Artikel zum Thema: "Sexualerziehung "

Doktorspiele im Kindergarten: Kitas in Rheinland-Pfalz sollen sexuelle Lust unter Kleinkindern fördern

Sexualerziehung für Kita-Kinder. Was bei vielen Eltern für Krämpfe in der Bauchgegend sorgt, ist im Kita-Alltag der Stadt Mainz Normalität. Seit das SPD-geführte Land Rheinland-Pfalz 2013 den Landesaktionsplan „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen. Akzeptanz für queere Lebensweisen“ ins Rollen gebracht hat, herrscht für die bunte Gender-Sexualpädagogik freie Fahrt – und zwar ab frühestem Alter.

Zur Palette der vom Land mit jährlich knapp 180.000 Euro geförderten Akzeptanzerziehung gehört auch ein Kita-Aufklärungskoffer, der vom Verein QueerNet Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Initiative lesbischer und schwuler Eltern ILSE erstellt wurde. Den Inhalt kann man sich vorstellen, das Ergebnis sieht man nun allmählich nach mehreren Jahren geistigem Ideologietransfer an die Kinder „unterm Regenbogen“.

Ein Artikel der Allgemeinen Zeitung faßt die Auswüchse an den SPD-Kindergärten trefflich unter dem Titel zusammen: „Kindliche Sexualität mit Entdeckerlust bei Doktorspielen: Worauf Eltern achten sollten.“

Darin wird berichtet, daß Kita-Erzieher der 53 staatlichen Kindergärten in Mainz einen „offenen Umgang“ mit derartigen Spielen pflegen. Denn diese erzeugen bei drei- bis vierjährigen Kindern eine „aufregende Lust“. Diese Art „Selbsterforschung kann sich auch zur Selbstbefriedigung und zu Doktorspielen zwischen Kindern weiterentwickeln.“ Offenbar ist dies das gewünschte Ergebnis des sexualpädagogischem Programms, das das Land unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer in seinen Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten niedergelegt hat. Und das soll möglichst auf alle Einrichtungen ausgeweitet werden. Denn jeder Kindergarten sollte ein sexualpädagogisches Konzept für sich entwickeln, regt die im Artikel zitierte Professorin Ulrike Schmauch an, die dem Leser als frühere Referentin bei pro Familia vorgestellt wird. Ob der aus öffentlichen Mitteln geförderte Abtreibungs- und Aufklärungsverein an den staatlichen Kita-Erziehungsplänen beteiligt wurde, geht aus dem Text der Allgemeinen Zeitung nicht hervor. Wundern würde es aber keinen. Warum Kitas überhaupt eines sexualpädagogischen Konzepts bedürfen, wird nur ersichtlich, wenn man in der pseudowissenschaftlich unterfütterten Argumentationslogik seiner Befürworter bleibt: Kinder, so heißt es, seien sexuelle Wesen, die ihren Körper mit Lust erkundeten und dafür die professionelle Anleitung von Erwachsenen benötigen, die ihnen sowohl Grenzen wie Möglichkeiten ihres Tuns aufzeigen müssen.

Deutliche Kritik an der staatlich geförderten Kita-Pädagogik übt Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz und selbst Ärztin. Sie verweist darauf, daß die These, Kinder seien sexuelle Wesen jeder seriösen wissenschaftlichen Grundlage entbehre. Die Freudsche Triebtheorie, auf die das sexualpädagogische Kita-Konzept zurückgeht, gilt in der seriösen Psychoanalyse längst als überholt. Hier werde ein sexualpädagogisches Programm in die Kitas getragen, das offensichtlich auf Desinformation beruhe. „Unter dem Begriff ‚Sexuelle Bildung‘ soll Kleinkindern hier in sogenannten ‚Schutzräumen‘ die Möglichkeit gegeben und dabei auch (durch das Personal) unterstützt werden, ihre Sexualität im Spiel mit anderen Kindern zu erforschen, die sich auch zur Selbstbefriedigung weiterentwickeln könne.

 

Mit den Stimmen der CDU/CSU: EU beschließt Gender-Sexualkunde an Schulen zu verankern

Das EU-Parlament hat ein Problem mit der Familie. Dies wurde in einer jüngsten Entschließung mehr als offenkundig. Die Verhandlung zu den Grundrechten in der EU geriet zur Lehrstunde, wie eine politische Funktionskaste verbriefte Bürgerrechte durch ideologischen Druck und grundgesetzwidrige Rechtsinstrumente abwehren will.

Unterordnung des nationalen Rechts unter EU-Recht, offene Grenzen, Gender-Ideologie an Schulen, Verpflichtung zur Anerkenntnis der Homo-Ehe, Einschränkung der Meinungs- und Gewissensfreiheit, Abtreibung als Menschenrecht – mit anderen Worten: Das EU-Parlament wünscht sich den den flächendeckenden Staatssozialismus auf europäischem Territorium. Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung mit dem sperrigen Titel „Entschließung des EU-Parlaments zur aktuellen Lage der Grundrechte in der EU“ am 1. März 2018.

Der Beschluss, Schulen auf Gender-Sexualkunde zu verpflichten, ohne sich um das Elternrecht zu kümmern, greift in einzigartiger Weise in das nationale Souveränitätsrecht ein. Die EU sieht ihre Zuständigkeit faktisch überall, auch wenn dies auf schwere verfassungsrechtliche Konflikte – auch und vor allem in Deutschland – stößt. Die Lehre, daß es mehr als zwei Geschlechter gibt und alle Lebens- und Liebespraktiken die gleiche Rangstellung vor dem Gesetzgeber behaupten können wie Ehe und Familie, entbehrt jeder wissenschaftlichen und anthropologischen Grundlage und ist aus diesem Grund schlicht und einfach Ideologie. Aus nicht weniger guten Gründen herrscht an deutschen Bildungsanstalten ein striktes Ideologieverbot. Wie das einzelne Kind Lebensweisen und Lebensstile beurteilt, geht den Staat nichts an, sondern nur es selbst und mittelbar dessen Eltern. Die sollen aber nun laut der skandalösen EU-Entschließung vom 1. März vom Gebrauch ihres Erziehungsrechts ausgeschlossen werden. Bildungsministerien, Schulen, Lehrer und die mitunter von ihnen verpflichteten queeren Bildungsinitiativen sollen künftig das Heft übernehmen, um Kinder auf Gender-Akzeptanz zu konditionieren. Den zu erwartenden Störfeuern durch Elternverbände soll rechtlich von vornherein der Hahn abgedreht werden.

Der bittere Nebenaspekt der Brüsseler Entschließung ist das schändliche Abstimmungsverhalten der dort vertretenen CDU/CSU-Fraktion. Bis auf eine Gegenstimme wurde der Beschluß, die Gender-Ideologie („Lehrpläne der Toleranz“) an Schulen zu verankern beinahe vollständig angenommen. Nur ein einziger Abgeordneter der C-Parteien hatte den Anstand, mit „Nein“ zu stimmen. Kein einziger Abgeordneter der Fraktion forderte, wenigstens einen relativierenden Passus in den Entschließungsantrag aufzunehmen, nämlich, daß die Hauptverantwortung für Erziehung und Bildung eines Kindes bei den Eltern liege. Dies übernahm der Abgeordnete Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD), der im Namen der Fraktion „Freiheit und Direkte Demokratie“ (EFDD) seinen einsamen Protest formulierte. Die CDU/CSU-Fraktion schlug sich dagegen auf die Seite des Anti-Familien-Blocks aus SPD, Linke und Grüne.

Dieser Moment ist mehr als peinlich für die EU-Vertretung der C-Parteien. Er gehört den deutschen Kollegen gehörig um die Ohren gehauen. Doch Presse und Medien schweigen dröhnend zu diesem einzigartigen Sabotageakt eines christdemokratischen Kernwerts. Weit weg in Brüssel scheinen sich die hierzulande weitgehend unbekannten Brüsseler Abgeordneten sicher davor zu fühlen, für ihren Verrat jemals zur Verantwortung gezogen zu werden. Deshalb sollte deren beinahe einstimmiges „Ja“ zur jüngsten EU-Entschließung, der Familie rechtlich und (bildungs-)politisch das Wasser abzugraben, für jeden Wähler ein Erweckungserlebnis sein. Hatte die CDU/CSU bislang „nur“ ein familienpolitisches Glaubwürdigkeitsproblem, so hat sich dies spätestens seit dem Brüsseler März in eine aktive Lüge verkehrt.

Wie Eltern sich gegen die Gender-Sexualkunde wehren können – Jetzt in unserem neuen Faltblatt

Die wahnhafte Vorstellung, daß Mann und Frau deckungsgleich sind, hat es linken Ideologen besonders angetan. Gender Mainstreaming ist das goldene Kalb unserer Zeit, für das Politiker, Feministinnen, Gewerkschaftsvertreter und schwul-lesbische Aktivisten täglich neue Gefolgschaft einfordern. Und die suchen sie sich bevorzugt unter den Jüngsten: Kinder. Der Schulpflicht sei Dank, können sich Aufklärungsnetzwerke mit homosexueller Ausrichtung flächendeckend an Schulen ausbreiten und die schleichende ideologische Vergiftung der Kinder noch dazu als Bildung verkaufen. Wir haben alle relevanten Fakten zur Gender-Sexualkunde in einem neuen Faltblatt zusammengetragen, das Sie sich jetzt bestellen können.

Verbreiten Sie bitte auch die PDF-Version, die wir eigens für die Ansicht am Computer und zum Ausdrucken gestaltet haben.

Die Gender-Erziehung von Schülern ist Teil eines gesellschaftlichen Umbauplans, den politisch gut vernetzte Lobbygruppen von oben nach unten durchdrücken wollen. Das Interesse der politischen Elite, die Gender-Lehre bis in die feinste Verästelung gesellschaftlichen Lebens einsickern zu lassen, ist groß. In sogenannten Landesaktionsplänen haben sich bereits 12 Bundesländer zur umfassenden Förderung von schwul-lesbischen Lobbygruppen verpflichtet. Selbst ärmste Länder wie Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen kratzen dafür noch Subventionen in sechsstelliger Höhe zusammen. Anschaulich haben wir in unserem aktuellen Faltblatt die beunruhigende Faktenlage zusammengetragen, wie unsere Kinder von einer interessierten Lobby zu Pionieren eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus gemacht werden.

Gerade beim Thema Gender-Sexualkunde lehrt die Erfahrung, dass sich Widerstand lohnt: Der Mut und die Unnachgiebigkeit von Eltern hat beispielsweise in Schleswig-Holstein das Schlimmste abwenden können. In Berlin tobt gerade ein handfester Skandal um eine Gender-Broschüre für Kita-Erzieher. Viele Bürger sind wachsamer geworden und nicht mehr bereit, die politische Indoktrinierung ihrer Kinder widerspruchslos hinzunehmen. Damit der Protest von unten wachsen kann, braucht es vor allem eins: beherzte Aufklärung, fundiertes Faktenwissen und Information, wie sich Eltern mithilfe des Gesetzes gegen die Zumutungen einer Minderheit wehren können. Das alles liefert Ihnen unser neues Faltblatt „Gender-Sexualkunde an Schulen stoppen. Elternrecht schützen! Bestellen Sie einfach Ihre gewünschte Zahl Exemplare. Wir liefern kostenfrei an Ihre Adresse. Verbreiten Sie bitte auch die PDF-Version, die wir eigens für die Ansicht am Computer und zum Ausdrucken gestaltet haben.

„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter“ – Schwul-lesbische Aufklärung dringt in Berliner Kitas vor

Queere Bildung“ gibt es jetzt auch für Kleinkinder. Nach dem Willen des Berliner Senats sollen nicht nur Schulkinder, sondern auch Kita-Kinder zum Thema Homo- und Transsexualität aufgeklärt werden. Damit stößt das Land Berlin am weitesten vor von allen Bundesländern, die die Verankerung des LGBTI*-Themas in staatlichen Einrichtungen fördern. Vollmundig wird immer wieder der Abbau von Diskriminierungen gegen eine Minderheit beschworen, tatsächlich geht es um den kompletten Umbau unserer Gesellschaft.

Unter Pädagogen kursiert eine neue Handreichung von der Berliner Regierung, die Kita-Kindern die sogenannte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt näher bringen soll. Die Gender-Aufklärung für Klein- und Vorschulkinder wurde bereits 2009/10 unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit beschlossen, aber erst jetzt von der Koalitionsregierung aus SPD, Linken und Grünen vollständig umgesetzt.

Dafür wurde auf Regierungsbetreiben eine rund 140seitige Broschüre mit dem Titel „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ erarbeitet. Diese will Kita-Erziehern ein Bewusstein für transgeschlechtliche Klein- und Vorschulkinder vermitteln, damit diese Kinder in ihrer Neigung „pädagogisch bestmöglich“ unterstützt werden können. Um transgeschlechtliche Kinder besser in die Kitas zu integrieren, ist es laut Autoren dieser Broschüre wichtig, dass auch heterosexuelle Kinder im Umgang mit andersgeschlechtlichen Kindern und Kindern von Homo-Paaren geschult werden. Dies soll durch Bilderbücher über Regenbogenfamilien und gemeinsamen Gesprächen zu verschiedenen sexuellen Orientierungen von den Kita-Erziehern erreicht werden. Nach dem Wunsch der Autoren ist es notwendig, dass die Kinder im Kita-Alltag mit der homo-bi-trans-Thematik über jederzeit zugängliches Anschauungsmaterial in Berührung kommen und sich darüber im Laufe der Zeit das Verständnis eines normalen Partner- und Familienlebens wie jedes andere auch herausbildet.

Transgeschlechtlichkeit unter Kindern ist ein künstlich aufgebauschtes Problem

Was ist eigentlich Transgeschlechtlichkeit bei Kleinkindern? Wie und wo kann man dies beobachten? Gibt es so etwas wirklich? In der Broschüre, S. 19, selbst findet man eine sehr weit gefaßte Definition: „Geschlechtsvariante Kinder sind Kinder, die sich in Bezug auf ihr biologisches Geschlecht, ihre Geschlechtsidentität oder ihr Rollenverhalten von der Mehrheit der anderen Mädchen und Jungen unterscheiden. Hier geht es also zum einen um intergeschlechtliche und transgeschlechtliche Kinder, aber auch um diejenigen, die als nicht geschlechtsrollenkonform wahrgenommen werden.“ Transgeschlechtlichkeit unter Kindern gibt es tatsächlich. Diese Kinder stehen hinsichtlich ihrer physischen Merkmale quasi auf der Grenze zwischen den Geschlechtern. Wobei die jeweils stärkere Neigung zu männlich oder weiblich genetisch mitgegeben ist. Meist entscheiden sich diese Kinder als Jugendliche für ein bestimmtes Geschlecht und leben danach. Ungefähr 0,05 Prozent der Bevölkerung sind transgeschlechtlich. 0,01413 Prozent der Bevölkerung, so schätzt der Verein trans-ident, durchlaufen ein Verfahren nach dem Transsexuellengesetz. Das ist – mit Verlaub – eine verschwindend geringe Prozentzahl.

Tatsächlich geht es hier um die Kinder, die phasenweise, je nach indivduellem Kognitions- und Entwicklungsstand verschiedene Verhaltensmuster zeigen, die man gemeinhin sowohl als mädchenhaft wie als jungentypisch verortet. Quasi also um beinahe alle Kinder, denn die Geschlechtergrenzen verlaufen bei ihnen noch sehr oft fließend. Ein Beispiel: ein dreijähriger Junge, der mit einer größeren Schwester aufwächst, wird irgendwann verlangen, ein rosa Kleid zu tragen oder sich die Nägel lackieren lassen. Kinder sehen so etwas undogmatisch, sie gehen unbedarft an solche Dinge heran, probieren mal das eine, verwerfen morgen wieder das andere. Trotzdem bleiben sie Junge beziehungsweise Mädchen. Die Erprobung verschiedener Verhaltensweisen hilft ihnen, mit fortschreitendem Alter ihr biologisch vorbestimmtes Geschlecht anzunehmen und sich darin zuhause zu fühlen. Die meisten Eltern erkennen diese Geschlechtserprobung bei Kindern instinktiv. Nicht umsonst ist der Satz: „Das ist nur eine Phase, das geht vorbei.“ unter Eltern legendär. Er dient beiden Seiten: Er beruhigt die Nerven der Eltern und bewirkt, dass sie der natürlichen Entwicklung ihrer Kinder ihren vorbestimmten Lauf lassen.

Das Menschenexperiment Gender-Umerziehung ist in Berlin am weitesten

Die Gender-Broschüre des Senats beginnt auf S. 13 mit dem Satz: „in vielen Kitas gibt es einen Murat, der gerne Prinzessin spielt (…) oder einen Ben, der nicht länger Sophie heißen möchte.“ Das mag sachlich korrekt sein. Aber daß diese Kinder nun nach Maßgabe der Gender-Staatsdoktrin einer quasi psychologischen Behandlung durch Kita-Erzieher bedürfen, die sie in ihrer noch am Anfang stehenden geschlechtlichen Entwicklung in eine bestimmte Richtung drängen sollen, ist keine „Bildung“ oder Aufklärung im engeren Sinne, sondern ein knallhartes Menschenexperiment mit ungewissem Ausgang. Vollzogen wird es an wehrlosen Kindern, denen man aufgrund ihres Alters jede noch so irrwitzige Ideologie in die kleinen Köpfe pumpen kann und sei es die, daß es in Wirklichkeit keinen eindeutigen Papa und keine eindeutige Mama gibt.

Wer Kindern so etwas erzählt, hat anderes im Sinn, als eine extrem kleine Minderheit wie transgeschlechtliche Menschen und gleichgeschlechtliche Elternpaare vor Diskriminierung zu bewahren. Sie dienen nur als Vehikel, um ein zutiefst menschenfeindliches, mütter- und familienverachtendes Programm von oben nach unten bis in die feinsten Verästelungen des öffentlichen und privaten Lebens zu verpflanzen. Die Kinder sind nur der Anfang, denn sie sollen später die Pioniere eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus sein.

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Gender-Sexualaufklärung an Schulen und Kitas ist keine Bildung, sondern eine Erziehung zu einem Leben in wechselnden Partnerschaften ohne Verpflichtung, eine Erziehung zu Bindungs- und Eheunfähigkeit. Politiker, Gewerkschaften und schwul-lesbische Lobbygruppen treiben die Gender-Sexuallehre voran, um die Gesellschaft von Grund auf umzuformen. Der Erzfeind der Gender-Ideologen ist die auf natürlicher Zeugung beruhende Familie. Welche beunruhigenden Ziele verfolgt die Gender-Sexuallehre wirklich? Wie können Sie sich gegen diese staatlich betriebene Indoktrination von Kindern wehren? Im Faltblatt stellen wir die Antworten übersichtlich und präzise heraus. Bestellen Sie jetzt Ihre Wunschstückzahl an Faltblättern. Der Versand ist grundsätzlich kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Spende zur Deckung unserer Kosten.

Nichts für Kinder – Wenn der Sexualkundeunterricht Grenzen überschreitet

Am Sexualkundeunterricht entzünden sich in Deutschland traditionsgemäß die Geister. Dessen Liberalisierung vor mehr als 40 Jahren im Zuge der 68er Bewegung sorgte immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen besorgten Eltern und der auf Bildungshoheit pochenden Schulen. Ein Gymnasium in Hamburg treibt es dabei besonders wild. Eine Stichprobe:

Im Streit um die Sexualkunde an Schulen kann höchstens Waffenstillstand mit den Eltern erreicht werden. Viel zu stark spielen persönliche Befindlichkeiten – ethische, religiöse, moralische Überzeugungen auf der einen, Erziehungsbeflissenheit und Fortschrittsglauben auf der anderen Seite – hinein, die sich gegenseitig ausschließen. Als vor wenigen Jahren die Bundesländer daran gingen, zusätzlich zur regulären Sexualkunde das Thema sexuelle Vielfalt verbindlich in den Lehrplänen zu verankern, kochte die Wut bei Eltern so hoch wie lange nicht. Von Schleswig-Holstein bis Hessen vereinigten sich zehntausende Demonstranten, darunter Eltern und Vertreter von Kirchen, Bürger- und Aktionsbündnissen, um gegen die Indoktrination der Kinder im Sinne der neuen Gender-Doktrin zu protestieren. Geradezu verschreckt reagierten die Kultusministerien auf diesen geballten Gegenwind, mit dem damals niemand gerechnet hatte.

Als Sexualkunde getarnte Anleitung zur Pornografie

Im Land Hamburg scheinen die Uhren noch schneller als anderswo zu ticken. Jüngst veröffentlichte die Wochenzeitung DIE ZEIT eine Reportage über den gymnasialen Sexualkunde-Unterricht in der Stadt mit der Reeperbahn als Wahrzeichen. Die Details darüber, was sich hinter geschlossenen Klassenzimmertüren zur Geschlechtskunde abspielt, dürfte selbst hartgesottene Gemüter aufwühlen.

Im Original heißt es: „Am Montag ging es los mit Wörtersammeln: „Was fällt euch ein zu Freundschaft, Liebe, Sexualität?“ Viel. Drei große Papierbogen haben die 11- bis 13-Jährigen beschrieben: Liebeskummer, Fingern, Schreien, Masturbieren, Schmerz, Klitoris, Scheidung, One-Night-Stand, Spanner, Dildo, Blutflecken.“ An anderer Stelle heißt es: „Unsere Schüler sind absolut unterschiedlich in ihrer Entwicklung. Für manche kommt das Thema viel zu früh, für andere wird es allerhöchste Zeit“, sagt die 51-jährige Bio-Lehrerin Dörte Cornils. Später steht sie an der Tafel und lässt sich von den Kindern Wörter für die Geschlechtsorgane diktieren: Schwanz, Penis, Gurke, Gartenschlauch, Rakete, Spritzgerät. Dann übernimmt Kruse und schreibt: Muschi, Schlitz, Vagina, Fotze, Pussy, Möse.“

Und doch bleibt Beklommenheit

Widerstand, so wird im ZEIT-Artikel berichtet, gebe es durchaus unter den Lehrern. Das Unbehagen, die eigene „Pornokompetenz“ vor den Schülern unter Beweis stellen zu müssen, ist groß. Es koste schon viele Überwindung, wird ein Lehrer zitiert. Das kann auch niemanden wundern, denn de facto ist dies kein Sexualkundeunterricht mehr, sondern eine Anleitung zur Pornografie mit einer Sprache als Grundlage, die man gemeinhin nur aus Filmen mit Jugendschutzbeschränkung kennt. Warum, so fragt man sich immer wieder, sollen bereits 11jährige damit konfrontiert werden? Warum müssen Kinder damit überhaupt in etwas konfrontiert werden, das sich „Unterricht“ nennt?

Kein Thema ist so sensibel wie das Wissen über unsere Geschlechtlichkeit, über unsere physiologische Herkunft, über den menschlichen Trieb. Ein seriöser, bestenfalls vom Vertrauenslehrer gesteuerter Sexualkundeunterricht sollte demgemäß auch zu einer seriösen, würdigen Sprache finden. Wo soll die Verantwortung für die eigene Sexualität herkommen, wenn selbst der Lehrer darüber in obszönen Begriffen spricht oder sprechen soll wie in Hamburg?

Die Zeit der natürlichen Unschuld von Kindern ist kostbar – und wird ständig verkürzt

Ein wenig Unsicherheit scheinen selbst die Autoren der Reportage zu verspüren, wenn sie schreiben: „Mit neun, zehn Jahren sind sie noch sehr schambehaftet, halten sich die Augen zu, wenn sich zwei küssen, und jetzt sollen sie Geschlechtsorgane beschriften? Dennoch haben Kultusminister und Wissenschaftler entschieden, es sei der richtige Zeitpunkt.“ Der richtige Zeitpunkt ist individuell verschieden bei jedem Kind. Das eine ist weiter, das andere nicht. Es mag auch vom Elternhaus abhängen. Trotzdem mutet man jedem weniger entwickelten Kind zu, einem Unterricht beizuwohnen, den es nur verstören kann. Trotzdem scheinen Kultusminister nach der Devise zu fahren, je früher Kinder „aufgeklärt“ werden, umso besser. Schließlich läßt sich an jeder Grundschule inzwischen irgendein Kind finden, dessen „Pornokompetenz“ so ausgeprägt ist, daß es nach Meinung der „Experten“ höchste Zeit ist, auch den Rest der Klasse auf eine Stufe zu heben. Der Streit mit Eltern bleibt vorprogrammiert, wenn angeblich „Kultusminister und Wissenschaftler“ besser wissen, was besser für ihre Kinder sein soll.

Mit einer Mogel-Studie will die Antidiskriminierungsstelle die Gender-Sexualerziehung an Schulen vorantreiben

Das Thema „Sexuelle Vielfalt“ soll für alle Schulen verpflichtend werden. Dafür wirbt die Antidiskriminierungsstelle auch mit fragwürdigen Mitteln. Mit einer selbstgemachten Studie beschwört die Behörde eine überwältigende Mehrheit der Bürger für die Gender-Sexualkunde.

Unter der Rubrik „Alles wissen“ der Antidiskriminierungsstelle (ADS) kann man seit kurzem ein Video abrufen. Darin läuft ein Mädchen durch einen atmosphärischen Studio-Märchenwald. Doch all die schönen Dinge, die sie darin findet, etwa ein Buch oder ein Globus, bleiben ihr halb verborgen und sind dann plötzlich gar nicht mehr schön. Am Ende liest der Zuschauer: „Tatsachen gehören in den Schulunterricht, die Vielfalt der Liebe ist eine Tatsache.“ Glaubt man der Antidiskriminierungsstelle, wabert also ein gefährliches Halbwissen durch die deutsche Bevölkerung. Besonders Kinder sind davon bedroht, wenn ihre Eltern es versäumen, sie detailliert über die Vielzahl der Geschlechter – die genaue Zahl ist umstritten – aufzuklären.

Am Gesetz vorbei wird die Gender-Aufklärung schon jetzt an Schulen praktiziert

Das will die ADS jetzt ändern und eine „verbindliche Verankerung“ des Themas „Sexuelle Vielfalt“ im Schulunterricht erreichen. Auch eine verpflichtende Weiterbildung der Lehrer zur Bi-, Trans-, Pan- und Homosexualität sollen die Bundesländer festschreiben. Diese Forderung geht weit über das hinaus, was an deutschen Schulen bis zur Stunde Realität ist. Punktuell fließt das Thema in den Unterricht mit ein, auch schwul-lesbische „Fachkräfte“ werden an Schulen beauftragt, vermittels Workshops die Schüler zur homosexuellen Lebenswelt aufzuklären. Weil diese Gender-Workshops, die in der Regel in Abwesenheit des Lehrers durchgeführt werden, das schulgesetzliche Neutralitätsgebot verletzen, setzt sich die Initiative Familien-Schutz seit einiger Zeit mit Nachdruck dafür ein, dass diese Praxis von den Schulministerien unterbunden wird.

Wer bestimmt, was Kinder wissen müssen?

Für die Behörde, die sich hauptamtlich um die Befindlichkeiten der gekränkten Minderheit in Deutschland kümmert (selbstverständlich davon ausgenommen sind weiße alte Männer), stellt detailliertes Wissen über das LGBT*Geschlechtsleben eine eklatante Lücke im schulischen Unterricht dar. Auf ihrer Homepage ist zu lesen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sollte im Unterricht ein altersgerecht vermitteltes Querschnittsthema vom Deutsch- bis zum Geschichtsunterricht sein.“ Dass es dafür besonderen Bedarf in Deutschland gibt, untermauert die ADS mit einer aktuellen Befragung. Beeindruckende 90 Prozent sehen demnach einen Mehrbedarf an schulischer Information zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Wie dieses Ergebnis zustande kommt, wird von der ADS nicht näher erläutert. Grund genug, sich die Befragung etwas näher anzuschauen.

Stimmungsmache für Sexuelle Vielfalt mit Mängelstudie

Befragt wurden insgesamt 2000 ausgewählte Bürger ab 16 Jahren, die sich für ein rund halbstündiges telefonisches Interview mit insgesamt über 60 Fragen zur Verfügung gestellt hatten. Zu dieser Methodik der Interview-Erhebung sollte man wissen, dass sich Menschen in der persönlichen Befragung eher zurückhaltend äußern, weil sie das Gefühl haben müssen, vom Interviewer für ihre Haltung bewertet zu werden. Kurz: Sollten heikle Fragen kommen, sagen Menschen erfahrungsgemäß eine politisch korrekt „bereinigte“ Version ihrer wahren Einstellung. Deshalb muss die Qualität der Antworten entsprechend vorsichtig gewichtet werden, denn die Fehler-Antwortquote ist besonders hoch, wenn eine Befragung zu eher wenig verbreiteten Themen stattfindet. Dazu gehört auch die sogenannte „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“.

Kapitel 10 der Studie zu „Wissen und Einstellungen zu sexueller Vielfalt in der Schule“ bildet offenbar die Grundlage für die 90 Prozent-Erfolgsmeldung der ADS. So beantwortete eine Mehrheit die eindeutig tendenziös formulierte Frage, ob es Ziel der Schule sein sollte, den Schülerinnen und Schülern Akzeptanz gegenüber homo- und bisexuellen Personen zu vermitteln, positiv. Um nichts dem Zufall zu überlassen bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage, muß man zuvor möglichst viele auf Linie bringen. Dazu wählten die Soziologen der Studie einen Kniff. Einleitend zur Frage gibt es einen vorbereitenden Text. In diesem erklärt der Interviewer dem ahnungslosen Bürger die Gender-Akzeptanz-Erziehung an Schulen ausschließlich aus der Perspektive ihrer Befürworter. So ist verharmlosend die Rede davon, ob Homosexualität lediglich „häufiger thematisiert werden soll“ und im Schulmaterial auch „lesbische, schwule oder bi-sexuelle Personen vorkommen sollen“? Mal ehrlich, welcher Bürger, der zuvor noch nie etwas davon gehört hat, würde dieses wohlformulierte Anliegen sofort und rundheraus ablehnen?

Sexualaufklärung ist Elternsache

Dass Menschen sich zu Antworten verleiten lassen, wenn ihr Bauchgefühl siegt, wird an folgender Fragestellung offenbar. Beinahe 95 Prozent beantworteten nämlich die Frage, ob Sexualaufklärung Sache der Eltern ist, mit „Ja“. Wie lässt sich dieser Widerspruch zu den 90 Prozent, die sich mehr Informationen zu sexueller Vielfalt im Unterricht wünschen, auflösen? Die Antwort: Gar nicht. Denn bei der Studie der Antidiskriminierungsstelle handelt es sich um tendenziöse, methodisch wie inhaltlich mangelhafte Untersuchung. Ihre Ergebnisse lassen keine Schlussfolgerung zum tatsächlichen Stimmungsbild der Bevölkerung zu, ob sexuelle Vielfalt verpflichtendes Unterrichtsthema werden sollte oder nicht. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Befragten dürfte nicht einmal gewusst haben, um was es sich dabei genau handelt, bis sie vom „helfenden“ Interviewer im Sinne der herrschenden Ideologie aufgeklärt wurden. Das wird in der Studie auch selbst zugegeben. Bei der Frage, ob es zu den Bildungsplänen gehöre, möglichst viele Schüler zu verschiedenen sexuellen Praktiken zu ermuntern (S. 148), hat bei immerhin 7 Prozent ungläubiges Staunen den Ausschlag für die Antwort „Weiß nicht“ gegeben haben.

Homosexualität ist längst akzeptiert

Doch ist die Studie der ADS auch in anderer Hinsicht interessant, weil sie genau jene Widersprüche bestätigt, die die Geschäftsgrundlage der sogenannten Antidiskriminierungsarbeit bilden. Einerseits, so der dräuende Ton der Studie, käme Homophobie aus der „politischen Mitte“ der Gesellschaft und es zeigten sich immer wieder „subtile Formen“ der Ablehnung von Homosexuellen. Andererseits müssen selbst die Macher der Studie zugeben, dass sie in ihrer Befragung – trotz redlicher Bemühung – nichts aufdecken konnten, um diesen schwerwiegenden Vorwurf zu erhärten. So heißt es kleinlaut und fast am Ende: „das offene Abwerten von Homosexualität als unnatürlich oder unmoralisch (…) wird nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung geteilt.“ Dann können die 27 Mitarbeiter der Behörde doch eigentlich einpacken, oder? Ach und vergesst nicht, das Licht auszumachen.

Schleswig-Holstein prüft die Rechtmäßigkeit schwul-lesbischer Workshops an Schulen – wann ziehen die anderen Länder nach?

Gender Mainstreaming steht in Schleswig-Holstein auf dem Prüfstand. Ihr Einsatz hat dies bewirkt. Nun wollen wir auch in NRW den Druck erhöhen, damit die Indoktrination unsere Kinder ein schnelles Ende findet. Lesen Sie unseren offenen Brief an Landesbildungsministerin Yvonne Gebauer hier. Und senden Sie die Petition „Gender Mainstreaming zerstört Ehe und Familie“ an die Ministerin und weitere Landesbildungsminister hier.

Sexuelle Vielfalt“, „queere Bildung“, „Aufklärung zu geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung“, „Sensibilisieren für die Lebenssituation von jungen LSBTIQ*-Personen“ – seit einigen Jahren bieten Gruppierungen der schwul-lesbischen Lobby ihre Dienste für Schulen an. Zu den größten unter ihnen zählt das Netzwerk SCHLAU e.V., für das sich insbesondere im westdeutschen Bundesgebiet flächendeckend regionale Ableger gegründet haben.

Gendersensible Zusatzbildung für Schüler ist das Hintertürchen im Bio-Unterricht

Wenn sich eine Schule in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein für die „queere“ Zusatzqualifikation seiner Schüler interessiert, kann sie eine enstprechende Anfrage an SCHLAU e.V. stellen. SCHLAU schickt anschließend einen entsprechend qualifizierten „Teamer“ an die Schule, der den gewünschten Gender-Workshop mit den Schülern abhält. Auf der Info-Webseite von SCHLAU NRW wird das Angebot so umschrieben: „SCHLAU bietet Workshops für Jugendliche in Schulen, Sportvereinen und anderen Jugendeinrichtungen an. Im Zentrum von SCHLAU steht der Austausch und das Gespräch zwischen Jugendlichen mit unseren lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queere Teamer_innen. Vorurteile und Klischees können so wirkungsvoll abgebaut werden.“

Schule muss weltanschauliche Neutralität wahren

Eltern müssen über diese Art Aufklärung lediglich informiert werden. Verweigern können sie die Teilnahme ihres Kindes an solcherlei Unterricht nicht, wenn die Schule diesen anordnet. Sexualkunde unterliegt wie jedes andere Fach der Teilnahmepflicht des Schülers, ungeachtet seiner religiösen Überzeugung. Doch darf die Schulleitung solche außerhalb vom regulären Unterricht stattfindenden Aufklärungsworkshops verpflichtend festschreiben, wenn der Inhalt einseitig eine bestimmte Weltanschauung – in dem Fall das Dogma der sexuellen Vielfalt – bedient, ohne dem Schüler einen sozialen, politischen oder wissenschaftsbezogenen Gegenentwurf anzubieten? In jedem Schulgesetz findet sich die Selbstverpflichtung der Schulen zur Neutralität: Lehrer und Mitarbeiter „dürfenen in der Schule keine politischen, religiösen, weltanschaulichen oder ähnlichen Bekundungen abgeben, die die Neutralität des Landes gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie Eltern oder den politischen, religiösen oder weltanschaulichen Schulfrieden gefährden oder stören.“, ist in der Landesschulverfassung von NRW zu lesen.

Protest und Nachfragen können etwas bewegen

Vor einigen Monaten haben wir mit Ihrer Hilfe gegen diese Praxis der „untergeschobenen“ Gender-Aufklärung durch privat und teilweise öffentlich finanzierte Initiativen protestiert. Den damals frisch gewählten Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, haben wir gefragt, ob er bereit sei, das Querschnittsthema „sexuelle Vielfalt“ aus dem Unterricht zu entfernen, sollte eine mögliche Prüfung ergeben, daß Unterrichtsinhalt und -praxis im Widerspruch zum Schul- und Verfassungsrecht stehen? Nun scheinen Bildungsministerin Karin Prien immerhin Zweifel gekommen zu sein, ob die munter sprießenden Aufklärungsworkshops von SCHLAU und anderen schwul-lesbischen Netzwerken tatsächlich mit dem Schulgesetz konform gehen. Die Ministerin hat eine Prüfung angeordnet. Sollte diese negativ ausfallen, könnte für die schulische Arbeit von SCHLAU und anderen Mitstreitern für die Gender-Lehre im Küstenland bald das Licht ausgehen. Am Beispiel Schleswig-Holsteins hat sich gezeigt, daß beharrlicher Protest durch die Bürger immerhin einen kleinen Stein ins Rollen bringen kann, der Potential hat, eine Lawine auszulösen.

Nimmt sich NRW ein Vorbild an Schleswig-Holstein? Jetzt weiter Druck machen!

Grund genug für uns, auch noch einmal im einwohnerstärksten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, mit seiner neuen CDU-Regierung anzufragen, wie es um die queere Lehrpraxis durch SCHLAU NRW bestellt ist. NRW Hier können Sie unseren Brief an Bildungsministerin Yvonne Gebauer einsehen. Die Protest-Postkarten, die wir mithilfe der Bürger im letzten Sommer gegen die unwissenschaftliche, indoktrinierende Lehre der sexuellen Vielfalt sammeln konnten, liegen bei Frau Gebauer bereits auf dem ministerialen Schreibtisch. Zur Erinnerung schicken wir noch unser Schreiben hinterher. Und damit Frau Ministerin uns auch wirklich nicht vergißt, können Sie gerne noch mit einer Online-Petition nachlegen. Hier gelangen Sie dorthin. Stoppen Sie die verfassungswidrige „queere Bildung“ von minderjährigen Schülern. Rufen Sie die Bildungspolitiker auf, endlich wieder zum wahren Auftrag neutraler, ideologiefreier Lehre an Bildungsstätten zurückzukehren.

Keine Gender-Partei ins Familienministerium!

Der argumentative Graben zwischen rechts und links war nie so tief wie heute. Er zieht sich durch die gesamte Republik, durch Büros und Kantinen, durch Kollegen- und Freundeskreise, er stört und zerstört Liebesbeziehungen, er entfremdet ganze Familien voneinander. Nur im Parlament, unter den Fraktionen von rechts bis links, ist nichts davon zu spüren. Dort herrscht gähnend langweilige Einmütigkeit in den Schicksalsfragen dieses Landes, eine Einhelligkeit, die angesichts der tiefen Gespaltenheit des zu weiten Teilen wütenden Souveräns umso unheimlicher wirkt. Aber auch das ist wahr: Seit der Flüchtlingskrise 2015 hat diese Republik eine beispiellose Politisierung ihrer Bürger erlebt. Und eine beispiellose Mobilisierung: 1,5 Millionen bisherige Nichtwähler warfen ihre Wahleinladung dieses Jahr nicht sofort in den Papierkorb, sondern ihr Votum in die Wahlurne. Das ist ein Anstieg der Wahlbeteiligung um 4,6 Prozent. Man muss nicht lange nach dem Grund suchen. Er sitzt zur Zeit als drittstärkste Fraktion im Bundestag.

In den Augen von Eltern kann es „Mutti“ nicht

Gerade in den christlich geprägten, konservativen, traditionell lebenden Kreisen sind die Wähler der Merkel-CDU in Scharen davon gelaufen. Es ist diese bürgerliche Schicht, die am häufigsten Kinder erzieht, in der die Kinderzahl pro Elternpaar überhaupt am höchsten ist. Diese Menschen sehen ihr Leben eben nicht nur als zeitliche Ressource absoluter Ich-Verwirklichung, sondern sie begreifen es im generativen Zusammenhang für einen Zeitraum von mindestens mehreren Jahrzehnten. Es sind Menschen, denen die Einhaltung von Recht und Gesetz besonders wichtig ist. Es sind Menschen, die aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder an langfristiger Stabilität und Sicherheit interessiert sein müssen. Was mögen diese Väter und Mütter denken über eine Kanzlerin, die ein – vorsichtig ausgedrückt – flexibles Verhältnis zum Grundgesetz besitzt, über eine Kanzlerin, bei der man nie sicher sein kann, welche Halbwertzeit ihre stets als „grundsätzlich“ ausgegebene Haltung hat – Jahre oder nur Tage? Was müssen sie für einen Eindruck bekommen, wenn ihre Stammpartei, die jahrzehntelang den Wert häuslicher Erziehung verteidigt hat, plötzlich Müttern das Erziehungsgeld streicht und ihnen stattdessen staatliche Kleinkindbetreuung nach sozialistischem Muster als „modernes“ Nonplusultra aufzwingt? Und was halten konservative, konfessionsgebundene, verheiratete Eltern von sich „christdemokratisch“ nennenden Politikern, die widerspruchsfrei grüne Gender-Pädagogen dulden, die Kindern in Kitas und Schulen die Pseudowissenschaft der sogenannten sexuellen Vielfalt nahe zu bringen suchen?

Christen sehen in der CDU/ CSU keine Heimat mehr

Unter Kirchenmitgliedern haben die Unionsparteien herbe Verluste eingefahren. 8 Prozent der katholisch und sogar 9 Prozent der evangelisch gebundenen Christen sind als Wähler der CDU/CSU von Bord gegangen. Dies stellt nach einem Medienbericht der Zeitschrift Idea eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen fest. Viel zu dieser inneren Abkehr dürfte der 26. Juni 2017, fast exakt drei Monate vor der Bundestagswahl, beigetragen haben. Da verkündete Angela Merkel, das Parlament über die Zukunft der grundgesetzlich geschützten Ehe abstimmen lassen zu wollen. Mit anderen Worten: Über eine Frage von großer gesellschaftlicher Symbolkraft, dem eine jahrzehntelange Debatte bis selbst zum Bundesverfassungsgericht vorausgegangen war, entschied Frau Merkel binnen Sekunden in einer Talkshow der Zeitschrift „Brigitte“ aus der Verlagsgruppe ihrer Freundin Liz Mohn. Die große Auseinandersetzung, die sich zwischen Grünen, Linken und den Unionsparteien hätte anschließen müssen, blieb aus, der Bundestag gab die „Ehe für alle“ frei. Frau Merkel kennt ihren Arbeitsplatz eben am besten.

Wenn nichts mehr da ist, kann auch nichts mehr verkauft werden

Aussetzung der Wehrpflicht, der Umbau der EU zu einer Haftungsunion, Energieerzeugung nach planwirtschaftlichem Prinzip, eine durchgegenderte öffentliche Verwaltung und Bildungspolitik, Einführung der Ehe für alle, Krippenausbau mit Zielmarke 100 Prozent Betreuungsquote und gleichzeitig faktischer Erwerbszwang für Mütter – es verschlägt einem dem Atem, wie es Angela Merkel innerhalb weniger Jahre geschafft hat, den Setzkasten christdemokratischer Politik innerhalb weniger Jahre komplett auszutauschen. Die CDU hat ihr christliches, marktwirtschaftlich geprägtes politisches Herzstück der Beliebigkeit preisgegeben. Ein gutes Produkt braucht jedoch einen unverwechselbaren Kern, um langfristig Kunden zu binden. Das gilt für jede gute Automarke ebenso wie für Parteien. So ergeht es den ehemals großen Volksparteien nach ihrem politischen Räumungsverkauf wie dem DDR-Konsumgeschäft: Als die Schaufenster-Auslagen in der sozialistischen Mangelwirtschaft leer blieben, hängte man Propaganda-Plakate hinein.

Jetzt: Kurswechsel in der Familienpolitik!

Die Koalitionsverhandlungen unter dem Vorsitz von Angela Merkel sind in vollem Gange. Noch ringt die Kanzlerin mit dem sich wieder einmal widerständig gebenden CSU-Chef Horst Seehofer um die Ja-Stimmen seiner Fraktion für ihre vierte Amtszeit. Dafür geht Angela Merkel jede Koalition ein, sei sie auch noch so instabil wie das „Fluch der Karibik“-Bündnis aus FDP, Grüne und CDU/ CSU. Die Gender-Pädagogenpartei um die sich ausgesprochen homosexuellenfreundlich gebende Katrin Göring-Eckardt dürfte bereits mit dem Familienressort als ministerialen Tummelplatz für ihre Regenbogen-Ideologie liebäugeln. Neben der FDP, die für interessierte Kunden die Zulassung der Leihmutterschaft in ihrem Wahlprogramm versteckt hat, erheben zwei unverhohlen familienfeindliche Parteien Anwärterschaft auf das Bundesfamilienministerium. Wer glaubt, es könne nach Renate Schmidt, Ursula von der Leyen und Manuela Schwesig nicht mehr schlimmer werden, wird sich spätestens dann getäuscht sehen, wenn per Dekret alle bundesdeutschen Schulen auf die verfassungswidrige Lehre der sexuellen Vielfalt verpflichtet werden.

Das darf auf keinen Fall geschehen. Deshalb muß von uns Bürgern jetzt ein Warnsignal an die Fraktionen im Bundestag, insbesondere an die CDU ausgehen. Das Familienministerium darf nicht in die Hände der Grünen oder der FDP fallen. Die Bürger erwarten, dass die permanente Gängelei des grünen Nanny-Regimes endlich aufhört. Sie haben die links-ideologischen Gender-Experimente satt. Sie wollen bürgerliche Politik für freie Bürger. So haben sie auch gewählt am historischen Wahlsonntag am 24. September. Jetzt ist die Politik daran zu liefern. Jetzt müssen die Parteien jedweder Coleur zeigen, dass sie den Bürgerwillen endlich begriffen haben. Beteiligen Sie sich deshalb mit Ihrer Petition an unserer Kampagne: Kurswechsel in der Familienpolitik jetzt! Keine Gender-Partei ins Familienministerium. Unterzeichnen Sie bitte zahlreich.

„Queere Bildung“ in Schleswig-Holstein stoppen! Unser Brief an Daniel Günther (CDU)

flag-1750790_1280In Sachen „Gender Mainstreaming“ segelt Schleswig-Holstein hart am politisch korrekten Zeitgeist. Im kühlen Küstenland gilt seit 2002 per Kabinettsbeschluss die totale Gleichheit für Männer und Frauen. Seinen selbstgestellten Auftrag nimmt das Bildungsministerium sehr ernst. Alle Ressorts der Landesregierung wurden fachgemäß „durchgegendert“, führende Landesbedienstete entsprechend geschult. Kein Dokument, keine Richtlinie, kein Beschluss verlassen die Ministerien, ohne vorher auf gendertechnisch korrekte Ansprache geprüft worden zu sein. Natürlich sollen von dieser derartig gut organisierten Gleichheitsbeglückung auch die Landeskinder profitieren. Wobei die traurige Betonung auf „Kinder“ liegt. Von der Kita bis zu den Berufsausbildungsstätten wird die Gender-Umerziehung durchexerziert. Als die noch amtierende Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) 2015 stolz den vom Schwulen- und Lesbenverband erarbeiteten Pädagogik-Methodenschatz „Echte Vielfalt unterm Regenbogen“ präsentierte, begriffen endlich auch die Christdemokraten, wohin das Wohlfahrtsschiff der Zwangstoleranz-Erzieher steuert: Die traditionelle Familie sinkt in Frau Ernsts kunterbunter Fortschrittspädagogik zu einem kaum wahrnehmbaren Randphänomen herab, sogenannte Regenbogenfamilien dominieren das Kindern in der Grundschule vermittelte Alltagsbild. Selbst der CDU wurde derlei Unfug zu bunt; das skandalöse Lehrheftchen verschwand alsbald im Giftschrank des Bildungsministeriums.

Mit ihrer ideologieträchtigen Bildungspolitik darf sich Britta Ernst nun seit dem 07. Mai 2017 aus der Landesregierung verabschieden. Das Ruder übernimmt die designierte CDU-Bildungsministerin Karin Prien, die konservativere Töne anschlägt und sich laut einer Presseerklärung als Gegnerin des Gender Mainstreamings in Kitas und Grundschulen „outete“. Wir wollen wissen, wie die CDU als Wahlsiegerin mit dem Erziehungskonzept der sexuellen Vielfalt weiter verfahren will und haben den designierten Ministerpräsidenten Daniel Günther brieflich angefragt, ob die CDU ihrer Kritik nun auch Taten folgen läßt. Über seine Antwort (oder Nichtantwort) wird Sie die Initiative Familien-Schutz selbstverständlich informieren.

Der erste Schritt ist Aufklärung: Eltern stärken gegen radikale Sexualerziehung

Demo für Alle Ehe und Familie vor Stoppt Gender Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder„Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt das Buch von Elisabeth Tuider, das diese mit anderen Autoren 2012 für die schulische Praxis konzipiert hat. Ziel der Publikation besteht darin, die Vorrangstellung der traditionellen Kernfamilie aus Mutter, Vater, Kind kritisch aufzubrechen und sie zu entnormalisieren. Kinder sollen für die Vielfalt der Geschlechter sensibilisiert und zur Akzeptanz jeglicher Spielarten von Sexualverhalten erzogen werden. Was zunächst nach engagierter Antidiskriminierung klingt, ist in Wahrheit staatlich verordnete Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen. In ihrem Buch haben die Autoren Anleitungen zusammengestellt, wie Jugendliche ihre vermeintlichen sexuellen Vorlieben phantasievoll ausprobieren können inklusive Dildo, Handschellen, Lederpeitsche und Taschenmuschi. Kindergartenkinder sollen angeregt werden, ihre Körper beim Kuscheln zu erforschen. Unter dem Deckmantel von „Toleranz“ werden Kinder und Jugendliche durch würde- und schamverletzende Sexspielchen indoktriniert und letztlich umerzogen im Sinne der „Gender Mainstreaming“-Ideologie.

Trotz vielfacher Proteste von besorgten Eltern und breiten Aktionsbündnissen, an vorderster Front die von Hedwig von Beverfoerde initiierte „Demo für Alle“, sind die Inhalte der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ mittlerweile in den Lehrplänen mehrerer Bundesländer verankert. In Hessen tobt der Krieg besonders schlimm. Am 6. Mai lädt das Bürgerbündnis „Demo für Alle“ daher alle interessierten Bürger zu einem Symposium zum Thema „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Zusammen mit anderer Kritikern äußern sich namhafte Wissenschaftler wie Harald Seubert und Christian Winterhoff zu den Verflechtungen und Hintergründen dieser radikalen Gechlechterideologie. Eltern sollen einerseits aufgeklärt werden, andererseits Hilfestellungen erhalten, um ihre Kinder vor staatlich betriebener Frühsexualisierung zu schützen.

Symposium „Sexualpädagogik der Vielfalt“, 6. Mai 2017 in Wiesbaden
Anmeldung und weitere Informationen hier