CDU: Machterhalt geht vor Lebensrecht der Ungeborenen

Der Bundestag hat beschlossen, das Werbeverbot für Abtreibung an entscheidender Stelle zu lockern. Auf allen Kanälen haben wir rasch den größtmöglichen Protest gegen das lebensfeindliche Gesetz zusammengetrommelt. Niemand konnte ahnen, dass die Bundesregierung durch parlamentarische Tricksereien in nur wenigen Tagen ein fertiges Gesetz durch den Bundestag mogeln würde.

Genauso lief es schon im Jahr 2017 bei dem Gesetz zur „Ehe für alle“ ab. In einer Talkshow riß Angela Merkel diese grundlegende Weichenstellung in der gesellschaftlichen Struktur kurz an – schon drei Tage war das Gesetz zur Homo-Ehe Realität. Offenbar sollen wir Bürger uns an diese undemokratische Masche des Durchregierens unserer Polit-Elite gewöhnen. Warum noch eine Mehrheit organisieren, wenn sich ein paar Abgeordnete in Schlüsselpositionen doch schon längst einig sind? Doch wir lassen uns nicht zu hilflosen Zeugen dieses zweifelhaften Demokratiegebarens des Merkel-Kabinetts machen. Wir schlagen zurück. Dazu haben wir jede Ihrer Postkarten und Protestbriefe gegen die Legalisierung von Abtreibungswerbung sorgfältig gesammelt. Mit ihnen werden wir die Büros der CDU-Führung überschwemmen. Damit sie sich an uns erinnert, schicken wir ein entsprechend „gewürztes“ Begleitschreiben für die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und den CDU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus gleich mit auf den Weg.

Für einen wackligen Koalitionsfrieden mit Nahles und Co. verkauft Merkels Partei ungerührt den letzten christdemokratischen Wert, den sie noch besitzt: den Lebensschutz. Doch der Frieden wird nicht lange währen. Zu weit ist die CDU den Lebensschutz-Feinden im Bundestag entgegen gekommen. Die werden jetzt nicht nicht locker lassen, bis nicht nur Paragraph 219a komplett abgeschafft, sondern auch Abtreibung selbst endlich legal ist. Die Rauchzeichen der Abtreibungslobby über dem Bundestag sind nicht zu übersehen: Grüne, Linke und FDP haben bereits angekündigt, vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Reform des Abtreibungswerbeverbots zu klagen. Die Möglichkeit für Ärzte, auf die „Dienstleistung“ Abtreibung öffentlich, im Internet und ihren Praxisräumen hinzuweisen, geht den radikalen Feministinnen der Bunt-Parteien nämlich noch nicht weit genug. Sie werden so lange wüten und erst zufrieden sein, bis jede Regelung zum Schutz des ungeborenen Lebens aus den Gesetzbüchern verbannt ist.

Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedInShare on TumblrEmail this to someone

Kommentare

Kommentar schreiben