Abtreibung heute gleicht der Nazi-Euthanasie kritisiert Papst Franziskus: Abtreibung von behinderten Kindern sei nichts anderes „Rassensäuberung“

 

„Im letzten Jahrhundert hat sich die Welt über das empört, was die Nazis getan haben, um die Reinheit der Rasse herzustellen. Heute machen wir das gleiche, aber mit weißen Handschuhen.“

Harte Kritik von Papst Franziskus an der modernen Abtreibungspraxis: „Fragen Sie sich, warum man nicht viele kleine Menschen auf der Straße sieht? Weil dies das Programm von vielen Ärzten ist – von vielen, nicht allen […]. Es ist eine Grausamkeit.“ Franziskus richtete diese Worte an eine Delegation der Familienstiftung Italiens, die er letzte Woche im Vatikan empfing.

Über 100.000 Menschen werden durchschnittlich jedes Jahr in Deutschland abgetrieben. Seit 1998 wurden über 2,3 Millionen Kinder im Mutterleib getötet.

Grund für Abtreibung sind nicht selten körperliche Behinderungen, die als „Last“ für die Gesellschaft angesehen werden. Papst Franziskus zog die Parallelen zur Hitler-Zeit, wo Menschen, die eine „Last“ oder „Schande“ für die Gesellschaft bildeten – sei es wegen ihrer Rasse, einer Behinderung oder der politischen Ausrichtung – ermordet wurden, um die Gesellschaft zu reinigen. „Um ein ruhiges Leben zu haben, wird ein Unschuldiger geopfert“, so der Papst.

Die Empfehlung zur Abtreibung sei oft die erste Reaktion auf eine Behinderung oder Missbildung des ungeborenen Kindes, so Franziskus.

„Ich habe von der Mode gehört – oder zumindest von der Gewohnheit – dass in den ersten Monaten der Schwangerschaft einige Untersuchungen gemacht werden, um zu sehen, ob das Kind nicht gesund sein wird, oder ob es Probleme gibt…Die erste Empfehlung in diesen Fällen ist dann: ‚Machen wir es weg?‘. Das ist Kindermord.“

Auch früher in der Geschichte ist dies Geschehen; im Sparta der Antike. „[…] Die Spartaner haben, wenn ein Kind mit Missbildungen geboren wurde, dieses Kind auf einem Berg gebracht und es hinunter geworfen, um die ‚Reinheit der Rasse‘ zu pflegen. Das haut uns vom Stuhl: ‚Aber wie kann man so etwas machen; arme Kinder!‘. […] Heute tun wir das gleiche,“ so Papst Franziskus.

Herr über Leben sein zu wollen ist die Grundeinstellung dieser „Euthanasie“, die den Papst dazu brachte, die Einstellung des heutigen Menschen mit der Nazi-Einstellung zu vergleichen, über „unwertes Leben“ urteilen zu wollen. Im Unterschied zur Vergangenheit geschehe es heute allerdings unter dem Deckmäntelchen der „reproduktiven Gesundheit“ und werde von Ärzten durchgeführt, also „mit weißen Handschuhen.“

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Kommentare

  1. Samuel Röck sagt:

    Bitte nicht legalisieren!

  2. Der Luziferversteher sagt:

    Abtreibung verträgt sich übrigens auch nicht mal mit dem Inklusionsgedanken (mit der Inklusion) !
    Dieses “Frauenrecht“ auf Kinderabtreibung wird von den Frauenrechtlerrinninen ÜBER das Lebensrecht eines jeden (!) Kindes gestellt.
    Das muss man mal ganz klar so sehen !!

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