Ulrich Kutschera im Interview: „Die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit hat gesiegt“


Foto: Ulrich Kutschera

Der international bekannte Kasseler Biologie-Professor Dr. Ulrich Kutschera ist in einem Berufungsverfahren wegen Äußerungen über Homosexuelle freigesprochen worden. Ihm wurden „Volksbverhetzung und „Beleidigung“ vorgeworfen, weil er sich offen zu den Gefahren der Adoption durch homosexuelle Paare äußerte.

Familien-Schutz (FS): Herr Prof. Kutschera, wie geht es Ihnen nach dem gewonnenen Prozess vor dem Landgericht Kassel?

Ulrich Kutschera: Nach dem gewonnen Prozess empfinde ich Genugtuung darüber, dass letztendlich die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit gesiegt hat. Das Bestreben der Links-Grünen Gender-Ideologen, mich mundtot zu machen und finanziell (hohe Anwaltskosten), privat (als Un-Person dargestellt) wie auch beruflich (Studenten  gegen mich aufhetzen) zu schädigen ist erheblich, aber ich lasse mir nichts gefallen. Ich habe mit meinem Anwalt im Gerichtssaal  die wissenschaftliche Wahrheit– Kinder brauchen Vater und Mutter usw.– aggressiv verteidigt, das war ein schwerer Kampf gegen diese vernagelten post-faktischen Ideologen. Die Gegenseite und die Mainstream-Presse sind wegen diesem Freispruch sehr enttäuscht — das hätten sie nicht gedacht — der ganze Aufwand, die Medienhetze gegen mich usw. – umsonst! 

FS: Warum hat die zweite Instanz das Urteil der ersten Instanz verworfen?

Ulrich Kutschera: In der ersten Instanz wurde ich als „Der fahrerflüchtige Homohasser und Lügenbaron“ vorgeführt, ich fand das amüsant und habe daher auch immer lächelnd-gut gelaunt im Amtsgericht vorgetragen. Der Richter war — trotz der Verurteilung wegen angeblicher »Beleidigung« — bemüht, nur eine Mini-Strafe zu verhängen.  Das habe ich aber nicht akzeptiert.  Der Landgerichts-Richter hat dann mein Interview zur “ Ehe für alle“ vom 5.7. 2017 systematisch analysiert und konnte keine rechtswidrigen Passagen entdecken — ein außergewöhnlich scharfsinnig-kluger Mann! Mit dem Freispruch in der 2. Instanz ist meine alte Verurteilung aufgehoben– ein Sieg für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. 

FS: Wie geht es nach dem Urteil weiter? Wird es ein neuerliches Berufungsverfahren – nun von der Gegenseite – geben?

 Ulrich Kutschera: Die Gender-Ideologen werden alles versuchen, über eine Revision mich noch irgendwie abzustrafen– sie sind entrüstet, dass ihre koordinierte Aktion gegen den Bio-Bösewicht und Darwinist Prof. U. Kutschera gescheitert ist.  Ich gehe davon aus, dass der außergewöhnlich intelligente Richter seine Urteilsbegründung so „wasserdicht“ formulieren wird, dass die Revision scheitern wird. Falls nicht — dann kommt eine Verfassungsklage, und der Europäische Gerichtshof steht auch noch zur Verfügung. Ich werde meine Agenda der Vernunft und Aufklärung durchziehen–und gewinnen! 

FS: Von den ASTA- Studenten der Uni Kassel werden Sie als Rechter Hetzer und Rassist diffamiert– was sagen Sie dazu?

Ulrich Kutschera: Als politisch neutraler Selbstdenker und Evolutionsforscher mit internationaler Vernetzung ignoriere ich diese naiven Behauptungen. In meinem aktuellen Buch »Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien« habe ich neben der Evolution des Menschen, inklusive der Rassenbildungs-Prozesse, auch die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft beschrieben. All das gefällt den Links-Grünen Ideologen nicht– weil sie diesen biologischen Fakten außer Polemik und Hetze nichts entgegenhalten können. Ich werde mich aber nicht einschüchtern lassen– die wissenschaftliche Wahrheit wird siegen!

Prof. Kutschera, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Ulrich Kutschera: Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien. Amazon Media. 480 Seiten. – jetzt im Buchhandel erhältlich

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