Kinderhilfswerk auf Abwegen: UNICEF glaubt, Pornos machen Kinder glücklich

Ein neuer Bericht des UN-Kinderhilfswerks lässt Eltern die Haare zu Berge stehen: Pornografisches Material würde Kindern keinen Schaden zufügen, heißt es darin. Im Gegenteil, eine elektronische Altersbarriere im Internet schließe Kinder vom Porno-Konsum aus. Dies verletze ihre Rechte.

Der Bericht mit dem Titel »Digitale Altersbeschränkungen und die weltweiten Internet-Rechte von Kindern«  (engl. Digital Age Assurance Tools and Children`s Rights Online across the Globe) hat es in sich. So in sich, daß der Bericht auf der offiziellen Webseite von Unicef nicht mehr verfügbar ist. Das Institut für Ehe und Familie (IEF) hat ihn gesichert und ihn hier zur Verfügung gestellt: http://c-fam.org/wp-content/uploads/Digital-Age-Assurance-Tools-and-Childrens-Rights-Online-across-the-Globe.pdf

In diesem Bericht bezweifelt die Unicef, daß Pornos für Kinder schädlich seien – diametral zur fachlichen Ansicht von Kinderärzten und Psychotherapeuten. Das kindliche Gehirn reagiert anders auf die Bilder als das ausgereifte erwachsene Gehirn. Studien belegen, daß Pornokonsum zu Ängsten und falschen Vorstellungen von Liebe und Sexualität führt. Die Beziehungsfähigkeit leidet, es besteht ein hohes Suchtpotential, insbesondere bei Minderjährigen. Pornos fördern die sexuelle Gewalt und bergen ein hohes Risiko für die gesunde psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Das sieht die Unicef nun offiziell anders. Weil die Zugänglichkeit im Internet für Bilder und Videos mit explizitem sexuellen Inhalt beständig einfacher wird, sollte die generelle Altersbeschränkung für Pornografie überdacht werden – so die geistig etwas schlichte Argumentation der Unicef. Nicht nur das, die Unicef dreht den Spieß einfach um und richtet ihn gegen die Mitgliedsstaaten, die Kinder durch das Strafgesetzbuch vor Pornografie und sexuellen Übergriffen schützen wollen: Die gesetzliche Alterbeschränkung im Internet schließe Kinder vom ungehemmten Porno-Konsum aus, diese könnten sich nicht mehr ungehindert über Sex, Lesben und Schwule informieren. Das, so die Schlußfolgerung des Kinderhilfswerks, verletze die Rechte von Kindern.

Für ihre Argumentation zieht die Unicef eine EU-weite Studie heran, die ihren Pro-Porno-Vorstoß wissenschaftlich absegnen soll. Für diese Studie mit dem harmlos klingenden Titel »EU Kids Online 2020« wurden über 25.000 Kinder zwischen 9 und 16 Jahren in 19 EU-Mitgliedsstaaten ausgewählt. Die sich teilweise noch im Grundschulalter befindlichen Kinder wurden abgefragt, ob sie glücklich oder traurig auf pornografisches Material im Internet reagieren. Weil die meisten Kinder angaben, weder traurig noch glücklich darauf zu reagieren, konstruiert die Unicef daraus den Anspruch, die Beschränkungen im Online-Bereich für Kinder herabzusetzen.

Die Zentrum für Familie und Menschenrechte (C-Fam) kritisiert den inzwischen verschwundenen Unicef-Bericht scharf und schreibt dazu: »Das letzte, was Kinder brauchen, ist eine milliardenschwere UN-Agentur, die zum Schutz der Kinder geschaffen wurde, und die ihnen jetzt erzählt, daß Porno okay ist.« (engl. Original: The last thing children need is a billion-dollar UN agency, created to protect children, telling them that porn is okay.)

Kommentare

  1. gemnick sagt:

    Das haut dem Faß den Boden raus – wieviel Dummheit bzw. Unwissenheit bei „führenden“ Institutionen vorhanden ist. Wenn nicht über eine gewisse Reife vorhanden ist, ist das Pornoschauen insbesondere für Kinder äußerst schädlich – sogar für die meisten Erwachsenen. WARUM? Es gibt 2 Aufzeichnungsmöglichkeiten: 1) auf der analytischen Zeitspur (man kann sich an gestriges Frünstück erninnern) und 2) auf der reaktiven Zeitspur, welche dem Reiz-Reaktionsmechanismus unterworfen ist und immer Aufzeichnungen macht, wenn eine Person bewußtlos bzw. anaten ist (z.B. Operation, Unfall, etc.) – manche nennen es das Unterbewußtsein, wissen aber nicht, was es ist. Und diese reaktive Zeitspur ist in den meisten Fällen voll von Aufzeichnungen aus früheren Leben, insbesondere von sexuellen Gegegenheiten. Unser Planet wird im hohe Maße über diesen Reiz-Reaktionsmechanismus gesteuert, d.h. der Reiz in der Gegenwart (Pornofilm) läßt die abgespeicherte schädliche Ladung (Bewußtlosigkeit), von früher in die Gegenwart kommen. Nach Darstellung dieses Sachverhalts müßte es eigentlich jedem einleuchten, daß Pornofime für Kinder ein VERBRECHEN darstellen – es sei denn, man will Kinder bewußt degradieren und zu einem späteren willfährigen Werkzeug machen.

  2. gemnick sagt:

    Es würden die Rechte von Kindern verletzt werden, wenn die Kinder keine Pornos anschauen dürften. Und wo bleibt der Schutz für geistig gesunde Kinder??? In Coronazeiten wird aus jeder Ecke posaunt, daß die Gesundheit das höchste Gut sei – und weitere Heucheleien. In Abwägung dieser beiden Rechte, ist die geistige Gesundheit schon aus Nachhaltigkeitsgründen eindeutig das höhere Gut, für das Eltern bzw. eine Gesellschaft sich zu entscheiden haben. Darüber hinaus wird unterstellt, daß das Gehirn Aufzeichnungen macht – NEIN! Die Aufzeichnungen werden vom unsterblichen geistigen Wesen gemacht, der Person, die in diesem Leben gerade wieder einen Körper hat. Es ist also viel schlimmer, denn der ganze Müll früherer Leben ist ja auch da und kann restimuliert werden. Ich weiß wovon ich spreche – ich habe genügend Rückführungen gemacht

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