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Kritikverbot an der „Ehe für alle“: Ulrich Kutschera steht vor Gericht

Der bekannte Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera muss sich seit vergangener Woche vor einem Richter verantworten. Die Staatsanwaltschaft bezichtigt den Kasseler Universitätsprofessor der Volksverhetzung in Tateinheit mit Verleumdung und Beleidigung. Die Strafanzeige gegen den 64jährigen hatten zwei homosexuelle Männer und ein ehemaliger Asta-Vorsitzender der Kasseler Universität gestellt.

Der Strafanzeige vorausgegangen war ein im Jahre 2017 geführtes Interview, in dem Kutschera im Rahmen des zuvor verabschiedeten Gesetzes zur »Ehe für alle« das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare scharf kritisierte. Wörtlich sagte der Biologe: »Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.«

Zur Begründung führt Kutschera aus: Da Homo-Paare keine »direkte erbliche Verwandtschaft«zu ihrem Kind besäßen, kommt auch keine »instinktive Inzucht-Abscheu« zwischen dem Adoptivkind und seinen Erziehungsberechtigten zum Wirken. Da der Adoptivsohn mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit heterosexuell und damit eine »erblich fixierte Homophobie« empfinden wird, wird ihn das, »was er täglich mit ansehen muss« mit massivem Abscheu erfüllen. Mit 4-prozentiger Wahrscheinlichkeit ist das Kind später dagegen homosexuell. In diesem Fall werden sich »beide Homo-Väter irgendwann einmal, analog einem Hetero-Stiefvater mit genetisch fremder Tochter im Haus, in ihren Adoptiv-Jüngling verlieben, der dann dieser „übersteigerten Elternliebe“ (John Moneys Definition für Pädophilie) schutzlos ausgeliefert ist.« Für Kutschera eröffnet sich deshalb mit dem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare »ein mögliches Horror-Kinderschänder-Szenario«, über das er nicht nachdenken wolle.

Kutschera kündigte an, sämtliche seiner Aussagen biowissenschaftlich untermauern zu können. Vom Anwalt des Beschuldigten wurden hierfür vierzehn Beweisanträge eingereicht. Laut Kutschera wurden die Beweisanträge von »namhaften Professoren sowie einem Kinderarzt« verfaßt. Obwohl der Prozeß vergangene Woche ergebnislos vertagt wurde, war die teilweise voreingenommene Position der Medien gegen Kutschera deutlich herauszulesen. In einem kürzlich veröffentlichtem Interview verteidigte der Kasseler Biologe seine Haltung zur »Ehe für alle«. Er habe nie die Absicht gehabt, Homosexuelle zu beleidigen. Selbst pflege er freundschaftlichen Kontakt zu homosexuellen Kollegen, gab jedoch zu, mit »seiner geradlinigen Art« oft auf Unverständnis zu stoßen. Gleichzeitige beklagte Kutschera die Berichterstattung der Bild-Zeitung und t-online über den Prozeß gegen ihn, die er als persönlich herabsetzend und verleumderisch empfinde. Die Bild-Zeitung hatte den Biologen »Prof. Dr. Schwulenhass« genannt, t-online titelte »Biologie-Professor beleidigt Homosexuelle«.

Tödlicher Trend: Die Zahl der Kinder, die sich transgender fühlen, geht konsequent nach oben

Die Zahl der Kinder, die sich transgender fühlen, steigt immer weiterDie Zahl der Jugendlichen, die ihr natürliches Geschlecht nicht annehmen können, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Mediziner und Psychologen stufen den Trend als mindestens besorgniserregend ein. Sie machen soziale Kanäle und die verklärende Berichterstattung in den Medien über Transgeschlechtlichkeit mitverantwortlich für die hohen Fallzahlen.

In den Medien, bei Youtube und Instagram gilt Transgeschlechtlichkeit als schick und cool. Stars wie Madonna und Lady Gaga, die das Spiel mit dem Geschlecht wie eine zweite Profession betreiben, sind begehrte Promi-Objekte der Hochglanzblätter. Unter den Teilnehmerinnen der letzten Staffel von Heidi Klums Model-Show erlangte die transsexuelle Giuliana Farfalla bundesweite Bekanntheit. Auf einer ähnlichen Schiene versucht die transsexuelle Sängerin Kim Petras zu Ruhm zu kommen. Der ursprünglich als Junge geborene Kölner erhielt schon im Alter von zwölf Jahren sogenannte Pubertätsblocker, ein Hormonpräparat, das die männliche Geschlechtsentwicklung stoppt. Später folgte die operative Geschlechtsumwandlung. Die gezielte Veruneindeutigung des Geschlechts ist unter Jugendlichen als Modetrend angekommen. Das Geschlecht gilt als formbar, als eine Rolle, die wie man wie Kleidung und Frisur nach Belieben gestalten kann. Eine gefährliche Mode, die von Politik und Medien beifällig befeuert wird.

Die unbestreitbaren Schattenseiten dieser queeren Propaganda erleben Experten wie der Kieler Sexualmediziner Hartmut Bosinski und der Münchner Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte täglich in ihrer Praxis. In Welt-Online berichten die Mediziner, daß immer häufiger Kinder zu ihnen kommen, die sich für transgender halten, ohne daß es dafür in der Kindheit beziehungsweise frühen Jugend Anzeichen gab. Diese frühen Anzeichen halten beide jedoch für wichtig, um die Diagnose »Genderdysphorie« sicher stellen zu können. Bei vielen Heranwachsenden ist die körperliche Veränderung, die mit der Geschlechtsreife einhergeht, mit Verwirrung, manchmal sogar Ängsten verbunden. Korte und Bosinski glauben deshalb, daß der Glaube, im falschen Körper geboren zu sein, eher »Folge einer pubertären Reifungskrise« ist denn einer tatsächlichen transsexuellen Entwicklung. Etliche Jugendliche, die sie behandeln, verweisen auf »Vorbilder« in ihrem unmittelbaren Umfeld und in den sozialen Medien. Die Ärzte sehen in den hohen Fallzahlen transsexueller Kindern deshalb eine »soziale Ansteckung« als Ursache, machen aber auch die »verharmlosende Darstellung von Geschlechtsumwandlungen« in den Medien als mitverantwortlich für die zunehmende Geschlechtskrise unter Jugendlichen aus. Die Zahlen sprechen für sich: Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der Personen, die sich einer operativen Geschlechtsumwandlung unterziehen, zwischen 2005 und 2012 verdreifacht. In anderen Ländern zeigt sich ein ähnliches Bild. In einem britischen Gender-Spezialzentrum beispielsweise ist die Zahl minderjähriger Patienten innerhalb von acht Jahren sogar um das 26-fache gestiegen.

Daß eine temporäre Reifungskrise tödlich enden kann, wenn Ärzte unkritisch die Überzeugung ihres Patienten übernehmen und in der Behandlung nicht lange genug abwarten, dokumentiert das tragische Schicksal von Alexander Huber. Mit sechzehn glaubte er fest, im Körper eines Mädchens zu sein. Bis dahin hatte er nie irgendwelche Anzeichen in dieser Richtung gezeigt. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er als unbeschwerter, ganz normaler Junge. Die ratlosen Eltern brachten ihn daraufhin zu einem Spezialisten. Von da an lief alles wie einem fatalen Uhrwerk ab: Der Junge bekam Hormonpräparate, nach einigen Jahren folgte die operative Geschlechtsumwandlung. Schon Stunden nach der OP bereute Alexander seinen Schritt bitter. Doch nun gab es kein Zurück mehr. Er würde nie Vater werden, nie eine Familie gründen können mit einer Frau. Mit 25 erhängte sich der junge Mann im Keller seines Elternhauses.

 

 

Verweiblichte Gesellschaft: Der ungehemmte Feminismus drängt Jungen ins Abseits

Die Politik ist weiblich bestimmt. Die Bildung ist weiblich bestimmt. Die Erziehung zuhause, in Kindergärten und Horten sowieso. So mancher Junge heutzutage wächst bis zum Erwachsenenalter gänzlich ohne männliche Vorbilder auf: Mit ernsten Folgen für die psychische Entwicklung.

Erst mit dem Übertritt ins Berufsleben, mit dem ersten Vorgesetzten, bekommen die jungen Männer eine männliche Autorität mit ihren Ecken und Kanten und ihrer oftmals sachlich-rauen Tonart zu spüren. Oft ist es dann für die jungen Erwachsenen zu spät, um sich anzupassen. Spannungen und Konflikte sind vorprogrammiert. Das Problem einer einseitig verweiblichten Lebens- und Berufswelt verschärft sich zusätzlich durch eine staatliche Erziehung und Bildung, die von eifrigen Pädagogen und Aktivistengruppen zunehmend gender-feministisch überformt wird. Hinter der Rede von „geschlechterfreien Zonen“, die man für Kitakinder und Schüler schaffen wolle, um ein „freies, selbstbestimmtes“ Aufwachsen und Lernen zu ermöglichen, verbirgt sich denn auch kein Emanzipationsschub, sondern eine zutiefst jungen- und männerfeindliche ideologische Triebkraft.

Genau das kritisiert der hoch angesehene Kinder- und Jugendpsychotherapeut und Buchautor Hans Hopf. In einem Interview beklagt der Arzt, daß Jungen die Verlierer einer jahrzehntelangen, von Frauen forcierten Emanzipationsbewegung seien. So muss auch die Genderforschung die Tatsache anerkennen, daß es Geschlechtshormone gibt. Deren unterschiedliche Konzentration – bei Männern ist es das 15-mal höhere Testosteron im Vergleich zur Frau – wirkt sich selbstverständlich auf die Persönlichkeitsbildung aus. Sie bestimmt Körpermotorik genauso wie die Entwicklung psychischer Prozesse. Jungen sind im Durchschnitt „aggressiver und unbeherrschter“ als Mädchen, dafür aber auch „leistungswilliger und zupackender“, kurz: „Jungen bringen Sand ins soziale Getriebe“.

Eine ganzheitliche Pädagogik darf daher nicht ausschließlich das angepaßte, sanfte, gefälligere Verhalten von Mädchen belohnen. Das Erziehungssystem gerät in eine Schieflage, wenn das spezifische Verhalten von Jungen nicht ausreichend Berücksichtigung findet. Wenn Erzieher und Lehrer, aber auch Eltern den Jungen keinen Raum geben, in dem sie so wild und unruhig sein dürfen wie sie nun mal sind. Zugleich betont Hopf die Unersetzlichkeit des Vaters für Jungen. Der Vater vereint die Eigenschaften in sich, die Jungen erfahren müssen, um zu einer verantwortungsvollen Persönlichkeit heranzuwachsen: Neben dem mütterlichen Verstehen und Gewährenlassen lehrt die väterliche Autorität und Strenge den Sohn Begrenzung und eine gesunde Achtung vor dem Leben zu empfinden. Dieses »Dreieck« aus väterlicher Begrenzung und mütterlichem Verständnis ist der beste Garant für eine stabile Entwicklung der Jungen.

Das Modell alleinerziehende Mutter – so drückt sich in Hopfs Diagnose implizit aus – kann sich wegen ihres grundsätzlichen Mangels an fixen männlichen Bezugspersonen besonders bei Söhnen katastrophal auswirken. Eine Frau kann schlichtweg keine gegensätzlichen Rollen – Mutter und Vater – auf sich allein vereinen und adäquat ausfüllen, auch wenn sie es nach bestem Vermögen versucht. Die beste Vorsorge für den sozialen Frieden und die Gesundheit seiner Bürger trägt daher eine Politik, die die Ehe zwischen Mann und Frau fördert, heimische Erziehung unterstützt und das Zusammenbleiben von Elternpaaren nach Kräften steuerlich belohnt.

Die Wirklichkeit zeigt allerdings das genaue Gegenteil: Die Ehe für alle ist nicht nur ein bloßer Anpassungsakt an gesellschaftliche Tatsachen. Sie verrechtlicht das Modell beliebiger Personenbeziehungen zu einem genetisch fremden Kind und macht damit das defizitäre Rumpfkonstrukt Adoption zum Regelfall. Familie sinkt von einem natürlich-gesunden Komplex (über-)lebenslanger Verbindungen zum banalen Verwaltungsakt herab. Jeder, der will und irgendwo unterschreiben kann, kann zum Vater oder zur Mutter werden. Mit der Homo-Ehe hat die Regierung die soziale Sprengladung gesetzt. Die Gender-Kommissare in den Buntparteien, Gewerkschaften, grünlinken Stiftungen und queer-lesbischen Aktionsplattformen warten nur darauf, die Lunte zu setzen.

 

 

Gender-Mythen wissenschaftlich widerlegt: Neue Broschüre der Initiative Familien-Schutz

Kennen Sie das? Sie sitzen bei Bekannten und plötzlich entbrennt eine Debatte darüber, ob die Verhaltensunterschiede von Männern und Frauen angeboren sind oder nicht. Kann man das Geschlecht einfach wechseln? Sind Frauen tatsächlich benachteiligt in unserer Gesellschaft? Wer auf der Seite der Naturwissenschaft steht, gerät heutzutage schnell als „diskriminierender Biologist“ in die Defensive. Eine neue Broschüre der Initiative Familien-Schutz bietet argumentative Rückendeckung und eine Anleitung zur intellektuellen Selbstverteidigung.

Gender Mainstreaming ist auf dem Vormarsch in Deutschland und in Europa. Was noch vor einem Jahrzehnt als Empfehlung für Regierungen auf EU-Ebene ausgehandelt worden war, politisch für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen, hat sich längst zu einer Art gesetzlichen Selbstläufer entwickelt. Ob bei der Polizei, in der Verwaltung, in Universitäten, Schulen und Kitas, in der Justiz, in DAX-Unternehmen bis hin zum Anglerverein: Sogenannte Maßnahmen zur Gleichstellung der Frau sind längst etabliert und werden maschinengemäß mit der typisch deutschen Gründlichkeit umgesetzt und weitergetrieben. Wer sich dagegen stellt, wird von feministischen Verbänden, parteinahen Frauengruppen und von grünlinken Gewerkschaftsvertreterinnen verbal niedergeknüppelt.

Die Initiative Familien-Schutz will dazu nicht länger schweigen. Deshalb wurde eine Broschüre erarbeitet, die mit den gängigsten Gender-Mythen aufräumt. Unter dem Titel „12 Gender-Mythen wissenschaftlich entlarvt“ hat die Initiative die bekanntesten Gender-Thesen zusammentragen und jede einzelne mit Fakten widerlegt. In dem Buch kommen renommierte Experten zu Wort, die klar Stellung gegen den Gender-Irrsinn beziehen. Daneben hat die Initiative Familien-Schutz relevante Statistiken und Fachliteratur ausgewertet, die im Faktencheck gegen die Gleichstellungs-Propaganda antritt. Entstanden ist eine einmalige, kurze und griffige Zusammenstellung, wie sie es aktuell nirgends gibt.

Diese Broschüre dient der intellektuellen Selbstverteidigung. Genetik, Geschlechterverhalten, Familie, Berufsleben, Wissenschaft und Sprache: Für jede Nische, in die die Gender-Ideologie bereits vorgedrungen ist, findet der Leser schlagkräftige Argumente, mit denen er all das als Unsinn entlarven kann. Die Spannbreite der Themen reicht vom Leugnen der Biologie durch die Gender-“Wissenschaftler“ über die Sexualisierung von Kindern bis zur angeblich ungleichen Bezahlung von Männern und Frauen und genderkonformen Sprache. Die Broschüre ist ab sofort bestellbar. Der Versand erfolgt kostenfrei und unverbindlich an Ihre Wunschadresse.

Der Staat erzieht wieder mal: Experten im Bundesfinanzministerium fordern, das Ehegattensplitting abzuschaffen

Die im Jahr 2017 gewählte Bundesregierung hat erst seit wenigen Monaten ihre Arbeit aufgenommen und schon gibt es schon wieder Diskussionen um das Ehegattensplitting. So empfiehlt der Wissenschaftliche Beirat des SPD-geführten Finanzministeriums, den Steuervorteil für Ehepaare abzuschaffen. Begründung: Dieser könnte der Gleichstellung, dem erklärten Ziel der Bundesregierung, entgegenstehen.

Beim Ehegattensplitting werden die zusammengelegten Gehälter der Eheleute zunächst halbiert (gesplittet). Für den halbierten Betrag wird der Prozentsatz nach dem Einkommenssteuertarif ermittelt. Anschließend wird dieser Prozentsatz verdoppelt und als Einkommenssteuersatz auf das Gesamteinkommen des Paares angewandt. Der finanzielle Splitting-Vorteil ist dann am höchsten, wenn die Einkommensverhältnisse der Ehepartner im Verhältnis von mindestens 60 zu 40 steht, das heißt, wenn einer der Ehepartner erheblich mehr verdient als der andere.

Darauf hebt auch die Argumentation der Wissenschaftler im Ministerium ab: Durch den Splitting-Vorteil werden Frauen überproportional häufig in Teilzeitjobs abgedrängt. Übersetzt: Während der Ehemann den Löwenanteil des Haushaltseinkommens nach Hause bringt, wartet die Ehefrau zuhause mit dem Abendbrot. Das Potential der gut ausgebildeten Frauen, die in der Regel keine 40-Stunden-Woche schieben wie Männer, gehe Arbeitgebern verloren. Schlimmer noch, so das Geraune von SPD, Grünen und Linken, das Ehe-Patriarchat werde auf diese Weise zementiert. Nachdem die Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats an die Presse gelangten, wiegelte das Bundesfinanzministerium flugs ab. Es gäbe keine Pläne, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Aber einen Testballon, so glaubt man dort sicherlich im Geheimen, könne man schon mal auf Medien und Bevölkerung loslassen.

Das Empfinden und Verständnis der Bürger vom guten Leben ist freilich ein anderes: So hat eine aktuelle Studie des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) ergeben, dass Männer dann am zufriedensten sind, wenn sie erwerbstätig sein können – und zwar richtig lange: circa 50 Stunden in der Woche wollen Männer, insbesondere Väter, arbeiten. Auf die Zufriedenheit von Frauen wirkt sich der Beruf hingegen kaum aus. Mehr noch, die Zufriedenheit sinkt, je länger Frauen, insbesondere Mütter, in der Woche erwerbstätig sind oder sein müssen. Frauen mit Kindern ist es offenbar wichtig, ihre Zeit zwischen Beruf und Familie gerecht aufteilen zu können. Das verschämte Fazit der SOEP-Wissenschaftler lautet dann auch, daß Frauen und Männer am glücklichsten sind, je mehr sie ihrer traditionellen Geschlechterrolle entsprechen.

Die Empfehlung des Wissenschaftlichen Beirats im Finanzministerium ist in seiner Familienblindheit Ausdruck eines autoritären Staatsverständnis in Reinkultur. Denn was die „Experten“ damit tatsächlich zementieren, ist nicht das vermeintliche patriarchalische Machtgefälle zwischen Ehemann und Ehefrau, sondern das längst den Fugen geratene Herrschaftsgefälle zwischen Bürger und staatlichen Institutionen. Ein überfürsorglicher Staat begründet seine Wohltaten damit, durch Erhöhung der Steuern „Anreize“ für den Bürger zu schaffen, sich auf eine bestimmte – glücksversprechende – Weise zu verhalten. Immer mehr Bürger durchschauen die Absicht und wenden sich angewidert ab. Die durch Steuern und Abgaben ausgeraubten Arbeitnehmer reagieren, indem sie zunehmend in den passiven Arbeitsstreik treten: Statt einer Lohnerhöhung verlangen die Ausgeplünderten einfach immer öfter Urlaub. Das scheint vielen die bessere Art zu sein, sein schwer verdientes Geld zu genießen. So stellt sich durch die Gier des Staates nach immer mehr Steuergeld ein Effekt ein, den die Sozialingenieure in ihrer Erwerbszentriertheit ja gerade verhindern wollen: Sie sorgen mit immer höheren Steuern nicht für ein höheres Steueraufkommen, sondern für immer mehr Familienzeitaufkommen.

Die Familie schützen: Unsere Faltblätter zum Bestellen, Lesen und Verteilen

In der Familie schlägt das Herz unserer Gesellschaft. Sie ist die kleinste und zugleich wichtigste Lebenszelle unseres Staates. Sie zu erhalten und zu bewahren sollte vornehmste Aufgabe jeder Regierung sein. Die Institution Familie bedrängen jedoch mächtige Gegenströmungen aus Wirtschaft, Politik und Lobbygruppen. In unserer Faltblätter-Reihe machen wir auf die vielschichtige Bedrohungslage aufmerksam, die Eltern und Kindern ungeschützt den gesellschaftspolitischen Reibungskräften aussetzt und das innere Gefüge in der Familie nachhaltig schwächen:

Abtreibung ist kein Grundrecht: Lebensrecht ungeborener Kinder verteidigen!

Das Grundgesetz verpflichtet uns, jedes Leben zu achten. Dazu zählt auch und vor allem ungeborenes Leben. Eine Abtreibung vernichtet Leben. Deshalb ist Abtreibung strafbar. Deshalb muß Abtreibung weiterhin strafbar bleiben. Wer Abtreibung legalisieren will, will das Töten legalisieren. Wer den Lebensschutz verteidigt, verteidigt nichts weniger als ein Kernanliegen unseres Grundgesetzes: Das Recht auf Leben. Doch das Bewußtsein dafür schwindet. Dieses Faltblatt soll aufklären und erinnern: An die Millionen von Kindern, die nicht leben durften und an das Leid von deren Müttern und Familien. Und was Sie für den Lebensschutz tun können.

 

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Ein Fisch ist kein Fahrrad und eine Frau ist kein Mann

Eine neue Ideologie überzieht Deutschland, Europa und die westliche Welt: Gender Mainstreaming. Angeblich sollen Frauen und Männer gleichgestellt werden. Tatsächlich stellt es einen Angriff auf die natürliche Zweigeschlechtlichkeit des Menschen dar. Frauen werden in den Erwerb gedrängt, die Familie gezielt unter Verdacht gestellt, Kinder erzogen, ihr Geschlecht als „Rolle“ zu akzeptieren. Der Staat unterstützt die Propaganda schwul-lesbischer Lobbygruppen für Gender-Sexualpädagogik. Bestellen Sie unser meistgelesenes Faltblatt und verteilen Sie es zahlreich.

 

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Familie jetzt schützen: Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Seit Jahrzehnten kennt die Familienpolitik nur ein einziges Ziel: Immer mehr Berufsarbeit und dabei immer weniger Zeit für die Familie. Die Botschaft ist eindeutig: Erwerbsarbeit ist wertvoller als Erziehung. Kinder sind überall besser aufgehoben als bei den Eltern. Das durch und durch ideologische Leitmotiv der Familienpolitik wird angefeuert von wirtschaftlichem Kalkül, das Mütter als gut ausgebildetete, kostengünstige Arbeitskräfte rekrutieren will. Die „wissenschaftliche“ Basis der Anti-Familienpolitik bildet Gender Mainstreaming, ein radikal biologiefeindliches Umerziehungsprogramm. Lesen und verteilen Sie unsere fünf Gegenforderungen: Für Wahlfreiheit, für Elternrechte, für einen Wechsel in der Familienpolitik.

 

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Gender Sexualkunde an Schulen stoppen: Elternrecht schützen!

Der Kampf um den Begriff Familie ist gleichzeitig der Kampf um die Lufthoheit in den Bildungsanstalten. Queere Lobbygruppen drängen deshalb an Schulen und Kitas, um ihre Lebens- und Sexualpraxis zielgerichtet unter den Kindern zu bewerben. Die Landesregierungen helfen dabei mit kräftigen Finanzspritzen aus öffentlichen Geldern: Als neue Leitidee von Familie soll die „Gender-Vielfalt“ möglichst früh bei den kleinen Bürgern verfangen. Wer sind Ihre Betreiber? Wieviel Geld fließt in die ideologische Umerziehung und welches Ziel hat diese? In diesem Faltblatt erfahren Sie, welche Dimensionen die „queere Bildung“ in Deutschland bereits erreicht hat.

 

 

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Selbstverständlich Familie: Familien brauchen Zukunft. Die Zukunft braucht Familie

Der Krieg gegen die Familie ist Teil einer neuen Moral, die sich in der Familienpolitik schon längst etabliert und verfestigt hat. In dieser gerät das natürliche Eltern-Kind-Gefüge zur Modelliermasse gut organisierter, politisch bestens vernetzter Lobbygruppen, die ihre Ansprüche rücksichtslos durchsetzen. „Vielfalt“, „Gleichstellung“, „Individualität“ sind neue Schlagwörter, die radikal gruppenbezogene Interessen zum Allgemeinwohl verklären sollen. Das Faltblatt führt ausführlich in die vielschichtige Thematik ein und erklärt die verborgenen Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichem Zerfall und der Krise der Familie.

Hohe Abtreibungszahlen: Etablierte Parteien sehen keinen Änderungsbedarf

 

Die Befürworter von Abtreibung können sich auf eine starke Lobby verlassen. Selbst bei den Christdemokraten: Im rheinland-pfälzischen Landtag wurde der jüngste Vorstoß der AfD, ein Informationsgesetz für den Lebensschutz einzuführen, von den übrigen Parteien abgeschmettert.

„Als Vater eines mit vier Jahren verstorbenen, behinderten Kindes kann ich nur sagen, dass es mehr als ein Verbrechen gewesen wäre dieses Kind abzutreiben – es war das glücklichste Kind, das mir je begegnet ist.“ So lautet der Eintrag eines Vaters auf der Internetseite eines österreichischen Vereins, der schwangeren Frauen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite steht. „Es gibt Alternativen“ ist das Motto der gleichnamigen Organisation. In der Tat scheint in Österreich etwas in Bewegung geraten zu sein, seitdem Bundeskanzler Sebastian Kurz die Amtsgeschäfte übernommen hat. Die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ wollen die Abtreibungszahlen mittels einer anonymisierten Statistik genau erfassen, die FPÖ fordert zusätzlich eine gesetzliche Wartefrist von 48 Stunden vor dem Eingriff. Norbert Hofer, FPÖ-Politiker und jetziger Bundesverkehrsminister, erschreckte Österreichs Feministinnen bereits vor zwei Jahren mit dem Satz, daß die Gebärmutter der Ort mit der höchsten Sterbewahrscheinlichkeit in seinem Land sei.

Schaut man nach Deutschland, trifft Hofers Diagnose zu. Nimmt man die höchste Schätzung der Dunkelziffer an Abtreibungen stirbt jedes dritte Kind, bevor es geboren wird. Anders als Österreichs Regierung erntet man jedoch beim Thema Lebensschutz höchstens betretenes Schweigen der Politiker. Wiewohl das Bundesverfassungsgericht in der Rechtssprung zu Abtreibung Würde und Leben der Ungeborenen als unveräußerliches Recht tituliert und die Schwangerenberatungsstellen verpflichtet hat, im Sinne des Lebensschutzes zu beraten, haben sich seit Einführung der Fristenlösung die Gewichte zugunsten einer absoluten Entscheidungsfreiheit der betroffenen Frau verschoben. Es ist ein offenes Geheimnis, daß der größte deutsche Verein Pro Familia dem Lebensschutz in der Einzelberatung nicht die Bedeutung einräumt, die er laut Gesetzgeber einnehmen sollte. Schlimmer noch, Pro Familia verdient an der Tötung von Ungeborenen kräftig mit, denn häufig finden Schwangerenberatung und Abtreibung bei Pro Familia buchstäblich unter einem Dach statt.

So auch in Rheinland-Pfalz. Den rechtswidrigen Zustand, der beim Pro Familia-Trägerverein in Frankfurt am Main schon seit Jahrzehnten von der Politik nicht nur geduldet, sondern sogar noch mit Steuergeld subventioniert wird, wollte die im Landtag vertretene AfD nicht länger mittragen (siehe Interview mit Michael Frisch (AfD). Die Partei regte deshalb an, ein sogenanntes Lebensschutzinformationsgesetz einzuführen. Laut dem Gesetzentwurf sollten nur solche Vereine und Initiativen in den Genuß staatlicher Förderung gelangen, die „daran mitwirken, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im Bewusstein der Bürger zu erhalten und zu beleben“. Mit dem Gesetz wollte die AfD erreichen, dem Thema Lebensschutz in der Öffentlichkeit wieder zu mehr Raum zu verhelfen. Die langjährige Praxis, Abtreibungen schnell und unkompliziert auf Krankenkassenkosten durchzuführen, hat dazu geführt, daß die vorgeburtliche Kindstötung nach Meinung vieler Bürger eine beinahe normale ärztliche Dienstleistung darstellt. Das Bewußtsein, daß durch Abtreibung willentlich ein Leben beendet wird, schwindet – und mit ihr die vom Gesetzgeber intendierte Schutzwirkung gegenüber dem ungeborenen Leben durch das Gewissen. Das Lebensschutzinformationsgesetz der AfD sollte dazu beitragen, daß sich durch entsprechende Aufklärungsarbeit – beispielsweise an Schulen – in der Bevölkerung wieder ein Bewusstsein über die Schutzwürdigkeit des menschlichen Lebens herausbildet.

Dieser Gesetzesentwurf, vorgetragen von dem in der Lebensschutzbewegung sehr engagierten Abgeordneten Michael Frisch (AfD), wurde von den übrigen Parteien im rheinland-pfälzischen Landtag abgeschmettert. Wie so oft, wenn die etablierten Parteien einerseits nicht mit dem ungeliebten Neuling im Parlament stimmen wollten, andererseits aber das mediale Verdikt scheuen, gegen das Lebensrecht der Ungeborenen einzutreten, beschränkten sie sich auf formale Kritik. So bemängelte die CDU-Abgeordnete Marlies Kohnle-Gros, daß nicht ersichtlich sei, welche Organisationen und Vereine der Gesetzesantrag genau meine, Helga Lerch, die stellvertretend für SPD, Grüne und FDP sprach, sah dagegen überhaupt keinen Handlungsbedarf der Regierung, da die Abtreibungszahlen ja nicht so hoch seien. Überhaupt, wenn eine Frau Abtreibung wünsche, dann sei dies zu respektieren. „Wir können die Realitäten nicht ändern“. Das Lebensrecht der Ungeborenen hat eben keine Durchfahrt, wenn Parteitaktik im Wege steht.

Gender-Broschüre an Berliner Kitas bleibt: Sexuelle Vielfalt soll weiterhin von Erziehern thematisiert werden

Um die hoch umstrittene Kita-Broschüre „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ kommt es nicht zur Ruhe. Zuvor war die CDU im Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie mit ihrem Antrag gescheitert, die Broschüre aus dem Verkehr zu ziehen, die laut eigener Zielstellung „Themen geschlechtlicher Vielfalt und Sexualität aktiv in die frühkindliche pädagogische Arbeit“ einbringen will.

Auch AfD und FDP sprachen sich gegen eine weitere Verbreitung der queeren Pädagogik-Broschüre aus. In der folgenden Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus kritisierte der CDU-Politiker Roman Simon, daß die Broschüre Elternrechte nicht in ausreichendem Maße berücksichtige. Das mehrheitlich gelebte Elternmodell werde von den Autoren der Broschüre geradezu zum Problemfall stilisiert. In der anschließenden Abstimmung konnten sich CDU, AfD und FDP jedoch nicht gegen die Stimmen von SPD, Linke und Grüne durchsetzen.

Währenddessen riefen Bürgerinitiativen wie die Demo für alle, Initiative Familien-Schutz, Aktion Kinder in Gefahr zum Protest gegen die Verbreitung der Handreichung in Berliner Kitas auf. Kritisiert wird, daß die Auffassung sexueller Vielfalt einseitig durch die Brille einer queeren Lobbyruppe thematisiert wird. Sie fordern eine ideologiefreie, seriöse pädagogische Arbeit in den Kitas. Das Ansprechen von Fragen mit eindeutig sexuellem Bezug gegenüber 3 bis 6jährigen Kindern durch Erzieher stellt eine ideologische Grenzverletzung dar, die weder vereinbar mit dem staatlichen Neutralitätsgebot noch mit dem Erziehungsrecht der Eltern ist.

Zwar wird die Gender-Broschüre nun weiterhin gedruckt und an die Kitas verteilt. Die Zukunft wird zeigen, wie Erzieher und Eltern damit umgehen beziehungsweise wie hoch die Nachfrage nach der Handreichung tatsächlich ausfällt. Denn eine Pflicht zur Thematisierung sexueller Vielfalt gibt es an Berliner Kindergärten immerhin (noch) nicht. Viel spricht dafür, daß sich die ohnehin viel beschäftigten Kita-Erzieher sich nicht unbedingt auf das linksgrüne Gender-Projekt stürzen werden. Der notorische Personalmangel an Berliner Kindertageseinrichtungen wird ein übriges tun. Der Regenbogen bleibt natürlich weiterhin präsent: In gut jedem zweiten Malbild der Kinder. Die haben aber bestimmt nichts mit Transsexualität zu tun.

Sexuelle Vielfalt für Sachsen-Anhalts Kinder: Unter dem Regenbogenkitsch lugt die inhumane Ideologie des geschlechtslosen Menschen

In Sachen „queerer Bildung“ drückt Sachsen-Anhalts Regierung mächtig aufs Gas. Von Anfang an sollen Kinder lernen, daß die sogenannte Vielfalt der Geschlechter eine Grundtatsache in unser aller Leben darstellt. Homosexualität, Trans- und Bisexualität sind in diesem Weltbild keine individuellen Lebensweisen mehr, sondern eigenständige Geschlechter, die Anspruch darauf haben, gesellschaftlich besonders beachtet und politisch überproportional berücksichtigt zu werden. Damit diese verquere Ideologie möglichst früh verfängt, konzentriert man sich in Christian Ströbeles Geburtsland auf das Ziel Kindergarten.

Wenn sich Schwarz, Rot, Grün den Regierungstisch teilen wie in Sachsen-Anhalt, kommt es zu erstaunlichen Schnittmengen. So hat sich die CDU vom wirren Geschlechter-Weltbild von SPD und Grünen willig anstecken lassen, wenn deren Gleichstellungsministerin und zweifache Mutter Anne-Marie Keding plötzlich verkündet, „vielfältige Familienkonstellationen“ aus trans- bi- und homosexueller Elternschaft „professionell vermitteln“ zu wollen. Heißt: Die christdemokratische Regierung will Taufpate sein, wenn das queere Weltbild in Kitas und Schulen demnächst Einzug hält. Zu diesem Zweck hat die Ministerin 50.000 Euro an Steuermitteln an ein dubioses LGBT-Kompetenzzentrum überwiesen, das sich dieser Aufgabe mit entsprechender Verve widmet. Herausgekommen ist ein Aufklärungskoffer für Kita- und Grundschulkinder, bestückt mit allerlei Büchern, Broschüren, Spielen, DVDs, Kuscheltieren sowie Handreichungen für Erzieher, um Klein und Groß perfekt auf das staatlich verordnete Anti-Familienprogramm einzustimmen.

Gender ist dabei das zentrale Leitmotiv: Die einzelnen Titel des Medienkoffer sind dabei ausschließlich so gewählt, das Dogma „sexueller Vielfalt“ in möglichst kindgerechter Erzählweise zu bedienen. Geschlechter sind hier nur „Rollen“. Geht Gefühl und Verhalten – wie bei nahezu 100 Prozent der Menschen – mit dem natürlichen Geschlecht konform, wird dies als „einengend“ und „stereotyp“ diffamiert. Die emotionale und geistige Einheit mit dem eigenen Körper wird gezielt als schädliche Verhaltensweise denunziert. Nach Auffassung der CDU-Gleichstellungsministerin, die das Vorwort zum Kita-Koffer verfaßte, schränkt es „das Bild von Menschen in unfairer Weise ein und leistet Benachteiligungen Vorschub.“ Frau Keding wünscht sich de facto, daß sich Kinder untereinander nicht mehr hänseln sollen nach dem Motto: „Iiih, rosa ist doch für nur Mädchen!“

So finden sich in dem Kita-Koffer Medien mit einschlägigen Titeln wie „David und sein rosa Pony“, „Ich hasse rosa“, „Daddy, Papa, and me – Mommy, Mama, and me“, „König und König“ und die Geschichte „Keine Angst im Andersrum – Eine Geschichte vom anderen Ufer“ von der Transvestitendarstellerin Olivia Jones, die auf Kinder wegen ihrer schrillen Aufmachung und turmhohen Größe eher furchteinflößend wirkt. Dazu gibt es ein Memoryspiel, das alle möglichen Elternkonstellationen mit bunt zusammengewürfelten (adoptierten) Kindern enthält, nur eben nicht den Normalfall aus Vater, Mutter und Kind. Diese wird in keinem einzigen Medium direkt positiv angesprochen, sondern als problematische Referenzfolie mißbraucht, die von der bunten, irgendwie „coolen“ Vielfalt, den die Regenbogenfamilie repräsentiert, auf seinen gerechten minderen Rang verwiesen werden soll.

Begleitend zum Kita-Koffer hat die Landesregierung ein Begleitbroschüre für Erzieher veröffentlicht, das merkwürdigerweise ausschließlich der Betreiber der Netzseite Queer zur Einsicht anbietet. Wohin die Reise nach der Methode Holzhammer auf Kinderköpfe geht, zeigt ein darin enthaltenes Praxisbeispiel für Grundschulkinder: „Wer lebt in diesem Haus zusammen?“ heißt es und zeigt ein Mehrfamilienhaus mit verschiedenen Bewohnern. Deren Beziehungsformen sind nicht eindeutig, in der Mehrzahl jedoch eindeutig nicht-heterosexuell dargestellt – und sollen von den Kindern diskutiert werden. Dieses Diskussionsspiel ist ein direkter Import aus der Broschüre „Lesbisch, Schwul, trans, hetero – Eine Handreichung für Lehrer“ der GEW Baden-Württemberg, die wegen ihres teilweise aggressiv eingeforderten Bekenntnis zum homosexuellen Lebensstil aus dem Verkehr gezogen werden mußte. Das Diskussionsbeispiel zum Thema Hausbewohner wird darin für vierte Klassen empfohlen. Die Autoren des sachsen-anhaltinischen Methodenbuchs empfehlen es dagegen schon für Klasse 3.