Artikel zum Thema: "Allgemein "

„Cancel Culture“ wird immer grotesker: Muttermilch soll jetzt Menschenmilch heißen

Englische Geburtsstationen führen die »diskriminierungsfreie« Sprache ein. Begriffe wie Mutter, Vater und Muttermilch sollen gegen geschlechtsneutrale Vokabeln ausgetauscht werden. Damit lösten die Krankenhäuser Protest aus.

Der englische Stadtkreis Brighton gilt als britische »Trans«-Hauptstadt. Die Zahl der Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung durchlaufen haben, ist besonders groß. Ein entsprechendes Bild liefert die Geburtsstation von Brighton: Sogenannte Transmänner – das heißt, biologische Frauen, die sich als Mann identifizieren – entbinden hier ihre Kinder.

Damit sich Transmänner nicht ausgeschlossen fühlen, hat der Trust der Brighton und Sussex Universitäts-Krankenhäuser (BSUH) Richtlinien für die Hebammenausbildung erlassen. Wie die englische Tageszeitung Times berichtet, schreiben die neuen Richtlinien vor, inklusives Vokabular zu benutzen. So solle das Klinikpersonal von »Mutter oder Geburtselternteil (eng. birthing parent)« sprechen vom »Co-Elternteil«, wenn vom Vater die Rede ist. Auch Muttermilch ist für die neue inklusive Sprache ein toxischer Begriff. So solle das Wort Muttermilch (engl. Breastmilk) durch den Begriff »Menschenmilch (engl. Human milk)« ersetzt werden oder durch »Milch des stillenden Elternteils (engl. milk from the feeding parent)«.

Laut Medienberichten sorgte die Gender-Sprachregelung der Kliniken für Aufruhr und Protest, selbst von bislang als gemäßigt geltenden Stimmen. In seiner »Good Morning Show« kritisierte der bekannte britische Moderator Piers Morgan die Richtlinien als »PC-Nonsens«, der den gegenteiligen Effekt des Gewünschten erzielen werde. Das nerve und verärgere die Menschen, bringe aber keine Inklusion. Twitter-Nutzer wetterten, daß die Sprachregelung frauenfeindlich sei und dazu diene, Frauen auszulöschen.

Generisches Maskulinum abgeschafft: Duden sinkt zum Gender-Sprachlexikon herab

Die Online-Ausgabe des Dudens schafft das generische Maskulinum ab. Berufsständige Bezeichnungen werden künftig zwangssexualisiert – und das ohne jeden sprachwissenschaftlichen Beleg.

Ein Arzt, Notar, Bäcker oder Sportler kann laut Duden nur noch eine männliche Person sein. Jede Berufsbezeichnung wird um die weibliche Variante ergänzt. Was auf dem ersten Blick harmlos erscheint, könnte sich – konsequent durchgehalten – zu einem chaotischen Begriffssalat kumulieren. Künftig müssten berufsständische Vereinigungen wie die Bundesnotarkammer oder Bundesärztekammer zur Bundesnotar*Innenkammer und Bundesärzt*Innenkammer umgeformt werden. Wie das schöne neue Deutsch im alltäglichen Gebrauch klingt, machen uns grüne Politiker in aller Lächerlichkeit vor. So begrüßte die Grüne Katrin Göring-Eckardt ihr Publikum auf dem Evangelischen Kirchentag mit »Liebe Kinder und Kinderinnen!« und die »Ich kann Kanzler«-Grüne Annalena Baerbock faselte in einer Talkshow wirr vom Bund der »Steuerinnenzahler«.

Der Duden ist nicht nur ein, sondern das deutsche Sprachlexikon. Es schafft mithin Sprachwirklichkeit. Seine Empfehlungen gehen ein in die Verwaltungssprache, in die Sprache der Gesetze, in Schulbücher und am Ende in jedes Textwerk überhaupt, das die Druckerei verläßt. Die Gender-Sprache wird uns heimlich untergejubelt wie Falschgeld, das nicht aus dem Verkehr gezogen wird. Irgendwann bezahlen wir alle damit. Das Gender-Undeutsch ist nicht nur eine skurrile Angewohnheit von Politikern, Nachrichtensprechern in der Tagesschau und Gewerkschaftschefs, über die wir zuhause an den Bildschirmen lächeln. Das Gender-Deutsch ist längst bitterer Ernst. Es etabliert sich als Torwächter unserer Sprache. Wer sich nicht daran hält, wird nicht eingelassen zum Diskurs, er wird schlimmstenfalls diffamiert und sozial kaltgestellt.

Gegen den manipulierenden Vorstoß des Dudens regt sich Widerstand. Mehrere namhafte Linguisten widersprachen der Duden-Redaktion heftig. Der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg, einer der profiliertesten Kritiker des wissenschaftlich unredlichen Gender-Neusprechs bezeichnete den umgebauten Duden als »klaren Betrug« und »Irreführung des Lesers«. Seine Kollegin Ewa Trutkowski von der Freien Universität Bozen sekundierte, der Duden entferne sich von der Sprachwirklichkeit. Sie befürchtet, die Umstellung auf gegenderte Berufsbezeichnungen im Online-Duden könnte einen Dammbruch bedeuten. Der nächste Schritt, so Trutkowski, könne sein, den Gender-Stern einzuführen, um diese »selbstgeschusterte Dualität« der Berufe wieder aufzulösen. Das Zeichen müsse dann her, weil diverse Menschen nicht unter diese – gerade neu ersonnenen – Definitionen fallen.

Sven von Storch im Interview: „Mit Kinderrechten macht sich der Staat zum Eigentümer der Kinder.“


Sven von Storch

CDU und SPD haben sich auf die Aufnahme von Kinderrechten geeinigt. Doch die vermeintliche Besserung für die Stellung der Kinder ist ein Etikettenschwindel. Die Gefahr einer umfassenden Kontrolle des Staates über die Familien wächst, kritisiert Sven von Storch im Interview mit der »Initiative Familien-Schutz«.

Initiative Familien-Schutz: Herr von Storch, die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht will die Kinderrechte unbedingt noch vor Ende dieser Legislaturperiode in das Grundgesetz aufnehmen.

Sven von Storch: Laut Demoskopen klebt die SPD unbeweglich bei mageren 15 Prozent Wähleranteil. Natürlich will Frau Lambrecht ihren Feldzug gegen das Grundrecht auf Erziehung noch vor der Bundestagswahl im September siegreich vollenden. Danach ist Frau Lambrechts Partei, die SPD, als regierende Partei Geschichte.

Was den Sozialisten dann noch bleibt, sind die Landesparlamente und damit die Hoheit über die Bildungspolitik. Das Steckenpferd der SPD sozusagen, obwohl die Verheerungen, die ihre Funktionäre dort hinterlassen haben, unübersehbar sind. Was die Sozialdemokraten dann alles mit den neuen Eingriffs- und Kontrollmöglichkeiten des Staates anstellen werden, die ihnen ein neues Kindergrundrecht eröffnet …. Man mag es sich lieber nicht vorstellen.  

Initiative Familien-Schutz: Was könnte zum Beispiel durch Kinderrechte möglich werden?

Sven von Storch: Die sogenannten Kinderrechte sind verfassungsrechtlich eine Fiktion. Denn Kinder sind Menschen und damit wie alle Menschen Träger von Grundrechten. Ihre Rechte nehmen  stellvertretend die Eltern für sie wahr. Was würde passieren, wenn der Staat sich mithilfe eines juristischen Kniffs – in dem Fall eine Ergänzung zu Artikel 6 – an die Stelle der Eltern setzt? Wenn er anstelle der Eltern als Anwalt der Kinder auftritt und ihre Rechte wahrnimmt und durchsetzt?
Für Ideologen sind Kinderrechte eine wahre Spielwiese. Was ließe sich nicht alles durchsetzen zum „Wohl der Kinder“: linksgrüne Genderporno-Erziehung von der Krippe bis zur Universität wie überhaupt der Umbau von Schulen zu Vermittlungsanstalten der kulturmarxistischen Ideologie könnten daraus resultieren. Parallel wird Eltern die Möglichkeit genommen, sich dagegen zu wehren. Sie sinken zu hilflosen Befehlsempfängern der staatlichen Erziehungswünsche herab. Der Staat macht sich mit Kinderrechten zum Eigentümer der Kinder.

Initiative Familien-Schutz:
Glaubt man Medienberichten, ist die Aufnahme der Kinderrechte eine ausgemachte Sache zwischen den Regierungsparteien. Den Entwurf für eine entsprechende Gesetzespassage soll es bereits geben.

Sven von Storch:
Die CDU/ CSU hat die Grundgesetzänderung für Kinderrechte seit vier Jahren blockiert. Sie muss dafür ihre Gründe gehabt haben. Natürlich sind vermeintlich gewichtige Vorbehalte der Christdemokraten gegen SPD-Gesetzvorschläge des öfteren über Nacht verschwunden. An die putschartige Art und Weise, wie das Gesetz zur Ehe für alle zustande kam, werden sich noch viele überrumpelte CDU-Abgeordnete erinnern. Die Mehrheit der Christdemokraten hat übrigens der Freigabe der Ehe nicht zugestimmt. Die Nibelungentreue für Kanzlerin Merkel schwindet. Wer kann schon sagen, ob nicht am Ende der von Merkel aufgebaute eiserne Fraktionszwang siegt oder nicht doch ein allzu lange unterdrücktes Gefühl, sich endlich von der ewigen „Mutti“ zu befreien?

Initiative Familien-Schutz:
Herr von Storch, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Gegen Abtreibungsparagraf 219a: Allgemeinärztin Kristina Hänel will vor das Bundesverfassungsgericht ziehen

Wegen unerlaubter Werbung für Abtreibung wurde Kristina Hänel vor wenigen Tagen rechtskräftig verurteilt. Die Ärztin kündigt an, Verfassungsbeschwerde einzulegen. Sie hofft auf ein abtreibungsfreundliches Urteil des höchsten deutschen Gerichts.

Auf ihrer Webseite stellte Kristina Hänel verschiedene Methoden der vorgeburtlichen Kindstötung ausführlich dar. Damit verstieß die Ärztin gegen Paragraf 219a, der das Werbeverbot für Abtreibung regelt. Vor wenigen Tagen ist Kristina Hänel dafür vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main rechtskräftig verurteilt worden. Eine Revision ließ das Gericht nicht zu.

Nach dem Urteil kündigte die Gießener Allgemeinärztin an, Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einzulegen. Die Abtreibungsbefürworterin hofft, daß das Karlsruher Gericht das Werbeverbot nach Paragraf 219a entweder vollständig kippt oder inhaltlich derart aushöhlt, daß es Ärzten faktisch freigestellt wird, ob und wie detailliert sie über die Tötung von ungeborenem Leben informieren.

In einem Interview mit der Ärzte-Zeitung kritisierte Kristina Hänel, daß aktuelle Lebensschützer die »Informationshoheit« über Schwangerschaftsabbrüche besitzen. Durch die »Fake News« von Lebensschutzorganisationen werden Frauen jedoch in die Irre geleitet. Hänel forderte deshalb, es nur medizinischen »Fachleuten«, zu denen sich die Ärztin auch zählt, zu überlassen, wie Frauen über Abtreibung informiert werden. Hänel berichtete über großen Rückhalt, den sie von Kollegen für ihren Feldzug gegen Paragraf 219a erhalte.

Mit der Freigabe von Abtreibungswerbung wäre für die Lebensschutzgegner eine wichtige Etappe erreicht: die weitere Normalisierung von Abtreibung zu einer medizinischen Dienstleistung.

Trotz Lockdown und Hygieneregeln: Die „Doktorspiele“ in Kitas gehen munter weiter

Vaginakissen für Jungen, Peniskissen für Mädchen und ein Masturbationszimmer für alle Kinder: Ein brandenburgischer Verein gewährt einen unverstellten Einblick in das Gruselkabinett der Sexualpädagogik im Nahraum kleiner Kinder.

Der Verein Dreist e.V. vor den südlichen Toren Berlins hatte vor wenigen Wochen Besuch von der Regionalzeitung. Die kleine, leider hinter der Bezahlschranke versteckte Reportage der Märkischen Allgemeinen (MAZ) ist lesenswert, fördert sie doch einen selten freimütigen Einblick in die Herzkammer des von linken Bildungswächtern betriebenen sexualbezogenen Erziehungsexperiments mit sehr jungen Kindern zutage.

Auf dem Titelbild sieht der Leser eine schwarzgekleidete Frau in mittleren Jahren, die ein zum dreidimensionalen Penis geformtes Kissen in die Kamera hält. Neben ihr sitzt eine blonde Dame ähnlichen Alters, die das Pendant zu dem grotesken Spielzeug ihrer Kollegin darbietet: eine riesige, flauschige Vagina. Die Präsentation kommentiert die brünette Dame mit dem Peniskissen im Arm. Es sei wichtig, betont Anke Sieber, Kindern zu erlauben, ihren Körper kennen zu lernen und zu erforschen. Kosenamen für Penis und Klitoris, die im Sprachgebrauch von Eltern gegenüber ihren kleinen Kindern instinktiv verwendet werden, verurteile sie. »Grundlage ist eine klare Sprache«.

Das Standardprogramm, Kinder über die Erwachsenensexualität (!) und Fortpflanzung aufzuklären, reicht für Frau Sieber nicht aus. Die unter der Funktionsbezeichnung »Bildungsreferentin« agierende Vertreterin des Vereins wünscht sich, regelmäßige Körpererkundungsübungen unter den Kindern zu fördern. Wenn im Vorfeld Regeln festgelegt und erklärt werden, dann sollten auch »Doktorspiele« nicht unterbunden werden.

Im Klartext: Wenn Simon und Emma sich auf darauf einigen, ihre Finger und dazu passende Körperöffnungen einzusetzen, dann ist das Körperforschungsspiel unter Maßgabe des wechselseitigen Konsenses für Frau Sieber erlaubt. Die Reaktion der Eltern, wenn die Erzieherin begeistert vom erfolgreichen Abschluss der »Lerngeschichte: Wir entdecken unsere Körper« erzählt, dürfte verhalten ausfallen. Vorausgesetzt, Eltern erfahren überhaupt etwas von der Genderporno-Erziehungsstunde, die Dreist e.V. laut Zeitungsbericht regelmäßig in einer der insgesamt sieben vom Verein betreuen Kitas in Teltow abhält.

Doch es geht noch weiter. Kein Tabu soll das »regelmäßig emotional« diskutierte Thema Masturbation darstellen. Schließlich, so unterstellt die Vereinsreferentin in den für diese Kreise übliche Tarnsprache, wollten Kinder »ihre Körper erkunden«. Hierfür solle die Kita möglichst einen geschützten Raum zur Verfügung stellen. In diesen Masturbationszimmern – dieser Begriff fällt tatsächlich nicht in der MAZ-Reportage, dürfte aber gemäß Frau Siebers Gebot einer klaren (Sexual) »Sprache« keine Beanstandung finden – sollen die Kinder mithilfe »einer Decke« und unter Aufstellung bestimmten Regeln ihre Körper erforschen. Wenn Erzieher dies unterbinden, sei das »wenig empathisch« und gehe »am Grundbedürfnis von Kindern vorbei«.

Vermutlich war es der Stolz auf das eigene Engagement und das befriedigende Gefühl, durch kostenlose Werbung mehr Bekanntheit zu erlangen, die Dreist e.V. dazu beflügelten, die sonst waltende Schmallippigkeit und Intransparenz fahren zu lassen und die abgründige Zielstellung – die frühestmögliche Sexualisierung von Kindern – vor aller Augen bloßzustellen. Trotz Lockdown und erhöhter Hygieneregeln – die Pornografisierung und Sexualisierung kleiner Kinder geht munter voran.

Kein Lebensrecht für Ungeborene: Argentinien führt legale Abtreibung ein

In Argentinien tobte um die Frage der verbotenen vorgeburtlichen Kindstötung ein Kulturkampf. Besonders junge argentinische Frauen fühlten sich angesprochen. Zwei von ihnen gründeten opponierende Bewegungen: Für legale Abtreibung und dagegen. Vergangene Woche entschied die Regierung: Abtreibungen sind künftig legal.

Bekleidet mit einer grünen Krawatte brachte Argentiniens Präsident den Gesetzentwurf ein, der die bislang verbotene Abtreibung legalisieren sollte. Für die Opposition signalisierte Alberto Fernández klar und deutlich, wo er stand: Auf der Seite der Abtreibungsbefürworter. Ausgerechnet die Farbe Grün hatte sich die von der Soziologiestudentin Milagros Saavedra gegründete Bewegung als Erkennungszeichen gegeben, die seit Wochen auf Argentiniens Straßen für die Aufhebung des Abtreibungsverbots demonstrierte.

Vergangene Woche fiel im argentinischen Parlament die Entscheidung: Mit 38 zu 29 Stimmen setzten sich die Gegner des Lebensschutzes durch. Seitdem ist in dem lateinamerikanischen Land Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlaubt. Zum Vergleich: In Deutschland ist eine straffreie Abtreibung immerhin nur bis 12. Woche möglich.

Bis zuletzt hatte Papst Franziskus vor der Legalisierung der vorgeburtlichen Kindstötung in seinem Geburtsland gewarnt. Auch die argentinische Bevölkerung, die aus über 89 Prozent Katholiken besteht, ist überwiegend gegen legale Abtreibung. Laut einer Meinungsforschungsumfrage sprechen sich lediglich 35 Prozent dafür aus, 49 Prozent lehnen legale Abtreibung ab.

Paris muss Strafe zahlen: Zu wenig Männer in Führungspositionen

Gleichstellung ist keine Einbahnstraße zur Privilegierung von Frauen. Da kennt die französische Regierung kein Pardon. Jetzt muss Paris Strafe zahlen, weil führende Posten in der Stadtverwaltung von zu wenigen Männern besetzt sind.

Elf Frauen und nur fünf Männer sitzen in der Führungsetage der Pariser Stadtverwaltung. Für diese gleichstellungspolitische Ungerechtigkeit wird die Stadt mit 90.000 Euro Geldbuße zur Kasse gebeten. Die Strafe geht auf ein Gesetz zurück, das große Städte verpflichtet, bei der Vergabe von Spitzenpositionen auf ein Geschlechterverhältnis von 40 Prozent Frauen zu 40 Prozent Männer zu achten.

Dieses Prinzip wurde bei den Ernennungen in der Pariser Stadtverwaltung im Jahr 2018 mißachtet, weshalb diese nun für ihre gleichstellungspolitische Sünde zur Kasse gebeten wird. Das mißfällt natürlich den mehrheitlich vertretenen Frauen in der Pariser Stadtregierung. Laut Medien sind mit 47 Prozent der leitenden Angestellten mehrheitlich Frauen in der Stadtverwaltung tätig.

Die Strafe sei »absurd« und »ungerecht« ereiferte sich die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo. Schließlich holt Paris mit der mehrheitlichen Ernennung von Frauen nur einen Rückstand auf und forderte dazu auf, Frauen in Führungspositionen weiterhin entschlossen zu fördern.

Schlag gegen die Gender-Lobby: Hohes englisches Gericht verbietet Pubertätsblocker

Kinder unter 16 Jahren sind nicht fähig, sachinformiert in eine Hormonblocker-Therapie einzuwilligen. In diesem als »historisch« bezeichneten Urteil entschied der Londoner High Court zugunsten einer jungen Frau. Als Jugendliche hatte sie sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und diesen Entschluss später bereut.


Es sei höchst unwahrscheinlich, daß ein Kind unter 13 Jahren einsichtsfähig genug ist, einer Behandlung mit Pubertätsblockern zuzustimmen, faßte Richterin Victoria Sharp das Urteil zusammen. Weiter sei es zweifelhaft, daß Kinder in einem Alter von 14 oder 15 die Langzeitrisiken und Folgen einer Behandlung mit Pubertätsblockern verstehen und richtig gewichten können. Mit diesem Urteil gaben Sharp und zwei weitere Richter den beiden jungen Frauen recht, die gegen ihre medikamentöse Geschlechtsumwandlung durch die Tavistock Klinik geklagt hatten. Die Klinik ist das einzige medizinisch-psychotherapeutische Zentrum des nationalen Gesundheitsdienstes (NHS), das sich der Behandlung von Gender Dysphorie (übers. Geschlechtsstörungen) widmet.

Von der Klinik forderten die Richter eine eingehendere psychologische Prüfung ihrer Fälle und eine regelmäßige Kontrolle durch ein Gericht. »Angesichts der langfristigen Konsequenzen der in diesem Fall in Rede stehenden klinischen Interventionen und der Tatsache, dass die Behandlung noch innovativ und experimentell ist, erkennen wir an, dass Ärzte die Patienten als Fälle betrachten, in denen die Genehmigung des Gerichts vor Beginn der Behandlung eingeholt werden sollte.«, führte Victoria Sharp in ihrem Richterspruch aus.

Mit Freude und Erleichterung nahmen Keira Bell und ihre 15jährige Mitklägerin, die auf der Warteliste der Tavistock Klinik steht, die Entscheidung der drei Richter des höchsten englischen Zivilgerichts zu Kenntnis. Keira Bell hatte mit 16 Jahren begonnen, Pubertätsblocker einzunehmen, um die natürliche Geschlechtsentwicklung zur Frau zu stoppen und eine Geschlechtsumwandlung einzuleiten. Es folgte eine Brustamputation. Die Hormontherapie habe ihr irreparable gesundheitliche Schäden zugefügt und sie vermutlich unfruchtbar gemacht, sagt die heute 23jährige. Sie habe als Jugendliche die Tragweite ihrer Entscheidung nicht überblicken können. (Freie Welt berichtete hier)

Das Urteil des High Court wird als richtungsweisend in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsstörung angesehen. Nach der Urteilsverkündung warnte Bells Anwalt vor dem Einfluss des Internets und der sozialen Medien auf Jugendliche. Gerade beim Thema Geschlechtsumwandlung und Transgender müsse es Sicherheitsvorkehrungen in der medialen Vermittlung geben, um Kinder zu schützen. Die Gruppe »Transgender Trend«, die sich für eine engmaschige und langfristige psychotherapeutische Begleitung von Kindern mit Geschlechtswechsel-Wunsch anstelle von medikamentöser Therapie einsetzt, ging noch einen Schritt weiter. In ihrer Stellungnahme schreiben die Aktivisten von einem desaströsen Urteil für die Tavistock Klinik und forderten die Regierung auf, den »Einfluss der Ideologie einzugrenzen«, die Bell und andere Kinder auf den Weg einer dauerhaften gesundheitlichen Schädigung geführt habe. Auf Basis dieses Urteils müsse die Regierung dafür sorgen, daß sämtliche Transgender-Broschüren und Transgender-Werbematerial aus Schulen und Sozialämtern entfernt werden, um Kinder zu schützen. Der Fall Keira Bells »wirft ein Licht auf das schlimmste und unverzeihlichste Ergebnis, das die Unterwanderung der Institutionen durch die Gender Lobby erbracht hat: das medizinische Experiment an gesunden Körpern von Kindern mit schwerwiegenden irreversiblen und lebenslangen Folgen.«

Sven von Storch im Interview: „Kinderrechte atmen den Geist sozialistischer Volkserziehung“


Sven von Storch

Initiative Familien-Schutz (FS): Herr von Storch, um die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ist es recht still geworden…

Sven von Storch: Die Stille täuscht. Hinter den Kulissen herrscht reges Treiben um die Kinderrechte. Die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht drängt mächtig vorwärts. Sie will die Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz unbedingt schnellstmöglich erreichen. Bislang ist das Gesetz – das faktisch die Abschaffung der Elternrechte bedeutet – am Widerstand der CDU/ CSU gescheitert.

FS: Sie sagen „bislang“. Gibt es Hinweise, daß sich die CDU/ CSU es sich bald anders überlegen könnte?

Sven von Storch: Die Merkel-CDU ist berüchtigt dafür, Positionen in dem Moment zu räumen, wenn sie das Durchregieren erschweren, dem Koalitionsfrieden abträglich sind oder wenn die Stimmung der Bevölkerung die CDU-Position vermeintlich nicht stützt.

Bezüglich der Kinderrechte rumort es unter den CDU/ CSU-Abgeordneten. Der anfängliche Widerstand gegen Kinderrechte unter ihnen bröckelt. Um Kinderrechte zu verabschieden, braucht es eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag. Es könnte durchaus passieren, daß das Merkel-Kabinett den lang schwelenden Streit um die Kinderrechte in der GroKO einfach per Kampfabstimmung beendet.

FS: Wo liegt die Gefahr, sollten Kinderrechte tatsächlich ins Grundgesetz aufgenommen werden?

Sven von Storch: Zunächst einmal: „Kinderrechte“ ist ein staatlicher Framing-Begriff. Ich benutze ihn nur, weil jeder sofort weiß, was damit gemeint ist. Aber in Wahrheit sind „Kinderrechte“ ein Tarnbegriff, ähnlich wie „reproduktive Gesundheit“, „sexuelle Vielfalt“, „Gleichstellung der Geschlechter“ oder das „Antidiskriminierungsgesetz“. Kinderrechte geben Kindern keine Rechte, sie schützen kein einziges Kind vor psychischer oder physischer Gewalt. Kinderrechte wirken sich vielmehr autonomievernichtend aus. Sie schaffen ein Konkurrenzrecht zum Elternrecht, das sich – in den falschen Händen – zum absoluten Willkürrecht von Jugendämtern und anderen öffentlichen kindernahen Behörden und Einrichtungen auswirkt und Eltern quasi unter die Totalüberwachung des Staates stellt. Ein Kinderrechte-Gesetz bewirkt also genau das Gegenteil von dem, als man ihm wegen der gefälligen Bezeichnung zuschreiben würde.

Das Gesetz ist typisch für die extreme Linksverschiebung der Esken/ Borjans-SPD, die Geschmack am unausrottbaren sozialistischen Geist totalitärer Volkserziehung und Bevormundung gefunden hat. Das muss man klar benennen und sich mit aller Konsequenz entgegenstemmen. Solange sich die CDU noch CDU nennt, erwarte ich das von ihr.

FS: Herr von Storch, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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Die Familie, so wie sie natürlicherweise ist, steht unter dem Dauerbeschuss der Medien. Männer werden nicht mehr als männlich, Frauen nicht mehr als weiblich dargestellt. Die Familie wird als „soziales Konstrukt“ beschrieben. Es soll gleichgültig sein, ob ein Kind mit Vater und Mutter aufwächst, ob es nur eine Mutter hat oder zwei oder mehr als drei oder vier Eltern jeden Geschlechts. Familie wie aus einem Legobaukasten. Die Dauerpropaganda von sexueller Vielfalt ist inzwischen sogar in den Kinderzimmern angekommen.

Wir wollen zeigen, was echte Familien sind. Wir zeigen, was Väter und Mütter ausmacht. Wir zeigen, daß die Entscheidung, Eltern zu werden dem Wunsch nach einem gelingenden Leben entspricht. Wir trotzen dem Bildersturm der linken Massenmedien.

Wenn die Familie beisammen ist, ist die Seele auf Ihrem Platz, sagt ein Sprichwort. Geben Sie auch unserem Kalender einen Platz in Ihrem Zuhause. Schaffen Sie mit ihm einen Ort, der Sie und Ihre Lieben Tag für Tag, Monat um Monat an die großartige Kulturleistung der Familie erinnert.

Nicht die Massenmedien und die Politik bestimmen darüber, wie Familien zu leben haben, sondern wir selbst. Nutzen wir die Macht der Bilder für die Familie. Geben wir echten Vätern, Müttern, Großeltern und Kindern ein Gesicht.

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