvermehrung (warum eigentlich nur vier pro Kind?) produziert jede Menge neuer Konflikte – zugunsten jener Berufssparte, der auch Volker Beck angehört: der Juristen.

Deutschland bekommt inzwischen so wenige Kinder, dass offenbar immer mehr Eltern für den spärlichen Nachwuchs zuständig sein wollen. Bekanntlich ist den Grünen das Kindeswohl schnurzegal, wenn Schwule oder Lesben auf welchem Wege auch immer ein Kind bekommen und das zweite leibliche Elternteil aus ihrem bunten Familienleben kurzerhand ausschließen. Auch die gelegentlichen Andeutungen, das Schwule und Lesben die besseren Eltern seien, weil ihnen die Elternschaft nicht einfach in den Schoß falle, zeigen, dass die Grünen einmal mehr die soziale Familie über die natürliche stellen, das Patchwork über die Verwandtschaft. »Vielfalt« ist ein Kampfbegriff zur Abschaffung des Herkömmlichen.

Was an leiblichen Eltern außen vor bleibt, kommt also an sozialen Eltern wieder herein. Für wen das gut sein soll, wird nicht gesagt. Die schöne neue Welt der bunten Familienformen mutet alle Kosten den Kindern zu: vater- oder mutterloses Aufwachsen, Verwirrung der Geschlechterrollen, Loyalitätskonflikte durch soziale Überforderung. Herr Beck und Frau Dörner haben zwar keine Kinder, dafür aber hat so manch ein Grüner seine eigenen Vorstellungen, was die Straffreiheit von Pädophilie betrifft. Und dazu passt Becks Vorliebe für »soziale Eltern« wie die Faust aufs Auge.

Beitragsfoto: flickr.com/Heinrich-Böll-Stiftung/Stephan Röhl 

 

Kommentare

  1. Helmut Brenzel sagt:

    Es bleibt festzustellen, dass wir alle uns eines Tages vor Gott für das, was wir auf Erden getan haben, verantworten müssen. Wie gut, dass Jesus Christus mir dann zur Seite steht. ER ist mein Heiland, daran glaube ich.

  2. Joachim Soyke sagt:

    Die politisch Korrekten, die von den deutschen Steuerzahler so gut versorgten Elitären aus den etablierten Parteien sowie die Kirchenfürsten der evangelischen und katholischen Kirche Deutschland sind so krank an Geist und Seele, dass ihnen selbst der gesunde Menschenverstand schon abhanden gekommen ist! Sie maßen sich sogar an, in GOTTES Schöpfung einzugreifen, die von GOTT geschaffene Ordnung infrage zu stellen. Schizophren ist aber die Tatsache, dass sich ein Volk von diesen krankhaften Gestalten beeinflussen lässt. Das Volk ist so übersättigt (noch!!!), das es nicht einmal spürt, wie es suggeriert wird. Im Gegenteil, es merkt nicht einmal, dass es für die Befriedigung der kranken Obrigkeit missbraucht wird! Wohl dem Geschöpf unter GOTTES Himmel, das sein Leben unserem HERRN und HEILAND JESUS CHRISTUS übergeben hat. „Alle eure Sorge werft auf IHN; denn ER sorgt für euch!“ (1.Petr.5,7)

Kommentar schreiben