Artikel zum Thema: "Gender Mainstreaming "

Doktorspiele im Kindergarten: Kitas in Rheinland-Pfalz sollen sexuelle Lust unter Kleinkindern fördern

Sexualerziehung für Kita-Kinder. Was bei vielen Eltern für Krämpfe in der Bauchgegend sorgt, ist im Kita-Alltag der Stadt Mainz Normalität. Seit das SPD-geführte Land Rheinland-Pfalz 2013 den Landesaktionsplan „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen. Akzeptanz für queere Lebensweisen“ ins Rollen gebracht hat, herrscht für die bunte Gender-Sexualpädagogik freie Fahrt – und zwar ab frühestem Alter.

Zur Palette der vom Land mit jährlich knapp 180.000 Euro geförderten Akzeptanzerziehung gehört auch ein Kita-Aufklärungskoffer, der vom Verein QueerNet Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Initiative lesbischer und schwuler Eltern ILSE erstellt wurde. Den Inhalt kann man sich vorstellen, das Ergebnis sieht man nun allmählich nach mehreren Jahren geistigem Ideologietransfer an die Kinder „unterm Regenbogen“.

Ein Artikel der Allgemeinen Zeitung faßt die Auswüchse an den SPD-Kindergärten trefflich unter dem Titel zusammen: „Kindliche Sexualität mit Entdeckerlust bei Doktorspielen: Worauf Eltern achten sollten.“

Darin wird berichtet, daß Kita-Erzieher der 53 staatlichen Kindergärten in Mainz einen „offenen Umgang“ mit derartigen Spielen pflegen. Denn diese erzeugen bei drei- bis vierjährigen Kindern eine „aufregende Lust“. Diese Art „Selbsterforschung kann sich auch zur Selbstbefriedigung und zu Doktorspielen zwischen Kindern weiterentwickeln.“ Offenbar ist dies das gewünschte Ergebnis des sexualpädagogischem Programms, das das Land unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer in seinen Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten niedergelegt hat. Und das soll möglichst auf alle Einrichtungen ausgeweitet werden. Denn jeder Kindergarten sollte ein sexualpädagogisches Konzept für sich entwickeln, regt die im Artikel zitierte Professorin Ulrike Schmauch an, die dem Leser als frühere Referentin bei pro Familia vorgestellt wird. Ob der aus öffentlichen Mitteln geförderte Abtreibungs- und Aufklärungsverein an den staatlichen Kita-Erziehungsplänen beteiligt wurde, geht aus dem Text der Allgemeinen Zeitung nicht hervor. Wundern würde es aber keinen. Warum Kitas überhaupt eines sexualpädagogischen Konzepts bedürfen, wird nur ersichtlich, wenn man in der pseudowissenschaftlich unterfütterten Argumentationslogik seiner Befürworter bleibt: Kinder, so heißt es, seien sexuelle Wesen, die ihren Körper mit Lust erkundeten und dafür die professionelle Anleitung von Erwachsenen benötigen, die ihnen sowohl Grenzen wie Möglichkeiten ihres Tuns aufzeigen müssen.

Deutliche Kritik an der staatlich geförderten Kita-Pädagogik übt Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz und selbst Ärztin. Sie verweist darauf, daß die These, Kinder seien sexuelle Wesen jeder seriösen wissenschaftlichen Grundlage entbehre. Die Freudsche Triebtheorie, auf die das sexualpädagogische Kita-Konzept zurückgeht, gilt in der seriösen Psychoanalyse längst als überholt. Hier werde ein sexualpädagogisches Programm in die Kitas getragen, das offensichtlich auf Desinformation beruhe. „Unter dem Begriff ‚Sexuelle Bildung‘ soll Kleinkindern hier in sogenannten ‚Schutzräumen‘ die Möglichkeit gegeben und dabei auch (durch das Personal) unterstützt werden, ihre Sexualität im Spiel mit anderen Kindern zu erforschen, die sich auch zur Selbstbefriedigung weiterentwickeln könne.

 

Gender zerstört die Familie – Neues Gespräch mit Prof. Kutschera

Die politische Elite hat uns das Bekenntnis zum neuen Regenbogen-Patchwork-Familienparadies verordnet. Das Programm totalitärer Mann-gleich-Frau-Erziehung wird seit Jahren unablässig vorangetrieben. Und das umso aggressiver, je weniger die Bürger spuren wollen. Alle sollen einhellig sagen: 1 + 1 = 3.

Im Gespräch mit Beatrix von Storch geht der renommierte Evolutionsbiologe Prof. Kutschera mit Gender-Frühsexualisierung hart ins Gericht. Dieses gesellschaftliche Umerziehungsprojekt behauptet sich allein durch politische Rückendeckung, obwohl seine radikale Abkehr von harten biologischen Fakten offenkundig ist. Denn nur Ideologen können behaupten, daß es egal ist, ob ein Kind bei seinen natürlichen Eltern oder bei zwei Vätern aufwächst. Gerade die Mutter-Kind-Bindung, sagt Kutschera, sei das stärkste genetische Band seiner Art. Wer es zerstöre, zerstöre letztlich die Familie.

Für Kinder ab 3 Jahren, betont Prof. Kutschera, sind Kindergärten wichtig, denn sie tragen zu einer gelingenden Erziehung der Kleinen zu geistig und körperlich gesunden Menschen bei. Kritisch betrachtet er dagegen die sogenannten Kitas, die eher einer Massenverwahrung gleichen. Diese bieten schwul-lesbischen Lobbygruppen gleichzeitig die perfekte Andock-Station, Zweifel an der heterosexuellen Familie immer früher verfangen zu lassen. Prof. Kutschera wendet sich vehement gegen die naturwidrige Ideologie der Frühsexualisierung, die bereits in vielen Kindertagestätten und Schulen durchgesetzt wird. Das ist nichts anderes als Frontalangriff auf die Seelen unschuldiger Kinder.

ZUM ERSTEN TEIL DES INTERVIEWS

ZUM ZWEITEN TEIL DES INTERVIEWS

 

Mit den Stimmen der CDU/CSU: EU beschließt Gender-Sexualkunde an Schulen zu verankern

Das EU-Parlament hat ein Problem mit der Familie. Dies wurde in einer jüngsten Entschließung mehr als offenkundig. Die Verhandlung zu den Grundrechten in der EU geriet zur Lehrstunde, wie eine politische Funktionskaste verbriefte Bürgerrechte durch ideologischen Druck und grundgesetzwidrige Rechtsinstrumente abwehren will.

Unterordnung des nationalen Rechts unter EU-Recht, offene Grenzen, Gender-Ideologie an Schulen, Verpflichtung zur Anerkenntnis der Homo-Ehe, Einschränkung der Meinungs- und Gewissensfreiheit, Abtreibung als Menschenrecht – mit anderen Worten: Das EU-Parlament wünscht sich den den flächendeckenden Staatssozialismus auf europäischem Territorium. Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung mit dem sperrigen Titel „Entschließung des EU-Parlaments zur aktuellen Lage der Grundrechte in der EU“ am 1. März 2018.

Der Beschluss, Schulen auf Gender-Sexualkunde zu verpflichten, ohne sich um das Elternrecht zu kümmern, greift in einzigartiger Weise in das nationale Souveränitätsrecht ein. Die EU sieht ihre Zuständigkeit faktisch überall, auch wenn dies auf schwere verfassungsrechtliche Konflikte – auch und vor allem in Deutschland – stößt. Die Lehre, daß es mehr als zwei Geschlechter gibt und alle Lebens- und Liebespraktiken die gleiche Rangstellung vor dem Gesetzgeber behaupten können wie Ehe und Familie, entbehrt jeder wissenschaftlichen und anthropologischen Grundlage und ist aus diesem Grund schlicht und einfach Ideologie. Aus nicht weniger guten Gründen herrscht an deutschen Bildungsanstalten ein striktes Ideologieverbot. Wie das einzelne Kind Lebensweisen und Lebensstile beurteilt, geht den Staat nichts an, sondern nur es selbst und mittelbar dessen Eltern. Die sollen aber nun laut der skandalösen EU-Entschließung vom 1. März vom Gebrauch ihres Erziehungsrechts ausgeschlossen werden. Bildungsministerien, Schulen, Lehrer und die mitunter von ihnen verpflichteten queeren Bildungsinitiativen sollen künftig das Heft übernehmen, um Kinder auf Gender-Akzeptanz zu konditionieren. Den zu erwartenden Störfeuern durch Elternverbände soll rechtlich von vornherein der Hahn abgedreht werden.

Der bittere Nebenaspekt der Brüsseler Entschließung ist das schändliche Abstimmungsverhalten der dort vertretenen CDU/CSU-Fraktion. Bis auf eine Gegenstimme wurde der Beschluß, die Gender-Ideologie („Lehrpläne der Toleranz“) an Schulen zu verankern beinahe vollständig angenommen. Nur ein einziger Abgeordneter der C-Parteien hatte den Anstand, mit „Nein“ zu stimmen. Kein einziger Abgeordneter der Fraktion forderte, wenigstens einen relativierenden Passus in den Entschließungsantrag aufzunehmen, nämlich, daß die Hauptverantwortung für Erziehung und Bildung eines Kindes bei den Eltern liege. Dies übernahm der Abgeordnete Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD), der im Namen der Fraktion „Freiheit und Direkte Demokratie“ (EFDD) seinen einsamen Protest formulierte. Die CDU/CSU-Fraktion schlug sich dagegen auf die Seite des Anti-Familien-Blocks aus SPD, Linke und Grüne.

Dieser Moment ist mehr als peinlich für die EU-Vertretung der C-Parteien. Er gehört den deutschen Kollegen gehörig um die Ohren gehauen. Doch Presse und Medien schweigen dröhnend zu diesem einzigartigen Sabotageakt eines christdemokratischen Kernwerts. Weit weg in Brüssel scheinen sich die hierzulande weitgehend unbekannten Brüsseler Abgeordneten sicher davor zu fühlen, für ihren Verrat jemals zur Verantwortung gezogen zu werden. Deshalb sollte deren beinahe einstimmiges „Ja“ zur jüngsten EU-Entschließung, der Familie rechtlich und (bildungs-)politisch das Wasser abzugraben, für jeden Wähler ein Erweckungserlebnis sein. Hatte die CDU/CSU bislang „nur“ ein familienpolitisches Glaubwürdigkeitsproblem, so hat sich dies spätestens seit dem Brüsseler März in eine aktive Lüge verkehrt.

Beatrix von Storch im Gespräch mit Prof. Ulrich Kutschera: Die Gender-„Wissenschaft“ ist eine Ideologie

Die Gewißheiten unserer Zeit verschwimmen: Eine totalitäre Gleichheitsidee verschafft sich innerhalb Europas immer mehr Raum. Die Politik behauptet, daß Mann und Frau in ihrem Handeln und Wollen deckungsgleich sind. Die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche von Vätern und Müttern werden dagegen absichtsvoll ignoriert. So fügen sich in der Agenda des „Gender Mainstreaming“ Teile der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu einer autoritären, lebensfernen Elite zusammen. Die Vorstellungen dieser Ideologen sollen den Alltag der Bürger schleichend unterwandern und die in der Familie gelebten Bindekräfte der Gesellschaft brechen.

Sind Männer und Frauen tatsächlich gleich? Kann man das Geschlecht in der politischen Gestaltung einer Gesellschaft vernachlässigen? Was ist von dem Versuch zu halten, nach der klassenlosen auch eine geschlechtslose Gesellschaft zu begründen? Beatrix von Storch hat Prof. Ulrich Kutschera gebeten, eine Diagnose aus der Sicht eines Wissenschaftlers abzugeben. Die Antwort des renommierten Evolutionsbiologen, der an der Universität Kassel und Stanford lehrt, ist unmißverständlich: „Die Gender-Wissenschaft ist eine politische Ideologie.“ Mann und Frau sind nicht gleich und können von der Politik demzufolge auch nicht gleich gemacht werden.

Das unterschiedliche Handeln und Denken von Männern und Frauen ist nicht in erster Linie das Produkt von Erziehung, sondern das Ergebnis ihrer unterschiedlichen Biologie. „Das Geschlecht ist jeder einzelnen Zelle des Körpers eingeschrieben“, erklärt Prof. Kutschera. Wir können unserer Natur nicht entkommen. Kulturelle Faktoren wie Erziehung, das Lebensumfeld und die Gewohnheit dürfen selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Doch eine Theorie, die die Geschlechtlichkeit der Menschen in erster Linie als sozial konstruiert sieht, verläßt den Boden seriöser Wissenschaft.

Prof. Ulrich Kutschera gelingt es, wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig für Laien verständlich auszuführen, daß das Vorhaben, eine geschlechtslose Gesellschaft zu begründen, vor diesem Hintergrund zum Scheitern verurteilt ist. Denn: Wer über Menschen redet, dürfe über die Biologie nicht schweigen. Und die erteilt dem durch und durch ideologisch motivierten, mit Euro-Milliarden gefüttertem Programm „Gender-Mainstreaming“ eine klare Absage.

Zum ersten Teil des Interviews

Zum zweiten Teil des Interviews

Pflicht zur Geschlechtervielfalt – Im Windschatten der Kinderrechte formieren sich auch Gender-Aktivisten

Die sogenannten Kinderrechte sollen in das Grundgesetz aufgenommen werden. Das gehörte bereits vor der Bundestagswahl 2017 zum parteiübergreifenden Konsens zwischen Christ- und Sozialdemokraten. Es gibt keinen Grund daran zweifeln, daß die Regierungsparteien dieses Wahlversprechen ausnahmsweise umsetzen werden. Gender-Aktivisten sehen in Kinderrechten die Möglichkeit, ihrer Ideologie endgültige Deutungshoheit im politischen Raum zu verschaffen.

Zu verlieren hat die Regierung nichts dabei, wenn sie Kindern mithilfe eines Zusatzartikels einen besonderen Rechtsstatus zuweist. Ganz im Gegenteil, denn ein solches Gesetz wäre für den Staat ein willkommenes Werkzeug, mit dem die natürliche und auch gesetzlich verbriefte Vormundschaft von Eltern gegenüber ihren Kindern ausgehebelt werden könnte – je nach politischer, juristischer und gesellschaftlich erwünschter Zielstellung.

Kinderrechte sind wie ein unbeschriebener Bogen Papier, auf dem sich jeder gern verewigen würde, der für die jeweils eigene Gruppierung politische Lobbyarbeit betreibt. Es sollte demgemäß besonders mißtrauisch stimmen, wenn im Reigen der Kinderrechte-Unterstützer ausgerechnet Gender-Aktivisten mittrommeln. Im Windschatten der eher als unverdächtig geltenden Vereinten Nationen versuchen sie, mithilfe des gesetzlichen Vehikels „Kinderrechte“ ihre gesellschaftspolitische Ideologie von der sogenannten Geschlechtervielfalt in die Köpfe kleiner Menschen einzupflanzen. Ein Hinweis darauf findet sich in der hoch umstrittenen Kita-Broschüre des Berliner Senats „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“. Unter anderem erhält darin die Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte ein Forum.

Dieses Institut fungiert in Deutschland als eine Art Kinderrechte-Polizei, die die Umsetzung der UN-Kinderrechte kontrolliert und behördliche Organe bei ihrer praktischen Auslegung berät. Offenbar haben sich die Mitarbeiter der Monitoring-Stelle gründlich Gedanken gemacht, wie sie die Gender-Ideologie möglichst harmlos im immer weiter anwachsenden Katalog der Kinderrechte unterbringen können. Das erfolgt über die Konstruktion eines sogenannten „Recht des Kindes auf Information“. Zu diesem Informationsrecht gehört für die Leiterin der Monitoring-Stelle, Claudia Kittel, selbstverständlich auch der tiefe Einblick in die sogenannte Geschlechtervielfalt. Nach Meinung von Frau Kittel kann die Aufklärung rund um Transsexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaft bei Kindern „gar nicht früh genug beginnen“. So soll die Theorie der Geschlechtervielfalt spielerisch, das heißt „mittels einer inklusiven pädagogischen Praxis“ an die Kinder vermittelt werden, damit diese „von Anfang an einen sicheren Umgang mit Vielfalt“ erlernen. Diese Vielfalt sieht Frau Kittel in den unterschiedlichen Geschlechtern, ihrem „Rollenverhalten“, ihrer „Geschlechtsidentität“ und ihrer „sexuellen Orientierung“. Die Rede ist hierbei – man kann es nicht oft genug betonen – von Kindern im Kita-Alter zwischen mindestens einem bis sechs Jahren.

Gender-Aktivisten ist es bereits erfolgreich gelungen, ihre Ideologie hinter den Karren „Aufklärung“ zu spannen, für den sich immer nützliche Esel haben finden lassen, die ihn durch die deutsche Bildungslandschaft ziehen: Schulminister, Erzieher, Lehrer, Professoren, Autoren von Unterrichtsmaterial, Psychologen, Sozialpädagogen, Gewerkschaftsvertreter, Mitglieder von privaten Initiativen und andere Berufsstände mehr, die sich entweder vom dröhnenden Toleranz- und Gleichheitsgeschwafel blenden oder sich vom allgegenwärtigen Homophobie-Vorwurf einschüchtern lassen. Nun soll die bislang unsystematisch wuchernde, als „queere Bildung“ an Schulen und Kitas firmierende Gender-Doktrin mit dem geplanten Kinderrecht ein gesetzliches Rückgrat erhalten. Mit einem willkommenen Nebeneffekt für Gender-Aktivisten: Denn sollte die Gender-Ideologie mithilfe eines „Rechts auf Information“ Eingang in den geplanten Grundgesetzartikel „Kinderrecht“ finden, würde dies faktisch das individuelle Erziehungsrecht der Eltern neutralisieren. Der Staat und seine Organe werden bestimmen können, was zum notwendigen Kenntnisstand der Kinder in öffentlichen Betreuungs- und Bildungsanstalten gehört. Gegen die weltanschauliche Indoktrination ihrer Klein- und Schulkinder, die sich jederzeit aus einem Informationsrecht von Kindern ableiten und in jederlei gesellschaftspolitische Richtung interpretieren ließe, werden Eltern dann nichts mehr ausrichten können.

Das individuelle Erziehungsrecht und der staatliche Erziehungsauftrag stehen seit jeher in einem Spannungsverhältnis. Doch seit der Sozialdemokratisierung der Familienpolitik dehnt es sich immer weiter zugunsten des Staates und seiner öffentlichen Organe aus. Es besteht keine Pflicht, sein Kind fremdbetreuen zu lassen, für die meisten Eltern jedoch ein ökonomischer Zwang, das außerhäusliche Erziehungsmodell zu „wählen“. Jugendämter entziehen immer öfter Eltern das Sorgerecht, obwohl keine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Schulen mißbrauchen die Teilnahmepflicht der Kinder, um sie über homo- und transsexuelle Lebenswelten „zwangszubilden“. Von öffentlichen Bildungsanstalten und Behörden wird das elterliche Erziehungsrecht immer weiter in Richtung Abstellgleis gedrängt. Die Politik läßt es nicht nur zu, sondern hilft durch die familienfeindliche Ausgestaltung gesellschaftlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen kräftig dabei mit. Die Verankerung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz wäre ihr bisher letzter großer Coup gegen die Familien.

Wie Eltern sich gegen die Gender-Sexualkunde wehren können – Jetzt in unserem neuen Faltblatt

Die wahnhafte Vorstellung, daß Mann und Frau deckungsgleich sind, hat es linken Ideologen besonders angetan. Gender Mainstreaming ist das goldene Kalb unserer Zeit, für das Politiker, Feministinnen, Gewerkschaftsvertreter und schwul-lesbische Aktivisten täglich neue Gefolgschaft einfordern. Und die suchen sie sich bevorzugt unter den Jüngsten: Kinder. Der Schulpflicht sei Dank, können sich Aufklärungsnetzwerke mit homosexueller Ausrichtung flächendeckend an Schulen ausbreiten und die schleichende ideologische Vergiftung der Kinder noch dazu als Bildung verkaufen. Wir haben alle relevanten Fakten zur Gender-Sexualkunde in einem neuen Faltblatt zusammengetragen, das Sie sich jetzt bestellen können.

Verbreiten Sie bitte auch die PDF-Version, die wir eigens für die Ansicht am Computer und zum Ausdrucken gestaltet haben.

Die Gender-Erziehung von Schülern ist Teil eines gesellschaftlichen Umbauplans, den politisch gut vernetzte Lobbygruppen von oben nach unten durchdrücken wollen. Das Interesse der politischen Elite, die Gender-Lehre bis in die feinste Verästelung gesellschaftlichen Lebens einsickern zu lassen, ist groß. In sogenannten Landesaktionsplänen haben sich bereits 12 Bundesländer zur umfassenden Förderung von schwul-lesbischen Lobbygruppen verpflichtet. Selbst ärmste Länder wie Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen kratzen dafür noch Subventionen in sechsstelliger Höhe zusammen. Anschaulich haben wir in unserem aktuellen Faltblatt die beunruhigende Faktenlage zusammengetragen, wie unsere Kinder von einer interessierten Lobby zu Pionieren eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus gemacht werden.

Gerade beim Thema Gender-Sexualkunde lehrt die Erfahrung, dass sich Widerstand lohnt: Der Mut und die Unnachgiebigkeit von Eltern hat beispielsweise in Schleswig-Holstein das Schlimmste abwenden können. In Berlin tobt gerade ein handfester Skandal um eine Gender-Broschüre für Kita-Erzieher. Viele Bürger sind wachsamer geworden und nicht mehr bereit, die politische Indoktrinierung ihrer Kinder widerspruchslos hinzunehmen. Damit der Protest von unten wachsen kann, braucht es vor allem eins: beherzte Aufklärung, fundiertes Faktenwissen und Information, wie sich Eltern mithilfe des Gesetzes gegen die Zumutungen einer Minderheit wehren können. Das alles liefert Ihnen unser neues Faltblatt „Gender-Sexualkunde an Schulen stoppen. Elternrecht schützen! Bestellen Sie einfach Ihre gewünschte Zahl Exemplare. Wir liefern kostenfrei an Ihre Adresse. Verbreiten Sie bitte auch die PDF-Version, die wir eigens für die Ansicht am Computer und zum Ausdrucken gestaltet haben.

„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter“ – Schwul-lesbische Aufklärung dringt in Berliner Kitas vor

Queere Bildung“ gibt es jetzt auch für Kleinkinder. Nach dem Willen des Berliner Senats sollen nicht nur Schulkinder, sondern auch Kita-Kinder zum Thema Homo- und Transsexualität aufgeklärt werden. Damit stößt das Land Berlin am weitesten vor von allen Bundesländern, die die Verankerung des LGBTI*-Themas in staatlichen Einrichtungen fördern. Vollmundig wird immer wieder der Abbau von Diskriminierungen gegen eine Minderheit beschworen, tatsächlich geht es um den kompletten Umbau unserer Gesellschaft.

Unter Pädagogen kursiert eine neue Handreichung von der Berliner Regierung, die Kita-Kindern die sogenannte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt näher bringen soll. Die Gender-Aufklärung für Klein- und Vorschulkinder wurde bereits 2009/10 unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit beschlossen, aber erst jetzt von der Koalitionsregierung aus SPD, Linken und Grünen vollständig umgesetzt.

Dafür wurde auf Regierungsbetreiben eine rund 140seitige Broschüre mit dem Titel „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ erarbeitet. Diese will Kita-Erziehern ein Bewusstein für transgeschlechtliche Klein- und Vorschulkinder vermitteln, damit diese Kinder in ihrer Neigung „pädagogisch bestmöglich“ unterstützt werden können. Um transgeschlechtliche Kinder besser in die Kitas zu integrieren, ist es laut Autoren dieser Broschüre wichtig, dass auch heterosexuelle Kinder im Umgang mit andersgeschlechtlichen Kindern und Kindern von Homo-Paaren geschult werden. Dies soll durch Bilderbücher über Regenbogenfamilien und gemeinsamen Gesprächen zu verschiedenen sexuellen Orientierungen von den Kita-Erziehern erreicht werden. Nach dem Wunsch der Autoren ist es notwendig, dass die Kinder im Kita-Alltag mit der homo-bi-trans-Thematik über jederzeit zugängliches Anschauungsmaterial in Berührung kommen und sich darüber im Laufe der Zeit das Verständnis eines normalen Partner- und Familienlebens wie jedes andere auch herausbildet.

Transgeschlechtlichkeit unter Kindern ist ein künstlich aufgebauschtes Problem

Was ist eigentlich Transgeschlechtlichkeit bei Kleinkindern? Wie und wo kann man dies beobachten? Gibt es so etwas wirklich? In der Broschüre, S. 19, selbst findet man eine sehr weit gefaßte Definition: „Geschlechtsvariante Kinder sind Kinder, die sich in Bezug auf ihr biologisches Geschlecht, ihre Geschlechtsidentität oder ihr Rollenverhalten von der Mehrheit der anderen Mädchen und Jungen unterscheiden. Hier geht es also zum einen um intergeschlechtliche und transgeschlechtliche Kinder, aber auch um diejenigen, die als nicht geschlechtsrollenkonform wahrgenommen werden.“ Transgeschlechtlichkeit unter Kindern gibt es tatsächlich. Diese Kinder stehen hinsichtlich ihrer physischen Merkmale quasi auf der Grenze zwischen den Geschlechtern. Wobei die jeweils stärkere Neigung zu männlich oder weiblich genetisch mitgegeben ist. Meist entscheiden sich diese Kinder als Jugendliche für ein bestimmtes Geschlecht und leben danach. Ungefähr 0,05 Prozent der Bevölkerung sind transgeschlechtlich. 0,01413 Prozent der Bevölkerung, so schätzt der Verein trans-ident, durchlaufen ein Verfahren nach dem Transsexuellengesetz. Das ist – mit Verlaub – eine verschwindend geringe Prozentzahl.

Tatsächlich geht es hier um die Kinder, die phasenweise, je nach indivduellem Kognitions- und Entwicklungsstand verschiedene Verhaltensmuster zeigen, die man gemeinhin sowohl als mädchenhaft wie als jungentypisch verortet. Quasi also um beinahe alle Kinder, denn die Geschlechtergrenzen verlaufen bei ihnen noch sehr oft fließend. Ein Beispiel: ein dreijähriger Junge, der mit einer größeren Schwester aufwächst, wird irgendwann verlangen, ein rosa Kleid zu tragen oder sich die Nägel lackieren lassen. Kinder sehen so etwas undogmatisch, sie gehen unbedarft an solche Dinge heran, probieren mal das eine, verwerfen morgen wieder das andere. Trotzdem bleiben sie Junge beziehungsweise Mädchen. Die Erprobung verschiedener Verhaltensweisen hilft ihnen, mit fortschreitendem Alter ihr biologisch vorbestimmtes Geschlecht anzunehmen und sich darin zuhause zu fühlen. Die meisten Eltern erkennen diese Geschlechtserprobung bei Kindern instinktiv. Nicht umsonst ist der Satz: „Das ist nur eine Phase, das geht vorbei.“ unter Eltern legendär. Er dient beiden Seiten: Er beruhigt die Nerven der Eltern und bewirkt, dass sie der natürlichen Entwicklung ihrer Kinder ihren vorbestimmten Lauf lassen.

Das Menschenexperiment Gender-Umerziehung ist in Berlin am weitesten

Die Gender-Broschüre des Senats beginnt auf S. 13 mit dem Satz: „in vielen Kitas gibt es einen Murat, der gerne Prinzessin spielt (…) oder einen Ben, der nicht länger Sophie heißen möchte.“ Das mag sachlich korrekt sein. Aber daß diese Kinder nun nach Maßgabe der Gender-Staatsdoktrin einer quasi psychologischen Behandlung durch Kita-Erzieher bedürfen, die sie in ihrer noch am Anfang stehenden geschlechtlichen Entwicklung in eine bestimmte Richtung drängen sollen, ist keine „Bildung“ oder Aufklärung im engeren Sinne, sondern ein knallhartes Menschenexperiment mit ungewissem Ausgang. Vollzogen wird es an wehrlosen Kindern, denen man aufgrund ihres Alters jede noch so irrwitzige Ideologie in die kleinen Köpfe pumpen kann und sei es die, daß es in Wirklichkeit keinen eindeutigen Papa und keine eindeutige Mama gibt.

Wer Kindern so etwas erzählt, hat anderes im Sinn, als eine extrem kleine Minderheit wie transgeschlechtliche Menschen und gleichgeschlechtliche Elternpaare vor Diskriminierung zu bewahren. Sie dienen nur als Vehikel, um ein zutiefst menschenfeindliches, mütter- und familienverachtendes Programm von oben nach unten bis in die feinsten Verästelungen des öffentlichen und privaten Lebens zu verpflanzen. Die Kinder sind nur der Anfang, denn sie sollen später die Pioniere eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus sein.

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Gender-Sexualaufklärung an Schulen und Kitas ist keine Bildung, sondern eine Erziehung zu einem Leben in wechselnden Partnerschaften ohne Verpflichtung, eine Erziehung zu Bindungs- und Eheunfähigkeit. Politiker, Gewerkschaften und schwul-lesbische Lobbygruppen treiben die Gender-Sexuallehre voran, um die Gesellschaft von Grund auf umzuformen. Der Erzfeind der Gender-Ideologen ist die auf natürlicher Zeugung beruhende Familie. Welche beunruhigenden Ziele verfolgt die Gender-Sexuallehre wirklich? Wie können Sie sich gegen diese staatlich betriebene Indoktrination von Kindern wehren? Im Faltblatt stellen wir die Antworten übersichtlich und präzise heraus. Bestellen Sie jetzt Ihre Wunschstückzahl an Faltblättern. Der Versand ist grundsätzlich kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Spende zur Deckung unserer Kosten.

Nichts für Kinder – Wenn der Sexualkundeunterricht Grenzen überschreitet

Am Sexualkundeunterricht entzünden sich in Deutschland traditionsgemäß die Geister. Dessen Liberalisierung vor mehr als 40 Jahren im Zuge der 68er Bewegung sorgte immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen besorgten Eltern und der auf Bildungshoheit pochenden Schulen. Ein Gymnasium in Hamburg treibt es dabei besonders wild. Eine Stichprobe:

Im Streit um die Sexualkunde an Schulen kann höchstens Waffenstillstand mit den Eltern erreicht werden. Viel zu stark spielen persönliche Befindlichkeiten – ethische, religiöse, moralische Überzeugungen auf der einen, Erziehungsbeflissenheit und Fortschrittsglauben auf der anderen Seite – hinein, die sich gegenseitig ausschließen. Als vor wenigen Jahren die Bundesländer daran gingen, zusätzlich zur regulären Sexualkunde das Thema sexuelle Vielfalt verbindlich in den Lehrplänen zu verankern, kochte die Wut bei Eltern so hoch wie lange nicht. Von Schleswig-Holstein bis Hessen vereinigten sich zehntausende Demonstranten, darunter Eltern und Vertreter von Kirchen, Bürger- und Aktionsbündnissen, um gegen die Indoktrination der Kinder im Sinne der neuen Gender-Doktrin zu protestieren. Geradezu verschreckt reagierten die Kultusministerien auf diesen geballten Gegenwind, mit dem damals niemand gerechnet hatte.

Als Sexualkunde getarnte Anleitung zur Pornografie

Im Land Hamburg scheinen die Uhren noch schneller als anderswo zu ticken. Jüngst veröffentlichte die Wochenzeitung DIE ZEIT eine Reportage über den gymnasialen Sexualkunde-Unterricht in der Stadt mit der Reeperbahn als Wahrzeichen. Die Details darüber, was sich hinter geschlossenen Klassenzimmertüren zur Geschlechtskunde abspielt, dürfte selbst hartgesottene Gemüter aufwühlen.

Im Original heißt es: „Am Montag ging es los mit Wörtersammeln: „Was fällt euch ein zu Freundschaft, Liebe, Sexualität?“ Viel. Drei große Papierbogen haben die 11- bis 13-Jährigen beschrieben: Liebeskummer, Fingern, Schreien, Masturbieren, Schmerz, Klitoris, Scheidung, One-Night-Stand, Spanner, Dildo, Blutflecken.“ An anderer Stelle heißt es: „Unsere Schüler sind absolut unterschiedlich in ihrer Entwicklung. Für manche kommt das Thema viel zu früh, für andere wird es allerhöchste Zeit“, sagt die 51-jährige Bio-Lehrerin Dörte Cornils. Später steht sie an der Tafel und lässt sich von den Kindern Wörter für die Geschlechtsorgane diktieren: Schwanz, Penis, Gurke, Gartenschlauch, Rakete, Spritzgerät. Dann übernimmt Kruse und schreibt: Muschi, Schlitz, Vagina, Fotze, Pussy, Möse.“

Und doch bleibt Beklommenheit

Widerstand, so wird im ZEIT-Artikel berichtet, gebe es durchaus unter den Lehrern. Das Unbehagen, die eigene „Pornokompetenz“ vor den Schülern unter Beweis stellen zu müssen, ist groß. Es koste schon viele Überwindung, wird ein Lehrer zitiert. Das kann auch niemanden wundern, denn de facto ist dies kein Sexualkundeunterricht mehr, sondern eine Anleitung zur Pornografie mit einer Sprache als Grundlage, die man gemeinhin nur aus Filmen mit Jugendschutzbeschränkung kennt. Warum, so fragt man sich immer wieder, sollen bereits 11jährige damit konfrontiert werden? Warum müssen Kinder damit überhaupt in etwas konfrontiert werden, das sich „Unterricht“ nennt?

Kein Thema ist so sensibel wie das Wissen über unsere Geschlechtlichkeit, über unsere physiologische Herkunft, über den menschlichen Trieb. Ein seriöser, bestenfalls vom Vertrauenslehrer gesteuerter Sexualkundeunterricht sollte demgemäß auch zu einer seriösen, würdigen Sprache finden. Wo soll die Verantwortung für die eigene Sexualität herkommen, wenn selbst der Lehrer darüber in obszönen Begriffen spricht oder sprechen soll wie in Hamburg?

Die Zeit der natürlichen Unschuld von Kindern ist kostbar – und wird ständig verkürzt

Ein wenig Unsicherheit scheinen selbst die Autoren der Reportage zu verspüren, wenn sie schreiben: „Mit neun, zehn Jahren sind sie noch sehr schambehaftet, halten sich die Augen zu, wenn sich zwei küssen, und jetzt sollen sie Geschlechtsorgane beschriften? Dennoch haben Kultusminister und Wissenschaftler entschieden, es sei der richtige Zeitpunkt.“ Der richtige Zeitpunkt ist individuell verschieden bei jedem Kind. Das eine ist weiter, das andere nicht. Es mag auch vom Elternhaus abhängen. Trotzdem mutet man jedem weniger entwickelten Kind zu, einem Unterricht beizuwohnen, den es nur verstören kann. Trotzdem scheinen Kultusminister nach der Devise zu fahren, je früher Kinder „aufgeklärt“ werden, umso besser. Schließlich läßt sich an jeder Grundschule inzwischen irgendein Kind finden, dessen „Pornokompetenz“ so ausgeprägt ist, daß es nach Meinung der „Experten“ höchste Zeit ist, auch den Rest der Klasse auf eine Stufe zu heben. Der Streit mit Eltern bleibt vorprogrammiert, wenn angeblich „Kultusminister und Wissenschaftler“ besser wissen, was besser für ihre Kinder sein soll.

Mit einer Mogel-Studie will die Antidiskriminierungsstelle die Gender-Sexualerziehung an Schulen vorantreiben

Das Thema „Sexuelle Vielfalt“ soll für alle Schulen verpflichtend werden. Dafür wirbt die Antidiskriminierungsstelle auch mit fragwürdigen Mitteln. Mit einer selbstgemachten Studie beschwört die Behörde eine überwältigende Mehrheit der Bürger für die Gender-Sexualkunde.

Unter der Rubrik „Alles wissen“ der Antidiskriminierungsstelle (ADS) kann man seit kurzem ein Video abrufen. Darin läuft ein Mädchen durch einen atmosphärischen Studio-Märchenwald. Doch all die schönen Dinge, die sie darin findet, etwa ein Buch oder ein Globus, bleiben ihr halb verborgen und sind dann plötzlich gar nicht mehr schön. Am Ende liest der Zuschauer: „Tatsachen gehören in den Schulunterricht, die Vielfalt der Liebe ist eine Tatsache.“ Glaubt man der Antidiskriminierungsstelle, wabert also ein gefährliches Halbwissen durch die deutsche Bevölkerung. Besonders Kinder sind davon bedroht, wenn ihre Eltern es versäumen, sie detailliert über die Vielzahl der Geschlechter – die genaue Zahl ist umstritten – aufzuklären.

Am Gesetz vorbei wird die Gender-Aufklärung schon jetzt an Schulen praktiziert

Das will die ADS jetzt ändern und eine „verbindliche Verankerung“ des Themas „Sexuelle Vielfalt“ im Schulunterricht erreichen. Auch eine verpflichtende Weiterbildung der Lehrer zur Bi-, Trans-, Pan- und Homosexualität sollen die Bundesländer festschreiben. Diese Forderung geht weit über das hinaus, was an deutschen Schulen bis zur Stunde Realität ist. Punktuell fließt das Thema in den Unterricht mit ein, auch schwul-lesbische „Fachkräfte“ werden an Schulen beauftragt, vermittels Workshops die Schüler zur homosexuellen Lebenswelt aufzuklären. Weil diese Gender-Workshops, die in der Regel in Abwesenheit des Lehrers durchgeführt werden, das schulgesetzliche Neutralitätsgebot verletzen, setzt sich die Initiative Familien-Schutz seit einiger Zeit mit Nachdruck dafür ein, dass diese Praxis von den Schulministerien unterbunden wird.

Wer bestimmt, was Kinder wissen müssen?

Für die Behörde, die sich hauptamtlich um die Befindlichkeiten der gekränkten Minderheit in Deutschland kümmert (selbstverständlich davon ausgenommen sind weiße alte Männer), stellt detailliertes Wissen über das LGBT*Geschlechtsleben eine eklatante Lücke im schulischen Unterricht dar. Auf ihrer Homepage ist zu lesen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sollte im Unterricht ein altersgerecht vermitteltes Querschnittsthema vom Deutsch- bis zum Geschichtsunterricht sein.“ Dass es dafür besonderen Bedarf in Deutschland gibt, untermauert die ADS mit einer aktuellen Befragung. Beeindruckende 90 Prozent sehen demnach einen Mehrbedarf an schulischer Information zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Wie dieses Ergebnis zustande kommt, wird von der ADS nicht näher erläutert. Grund genug, sich die Befragung etwas näher anzuschauen.

Stimmungsmache für Sexuelle Vielfalt mit Mängelstudie

Befragt wurden insgesamt 2000 ausgewählte Bürger ab 16 Jahren, die sich für ein rund halbstündiges telefonisches Interview mit insgesamt über 60 Fragen zur Verfügung gestellt hatten. Zu dieser Methodik der Interview-Erhebung sollte man wissen, dass sich Menschen in der persönlichen Befragung eher zurückhaltend äußern, weil sie das Gefühl haben müssen, vom Interviewer für ihre Haltung bewertet zu werden. Kurz: Sollten heikle Fragen kommen, sagen Menschen erfahrungsgemäß eine politisch korrekt „bereinigte“ Version ihrer wahren Einstellung. Deshalb muss die Qualität der Antworten entsprechend vorsichtig gewichtet werden, denn die Fehler-Antwortquote ist besonders hoch, wenn eine Befragung zu eher wenig verbreiteten Themen stattfindet. Dazu gehört auch die sogenannte „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“.

Kapitel 10 der Studie zu „Wissen und Einstellungen zu sexueller Vielfalt in der Schule“ bildet offenbar die Grundlage für die 90 Prozent-Erfolgsmeldung der ADS. So beantwortete eine Mehrheit die eindeutig tendenziös formulierte Frage, ob es Ziel der Schule sein sollte, den Schülerinnen und Schülern Akzeptanz gegenüber homo- und bisexuellen Personen zu vermitteln, positiv. Um nichts dem Zufall zu überlassen bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage, muß man zuvor möglichst viele auf Linie bringen. Dazu wählten die Soziologen der Studie einen Kniff. Einleitend zur Frage gibt es einen vorbereitenden Text. In diesem erklärt der Interviewer dem ahnungslosen Bürger die Gender-Akzeptanz-Erziehung an Schulen ausschließlich aus der Perspektive ihrer Befürworter. So ist verharmlosend die Rede davon, ob Homosexualität lediglich „häufiger thematisiert werden soll“ und im Schulmaterial auch „lesbische, schwule oder bi-sexuelle Personen vorkommen sollen“? Mal ehrlich, welcher Bürger, der zuvor noch nie etwas davon gehört hat, würde dieses wohlformulierte Anliegen sofort und rundheraus ablehnen?

Sexualaufklärung ist Elternsache

Dass Menschen sich zu Antworten verleiten lassen, wenn ihr Bauchgefühl siegt, wird an folgender Fragestellung offenbar. Beinahe 95 Prozent beantworteten nämlich die Frage, ob Sexualaufklärung Sache der Eltern ist, mit „Ja“. Wie lässt sich dieser Widerspruch zu den 90 Prozent, die sich mehr Informationen zu sexueller Vielfalt im Unterricht wünschen, auflösen? Die Antwort: Gar nicht. Denn bei der Studie der Antidiskriminierungsstelle handelt es sich um tendenziöse, methodisch wie inhaltlich mangelhafte Untersuchung. Ihre Ergebnisse lassen keine Schlussfolgerung zum tatsächlichen Stimmungsbild der Bevölkerung zu, ob sexuelle Vielfalt verpflichtendes Unterrichtsthema werden sollte oder nicht. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Befragten dürfte nicht einmal gewusst haben, um was es sich dabei genau handelt, bis sie vom „helfenden“ Interviewer im Sinne der herrschenden Ideologie aufgeklärt wurden. Das wird in der Studie auch selbst zugegeben. Bei der Frage, ob es zu den Bildungsplänen gehöre, möglichst viele Schüler zu verschiedenen sexuellen Praktiken zu ermuntern (S. 148), hat bei immerhin 7 Prozent ungläubiges Staunen den Ausschlag für die Antwort „Weiß nicht“ gegeben haben.

Homosexualität ist längst akzeptiert

Doch ist die Studie der ADS auch in anderer Hinsicht interessant, weil sie genau jene Widersprüche bestätigt, die die Geschäftsgrundlage der sogenannten Antidiskriminierungsarbeit bilden. Einerseits, so der dräuende Ton der Studie, käme Homophobie aus der „politischen Mitte“ der Gesellschaft und es zeigten sich immer wieder „subtile Formen“ der Ablehnung von Homosexuellen. Andererseits müssen selbst die Macher der Studie zugeben, dass sie in ihrer Befragung – trotz redlicher Bemühung – nichts aufdecken konnten, um diesen schwerwiegenden Vorwurf zu erhärten. So heißt es kleinlaut und fast am Ende: „das offene Abwerten von Homosexualität als unnatürlich oder unmoralisch (…) wird nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung geteilt.“ Dann können die 27 Mitarbeiter der Behörde doch eigentlich einpacken, oder? Ach und vergesst nicht, das Licht auszumachen.

Schleswig-Holstein prüft die Rechtmäßigkeit schwul-lesbischer Workshops an Schulen – wann ziehen die anderen Länder nach?

Gender Mainstreaming steht in Schleswig-Holstein auf dem Prüfstand. Ihr Einsatz hat dies bewirkt. Nun wollen wir auch in NRW den Druck erhöhen, damit die Indoktrination unsere Kinder ein schnelles Ende findet. Lesen Sie unseren offenen Brief an Landesbildungsministerin Yvonne Gebauer hier. Und senden Sie die Petition „Gender Mainstreaming zerstört Ehe und Familie“ an die Ministerin und weitere Landesbildungsminister hier.

Sexuelle Vielfalt“, „queere Bildung“, „Aufklärung zu geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung“, „Sensibilisieren für die Lebenssituation von jungen LSBTIQ*-Personen“ – seit einigen Jahren bieten Gruppierungen der schwul-lesbischen Lobby ihre Dienste für Schulen an. Zu den größten unter ihnen zählt das Netzwerk SCHLAU e.V., für das sich insbesondere im westdeutschen Bundesgebiet flächendeckend regionale Ableger gegründet haben.

Gendersensible Zusatzbildung für Schüler ist das Hintertürchen im Bio-Unterricht

Wenn sich eine Schule in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein für die „queere“ Zusatzqualifikation seiner Schüler interessiert, kann sie eine enstprechende Anfrage an SCHLAU e.V. stellen. SCHLAU schickt anschließend einen entsprechend qualifizierten „Teamer“ an die Schule, der den gewünschten Gender-Workshop mit den Schülern abhält. Auf der Info-Webseite von SCHLAU NRW wird das Angebot so umschrieben: „SCHLAU bietet Workshops für Jugendliche in Schulen, Sportvereinen und anderen Jugendeinrichtungen an. Im Zentrum von SCHLAU steht der Austausch und das Gespräch zwischen Jugendlichen mit unseren lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queere Teamer_innen. Vorurteile und Klischees können so wirkungsvoll abgebaut werden.“

Schule muss weltanschauliche Neutralität wahren

Eltern müssen über diese Art Aufklärung lediglich informiert werden. Verweigern können sie die Teilnahme ihres Kindes an solcherlei Unterricht nicht, wenn die Schule diesen anordnet. Sexualkunde unterliegt wie jedes andere Fach der Teilnahmepflicht des Schülers, ungeachtet seiner religiösen Überzeugung. Doch darf die Schulleitung solche außerhalb vom regulären Unterricht stattfindenden Aufklärungsworkshops verpflichtend festschreiben, wenn der Inhalt einseitig eine bestimmte Weltanschauung – in dem Fall das Dogma der sexuellen Vielfalt – bedient, ohne dem Schüler einen sozialen, politischen oder wissenschaftsbezogenen Gegenentwurf anzubieten? In jedem Schulgesetz findet sich die Selbstverpflichtung der Schulen zur Neutralität: Lehrer und Mitarbeiter „dürfenen in der Schule keine politischen, religiösen, weltanschaulichen oder ähnlichen Bekundungen abgeben, die die Neutralität des Landes gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie Eltern oder den politischen, religiösen oder weltanschaulichen Schulfrieden gefährden oder stören.“, ist in der Landesschulverfassung von NRW zu lesen.

Protest und Nachfragen können etwas bewegen

Vor einigen Monaten haben wir mit Ihrer Hilfe gegen diese Praxis der „untergeschobenen“ Gender-Aufklärung durch privat und teilweise öffentlich finanzierte Initiativen protestiert. Den damals frisch gewählten Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, haben wir gefragt, ob er bereit sei, das Querschnittsthema „sexuelle Vielfalt“ aus dem Unterricht zu entfernen, sollte eine mögliche Prüfung ergeben, daß Unterrichtsinhalt und -praxis im Widerspruch zum Schul- und Verfassungsrecht stehen? Nun scheinen Bildungsministerin Karin Prien immerhin Zweifel gekommen zu sein, ob die munter sprießenden Aufklärungsworkshops von SCHLAU und anderen schwul-lesbischen Netzwerken tatsächlich mit dem Schulgesetz konform gehen. Die Ministerin hat eine Prüfung angeordnet. Sollte diese negativ ausfallen, könnte für die schulische Arbeit von SCHLAU und anderen Mitstreitern für die Gender-Lehre im Küstenland bald das Licht ausgehen. Am Beispiel Schleswig-Holsteins hat sich gezeigt, daß beharrlicher Protest durch die Bürger immerhin einen kleinen Stein ins Rollen bringen kann, der Potential hat, eine Lawine auszulösen.

Nimmt sich NRW ein Vorbild an Schleswig-Holstein? Jetzt weiter Druck machen!

Grund genug für uns, auch noch einmal im einwohnerstärksten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, mit seiner neuen CDU-Regierung anzufragen, wie es um die queere Lehrpraxis durch SCHLAU NRW bestellt ist. NRW Hier können Sie unseren Brief an Bildungsministerin Yvonne Gebauer einsehen. Die Protest-Postkarten, die wir mithilfe der Bürger im letzten Sommer gegen die unwissenschaftliche, indoktrinierende Lehre der sexuellen Vielfalt sammeln konnten, liegen bei Frau Gebauer bereits auf dem ministerialen Schreibtisch. Zur Erinnerung schicken wir noch unser Schreiben hinterher. Und damit Frau Ministerin uns auch wirklich nicht vergißt, können Sie gerne noch mit einer Online-Petition nachlegen. Hier gelangen Sie dorthin. Stoppen Sie die verfassungswidrige „queere Bildung“ von minderjährigen Schülern. Rufen Sie die Bildungspolitiker auf, endlich wieder zum wahren Auftrag neutraler, ideologiefreier Lehre an Bildungsstätten zurückzukehren.