Die Umerziehung läuft: Gender-Propaganda an Schulen breitet sich rasant aus

Seit Beginn des Jahres schüttet die Regierung ein Füllhorn an Fördergeld über LGBT-Vereine aus. Ausdrückliches Ziel des finanziellen Segens ist die bundesweite Ausweitung der schwul-lesbischen Projekte an Bildungseinrichtungen.

»Was für ein Erfolg!«, gibt der Verein Queere Bildung e.V. auf seiner Webseite bekannt. Seit dessen Gründung vor sechs Jahren könne man den »größten Fördererfolg« seiner Verbandsgeschichte verbuchen. Für die nächsten fünf Jahre wird der Staat Queere Bildung e.V. bei seiner Ausbreitung finanziell unterstützen. Wie hoch die Fördersumme ausfällt, darüber hält sich der Verein freilich bedeckt.

Mit Queere Bildung e.V. freuen sich noch weitere Gruppen aus dem Spektrum der homo- und transsexuellen Lobbyarbeit über den warmen Geldregen aus dem Staatssäckel. Federführend für die Fördergeld-Vergabe ist das Bundesfamilienministerium. Laut Auskunft des Ministeriums (Bundesdrucksache 19/7050) werden im Rahmen des 400 Millionen Euro schweren Bundesprogramms »Demokratie leben« insgesamt neun Modellprojekte im Themenfeld der »Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit« gefördert, »die mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten innovative präventiv-pädagogische Ansätze entwickeln und erproben sollen«.

Deutlicher als die Beamten des Bundesfamilienministeriums drückt es Queere Bildung e.V. aus: Ziel sei die »flächendeckende Ausweitung der lsbtiaq+ Bildungsarbeit in Deutschland durch Stärkung bestehender und Aufbau neuer Bildungsprojekte«. Man wolle »vorhandene Bildungs_lücken nachhaltig (…) schließen und den Wirkungsbereich professioneller Bildungs- und Aufklärungsinitiativen zu Themen sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt bundesweit (…) erweitern.«

Im Klartext will Queere Bildung e.V. das Steuergeld nutzen, die schwul-lesbische Propaganda an Bildungseinrichtungen flächendeckend zu installieren. Besonderes Augenmerk legen die Trans-Aktivisten dabei auf ländliche Gebiete, in denen das Verständnis für die Segnungen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt im Gegensatz zur linksdiversen Latte Macchiato-Generation der Metropolen auf die Höhe der Zeit getrimmt werden muss.

Wie das gehen könnte, macht der Verein Schlau NRW vor. Dank staatlicher Förderung durch die Antidiskriminierungsstelle und das Land Nordrhein-Westfalen konnten die queeren Aktisten im gleichnamigen Bundesland ein dichtes Netz aus Zusammenschlüssen weben. Von Münster bis Bonn findet man Niederlassungen des Schlau Landesverbands. Von dort aus werden »fachlich und didaktisch geschulte Teamer_Innen« an die Schulen entsendet, um Kinder und Jugendliche »niedrigschwellig und altersgerecht in das Themengebiet sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität mit Hilfe von Begriffsklärungen und ausgewählten Methoden« einzuführen.

Damit die Lehrer auch brav mitmachen bei der queeren Propaganda, haben die Schlau-Aktivisten eine »Checkliste« mit »Handlungsempfehlungen« für sie veröffentlicht. Pädagogen sollen sich vertraut machen mit sexueller Vielfalt und im Lehrerkollegium und bei den Schülern »aktiv dafür eintreten«. Egal, ob auf Schulfesten, Klassenfahrten oder Elternabenden, der Lehrer soll sich möglichst bei jeder Gelegenheit als LGBT-freundlich in Szene setzen und die Aufmerksamkeit »auch ohne konkreten Anlass« auf Trans-, Inter- und Homosexuelle lenken. »LSBTI*Q wertschätzende Plakate gut sichtbar in der Schule« zu plazieren und das ganze Papier freilich »vor Zerstörung zu schützen« beziehungsweise es sogleich »erneuern«, gehören zum guten Ton einer »Schule der Vielfalt«. Dafür muss sich der Lehrer auf einige Mühen einstellen, soll aber schließlich belohnt werden, denn wenn die Plakate »ein paar Mal erneuert wurden, werden sie meist hängenlassen«. Und zuletzt, »laden Sie Schlau in Ihren Unterricht ein«. »Persönliche Begegnungen« sind wichtig, denn sie »helfen dabei, Vorurteile zu reflektieren“. So kann sich der Lehrer auch besser vorbereiten, sollte er mit seinen aufdringlichen Werbeaktionen für die Homo-Lobby auf »Irritationen bei Schüler_innen, Kolleg_Innen und Eltern« stoßen.

Den Mut zur Kritik an der verfassungswidrigen Gender-Indoktrinierung ihrer Kinder werden gleichwohl immer weniger Eltern aufbringen, je stärker Vereine wie Schlau und Queere Bildung im Bildungsraum vordringen. Und sie legen zu: 2019 konnte der Schlau-Verein laut eigener Auskunft die Zahl seiner Workshops um satte 73 Prozent steigern. Rund 12.500 Jugendliche in Schulen, Sportvereinen und Kirchen habe er mit seiner »Bildungsarbeit« erreicht. Dank des kräftig mit linker Schlagseite versehenen Bundesprogramms »Demokratie leben« wird die bildungspolitische Expansion der sexuellen Vielfaltspropaganda in den kommenden fünf Jahren rasant zunehmen.

Kommentare

Kommentar schreiben