Artikel zum Thema: "Familienpolitik "

Schlappe für die Gender-Lobby: Familienministerium verpaßt seinem »Regenbogenportal« eine inhaltliche Rasur

Im vergangenen Monat Mai berichtete die Initiative Familien-Schutz in einem Gastbeitrag über das Regenbogenportal der Bundesregierung. Das Internetportal, das sich selbst als »Wissensnetz zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und geschlechtlicher Vielfalt« präsentiert, ist in Wahrheit ein staatlich finanzierter Werbeauftritt der LGBT-Lobby. Nun hat das Bundesfamilienministerium still und leise die Seite stark überarbeiten und inhaltlich entschärfen lassen.

Der öffentliche Druck, der mit der Berichterstattung von Freie Welt seinen Anfang nahm, muss der Regierung zuviel gewesen sein. Jetzt rudert das Bundesfamilienministerium unter Führung Franziska Giffeys (SPD) zurück: Mit dem Ergebnis, daß auf dessen Gender-Propagandaseite www.regenbogenportal.de ganze Seiten eilig entfernt wurden. In anderen Fällen wurden verräterische Sätze durch Formulierungen ersetzt, die dem Ministerium konsensfähig mit der breiten Bevölkerung beziehungsweise weniger verfänglich erscheinen.

Auf Freie Welt berichtete die Initiative Familien-Schutz unter anderem über die Webseite »Jung und schwul, lesbisch, bi, pan, a, queer…«, die auf dem Regenbogenportal bis vor kurzem zu lesen war. Darin findet sich ein Verweis auf den Artikel »Sexuelle Vielfalt in der Schule anerkennen und unterstützen«. In diesem Artikel werden Lehrer aufgefordert, »LSB«-freundliches Verhalten zu fördern, indem sie »in Formularen auf geschlechtsneutrale Formulierungen achten und beispielsweise »Elternteil 1 und 2“ statt »Mutter und Vater« verwenden.« Die Familienministerin vollzog mit dieser Empfehlung den finalen Kotau vor der Gender-Lobby. Selbst in den Mainstream-Medien warf man der Ministerin vor, die Begriffe »Mutter und Vater« abschaffen und durch politisch-korrekten Gender-Funktionärssprech ersetzen zu wollen. Der Shitstorm gegen das Ministerium muss so gewaltig gewesen sein, daß es nun radikal durchgegriffen hat.Von dem Artikel »Sexuelle Vielfalt in der Schule anerkennen und unterstützen« wie von der Seite »Jung und schwul, lesbisch, bi, pan, a, queer…« finden sich keine Spur mehr auf dem Regenbogenportal.

Ein anderer Artikel, der über »Aktuelle Herausforderungen für Regenbogenfamilien« informiert, taucht jetzt auf dem Regenbogenportal in kompletter Überarbeitung wieder auf. In der ursprünglichen Version boten die Autoren eine seitenlange Klage über die »rechtliche und gesellschaftliche Ungleichbehandlung von homosexuellen (Eltern-)Paaren« auf, die einem »allgegenwärtigen Bewährungsdruck« ausgesetzt seien, um sich als »gleichwertige Familienform« zu beweisen. »Vorbehalte gegenüber sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gerade im Kontext von Familie« würden sich besonders »hartnäckig« halten. Um die Vorurteile bei den Bürgern abzubauen, wünschen sich die Autoren unverblümt die flächendeckende Einführung einer allgegenwärtigen staatlichen Erziehung zur Gender-Akzeptanz von Kindesbeinen an: So gehörten Kinder- und Schulbücher, die »die Vielfalt von Liebes- und Lebensformen in Deutschland widerspiegeln, nach wie vor nicht zum Standardrepertoire« von Kindertagesstätten und Schulen. Folgt man den Impetus der Autoren, können Schulen als ein »Ort der Wertevermittlung« wirken und durch den Gebrauch genderfreundlicher Lehrmaterialen Normen in Bewegung bringen.

Für Familien stellt diese dreiste Forderung, Schulen zu Gender-Lehranstalten umzubauen, schlichtweg einen dreisten Anschlag auf die Erziehungsfreiheit dar. Auch für Juristen ist dieser unverfrorene Griff nach der Bildungshoheit durch LGBT-Lobbygruppen Grund genug einzuschreiten. Da die Kita- und Schulpolitik genuin Ländersache ist, würde das Bundesfamilienministerium mit ihrem Toleranz-Dirigismus einen klaren Verfassungsbruch begehen. Der Versuch der Regierung, die vom EU-Parlament und von einschlägigen Lobbygruppen geforderten Gender-Erziehung in Kitas und Schulen zu installieren, würde zu einem gewaltigen Beben in der föderalen Tektonik Deutschlands führen. Die Seite »Aktuelle Herausforderungen für Regenbogenfamilien« wurde in der Folge komplett gelöscht und durch ein harmloses Referat über die »Rechtlichen Herausforderungen für Regenbogenfamilien« ersetzt. Offenbar hat das Familienministerium die Brisanz seines eigenen Dokuments erkannt: Zumindest erscheint ihm die allgemeine Stimmungslage in Deutschland noch nicht reif genug, die von der EU und von Homo-Lobbygruppen herbei gesehnte Gender-Revolution gesellschaftspolitisch vollständig von oben nach durchzudrücken.

Staatliche Erziehung: Die SPD-Familienpolitik gerinnt zur soften Variante der Diktatur

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschülern erreichen. Weil die Bildungspolitik in die Hoheit der Länder fällt, will die Ministerin bis zum Herbst eine Einigung mit den Landesregierungen erreichen.

Die SPD und die Unionsparteien haben sich auf im Koalitionsvertrag auf ein entsprechendes Gesetz zur Ganztagsbetreuung an Schulen geeinigt. Bis 2025 soll es kommen. Ein kaum kalkulierbarer Zeitpunkt für eine Regierungspartei, die eine Wahlschlappe nach der anderen einfährt wie jüngst wieder das desaströse Ergebnis in der Europawahl und den zeitgleich in zehn Bundesländern stattgefundenen Kommunalwahlen gezeigt hat. Nach ihren umstrittenen Reformen zur Kita-Betreuung und zum Kinderzuschlag drückt Giffey mächtig aufs Gas, um möglichst alle familienpolitischen Maßnahmen, auf die die SPD seinerzeit im Koalitionsvertrag gedrängt hat, noch umzusetzen, solange die Partei im Regierungssessel sitzt.

Fast 100 Prozent der Kinder besuchen in Deutschland bereits einen Kindergarten. Was die Betreuungsquote betrifft, hat sich der Westen dem Osten nahezu angeglichen. Doch das reicht der in der DDR aufgewachsenen Familienministerin anscheinend noch nicht: Nach Krippen und Kitas sollen nun auch alle Schulen zu Vollzeit-Erziehungsanstalten umgebaut werden. Unter Ganztagsbetreuung versteht Frau Ministerin, »die Absicherung der Betreuung an fünf Tagen in der Woche von acht bis mindestens 16 Uhr.« So könnten auch Alleinerziehende locker einen »Sechs-Stunden-Arbeitstag schaffen«. Von intakten Familien, in denen beide Eltern berufstätig sind, ganz zu schweigen. Man hört es förmlich: Das wohlige Klingeln in der Steuerkasse eines in seiner Gefräßigkeit immer dreister auftretenden Staats, den Franziska Giffey mit ihrem Vorhaben trefflich bedient.

Schon jetzt ächzen Eltern unter der Steuer- und Abgabenlast, derweil von der SPD und besonders von den Grünen immer wieder neue Einfälle zum Bürgerschröpfen kommen. Nicht nur das: Das Elternrecht gerät unter der Regierung immer mehr zu einer Art Steinbruch, in dem die SPD nach Belieben auf Raubzug geht. Vermeintliche Rechte, wie der Rechtsanspruch auf Kitabetreuung, wandeln sich für Eltern zusehends zur Pflicht. Dies ergab 2017 eine repräsentative Befragung der Zeitschrift ELTERN: So bescheinigten 84 Prozent der Eltern, einen deutlichen Erwartungsdruck zu spüren, ihr Kind möglichst früh in die Kita zu geben. Sollte das Recht auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen kommen, würde sich der Zugriffs des Staats auf die Kinder eine neue Form der Totalität erreichen.

Sozialistische Familienpolitik stoppen – Freiheit statt Kulturmarxismus!

Die SPD hat Familien in Deutschland den Krieg erklärt: Obwohl Steuern und Abgaben Eltern knechten wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik, fällt den Sozialisten nichts anderes ein als noch stärker an der Steuerschraube zu drehen. Das Betreuungsgeld für Mütter, die ihr Kind in den ersten Lebensjahren nahe bei sich behalten wollen, wurde abgeschafft – dank der SPD. Das Geld investiert der Staat lieber in Krippen. Doch nicht genug: Auch die Bildung ist unter den Sozialdemokraten auf Sinkflug gegangen. Durch dümmliches ideologisches Herumexperimentieren hat die SPD es geschafft, die Schulbildung in Deutschland völlig zu ruinieren. Auf dem Trümmerfeld Bildung regieren linke Lehrer, die Schülern die „richtige“ Gesinnung eintrichtern und LGBT-Lobbyisten, die schwul-lesbische Indoktrination als „Aufklärung“ verkaufen. Noch nie wurde die Institution Familie so schlecht von der bundesdeutschen behandelt wie unter den Sozialisten.

In diesem neuen Faltblatt können Sie auf einem Blick erfahren, wie weit die SPD mit dem politischen Abriß der Familie bereits gekommen ist. Schaubild um Schaubild ziehen wir die erschreckende Bilanz einer Politik von Gender-Ideologen und roten Gesinnungswächtern, die sich wie Mehltau über die Familien in Deutschland gelegt hat. Verstaatlichte Kindheit durch Fremdbetreuung, die Indoktrination von Kindern an Schulen und Kitas, die familienfeindliche Gleichsetzungspolitik von Frau und Mann: zwischen den sozialpolitischen Maßnahmen der SPD und dem Programm der untergegangenen SED passt kaum mehr ein Blatt Papier. Wir haben alle Facetten der familienfeindlichen SPD-Politik übersichtlich und informativ zusammengestellt: „Sozialistische Familienpolitik stoppen – Freiheit statt Kulturmarxismus“. Jetzt zum Bestellen und Verteilen.

Politische gelenkte Geschlechtsumwandlung: Familienministerium stellt sich an die Spitze der Regenbogenpropaganda

Das Bundesfamilienministerium gerät immer stärker ins Fahrwasser der Gender-Lobby. Nun hat die Regierungsbehörde ein offizielles Portal ins Leben gerufen, auf dem für Regenbogenfamilien, schwul-lesbisches Comingout und für queere Bildung von Kindern geworben wird.

»Mein Kind ist inter*« oder »Jung und schwul, lesbisch, bi, pan, a, queer…«. Ein Bilderbuch, das Drei- und Vierjährigen einbläut, »dass es mehr als zwei Geschlechter gibt«. Vorlesegeschichten, um Gespräche über schwul-lesbische »Liebesweisen« anzuregen – mit Kindern ab fünf! Dieses Gender-Geschwätz produziert zur Abwechslung nicht irgendein dubioser Queer-Verein, sondern ganz offiziell das Bundesfamilienministerium. Unter der Webadresse www.regenportal.de kann sich der Bürger ab sofort informieren, welche Auffassung die Bundesregierung vom Begriff der Familie pflegt.

Das Regenbogenportal der SPD-Ministerin Franziska Giffey markiert den vorläufigen Höhepunkt in einer Reihe von ideologischen Grenzübertretungen des ihr unterstellten Ministeriums. Die blondgelockte SPD-Vorzeigefrau mit der sanften Stimme setzt mit ihrer Politik sehr viel deutlichere Signale als noch ihre Vorgängerin Manuela Schwesig, die auf eine besonders enge Verbindung mit der LGBT-Lobby schließen lassen. Ihre Vorliebe für das Ideologische macht Giffey bereits des öfteren ungeniert publik.

So läßt Frau Ministerin kaum einen Empfang der LGBT-Gemeinde aus, um sich medientauglich hinter wehenden Regenbogenfahnen ablichten zu lassen. Einer Boschüre der linksaußen stehenden Amadeu-Antonio-Stiftung schenkte sie ein persönliches Grußwort, in dem die Ministerin der Gender-Kritik eine geistige Nähe zum Rechtsradikalismus unterstellte. Regelmäßig ergehen auch höchstministerielle Grußworte an den Christoper-Street-Day. Zuletzt fand Frau Giffey dafür am 15. Mai Zeit, demselben Tag zufällig, an dem in anderen Staaten der Internationale Tag der Familie der Vereinten Nationen begangen wird. Das Hissen der Regenbogenflagge vor dem Ministerium gehört schon zur Folklore.

Darüber hinaus können sich eine Reihe queerer Vereine über einen üppigen Geldsegen aus dem Fördertopf des Familienministeriums freuen, die im Rahmen des über 115 Millionen schweren Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausgeschüttet werden. Vorzugsweise an Organisationen, die irgendeinen Anti-ismus in ihre Agenda schreiben: Die Liste der geförderten Organisationen liest denn auch wie das offizielle Programm einer Antifa-Jugendgruppe.

Wohin die Reise auf dem Gender-Narrenschiff geht, wird im Regenbogenportal für jeden sichtbar. Unter dem Punkt »Aktuelle Herausforderungen für Regenbogenfamilien« beklagt das Familienministerium unter anderem, daß »Kinderbücher, die die Vielfalt von Liebes- und Lebensformen in Deutschland widerspiegeln, nach wie vor nicht zum Standardrepertoire unserer Kitas« gehören. Ein ähnliches Bild zeige sich an den Schulen. Da müssen, so die implizite Absichtserklärung, die Wächter der sexuellen Vielfalt aus Wohlfahrtsverbänden, queeren Vereinen und schul-lesbischen Lobbyorganisationen natürlich dringend etwas unternehmen. Schließlich, so geht die Klage weiter, gaben in einer Studie der Antidiskriminierungsstelle ganze »40 Prozent der Befragten an, dass es ihnen unangenehm wäre, wenn ihr eigenes Kind lesbisch oder schwul wäre «, Daß über 80 Prozent der Befragten die »Ehe für alle« befürworten, reicht den Gender-Kommissaren aus dem Familienministerium offenbar nicht.

Wie einst im autoritären Erziehungsapparat der DDR beispielhaft vorexerziert, geht es den Gender-Ideologen darum, in die Köpfe der Bürger zu gelangen. Im sozialpädagogischen Neusprech heißt es dann gefällig, daß »Vorbehalte gegenüber sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gerade im Kontext von Familie« möglichst abgebaut werden sollen.

Auf dem Weg zur 100 Prozent-Betreuungsquote: Das „Gute-Kita-Gesetz“ bringt nicht mehr Geld, sondern mehr staatliche Abhängigkeit von Familien

Das neue Kita-Gesetz der Bundesregierung ist eine klassische Mogelpackung. Vollmundig lobt sich das Familienministerium, endlich etwas für die dringend notwendige Qualitätsverbesserung der Kindertagesbetreuung zu tun. De facto gibt sie dafür nur einen Symbolbeitrag aus, denn ein großer Teil der Förderung ist bereits verplant für die Senkung von Elternbeiträgen, kommt bei den Kommunen also gar nicht an.

Kurz vor Weihnachten, genauer am 14. Dezember, passierte ein neues Gesetz geräuschlos Bundestag wie Bundesrat. Es soll – so der einmütige Tenor von Bundesregierung und der unterstützenden Berichterstattung der Leitmedien – die Qualität der Kinderbetreuungseinrichtungen entscheidend verbessern. Für die Reform, die unter dem so dämlichen wie irreführenden Titel Gute-Kita-Gesetz firmiert, will die Bundesfamilienministerin den Bundesländern sage und schreibe 5,5 Milliarden Euro, gestreckt auf die nächsten vier Jahre, zufließen lassen.

Das Staatsgeld gibt es jedoch nicht umsonst. Denn die Bundesregierung knüpft die Vergabe der Mittel an bestimmte Bedingungen. Die sind aber in ihrer Gesamtheit so angelegt, dass sie den eigentlichen Anspruch des Gesetzes – Verbesserung der Kita-Qualität und Einführung bundesweit geltender Mindeststandards in der Kinderbetreuung – durch die Hintertür wieder einkassieren. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt Beitragsfreiheit. Alle Eltern sollen mittelfristig von den Beiträgen befreit werden, die die Kommunen für die Kinderbetreuung, gestaffelt nach Einkommen, erheben. Klingt erst einmal gut für die von überproportional hoch von Steuern und Abgaben belasteten Familien. Aber wie die Länder mit weniger Geld durch entgangene Beiträge die Qualität in den Kitas anheben sollen, hört sich mehr nach der Quadratur des Kreises an denn nach vernünftiger Familienpolitik.

Die Qualität der Krippen und Kindergärten hängt in erster Linie an einem guten Betreuungsschlüssel. Experten zufolge liegt er für unter Dreijährige bei drei Kindern pro Erzieher, bei älteren Kindergartenkindern bei 1:7. Für viele Kitas jedoch ist der tägliche Kampf gegen Personalmangel traurige Wirklichkeit, ein guter Betreuungsschlüssel die reinste Utopie, besonders in den östlichen Bundesländern. In dieser Not den Kindertagesstätten noch zusätzlich Geld durch Beitragsfreiheit zu entziehen, kann am allerwenigsten im Sinne von Eltern wie Kindern sein. Die Milliardensumme, die die Bundesregierung so großherzig verschenken will, wird rein gar nichts an der höchstens durchschnittlichen Qualität der Kinderbetreuung in Deutschland ändern. Es handelt sich wie üblich lediglich um die sattsam bekannten Lippenbekenntnisse einer zutiefst paternalistisch agierenden Politikerkaste, die dem Bürger ein paar Krumen vom zuvor erbeuteten Brotlaib hinwirft, damit er sich im Sinne seiner von ihm fürstlich bezahlten Volkserzieher verhält. Die Betreuungsquote in Deutschland, so lässt sich nämlich an anderer Stelle im Begleittext zum Gesetz lesen, soll möglichst noch gesteigert werden. 2016, so folgt der irre Satz, lag diese >>bereits bei 94 Prozent<<, davon seien knapp 50 Prozent Ganztagsplätze. Täglicher Trennungsschmerz von Kleinkindern spielt in dem kalten ökonomischen Räderwerk einer auf Erwerb zentrierten Gesellschaft eben keine Rolle, im Gegenteil, er kann von der Bundesregierung sogar auf die Münze genau beziffert werden: So vermerkt das Bundesfamilienministerium an anderer Stelle jubelnd, dass die >>fiskalische Rendite von (…) Ausgaben in diesem Bereich rund 8 Prozent beträgt<< und man sich gesamtwirtschaftlich eine >>Rendite von mindestens 13 Prozent<< erhofft.

Keine Gender-Partei ins Familienministerium!

Der argumentative Graben zwischen rechts und links war nie so tief wie heute. Er zieht sich durch die gesamte Republik, durch Büros und Kantinen, durch Kollegen- und Freundeskreise, er stört und zerstört Liebesbeziehungen, er entfremdet ganze Familien voneinander. Nur im Parlament, unter den Fraktionen von rechts bis links, ist nichts davon zu spüren. Dort herrscht gähnend langweilige Einmütigkeit in den Schicksalsfragen dieses Landes, eine Einhelligkeit, die angesichts der tiefen Gespaltenheit des zu weiten Teilen wütenden Souveräns umso unheimlicher wirkt. Aber auch das ist wahr: Seit der Flüchtlingskrise 2015 hat diese Republik eine beispiellose Politisierung ihrer Bürger erlebt. Und eine beispiellose Mobilisierung: 1,5 Millionen bisherige Nichtwähler warfen ihre Wahleinladung dieses Jahr nicht sofort in den Papierkorb, sondern ihr Votum in die Wahlurne. Das ist ein Anstieg der Wahlbeteiligung um 4,6 Prozent. Man muss nicht lange nach dem Grund suchen. Er sitzt zur Zeit als drittstärkste Fraktion im Bundestag.

In den Augen von Eltern kann es „Mutti“ nicht

Gerade in den christlich geprägten, konservativen, traditionell lebenden Kreisen sind die Wähler der Merkel-CDU in Scharen davon gelaufen. Es ist diese bürgerliche Schicht, die am häufigsten Kinder erzieht, in der die Kinderzahl pro Elternpaar überhaupt am höchsten ist. Diese Menschen sehen ihr Leben eben nicht nur als zeitliche Ressource absoluter Ich-Verwirklichung, sondern sie begreifen es im generativen Zusammenhang für einen Zeitraum von mindestens mehreren Jahrzehnten. Es sind Menschen, denen die Einhaltung von Recht und Gesetz besonders wichtig ist. Es sind Menschen, die aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder an langfristiger Stabilität und Sicherheit interessiert sein müssen. Was mögen diese Väter und Mütter denken über eine Kanzlerin, die ein – vorsichtig ausgedrückt – flexibles Verhältnis zum Grundgesetz besitzt, über eine Kanzlerin, bei der man nie sicher sein kann, welche Halbwertzeit ihre stets als „grundsätzlich“ ausgegebene Haltung hat – Jahre oder nur Tage? Was müssen sie für einen Eindruck bekommen, wenn ihre Stammpartei, die jahrzehntelang den Wert häuslicher Erziehung verteidigt hat, plötzlich Müttern das Erziehungsgeld streicht und ihnen stattdessen staatliche Kleinkindbetreuung nach sozialistischem Muster als „modernes“ Nonplusultra aufzwingt? Und was halten konservative, konfessionsgebundene, verheiratete Eltern von sich „christdemokratisch“ nennenden Politikern, die widerspruchsfrei grüne Gender-Pädagogen dulden, die Kindern in Kitas und Schulen die Pseudowissenschaft der sogenannten sexuellen Vielfalt nahe zu bringen suchen?

Christen sehen in der CDU/ CSU keine Heimat mehr

Unter Kirchenmitgliedern haben die Unionsparteien herbe Verluste eingefahren. 8 Prozent der katholisch und sogar 9 Prozent der evangelisch gebundenen Christen sind als Wähler der CDU/CSU von Bord gegangen. Dies stellt nach einem Medienbericht der Zeitschrift Idea eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen fest. Viel zu dieser inneren Abkehr dürfte der 26. Juni 2017, fast exakt drei Monate vor der Bundestagswahl, beigetragen haben. Da verkündete Angela Merkel, das Parlament über die Zukunft der grundgesetzlich geschützten Ehe abstimmen lassen zu wollen. Mit anderen Worten: Über eine Frage von großer gesellschaftlicher Symbolkraft, dem eine jahrzehntelange Debatte bis selbst zum Bundesverfassungsgericht vorausgegangen war, entschied Frau Merkel binnen Sekunden in einer Talkshow der Zeitschrift „Brigitte“ aus der Verlagsgruppe ihrer Freundin Liz Mohn. Die große Auseinandersetzung, die sich zwischen Grünen, Linken und den Unionsparteien hätte anschließen müssen, blieb aus, der Bundestag gab die „Ehe für alle“ frei. Frau Merkel kennt ihren Arbeitsplatz eben am besten.

Wenn nichts mehr da ist, kann auch nichts mehr verkauft werden

Aussetzung der Wehrpflicht, der Umbau der EU zu einer Haftungsunion, Energieerzeugung nach planwirtschaftlichem Prinzip, eine durchgegenderte öffentliche Verwaltung und Bildungspolitik, Einführung der Ehe für alle, Krippenausbau mit Zielmarke 100 Prozent Betreuungsquote und gleichzeitig faktischer Erwerbszwang für Mütter – es verschlägt einem dem Atem, wie es Angela Merkel innerhalb weniger Jahre geschafft hat, den Setzkasten christdemokratischer Politik innerhalb weniger Jahre komplett auszutauschen. Die CDU hat ihr christliches, marktwirtschaftlich geprägtes politisches Herzstück der Beliebigkeit preisgegeben. Ein gutes Produkt braucht jedoch einen unverwechselbaren Kern, um langfristig Kunden zu binden. Das gilt für jede gute Automarke ebenso wie für Parteien. So ergeht es den ehemals großen Volksparteien nach ihrem politischen Räumungsverkauf wie dem DDR-Konsumgeschäft: Als die Schaufenster-Auslagen in der sozialistischen Mangelwirtschaft leer blieben, hängte man Propaganda-Plakate hinein.

Jetzt: Kurswechsel in der Familienpolitik!

Die Koalitionsverhandlungen unter dem Vorsitz von Angela Merkel sind in vollem Gange. Noch ringt die Kanzlerin mit dem sich wieder einmal widerständig gebenden CSU-Chef Horst Seehofer um die Ja-Stimmen seiner Fraktion für ihre vierte Amtszeit. Dafür geht Angela Merkel jede Koalition ein, sei sie auch noch so instabil wie das „Fluch der Karibik“-Bündnis aus FDP, Grüne und CDU/ CSU. Die Gender-Pädagogenpartei um die sich ausgesprochen homosexuellenfreundlich gebende Katrin Göring-Eckardt dürfte bereits mit dem Familienressort als ministerialen Tummelplatz für ihre Regenbogen-Ideologie liebäugeln. Neben der FDP, die für interessierte Kunden die Zulassung der Leihmutterschaft in ihrem Wahlprogramm versteckt hat, erheben zwei unverhohlen familienfeindliche Parteien Anwärterschaft auf das Bundesfamilienministerium. Wer glaubt, es könne nach Renate Schmidt, Ursula von der Leyen und Manuela Schwesig nicht mehr schlimmer werden, wird sich spätestens dann getäuscht sehen, wenn per Dekret alle bundesdeutschen Schulen auf die verfassungswidrige Lehre der sexuellen Vielfalt verpflichtet werden.

Das darf auf keinen Fall geschehen. Deshalb muß von uns Bürgern jetzt ein Warnsignal an die Fraktionen im Bundestag, insbesondere an die CDU ausgehen. Das Familienministerium darf nicht in die Hände der Grünen oder der FDP fallen. Die Bürger erwarten, dass die permanente Gängelei des grünen Nanny-Regimes endlich aufhört. Sie haben die links-ideologischen Gender-Experimente satt. Sie wollen bürgerliche Politik für freie Bürger. So haben sie auch gewählt am historischen Wahlsonntag am 24. September. Jetzt ist die Politik daran zu liefern. Jetzt müssen die Parteien jedweder Coleur zeigen, dass sie den Bürgerwillen endlich begriffen haben. Beteiligen Sie sich deshalb mit Ihrer Petition an unserer Kampagne: Kurswechsel in der Familienpolitik jetzt! Keine Gender-Partei ins Familienministerium. Unterzeichnen Sie bitte zahlreich.

Die Parteien haben die Familie aufgegeben – Unsere Auswertung der Wahlprogramme

Wer seine Wahlentscheidung von der Familienpolitik abhängig macht, sollte den medial vielbeworbenen Wahl-O-Mat besser meiden. Die Lebensrealität von rund 70 Prozent der deutschen Bundesbürger bleibt in den 38 Fragen des virtuellen „Informationsangebots“ zu den Parteiprogrammen konsequent unterbelichtet. Die Linie, Themen rund um die Familie zu marginalisieren, schreibt sich folgerichtig bis in die einzelnen Wahlprogramme von CDU/ CSU, Linke, Liberalen und Grünen fort.

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Partei-Wahlprogramme zum lesen und herunterladen gibt es hier

Wer über Familien-Leben entscheidet, bestimmt die Zukunft

Die einheitliche Frontstellung der etablierten Parteien gegen die Familie ist eine bedrohliche Entwicklung, die für die Liberalen und Grünen offensichtlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch wenn sich die CDU/ CSU in Sachen Elternpolitik relativ handzahm gibt, wirkt sie damit unglaubwürdig, hat die Partei doch in der Vergangenheit oft genug ihre beeindruckende Fähigkeit bewiesen, im Drehmoment des Zeitgeists rechtzeitig „umzufallen“.

Familie ist Zukunft. Über die Zukunft der Familie wird in wenigen Wochen entschieden. Kaum ein Bürger wird wissen, wie weit die feindseligen Reflexe einiger Parteien gegen eine Lebensform reichen, die von der Mehrheit schon immer und immer noch als das Erstrebenswerteste überhaupt gesehen wird. Wer die Lebensleistung von Müttern und Vätern herabwürdigt, ja nicht mehr weit davon entfernt ist, sie unter Naziverdacht zu stellen wie die Grünen, der hat nicht vor, die Lebensrealität der Bürger zu akzpetieren, sondern will sie diskreditieren. Umso wichtiger ist es, möglichst viele Wähler über die wahren Absichten hinter dem vollmundigem Wortgeklingel von Grün, Gelb, Rot und inzwischen auch Schwarz aufzuklären. Lesen Sie in unserem neuen Flyer „Familie jetzt schützen“ über die Hintergründe der Familienvernichtungspolitik. Bestellen Sie 10, 50, 100 oder … Exemplare gleich hier und verteilen Sie sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Eine PDF-Version zum Verschicken per Mail und Ausdrucken finden Sie hier.

Die Verkündigung der LSBTIQ*Rechte steht direkt vor der Elterndiskriminierung

Bei den Grünen ist die Ver-Genderung von Familie erwartungsemäß besonders weit fortgeschritten. Dies zeigt sich schon an der Gewichtung der Thematik. Während den einzelnen Rechten der LSBTIQ*-Menschen ein eigenes ausführliches Kapitel gewidmet wird, sucht man familienpolitische Themen zunächst vergebens. Fündig wird der aufmerksame Leser erst im Unterkapitel mit dem bezeichnenden Titel: „Für faire und gerechte Löhne“. Familie wird darin zum bloßen Instrument von Arbeitsmarktpolitik heruntergeschrieben. Familienfördernde Maßnahmen wie das Ehegattensplitting sind selbstverständlich ein Werk des Teufels und gehören abgeschafft. Wer noch in der Hausfrauenehe lebt, gilt den grünen Ideologen als höchst verdächtig. Der Wunsch, sich die Familien- und Berufsarbeit traditionell zu teilen, kann demzufolge nur frauenfeindlich oder gar rechtspopulistisch motiviert sein.

Kinder kommen mit der Behördenpost

Die FDP gibt sich in ihrem Programm sogar noch gender-näher als die Grünen. Neben dem Vorschlag, Leihmutterschaft zu legalisieren, findet sich im Programm der Liberalen der gesamte Forderungskatalog der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung. Das „überholte Blutspende-Verbot für homo- und bisexuelle Männer“ soll nach dem Willen der Liberalen abgeschafft werden. Als rückständig gilt der FDP offenbar auch das natürliche Zustandekommen von Elternschaft durch Zeugung. Entsprechende Verträge „vor der Empfängnis“ sollen das Abstammungsrecht aushebeln, um für Homosexuelle die rechtliche Elternschaft zu automatisieren. Als Mutter- oder Vaterbewerber braucht man nur noch eine amtliche „Elternschaftsvereinbarung“ zu unterzeichnen, um das Recht am Kind zu bekommen.

Marxismus gendergerecht aufbereitet

Traditionsgemäß schlägt das Herz der SED-Nachfolgepartei für eine sogenannte „emanzipatorische Familienpolitik“ mit maximaler Beschäftigungsquote von Frauen, die in der beruflichen Befreiung möglichst vergessen sollen, auch Mütter zu sein oder sein zu wollen. Familienpolitische Maßnahmen werden der Arbeitsmarktpolitik untergeordnet. Natürlich wird auch im Programm der Linken das sattsam bekannte Lied der Gender-Ideologie angestimmt mit detailgetreuer Ausleuchtung jeder denkbaren Alltagsdiskriminierung der schwul-lesbischen-inter-trans-Community.

Familie ist der CDU/ CSU irgendwie peinlich

Die CDU/ CSU gibt sich in ihrem mageren Programm betont siegesgewiß. Mißstände in der Familienpolitik gibt es – wie auch in anderen Politikfeldern – selbstverständlich nicht, man würde sich als Regierungspartei ja selbst diskreditieren. Nachdem man die Ehe im Regenbogendunst aufgelöst hat, kann man getrost deren besondere Schutzbedürftigkeit behaupten. Moderne Eltern haben sich gefälligst ausschließlich Kita-Plätze zu wünschen, um dem Staat doppelt nützlich zu sein: als Steuerzahler und kostenlose Erzieher der kommenden Steuerzahler. Das Thema Betreuungsgeld wird sang- und klanglos verabschiedet. Potentielle Wählerstimmen versucht man lieber mit einer in Aussicht gestellten Erhöhung des Kindergelds zu erkaufen.

AfD: Der Familie verpflichtet

Lediglich die AfD fordert konsequent eine wertschätzende Willkommenskultur für Eltern und Kinder. Die Ehe für alle wird klar abgelehnt, dagegen deutlich mehr Anerkennung für Vollzeitmütter angemahnt. Gender-Mainstreaming und die Frühsexualisierung von Kindern an Schulen und Kitas sollen nach dem Willen der AfD beendet werden. Auch die laxe Praxis der Abtreibung in Deutschland wird kritisiert.

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Partei-Wahlprogramme zum lesen und herunterladen gibt es hier.

Nachfolgend die ausführlichen Partei-Wahlprogramme als pdf

SPD

Bündnis 90/ Die Grünen

CDU/ CSU

FDP

Die Linke

AfD

Neues Faltblatt: Familie jetzt schützen! Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Unser neues Faltblatt ist da. Jetzt bestellen! Oder PDF herunterladen.

Nach dem großartigen Erfolg unserer letzten beiden Flyer folgt nun der dritte. Anläßlich der Bundestagswahlen ziehen wir Bilanz bei der deutschen Familienpolitik. Woraus bestehen ihre Maßnahmen? Wohin sollen Familien gelenkt werden? Was sind die wahren Motiven moderner Familienpolitik?

Die Familienpolitik darf weder eine einseitige Interessenpolitik zugunsten der Wirtschaft betreiben noch immer weiter reichende Versuche unternehmen, eine weltfremde, widernatürliche Ideologie in die Köpfe der Bürger zu verpflanzen. Die Familie ist heute einem systematischen, politisch wie gesellschaftlichem Kampf gegen ihre natürlichen Grundlagen ausgesetzt. Eine Familienpolitik, die ihren Namen verdient, muß die Familie konsequent schützen. Gemeinsam müssen wir die Familie gegen weitere Zugriffe verteidigen. Lesen Sie unsere fünf Forderungen zum Schutz der Familie – fünf Forderungen für einen Richtungswechsel in der Familienpoltik.

Bestellen Sie ab sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Sie können hier eine PDF-Variante ansehen, welche Sie selbst ausdrucken und per Mail verschicken können. Großer Vorteil der Druckversion: Unsere Posterseite mit den 5 Forderungen für einen Wechsel in der Familienpolitik ist in dieser im Großformat A3.

Auf die bürgerlichen Politiker ist kein Verlaß mehr. Ausgerechnet unter CDU-Führung sind im letzten Jahrzehnt die weitreichendsten familienpolitischen Maßnahmen eingeleitet worden: Das lohnabhängige, auf 14 Monate begrenzte Elterngeld, der massive, besonders in Westdeutschland erfolgte Ausbau von Krippen sowie der zuungunsten von erwerbslosen Müttern gekürzte Ehegattenunterhalt. Diese von SPD-Familienministerinnen vorbereiteten und schließlich von Ursula von der Leyen (CDU) durchgesetzten Reformen bezeichneten nichts weniger als einen Paradigmenwechsel der Familienpolitik. Im Kern bedeutete dieser die totale Entwertung der Mütterlichkeit. Die traditionelle Familie galt plötzlich als idealisiert, die Mutter sank wahlweise zum „Mythos“ oder zur „Glucke“ herab und wurde nur noch in Verbindung von bezahlter Erwerbsarbeit akzeptiert. Zentrales Ziel aller familienpolitischen Maßnahmen bis heute ist die Abdrängung der Frauen in den Beruf verbunden mit einer massiven Krippenpropaganda.

Die pseudowisschenschaftliche Grundlage der Familienreformen bildet Gender Mainstreaming. Diese Ideologie ist keine Gleichstellungsmaßnahme, sondern ein Programm zur totalen Einebnung der biologischen Unterschiede von Mann und Frau. Die entsprechende Umerziehung wird top-down, also von oben nach unten, umgesetzt. Angefangen bei Behörden bis zu Kitas und Bildungseinrichtungen. Mit der Ehe für alle und Bestrebungen, das Abstammungsrecht zugunsten von Drei- und Vierelternfamilien zu reformieren, ist diese Ideologie noch lange nicht ans Ende ihrer politischen Einflußnahme angelangt.

Fast 500.000 Exemplare haben Sie von unseren Faltblättern schon verteilt. Die Lawine rollt. Machen Sie weiter. Wenn alle an einem Strick ziehen, haben wir bis zur Wahl 750.000 Faltblätter verteilt. Das ist unser Ziel. Ihr Einsatz entscheidet, ob wir es erreichen: Für die Familien!

Bestellen Sie daher sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Oder laden Sie hier unsere PDF-Variante herunter: Zum Selbstausdrucken und Weiterverschicken.

Die Familienpolitik muß sich grundlegend ändern! Kampagne gegen den politischen Ausverkauf der traditionellen Familie gestartet

elections-450166_1920Die deutsche Familienpolitik ist gescheitert. Zwar hat sie ihr selbsterklärtes Ziel erreicht, die Erwerbsquote von Müttern zu erhöhen. Seit Jahren steigt sie stetig an. Die Geburtenquote hingegen hält sich seit vier Jahrzehnten auf weltweit niedrigstem Niveau. Wie kann das sein? Immerhin können Frauen in diesem Land verhältnismäßig luxuriös leben, was ihre öffentlich geförderte Unterstützung angeht. Es gibt Kitas und Horte zur beruflichen Selbstverwirklichung von Müttern, es gibt ein breites Angebot an Verhütungsmitteln, zu denen inzwischen – entsetzlicherweise – auch Abtreibung gehört, es gibt Frauenquoten. „Rabenmutter“ traut sich eh´ keiner mehr zu sagen.

Erziehungskosten werden privatisiert, die Wertschöpfung solidarisiert

Diese Politik hat Schattenseiten. Denn wenn der Staat soviel mitmischen will in Erziehungsdingen, die ihn eigentlich nichts angehen, leidet die Freiheit seines Souveräns immer als erstes. Großer Nutznießer der sich jahrelang freiwillig und unentgeltlich mühenden Väter und Mütter ist die öffentliche Hand. Sie hat auf Eltern erfolgreich sämtliche Kosten abgewälzt, die Erziehung und Pflege der Nachkommen mit sich bringen. Den daraus erwachsenden Ertrag, im besten Fall ein lückenlos steuerabwerfendes Erwerbsleben des erfolgreich (aus)-gebildeten Kindes, streicht er komplett für sich ein. Der Familienlastenausgleich für die hohen Lebenshaltungskosten von Eltern, wie ihn das Verfassungsgericht einfordert, ist bislang für alle Bundesregierungen verzichtbares Beiwerk gewesen.

Die Regierung gibt den zeitlichen Takt des Familienlebens vor

Verständnis hat unsere fürsorgliche Familienministerin dann doch: Um aus dem harten Elternbrot ein Drei-Gänge-Menü zu machen, empfiehlt Frau Schwesig, möglichst alle Familienmitglieder in der Wirtschaft kellnern gehen zu lassen. Mit doppeltem Gehalt und „outgesourcter“ Erziehungsverantwortung können Eltern heute gut verdienen und dabei unbelastet leben, so als hätten sie kein Kind. Politik und Wirtschaft dürfen anschließend das machen, was sie schon immer machen wollten, nämlich Eltern so behandeln, als wären sie keine bzw. diese bis zum Umfallen erwerbstätig sein lassen. Für Burnout-Betroffene gibt’s das Müttergenesungswerk, das seit Jahren erfreut steigende Bewilligungsquoten für Anträge verzeichnet. Für den sich händereibenden Staat geht diese Rechnung noch auf – spätestens bis zur unausweichlichen Rentenexplosion.

Die institutionalisierte Kindheit beugt das Elternrecht

Die Erziehung ihrer Kinder dürfen die so Befreiten derweil getrost an den wohlmeinenden Staat abtreten. Der nutzt sein neues Einflußpotential in Krippen, Kindergärten und Schulhorten bestmöglich aus: Dort lernen Kinder, daß es für sie viele, sehr viele Entstehungsmöglichkeiten gibt. Auch ihr Geschlecht dürfen sie gerne wie Kleider wechseln, wenn ihnen gerade danach ist. Das ist schick und modern. Schließlich sind ja nicht nur die Farben im Tuschekasten bunt, sondern wir alle, irgendwie. (Um-) Erziehung beginnt nun mal bei den Kleinsten. Der natürliche, von der modernen Medizin völlig unabhängige Zeugungsakt zwischen Mann und Frau, bei der immer noch die meisten Kinder entstehen, empfinden die Verfechter der Gender-Ideologie als geistig-moralische Zumutung, die es mit systematischem Verschweigen abzudrängen gilt. Eltern, die ihr gesetzlich verbrieftes Erziehungsrecht dagegen setzen, werden mit Verweis auf die Teilnahmepflicht am Unterricht aus dem Verkehr gezogen.

Machen Sie mit! Kampagne für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Seit dem großen Paradigmenwechsel hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Familienpolitik nach und nach einem Freiheitsentzugsprogramm für Eltern gewichen. Wen wundert es bei dieser Bilanz, daß es für Frauen und Männer hierzulande immer unattraktiver wird, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen? Wahrscheinlich nur noch die Experten im Familienministerium. Es ist Zeit, umzukehren. Familien gründen sich nicht, indem immer mehr Geld ins System gepumpt wird. Frauen und Männer entscheiden sich für Kinder, wenn sie Wertschätzung dafür erfahren und wenn die Mitwelt ihnen jede Menge Anschauungsmaterial vom glücklichen Leben mit Kindern bietet. Nur eine Familienpolitik, die das bedenkt und wieder zur echten Interessenvertretung von Eltern und Kinder wird, ist gute Familienpolitik. Ein Umdenken wird jedoch nicht einsetzen, wenn gegen den schleichenden Ausverkauf traditioneller Familienwerte kein entschiedener Widerspruch gesetzt wird. Anläßlich der diesjährlichen Bundestagswahl hat die Initiative für Familien-Schutz deshalb die Kampagne „Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik“ gestartet und fünf Eckpfeiler guter Familienpolitik entwickelt. Als Petition wird das Programm an führende Vertreter der Parteien verschickt. Sie sollen Stellung nehmen, wie sie sich für gute Familienpolitik einsetzen und ob sie bereit sind, unsere Forderungen im Parlament zu vetreten. Je stärker der Protest, umso größer die Wirkung – geben auch Sie Ihre Stimme für gute Familienpolitik! Denn über Zukunft der Familie entscheidet als erster und letzter der Wähler.

Familienpolitik im Fokus der Landtagswahl NRW: Sozialistischer Einheitsbrei mit neokonservativer Sauce

Flagge NRWIm Superwahljahr 2017 ist Nordrhein-Westfalen das dritte und letzte Bundesland, in dem sich am 14. Mai ein neues Parlament konstituieren wird. Vom Wählerverhalten im bevölkerungsreichsten Flächenland der Bundesrepublik geht die stärkste Signalwirkung für die im September anstehende Bundestagswahl aus. Besonders interessant ist es für uns daher zu erfahren, wie sich die einzelnen Parteien familienpolitisch positionieren. Die Initiative Familien-Schutz hat hier die Programme derjenigen Parteien ausgewertet und zusammengefaßt, die laut Umfragen mit hoher Wahrscheinlichkeit in das Landesparlament einziehen werden. Verschicken Sie das PDF an Freunde, Verwandte und Bekannte. Denn: Es liegt in Ihrer und unserer Hand, zu beeinflussen, in welche Richtung sich die Familienpolitik in den kommenden Jahren entwickelt: gegen oder für die Familie. Lesen Sie im Folgenden unseren Kommentar zu den Programmen.

SPD und Grüne sozialistisch vereint

Die geringste Lesearbeit bereiten uns die Wahlaussagen der Sozialdemokraten und Grünen. Ihre Programme sind mit denen ihrer Kollegen im Saarland und Schleswig-Holstein beinahe deckungsgleich. Hat da jemand etwa abgeschrieben? Wir wollen nichts unterstellen; rot-grüngefärbte Ideologen kennen und erkennen sich auch ohne Worte. Besonders, wenn es um die Erziehung der malochenden Landeskinder geht. Für die soll nun wieder eine bessere und immer noch bessere Vereinbarkeit von Erziehungs- und Erwerbsarbeit geschaffen werden. Die sattsam bekannte Lösung sehen die Regierungsparteien im flächendeckenden Angebot von Ganztagsbetreuungsplätzen von der Krippe bis zum Hort. Eltern sollen ihre Kinder flexibel betreuen lassen können, um störungsfrei und unbelastet von den Bedürfnissen ihres Kindes ihrem Beruf frei und möglichst länglich nachzugehen. Dieser nett gemeinte Vorschlag für erwerbstätige Eltern entpuppt sich mittel- bis langfristig jedoch nicht als entlastendes Kümmerangebot der menschenfreundlichen Regierung, sondern als knallharte Erwartung für eine bestimmte Form der Lebensgestaltung. „Nudging“, deutsch: anstupsen“, nennt man dieses aus der Verhaltensökonomie in das Politische übertragene Prinzip staatlicher Gängelei.  Wahlfreiheit für Familien sucht man bei Grünen und Sozialdemokraten denn auch vergebens.

Patchworkdecke unterm Regenbogen – Und welche Familie willst du heute leben?

Bis auf die AFD und CDU liegt die Gleichstellung von „Regenbogenfamilien“ allen Parteien ganz besonders am Herzen. Die Grünen sehen für dieses – gemessen am Anteil der Bunt-Familien an der Gesamtbevölkerung – Promille-Problem gar einen Bedarf für eine eigene „Landeskoordinationsstelle“. Die FDP will unbedingt mitmachen beim Wettbewerb für die schickste Neuumschreibung des drögen Familienbegriffs und fordert, für eingetragene „Verantwortungsgemeinschaften“ ein eigenes Rechtsinstitut zu schaffen.

CDU: Konservativer Durchbruch oder nur Wahlkampf-Luftnummer?

Das familienpolitische Programm der CDU dürfte bei Konservativen immerhin für milde Seufzer sorgen. Tatsächlich findet die christliche Partei ein Stück zurück zu alten Ufern und schreibt von der Ehe als „grundgesetzlich geschützte“ Einheit von Mann und Frau, die die „verlässlichste Grundlage für das Gelingen von Familie“ bildet. Das Grundrauschen von der vermeintlich dringend erforderlichen Ganztagsbetreuung für Kinder hat allerdings auch die Christdemokraten erfaßt. Man möchte es sich offenbar nicht mit den berufstätigen Eltern verscherzen. Paradoxerweise betont die CDU dennoch Wahlfreiheit für Familien. „Wir schreiben niemandem eine bestimmte Lebensweise vor“, heißt es. Ganz am Ende ihres Familienwahlprogramms lobt die CDU sogar in dürren Worten die heimische Betreuungsleistung, die man aktiv unterstützen wolle.

AFD bleibt sich treu: Klassische Familie im Zentrum

Die AFD kann ihren erzkonservativen Nimbus am besten bei ihren familienpolitischen Vorstellungen zelebrieren. Sie betont die Wahlfreiheit bei der Betreuung von Kleinkindern. Alle Familien- und Erziehungsmodelle müssen gleichermaßen gefördert werden, wozu für die AFD auch die Wiedereinführung eines Landeserziehungsgelds bis zum dritten Lebensjahr des Kindes gehört. Diese Familienpolitik soll Anreize geben, wieder mehr Kinder zu gebären und das drohende demographische Problem abzuwenden. Die Kritik an der Erwerbszentriertheit unserer Gesellschaft ist dabei der Stoff, aus dem ungeahnte Einhelligkeit entsteht: Sowohl AFD wie Linke werben für politische Maßnahmen, die helfen sollen, erwerbstätigen Bürgern mehr freie Zeit für ihre Familie zu geben.

Fazit: SPD und Grüne können mit ihrer einseitigen Subventionspolitik für erwerbstätige Eltern kaum punkten. Deren Familienpolitik zielt letztlich darauf ab, möglichst alle Eltern in den Vollzeiterwerb zu drängen und die Wahlfreiheit zwischen Familien- und Berufsarbeit auf ein Minimum zu beschneiden. Als erfreulich hingegen ist der neo-konservative Vorstoß der CDU zu werten, die es immerhin geschafft hat, das mehrheitlich gelebte traditionelle Familienmodell in ihrem Programm angemessen zu würdigen. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese neue alte christdemokratische Position lediglich der Feindwitterung von Richtung rechtsaußen verdankt. Für FDP und Linke ist die Mutter-Vater-Kind-Beziehung, die bis heute das Fundament  eines jeden Staates bildet, nicht einmal eine Erwähnung wert.  Man konzentriert sich im Wahlprogramm auf die Bearbeitung familienpolitischer Einzelfragen wie beispielsweise „Ehe für alle“ und „sexuelle Vielfalt“ in den Bildungsplänen.