Gender-Polizei und Gleichstellungszwang: Mit den Grünen kommt der intolerante Staatsfeminismus

Kommt nach der Bundestagswahl die grüne Gender-Polizei? In ihrem Wahlprogramm kündigen die Grünen an, für umfassende »Geschlechtergerechtigkeit« in allen Bereichen zu sorgen. Ziel ist der staatlich alimentierte Feminismus von der Wiege bis zur Bahre.


Während die Medien die Grünen als politischen Messias feiern, geht in der Wirtschaft die Angst um. Auslöser ist eine Passage im Wahlprogramm von Bündnis 90/ Die Grünen. Darin kündigt die Partei an, die »neu geschaffene Bundesstiftung Gleichberechtigung« zu einer »effektiven Institution« auszubauen, die »wirksame Maßnahmen zur Gleichberechtigung« entwickelt. Diese Maßnahmen solle »alle Lebens- und Politikbereiche« umfassen. Jede Maßnahme und jedes Gesetz solle den sogenannten Gender-Check durchlaufen, der prüft, ob es die Gleichberechtigung voranbringe. Die Passage schließt mit dem Hinweis, daß es an der Zeit für »eine feministische Regierung« wäre, für die sowohl Frauen wie Männer eintreten sollen.

Kommt nach der Bundestagswahl eine grüne Gender-Polizei, die jeden Bereich des politischen wie zivilen Lebens auf seine Gendertauglichkeit prüft? Stilbildend für den weltanschaulichen Anspruch der Grünen ist die massive Förderung der genderneutralen Sprache, die dabei ist, sich in sämtlichen Kommunen durchzusetzen. Nacheinander veröffentlichen Verwaltungen ihre sogenannten Leitfäden der geschlechtergerechten Sprache, die mit Binnen-I, Unterstrichen und Doppelpunkten das ohnehin gewundene Behördendeutsch zur unüberwindbaren Lesebarriere machen.

Der Widerstand gegen den von Verwaltung wie Medien und Rundfunk aufgezwungenem PC-Sprech ist freilich groß in der Bevölkerung, wenn inzwischen selbst Oma Hannelore und Opa Werner vor dem Fernseher verwundert mit dem Kopf wackeln, wenn die Tagesschau-Sprecher beim Verlesen der mit Schluck- und Sprechpausen durchsetzten Nachrichten wie einer Schar grenzdebiler Logopäden wirken.  

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