Helmut Kentler und die Pädagogik der sexuellen Vielfalt: Pädophile Vergangenheit, die nicht vergehen will

Über 30 Jahre konnte unbehelligt ein riesiges Pädophilennetzwerk sein Unwesen treiben – im Schutz der Berliner Verwaltung und wissenschaftlichen Einrichtungen. Der Fall zeigt: Die Ideen der pädophilenfreundlichen Reformpädagogik der 68er Generation sind bis heute tonangebend in der Erziehungs- und Bildungspolitik.

Nach mehr als einem Jahr Forschung haben Wissenschaftler der Universität Hildesheim ihren Abschlussbericht vorgelegt. Es ist ein Dokument des Grauens, weil es den glasklaren Nachweis für den jahrzehntelangen sexuellen schweren Mißbrauch von Kindern im Schutz von Jugendämtern und der Berliner Senatsverwaltung erbringt. In dem Dokument mit dem Titel »Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe« zeichnet das Forschungsteam um Prof. Meike Baader die behördlichen Entscheidungswege nach, die dazu führten, daß Ende der 60er bis Anfang der 2000er Jahre Kinder bei alleinstehenden pädophilen Männern in Pflege gegeben wurden.

Die Wissenschaftler schreiben hierbei von »Ermöglichungsstrukturen« in den Jugendämtern und von »Kindeswohlgefährdung in behördlicher Verantwortung«. Sie schreiben, daß über 50 Mitarbeiter des zuständigen Bezirksjugendamts in Berlin jahrzehntelang wegschauten, obwohl es starke Signale für schweren Kindesmißbrauch in der Pflegestelle des Hausmeisters Fritz H. gab. Das Leid seiner minderjährigen Opfer wurde ausgeblendet, der Täter geschützt und sogar gegen Störungen von außen, beispielsweise durch aufmerksame Lehrer und der leiblichen Pflegekindereltern, immunisiert. Der Fall Fritz H. ist nicht der einzige, weitere pädophile Pflegeväter soll es gegeben haben: mächtige Männer aus wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich mithilfe des Berliner Jugendamts Zugriff auf jugendliche Straßenkinder verschafften, die sie bei sich zuhause aufnahmen. Die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt. Allein in der Pflegestelle Fritz H. sollen über die Jahre zehn Kinder ab sechs Jahren (!) untergekommen sein. Eines von ihnen starb unter der Aufsicht des pädophilen Straftäters an einem Infekt – ohne daß es seitens des Jugendamts überhaupt ansatzweise zu unter Untersuchung kam.

Die Wissenschaftler sehen verdichtete Hinweise, daß es sich um ein informelles Netzwerk von Personen mit entweder pädophilen Neigungen oder zumindest pädophilenfreundlichen Positionen handelte, die teilweise hohe Stellungen in der Senatsverwaltung, in Jugendämtern und in wissenschaftlichen Einrichtungen im Erziehungsbereich bekleideten. Dazu gehörten das Max-Planck-Institut, die Freie Universität und das mittlerweile geschlossene Pädagogische Zentrum Berlin. Dessen leitender Mitarbeiter, der bekennend homosexuelle Helmut Kentler, hatte zu Beginn der 70er Jahre das Projekt »Homosexuelle als Betreuungs- und Erziehungspersonen unter besonderer Berücksichtigung des Pflegekindschaftsverhältnisses« ins Leben gerufen. Über die Jahre gelang es Kentler, in Verwaltung und Behörden Unterstützer für sein pädophiles »Experiment« mit Kindern zu gewinnen, obwohl allen Beteiligten die Strafbarkeit ihres Unternehmens klar gewesen sein muss. Das hielt Kentler und seine Tathelfer aus den Jugendämtern nicht davon ab, im gesamten Bundesgebiet West weitere Pflegestellen bei pädophilen Männern einzurichten, alles gestützt vom Berliner Senat. Das Wissenschaftler schreiben von Verbindungen des Senats mit der berüchtigten Odenwaldschule unter der Leitung des Päderasten Gerold Becker, der jahrelang Internatskinder sexuell nötigte und mißbrauchte. Der Kreis schloss sich mit dem – nicht mit Gerold Becker verwandten – Hellmut Becker, der im Planungsausschuss des Pädagogischen Zentrums saß, an dem Kentler in leitender Stellung wirkte. Von dem Juristen Becker wurde der Schulleiter Becker zeit seines Lebens vor Entdeckung geschützt, obwohl dessen pädophilen Triebe dem Juristen bekannt waren.

Kentlers pädophilenfreundliche, kindeswohlgefährdende Reformpädagogik entstammte direkt den Ideen der Frankfurter Schule und konnte gerade in der sexualmissionarischen Atmosphäre der 68er Generation prächtig gedeihen. Sie bildete den Mutterboden für das Pädo-Parteiprogramm der Grünen, die 1982 den »positiven Effekt des Liebe-Machens« von Kindern betonten und ganz unverblümt forderten, Pädophilie zu entpathologisieren und zu entkriminalisieren und den straffreien Sex von Erwachsenen mit Kindern zuzulassen. Von ihrer Pädo-Vergangenheit haben sich die Grünen bis heute nie ganz gelöst wie die nahezu ungehinderten Karriereverläufe von zwielichtigen Figuren wie Daniel Cohn-Bendit und Volker Beck beweisen. Der grüne Traum vom straffreien Sex mit Kindern ist damit nie vergangen, sondern wurde fortentwickelt zur politischen Agenda des Gender Mainstreaming, die eine frühe Sexualisierung von Kindern als wünschenswert für deren Entwicklung erachtet und diese institutionell in der Bildungspolitik zu verfestigen sucht.

Das von den Kentlers und Beckers geprägte Pädo-Experiment lebt heute weiter in Kitas, in denen Kinder Puppen mit Genitalien zum „Spielen“ bekommen und abgeschirmte „Kuschelecken“ vorfinden, in denen sie »ihre Körper lustvoll entdecken« sollen. Er lebt weiter in Schulen, in denen Kinder Referate über homosexuelles Leben halten oder über ihren ersten Analverkehr erzählen sollen, in denen Projekte abgehalten werden mit dem Ziel, einen Puff einzurichten. Der Pädo-Komplex der Kentlers und Gerold Beckers lebt in den Behörden weiter, die Gender-Aufklärungsmaterial für Erzieher und Sexaufklärungskoffer für Kitas und Schulen finanzieren. Und er lebt weiter im Bundestag, in dem die Grünen einen Nationalen Aktionsplan gegen Homophobie fordern, der es den Pädo-Ideologen ermöglichen soll, die als „Bildung“ getarnte Ideologie der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt dauerhaft und verpflichtend in den Bildungseinrichtungen zu installieren und das Elternrecht auf Erziehung endgültig zu neutralisieren.

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