Artikel zum Thema: "Mütter "

Der Hass auf die Familie ist das sichere Kennzeichen einer frühen Bindungsstörung

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Interview mit Prof. Dr. med. Hans Sachs, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Psychotherapeut i.R.,Titularprofessur für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Saarbrücken, Autor mehrerer Bücher zum Thema Mutterliebe und Mutter-Kind-Bindung.

 

Initiative Familien-Schutz: Sie haben mehrere Bücher über die Mutterliebe veröffentlicht, in denen Sie dem Begründer der Bindungstheorie, John Bowlby, ein großes Forum einräumen. Liest man jedoch heute in den Medien etwas im Zusammenhang mit der Frau als Mutter, so ist bevorzugt von einem mythisch überhöhten Mutterbild die Rede, das an dunkelste Zeiten – gemeint ist das Nazi-Reich – erinnere. Warum ist es heutzutage so in Mode gekommen, die einzigartige Verbindung zwischen Mutter und Kind wie eine Art unbrauchbares Relikt abzutun, das jederzeit durch andere oder anderes ersetzt werden kann?

Prof. Sachs: Die Erziehung unserer Kinder wird heute mehr und mehr vergesellschaftet. Ganztagsschulen, Kitas, Krippen, Kindergärten. Die Verinstitutionalisierung der Erziehung ist politisches Programm in unserer Gesellschaft. Ursprünglich waren es sozialistische und kommunistische Erziehungsprogramme, die eine totale Gleichschaltung Erwachsener und ihrer Kinder formulierten, zum Beispiel in der Kibbuz-Bewegung in Israel. Ohne Klassen und Standesunterschiede sollten auch im NS-Regime alle Menschen zu einer homogenen Masse geformt werden, der Volksgemeinschaft. Die Indoktrination der Kinder begann schon im Kindesalter, in der Hitlerjugend, dem Bund deutscher Mädel z.B. wurde die Jugend im Sinne des Nationalsozialismus erzogen. Homosexuelle, Behinderte, Sinti und Roma wurden dabei ausgegrenzt. Reichsarbeitsdienst, die Deutsche Arbeitsfront, der Wehrdienst setzten die totale Bevormundung fort. Eine wirkliche Gemeinschaft wie zum Beispiel die Familie oder ein demokratische Staatswesen besteht dagegen aus freien Individuen, die sich gegenseitig im Alltag und Beruf helfen, ihre persönlichen Lebensziele zu leben.

Familien-Schutz: Wie wird in diesem Zusammenhang das von Feministinnen in die Politik getragene Instrument „Gender Mainstreaming“ relevant, das der bekannte Journalist Volker Zastrow mit „politische Geschlechtsumwandlung“ übersetzt?

Prof. Sachs: Die Gender-Ideologie zeigt, wohin die Reise gehen soll: zu einer neuen totalen Gleichschaltung der Gesellschaft in möglichst vielen Ländern, wobei jetzt sogar die Unterschiede zwischen den Geschlechtern negiert werden und die Mutterrolle in einem nie dagewesenen Ausmaß diskriminiert wird. Dabei hat man auf die alte kommunistische Forderung zurückgegriffen, mit der Umerziehung so früh wie möglich zu beginnen, zum Beispiel in Form der Frühsexualisierung in Kitas und Horten und den ersten Schulklassen, um so den Familienzusammenhang zu zerstören. Die Autorität der Eltern wird auf diese Weise nachhaltig geschwächt.

Es geht hier nicht um eine flüchtige Mode, sondern um einen politischen Machtanspruch, wahrscheinlich letztlich in globaler Ausdehnung. Dieser Eifer macht völlig blind dafür, darüber nachzudenken, was eigentlich gut für die Kinder ist beziehungsweise welche Gesellschaft ich formen will: Eine aus freien Individuen oder eine willenlose Masse von psychisch schwerst Geschädigten, die jedes Staatswesen zerstören werden.

Familien-Schutz: Im Facebook-Post einer Frau war zu lesen: „Zufällig bin ich selbst mit einer Frau verheiratet und zweifache Mutter. Wir sind nicht weniger Familie als andere auch und derartige Äußerungen empfinde ich als Abwertung.“ (Gemeint ist der Verweis von Familien-Schutz auf die staatserhaltende Bedeutung der Ehe von Mann und Frau im Gegensatz zu anderen Beziehungsformen.) Ein anderer bezeichnet das durch die menschliche Entwicklungsgeschichte begründete Primat der Familie als „geschmackloses Scherzlein“, ein dritter empfindet die Hervorhebung der einzigartigen Mutter-Kind-Bindung als „schallende Ohrfeige“ für Adoptivfamilien. Woher kommt dieser Furor des Beleidigten, der selbst die schlichtesten Tatsachen unserer Entwicklungsgeschichte als Herabsetzung, gar als homphob empfindet?

Prof. Sachs: Noch ehe John Bowlby mit seinen Mitarbeitern die Bindungstheorie ausformuliert hatte und mit Hilfe statistisch auswertbarer Fragebogen zu einer wissenschaftlichen Kategorie an den Universitäten einführte, war ihm und gleichinteressierten Forschern wie Goldfarb und anderen aufgefallen, dass Kinder, die eine mütterliche Deprivation (Mutterentbehrung, Anm. d. Red.) erfahren hatten, unglaubliche Rachegefühle und Rachefantasien in sich trugen, die sie ausleben mussten. Eltern waren für diese Kinder zu Hassobjekten geworden – richtigerweise. Der wichtigste Abwehrmechanismus in diesem Zusammenhang ist die Spaltung. Sie wird so beschrieben: Das Kind lernt in seiner Entwicklung, dass vieles nicht ausschließlich gut oder ausschließlich böse ist, sondern in der Realität auch im Umgang mit seiner Mutter kein einfaches Entweder-Oder sondern oft ein Sowohl- als- auch gilt. Lernt es dies bei seiner Mutter nicht, teilt es die Welt weiter in gut und böse ein (wer nicht für mich ist, ist gegen mich, Schurkenstaaten und ähnliches), ist kompromißunfähig bei sozialen Konflikten und Beziehungen. Und er hat enorme Selbstwertprobleme und hofiert gern polarisierende Ideologien.

Ihre Frage kann man auch so beantworten: Die hasserfüllte Argumentation bei Diskussionen ist in der überwiegenden Zahl der Fälle das sichere Kennzeichen einer schweren frühen Störung wie dies genannt wird, also ein klägliches Versagen der Mutter in der Betreuung ihres Kindes in den ersten drei Lebensjahren oder ihr völliges Fehlen. Wut und Hass auf die eigenen Eltern werden übertragen auf die Außenwelt. Das homophobe Gefühl ist nur eine Verkleidung dieser Fakten, die unbewusst sind und bleiben, wie Freud uns gelehrt hat, und auch nicht bewusst gemacht werden können im Einzelfall. Wer geschlagen wurde, schlägt zurück. Das heißt, die schallende Ohrfeige ist eine leidvolle Kleinkinderfahrung, die in der Realität an anderen wiederholt wird. Freud nennt dies Wiederholungszwang, dessen Ursache unbewusst bleibt.

Familien-Schutz: Schon vor der Einführung der „Ehe für alle“ bemühten sich die politischen Akteure, instinktive Bedenken in der Bevölkerung gegen homosexuelle Elternschaft mittels Studien zu zerstreuen. Sie sollten beweisen, daß Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern genauso gut aufwachsen und gedeihen wie Kinder in Vater-Mutter-Familien. Geht dieses Ergebnis konform mit Erkenntnissen der Psychologie beziehungsweise der Psychotherapie?

Prof. Sachs: Die Frage will ich nicht mit Ja oder Nein beantworten. Wie zu Homosexualität in den Familien erzogen wird oder zu Lesbentum, habe ich z.B. in dem Abschnitt zu diesem Thema in meinem Buch „Freud und der Gender-Plan“ (2017) beschrieben. Die Bindungsforschung hat uns allen in vielen sich bestätigenden Studien dargelegt, das Bindungsmuster zwischen Eltern und Kindern auf die nächste Generation weitergegeben werden, die sogenannte transgenerationale Weitergabe von Bindungsmustern. Die Promiskuität vieler Homosexueller legt nahe, dass sie ihren Vatermangel noch immer in einer Suche nach einem liebevoller Vater auszugleichen versuchen, was manchmal auch gelingt. Ich kann nur das weitergeben an mein Kind, was ich selbst erhalten habe. Wenn ich zu wenig bekommen habe, gebe ich zu wenig weiter. Das kann man nicht neu lernen, weil es im limbischen System des Gehirns verankert wurde.

Das Benennen des Vorgangs sagt es: Gleichgültig ist etwas, das Gleichgültigkeit beansprucht und auch hat per Gesetz neuerdings. Gleichgültigkeit ist aber das Gegenteil von Liebe, die dann fehlt, ohne die aber Kindeserziehung nicht gelingen kann. Was keinen Erfolg bringt, wird aber von den Beteiligten früher oder später wieder aufgegeben. Auch die in Vitro gezeugten Kinder müssen von Eltern mit sicheren Bindungsmustern betreut werden, sonst scheitern auch diese in der Kindeserziehung. Kinder sind keine Waren, die man ordern kann.

Familien-Schutz: In Ihrem Buch „Freud und der Gender-Plan“ beschreiben Sie die beunruhigende geistige Verwandtschaft der Gender-Theorie mit dem Marxismus. Ist der Glaube an eine Welt vieler Geschlechter, von denen einige ausgewählte unter ihnen meinen, Anspruch auf besondere gesellschaftliche Zuwendung zu haben, eine logische Folge der neu eingesetzten Sinnsuche nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Europa? Die verschwundene Klasse der Arbeiter war als Opfer kapitalistischer Ausbeutung nicht mehr reanimierbar, also mußte man sich auf die Beackerung eines neuen Opferfelds verlegen: Frauen und Homosexuelle. Sind Frauen und Homosexuelle ein neues Opferfeld für die Gestaltung der Gesellschaft?

Prof. Sachs: Das glaube ich nicht. Frauen werden von der Gender-Ideologie fundamental entwertet, denn ihre Überlegenheit über den Mann ist zu offensichtlich. Der dabei wirksame Hass bleibt verborgen.

Familien-Schutz: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Familien und der Kinder in Deutschland?

Die Erde (Mutter Erde) ist so zu pflegen (zu lieben), daß sie eine secure base ist und bleibt. Hierzu werden kognitiv und emotional kompetente Menschen benötigt, die bei guter frühkindlicher Betreuung von selbst entstehen. Am sichersten können sie diesem Anspruch genügen, wenn sie in herkömmlichen Familien leben, aber Außenseiter dazu gehören. Familienzerstörung wird von Menschen betrieben, die selbst eine furchtbare Kindheit hatten, dies aber – wie Freud lehrte – nicht wissen und aus unbewusstem Antrieb ihr als Kind Erlebtes wiederholen (Wiederholungszwang). Recht und Aufklärung müssen dem entgegengesetzt werden.

Familien-Schutz: Prof. Sachs, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Neues Faltblatt: Familie jetzt schützen! Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Unser neues Faltblatt ist da. Jetzt bestellen! Oder PDF herunterladen.

Nach dem großartigen Erfolg unserer letzten beiden Flyer folgt nun der dritte. Anläßlich der Bundestagswahlen ziehen wir Bilanz bei der deutschen Familienpolitik. Woraus bestehen ihre Maßnahmen? Wohin sollen Familien gelenkt werden? Was sind die wahren Motiven moderner Familienpolitik?

Die Familienpolitik darf weder eine einseitige Interessenpolitik zugunsten der Wirtschaft betreiben noch immer weiter reichende Versuche unternehmen, eine weltfremde, widernatürliche Ideologie in die Köpfe der Bürger zu verpflanzen. Die Familie ist heute einem systematischen, politisch wie gesellschaftlichem Kampf gegen ihre natürlichen Grundlagen ausgesetzt. Eine Familienpolitik, die ihren Namen verdient, muß die Familie konsequent schützen. Gemeinsam müssen wir die Familie gegen weitere Zugriffe verteidigen. Lesen Sie unsere fünf Forderungen zum Schutz der Familie – fünf Forderungen für einen Richtungswechsel in der Familienpoltik.

Bestellen Sie ab sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Sie können hier eine PDF-Variante ansehen, welche Sie selbst ausdrucken und per Mail verschicken können. Großer Vorteil der Druckversion: Unsere Posterseite mit den 5 Forderungen für einen Wechsel in der Familienpolitik ist in dieser im Großformat A3.

Auf die bürgerlichen Politiker ist kein Verlaß mehr. Ausgerechnet unter CDU-Führung sind im letzten Jahrzehnt die weitreichendsten familienpolitischen Maßnahmen eingeleitet worden: Das lohnabhängige, auf 14 Monate begrenzte Elterngeld, der massive, besonders in Westdeutschland erfolgte Ausbau von Krippen sowie der zuungunsten von erwerbslosen Müttern gekürzte Ehegattenunterhalt. Diese von SPD-Familienministerinnen vorbereiteten und schließlich von Ursula von der Leyen (CDU) durchgesetzten Reformen bezeichneten nichts weniger als einen Paradigmenwechsel der Familienpolitik. Im Kern bedeutete dieser die totale Entwertung der Mütterlichkeit. Die traditionelle Familie galt plötzlich als idealisiert, die Mutter sank wahlweise zum „Mythos“ oder zur „Glucke“ herab und wurde nur noch in Verbindung von bezahlter Erwerbsarbeit akzeptiert. Zentrales Ziel aller familienpolitischen Maßnahmen bis heute ist die Abdrängung der Frauen in den Beruf verbunden mit einer massiven Krippenpropaganda.

Die pseudowisschenschaftliche Grundlage der Familienreformen bildet Gender Mainstreaming. Diese Ideologie ist keine Gleichstellungsmaßnahme, sondern ein Programm zur totalen Einebnung der biologischen Unterschiede von Mann und Frau. Die entsprechende Umerziehung wird top-down, also von oben nach unten, umgesetzt. Angefangen bei Behörden bis zu Kitas und Bildungseinrichtungen. Mit der Ehe für alle und Bestrebungen, das Abstammungsrecht zugunsten von Drei- und Vierelternfamilien zu reformieren, ist diese Ideologie noch lange nicht ans Ende ihrer politischen Einflußnahme angelangt.

Fast 500.000 Exemplare haben Sie von unseren Faltblättern schon verteilt. Die Lawine rollt. Machen Sie weiter. Wenn alle an einem Strick ziehen, haben wir bis zur Wahl 750.000 Faltblätter verteilt. Das ist unser Ziel. Ihr Einsatz entscheidet, ob wir es erreichen: Für die Familien!

Bestellen Sie daher sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Oder laden Sie hier unsere PDF-Variante herunter: Zum Selbstausdrucken und Weiterverschicken.

Ausbeutung statt Mutterschutz

Das neue Gesetz aus dem Hause Schwesig macht Schluss mit den eindeutigen Regelungen der Vergangenheit

160519 schwanger(al) Der Mutterschutz soll »flexibilisiert« werden. Am 4. Mai hat das Bundeskabinett den entsprechenden, von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf gebilligt. Flexibilisierung kann natürlich nur eines bedeuten: die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf, d.h. Abstriche beim Mutterschutz zugunsten der Berufstätigkeit, d.h. größere Belastungen und Gefahren für die Ungeborenen. Da das bislang geltende Gesetz von 1952 stammt, kann es natürlich nur veraltet sein, denn heute soll mehr und länger und vor allem genderkompatibel gearbeitet werden. Weiterlesen →

Familienbischof Küng betont Wichtigkeit von Ehe und Familie

Foto www.dsp.at/bischof

Foto www.dsp.at/bischof

Familienbischof Küng äußert sich sehr positiv zu der neuen EU-Initiative Vater, Mutter, Kind am Internationalen Tag der Familie: „Dies ist ein aktives demokratiepolitisches Signal und betont die Wichtigkeit der Ehe und der Familie als unverzichtbares Gut der Gesellschaft und als Brücke in die Zukunft“. Familien, ob Groß- oder Kleinfamilien, würden das Heute und Morgen in unserer Gesellschaft grundlegen. Gerade bei jungen Leuten gäbe es eine Sehnsucht nach tragfähigen und beständigen Beziehungen.

Der Bischof erinnerte an die Ausführungen zur Familie von Papst Franziskus im jüngsten Synoden-schreiben. Familien seien demnach die ersten Orte der Erfahrung von Liebe, der Sozialisation, und gewährleisten den Fortbestand unserer Gesellschaft. Die Familien hätten das Recht, vom Staat eine angemessene Familienpolitik auf juristischem, wirtschaftlichem, sozialem und steuerrechtlichem Gebiet erwarten zu können. Die ganzheitliche Erziehung der Kinder sei erstrangiges und unersetzliches Recht der Eltern, niemand dürfe den Anspruch erheben, es ihnen zu nehmen. Eltern seien auch die ersten Glaubenslehrer ihrer Kinder. Eltern investierten viel Zeit, Kraft und Geld in ihre Kinder, was später auch Gesellschaft und Wirtschaft zugute komme. Die Förderung von Ehe und Familie sei ein grundlegendes gesamtgesellschaftliches Interesse, so Küng abschließend. (Quelle DSP)

Zur Unterstützung der Initiative haben wir eine eigene Homepage eingerichtet. Bitte unterschreiben Sie zahlreich und weisen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte auf die Petition hin. Gerne senden wir Ihnen auch Listen zu, mit denen Sie handschriftliche Unterschriften sammeln können: kontakt@familien-schutz.de

Legalisierung der Leihmutterschaft

Was der Feminismus der technisch assistierten Kinder-Produktion abgewinnt und warum er nur ihre Bedingungen verbessern will

(al) Dieser feministische Text dürfte leider zukunftsweisend sein. Er heißt »Das Recht auf das eigene Kind« und handelt vom globalen Markt für Eizellspende und Leihmutterschaft. Er beginnt sogleich mit einer Feststellung »altruistischer« Motive: Frauen helfen Frauen! Die Ökonomisierung und Technisierung des menschlichen Lebens und seiner »Produktion« wird keineswegs nur kritisch gesehen, so viel es an den gegenwärtigen Zuständen auch zu kritisieren gibt. Die Produktion ist eine Frage ihrer Bedingungen! Die generelle Entwicklung wird richtig benannt, kann aber nicht mehr bewertet werden: »Der Markt dringt damit in einen Bereich ein, wo er vorher noch nicht war, mitten in den Körper.«

Der Text verweist auf ein Video über eine Diskussionsveranstaltung mit Susanne Schultz vom »Gen-ethischen Netzwerk« und der freiberuflichen Soziologin Christa Wichterich, die dieser neuen Entwicklung »ihr Vokabular entsprechend angepasst« haben: Weiterlesen →

Leihmutterschaft. Ein Kommentar

(al) Wer die Debatte um die Neuregelung der Sterbehilfe aufmerksam verfolgt hat, sollte auch beim Thema Lehmutterschaft die Ohren spitzen. Dann wird ihm nämlich auffallen, dass hier ein Argument wiederkehrt, das wir schon kennen. Die belgische Senatorin Petra de Sutter, deren Bericht zum Thema Leihmutterschaft am kommenden Montag in Paris diskutiert werden soll (siehe obigen Beitrag), spricht sich offenbar für eine liberalere Regelung der Leihmutterschaft aus, aber zugleich gegen ihre Kommerzialisierung. Das mag beruhigend klingen, ist aber alles andere als das. Weiterlesen →

Und die Menschenwürde?

Trotz Verletzung von Kinderrechten ist die Leihmutterschaft in Europa auf dem Vormasch

(an/Freie Welt) Am kommenden Montag (23. November 2015) wird das Komitee für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Paris zusammenkommen. Dort soll unter anderem über einen Bericht »Menschenrechte und ethische Fragen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft« diskutiert werden. Darauf macht die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa FACE aufmerksam. Weiterlesen →

Kita-Streik: Geiselnahme im Kindergarten – Kommentar von Roland Tichy zum Kitastreik

Genormte Garderobe in einer Kinderkrippe (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

»Und der größte Schwindel: Angeblich wird die Arbeit der Erzieherinnen nicht gewürdigt. Doch, das wird sie. Ich kenne nur einen Berufszweig, der ständig schlecht gemacht wird, der verspottet und lächerlich durch den Kakao gezogen wird: Die selbsterziehende Mutter. Wer drei Kinder zu Hause aufzieht, wird um 100 € Betreuungsgeld beneidet und vor dem Bundesverfassungsgericht verklagt; Manuela Schwesig wird sich sichtlich freuen, wenn diesen bösen Muttis das Betreuungsgeld von den Richtern am Bundesverfassungsgericht verweigert wird. Wer drei fremde Kinder in der Kita versorgt, für den wird gestreikt. Wer sie zu Hause erzieht, muß bestraft werden. Ist das fair? Es ist nicht mal wirtschaftlich.« Mehr

CSU: Klage gegen Betreuungsgeld »familienfeindlich«

Scheuer, Andreas-1407 von Foto-AG Gymnasium Melle. Lizenziert unter: CC BY 3.0 über Wikimedia CommonsScheuer, Andreas-1407 von Foto-AG Gymnasium Melle – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons (Ausschnitt)

Mit »Argusaugen« will die CSU über eine gewissenhafte Verteidigung des Betreuungsgeldes heute vor dem Bundesverfassungsgericht wachen. Das ist leider auch nötig, denn zur Verteidigung der ihr ungeliebten Familienleistung hat Familienministerin ausgerechnet den Mann geschickt, der die Klage dereinst ausgearbeitet hat. Weiterlesen →