Der Preis der Fremdbetreuungsideologie: Massenhafter Mißbrauch von Kindern in Würzburger Kitas

Würzburg: In dieser Woche startet der Prozeß gegen Oliver H.. Dem 38jährigen Logopäden wird vorgeworfen, in mindestens 66 Fällen Kinder mißbraucht und teilweise vergewaltigt zu haben. Seine Opfer suchte sich der Mann auch in zwei Kindergärten, in denen er arbeitete.

Seine Opfer waren ausnehmend Jungen, höchstens sechs Jahre alt, das jüngste gerade mal zwei. Die Kinder weisen teilweise schwere Behinderungen auf, nur eines der Kinder kann sprechen. Seine Opfer suchte sich Oliver H. sowohl in seiner logopädischen Praxis wie auch in den zwei Kindergärten, in denen er freiberuflich tätig war. Um bei seinen Taten unentdeckt zu bleiben, soll der homosexuelle Logopäde, der bis zu seiner Verhaftung mit seinem Ehemann in Würzburg lebte, äußerst perfide vorgegangen sein.Nach Erkenntnissen der Ermittler verging sich der Mann nur an einem einzigen Kind und das solange, bis es den Kindergarten beendet beziehungsweise die Behandlungsphase in dessen logopädischer Praxis abgeschlossen hatte. Danach wandte er sich einem anderen Jungen zu. Damit vermied der Täter, daß sich die Eltern der betroffenen Kinder untereinander kennenlernten und sich womöglich über verdächtige Beobachtungen austauschen konnten.

Seit mindestens 2012, das heißt insgesamt acht Jahre bis zur Entdeckung der Straftaten, soll der Mann Kinder teilweise schwer mißbraucht haben. Eine Mutter berichtete, sie habe ihren Sohn aufgrund ihres schlechten Bauchgefühls vorzeitig aus Oliver H.s Praxis genommen. Eine andere erzählte, daß ihr Sohn im Kindergarten von dem Logopäden behandelt wurde und in dieser Zeit eine auffällige Persönlichkeitsveränderung zum Negativen durchmachte. Sie habe daraufhin mehrmals versucht, der Behandlung beim Logopäden beizusitzen, was Oliver H. aber jedesmal mit Ausreden verhinderte. Bei der Kindergarten-Leitung stieß die Mutter des mißbrauchten Kindes auf taube Ohren. Dort wiegelte man ihre Bedenken ab. Acht Jahre lang konnte Oliver H. sein Unwesen treiben, ohne daß Erzieher und Kita-Leitung etwas bemerkten.

Auf die Schliche kam man Oliver H. durch Zufall. Der Logopäde hatte Videos seiner abscheulichen Taten im Darknet veröffentlicht. So war eine spezieller Ermitter-Kommission der Polizei auf ihn aufmerksam geworden. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung stellten die Beamten rund 23.000 Dateien mit kinderpornografischem Material sicher.

Daß der mutmaßliche Täter so viele Jahre unentdeckt unter den Augen eines auf zwei Kitas verteilten Erzieher-Kollegiums agieren konnte, ist ein Skandal und wirft ein Schlaglicht auf die Struktur der Fremdbetreuung. Mit den Bau von immer mehr Kitas, die weniger die Antwort auf elterliche Bedürfnisse, sondern vielmehr Ausdruck einer politisch forcierten Fremdbetreuungsnorm sind, macht es der Staat solchen Straftätern geradezu leicht. Gerade Kindergärten, Horte und andere kindernahe Einrichtungen ziehen Pädophile an wie Motten das Licht.

Die durchschnittliche Aufnahmekapazität einer Kita beträgt heutzutage 100 bis 160 Kinder mit entsprechender – häufig genug mangelhafter – personeller Ausstattung. Teilweise entstehen, wie in Sachsen beispielsweise, Massenkitas mit mehr als 300 Kindern. Die Fluktuation im Personalbereich ist entsprechend groß: neue Erzieher kommen und gehen. Die Anonymität wächst. Die Streßbelastung für Erzieher ist seit Jahren in einem Dauerhoch. Wieviel Zeit bleibt einem Erzieher für Kontrollgänge, wenn er durchschnittlich 15 bis 20 Kinder gleichzeitig beaufsichtigen muss? Je größer eine Kita ist, desto größer ist auch das Risiko, daß exklusive, weil unbeobachtete „Schutzräume“ für pädophile Straftäter entstehen, in denen sie ihren krankhaften Neigungen ungestört nachgehen können. Wohlbemerkt: Mißbrauch und Gewalt ist der eigentliche Preis für die Massenunterbringung von Kindern nach chinesischem Vorbild. Aber den zahlen ja nicht die Politiker, die so etwas zu verantworten haben.

Interview mit Matthias Rahrbach, Biologe und Buchautor: „Der Zusammenbruch von Ehe und Familie kommt langsam, aber sicher“

Frauenquote in Firmenvorständen, Mütter unter Erwerbsdruck, Fremdbetreuung und Ganztagsschule, weibliche Soldaten im Kampfeinsatz: Für eine radikal-feministische Politik, die nicht die natürlichen Geschlechterunterschiede würdigt, sondern auf mathematisch meßbare Ergebnisgleichheit setzt, zahlen Männer wie Frauen am Ende einen hohen Preis. Wir können eben nicht auf Dauer unsere biologische Grundausstattung betrügen, kritisiert der Buchautor und Biologe Matthias Rahrbach und wartet mit ein paar überraschenden Fakten aus der Menschheitsgeschichte auf.

FS: Herr Rahrbach, eine Ihrer zentralen Thesen als Biologe und Unterstützer von Männerrechten ist titelgebend für Ihr Buch „Warum Frauen eben doch nicht benachteiligt sind. Eine Abrechnung mit dem männerfeindlichen Radikalfeminismus“ (2015). Darin weisen Sie nach, wie groß die lenkende Wirkung der sexuellen Macht des weiblichen Geschlechts in der Evolution ist. Liegt Männern der sprichwörtliche Krieg um die Frau – wie er im griechischen Mythos der schönen Helena aufscheint – schlichtweg in den Genen?

Matthias Rahrbach: Dieser Kampf liegt Männern nicht nur in den Genen, sondern sie sind im Prinzip im Körperbau von oben bis unten regelrecht „gezeichnet“ von diesem Konkurrenzkampf, und auch ihr Verhalten ist davon geprägt. Denn warum sind Männer im Durchschnitt größer und stärker als Frauen? Das liegt u.a. daran, dass unter reinen Naturbedingungen die einen Männerkoalitionen die anderen überfallen und ihnen die Frauen wegnehmen. Solche Fälle von Frauenraub sind gut belegt. So haben DNA-Analysen beispielsweise gezeigt, dass die heutige Bevölkerung Islands zu einem Großteil von männlichen Wikingern und weiblichen Kelten abstammt. Wie ein Schriftstück aus dem Mittelalter zeigt, raubten Wikinger auf den britischen Inseln Frauen und verschleppten sie nach Island.

Also waren es am Ende doch die männlichen Wikinger-Krieger, die für die heutige Zusammensetzung der isländischen Bevölkerung verantwortlich sind?

Rahrbach: Nicht ganz. Auch innerhalb einer Männergruppe gab es eine Konkurrenz des männlichen Geschlechts um das weibliche, nicht nur z.B. unter besagten Wikingern, sondern auch unter den Nachfahren dieser Krieger und „ihrer“ Keltinnen. Unabhängig von diesem Beispiel hatten in prähistorischen Zeiten nur die ranghohen Männer Frauen, und Körperkraft, Kampfgeschick, Risikobereitschaft usw. wurden deshalb bei Männern durch einen weitaus schärferen Selektionsdruck gefördert als bei Frauen. Es ist kein Wunder, dass Mannschaftssportarten, bei denen Kraft, Schnelligkeit, Kampfgeist und Koalitionsbildung unter Männchen eine große Rolle spielen, durchweg Männerdomänen sind.

Man beachte allerdings, dass die Konkurrenz der Männchen um die Weibchen im Tierreich und beim Menschen nicht nur dadurch zustande kommt, dass Männchen gegeneinander auf vielfältige Weise um Weibchen kämpfen, sondern auch dadurch, dass Weibchen wählerisch sind. Bei Tier und Mensch sind Weibchen bereits durch ihre Gene darauf programmiert, jeweils das Männchen haben zu wollen, das sie für das beste halten. Unterbewusst möchten sie nämlich, dass möglichst gute Gene an ihren Nachwuchs weitergegeben werden, damit dieser höhere Überlebens- und vor allem Fortpflanzungschancen hat, wovon dann auch die Darwinfitness ihrer Mutter profitiert.

FS: Das klingt ziemlich kompliziert. Alles scheint miteinander verwoben zu sein in der Evolution. Wie kommt die Biologie am Ende zu der Annahme, daß insbesondere die Frauen den Gang der Entwicklung geprägt haben und nicht die Männer, obwohl sie doch bei weitem das aktivere Geschlecht sind?

Rahrbach: Im Detail ist das alles tatsächlich sehr kompliziert, und den Gang der Entwicklung haben natürlich beide Geschlechter geprägt. Jedenfalls ist die Konkurrenz der Männer um die Frauen, um mit dem US-amerikanischen Psychologieprofessor Roy F. Baumeister zu sprechen, wohl die meistunterschätzte Tatsache über die Geschlechter. Eine DNA-Analyse, die ich näher in meinem Buch erkläre, zeigt, dass die heutige Menschheit in etwa zu zwei Dritteln von Frauen und nur zu einem Drittel von Männern abstammt. Es haben sich also in der Menschheitsgeschichte rund doppelt so viele Frauen wie Männer überhaupt fortgepflanzt. Diese Konkurrenz spricht nicht nur gegen die pauschale Annahme, Frauen seien benachteiligt, sondern sie ist eine der großen Ursachen für Geschlechtsunterschiede in Körperbau und Verhalten sowie für Geschlechterkonflikte.

FS: Demographische Erhebungen stützen die These von einer „Krise der Männlichkeit“: Im Vergleich zu Frauen ist die Suizidquote von Männern dreimal höher. Pädagogen und Psychologen kritisieren die systematische Benachteiligung von Jungen in einem durchfeminisierten Bildungssystem. Sowohl im westlichen Teil der Welt wie auch in ostasiatischen Gesellschaften ist eine stark rückläufige Heiratstendenz von Männern zu beobachten – bekannt als „Sex Recession“. Wie bewerten Sie diese beunruhigende Entwicklung?

Die stark rückläufige Heiratstendenz, auch die Rückläufigkeit von stabilen, langfristigen Partnerschaften und der Geburtenrückgang haben eine ganze Reihe von Gründen. Ein wichtiger Grund ist, dass junge Männer immer häufiger die Verlierer im Bildungssystem und im Beruf sind. Die Ursachen dafür sind aus meiner Sicht nicht nur im Feminismus zu finden, er spielt hierbei aber schon eine entscheidende Rolle. Viele Feministinnen wollten es den Jungen schwerer machen, damit es die Mädchen leichter haben. Die Mädchen haben es aber nicht leichter: Es ist für sie schwerer geworden, einen Mann zu finden, der sich langfristig an sie binden will, der heiratswillig ist und eine Familie gründen will und dies auch beruflich und finanziell kann.

FS: Heißt das, die Konkurrenz um das andere Geschlecht ist zum Kampf der Frauen um den Mann, um „Mr. Right“ geworden?

Rahrbach: Teils ja. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dies widerspreche meiner zentralen These von der Konkurrenz der Männer um die Frauen. Das tut es aber nicht: Denn diese Konkurrenz wird ja im Volk gerade dadurch stärker, dass die lebenslange Einehe aus vielerlei Gründen immer seltener wird. Bei den Männern führt das zu einer Polarisierung in Gewinner und Verlierer. Die einen kommen dadurch immer schwerer oder gar nicht an eine Sex- und Beziehungspartnerin, die anderen, nämlich die attraktiven, umso leichter. Frauen dagegen kommen an Sex sehr leicht, besonders an richtig attraktive Sexpartner leichter als früher. Doch an langfristige Beziehungspartner mit Heiratsabsicht und Kinderwunsch kommen sie in vielen Fällen schwerer, vor allem an solche Beziehungspartner, die selbst eine erhebliche Attraktivität haben und immer wieder leicht neue Partnerinnen für sich gewinnen. Die Frauen glauben dann oft, sie selbst konkurrierten mehr um Männer als umgekehrt. Doch tatsächlich führt die Konkurrenz der Männer um die Frauen gerade dazu, dass Frauen immer schwerer einen dauerhaften Partner für sich gewinnen können. Im Endergebnis ist der langsame, aber sichere Zusammenbruch von Ehe, Familie und Geburtenraten keine männliche und keine weibliche, sondern eine gesamtgesellschaftliche Krise. Ich fürchte, das wird teuer.

FS: Die US-amerikanische Psychologin Helen Smith, die sich als Therapeutin mit den Sorgen tausender Männer auseinandergesetzt hat, glaubt nicht, daß Männer sich aus der gesellschaftlichen Verantwortung ziehen, weil sie angesichts des gesellschaftspolitischen Drucks der feministischen Bewegung in ihrer Geschlechtsrolle verunsichert werden. Vielmehr sei dieser Rückzug mit rationalen Argumenten zu erklären: Wieso sollte Mann noch heiraten und hart arbeiten, wenn er nach der Scheidung alles verliert und fortan am Rande der Armut existieren muss? Wieso sollte er das Risiko eingehen, potentielle Heiratskandidatinnen kennenzulernen, wenn er – im günstigen Fall – abserviert oder aber – im weniger günstigen Fall – wegen sexueller Belästigung angezeigt wird?

Rahrbach: Alleine das Risiko, Frau und Kinder durch eine Scheidung zu verlieren, dabei die eigenen Kinder oft nicht mehr sehen zu dürfen, aber evtl. für alles zahlen zu müssen, ist ein wichtiger Grund dafür, dass sich viele Männer darauf nicht mehr einlassen wollen. Man kennt immer mehr Fälle von Männern, die trotz mehrerer gemeinsamer Kinder von ihrer Frau verlassen wurden. Dazu machen viele junge Männer auf einem Partnermarkt, der vom Hire-and-Fire-Prinzip regiert wird, schlechte Erfahrungen mit Frauen und die umgekehrt mit Männern. Die Beziehungsfähigkeit ist bei beiden Geschlechtern nicht mehr besonders hoch, und beide Seiten machen negative Erfahrungen mit dem jeweils anderen Geschlecht und trauen ihm dann nicht mehr besonders. Der Mann, der keine abkriegt, egal, was er dafür versucht, wird genauso immer häufiger wie der, der schlechte Erfahrungen mit Partnerinnen macht. Beide sparen sich die Mühe dann irgendwann, um Risiken zu vermeiden und weil sie es dann sogar besser haben, wenn sie es gar nicht mehr versuchen. Die Frau dagegen hat immer häufiger das Problem, dass sie dann keinen geeigneten Ehemann und Vater ihrer geplanten Kinder findet. Zum einen muss er ja beruflich und finanziell dafür geeignet sein, zum anderen wollen Frauen von Natur aus meistens einen statushohen Mann haben, nicht einen, der weniger gebildet ist als sie selbst.

FS: In den letzten Jahren hat sich eine neue, bislang weniger lautstarke Minderheitenbewegung auf den Weg gemacht, ihre „Rechte“ politisch einzuklagen: die Gemeinde der Transsexuellen und Transgeschlechtlichen. Ihre Anhänger sprechen vom Geschlecht als etwas Fluides, nicht genau Abgegrenztes. Jeder sei Mann und Frau gleichzeitig. Könnte die Lösung der Geschlechterkrise tatsächlich so einfach sein? Man löst das Geschlecht in eine neue Art fließendes Neutrum auf, wie es die Trans-Bewegung und Gender-Soziologen insinuieren?

Rahrbach: Das ist sicherlich keine Lösung, da man sich damit selbst etwas vormacht. Ein transsexueller Mann ist biologisch gesehen ein Mann und eine transsexuelle Frau eine Frau. Daran lässt sich nicht wirklich etwas ändern. Greift man chirurgisch und hormonell ein, ist dies keineswegs eine wirkliche Geschlechtsumwandlung. Am Chromosomensatz kann man damit nichts ändern, der bleibt in jeder einzelnen Zelle gleich. Mit Hormongaben kann man zwar einen Einfluss auf die Genexpression ausüben, also dahingehend, dass mehr „weibliche“ Gene im Mann bzw. „männliche“ in der Frau aktiv werden, allerdings glaube ich nicht, dass die Genexpression dann so wird wie in einem von Geburt an biologischen Mann bzw. einer Frau.

FS: Sie meinen, diese Menschen können ihren eigenen Körper betrügen, aber nicht ihre Gene?

Rahrbach: Selbst wenn: Menschen haben eine Embryonalentwicklung hinter sich. Während dieser Entwicklungsphase wird durch die geschlechtsspezifische Genexpression eine Menge irreversibler Fakten geschaffen, sowohl körperlich als auch im Verhalten. Okay: Wenn ein Transsexueller mit OP und dauerhaften Hormongaben glücklicher ist, kann er das ja haben. Die Frage ist nur, wie viele von ihnen solche Eingriffe bereuen, mit denen ja auch wieder Fakten geschaffen werden, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Die Frage ist auch, ob man Minderjährige umoperieren sollte, ihre Pubertät mit Hormonen unterdrücken oder sonstwie beeinflussen sollte, obwohl sie vorher nicht wissen können, ob sie damit glücklicher werden. Ein Transsexueller kann vielleicht auch ohne chirurgische und hormonelle Behandlung glücklich werden und seine Neigungen ausleben. Es gibt jedenfalls keinen Grund, den Begriff „Geschlecht“ für Transsexuelle, aber auch Homo- und Intersexuelle aufzuweichen oder umzudefinieren. Homo- und Transsexuelle sind richtige Männer und Frauen, die eben die sexuelle Orientierung des jeweils anderen Geschlechts haben bzw. glauben, im Körper des „falschen“ Geschlechts zu stecken. Transsexuelle können meines Erachtens aber nicht wissen, wie es sich wirklich anfühlt, zum anderen Geschlecht zu gehören.

FS: Was ist mit Intersexuellen, also jenen Menschen, die aufgrund einer abweichenden Entwicklung der Geschlechtschromosomen, bereits mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen zur Welt kommen? Liegt hier tatsächlich ein biologisch „drittes Geschlecht“ vor?

Rahrbach: Intersexuelle können zwar nicht einem der beiden Geschlechter zugeordnet werden. Sie sind aber kein eigenständiges Geschlecht. Sie weisen körperlich hinsichtlich der Ausprägung des Geschlechts eben Abweichungen vom üblichen „Bauplan“ auf. Begriffe wie „Abweichungen vom üblichen Bauplan“ sind nicht wertend, sondern rein deskriptiv gemeint. Wenn man z.B. sagt: „Ein Mensch, der blind auf die Welt kommt, weist in der Hinsicht eine ‚Auffälligkeit‘ auf“, hat man ja auch nichts gegen ihn gesagt. Ein vollwertiger Mensch ist er genau wie jeder andere. Mit den Rechten der Homo-, Trans- und Intersexuellen haben diese biologischen Argumente und Definitionen übrigens auch nichts zu tun. Das Ändern etablierter biologischer Definitionen bringt niemandem einen Nutzen. Letztlich kommt es in der Gesellschaft darauf an, respektvoll miteinander umzugehen.

FS: Herr Rahrbach, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Zuviele Kinder, zu wenig Erzieher: Alarmstufe Rot in deutschen Kitas

In nahezu jeder Kommune sollen in den nächsten Jahren mehr Kita-Plätze entstehen. Parallel dazu ist der Mangel an geschultem Betreuungspersonal alarmierend hoch. Doch ausgerechnet jetzt stellt das Familienministerium die angekündigte Subvention für die Erzieherausbildung ein.

Knapp 94 Prozent der Kinder ab 3 Jahren besucht eine Kita. Tendenz steigend, freut sich das Familienministerium. »In der Kita und in der Kindertagespflege werden die Weichen gestellt für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Damit es jedes Kind packt, müssen wir weiter in die frühkindliche Bildung investieren«, ist Familienministerin Franziska Giffey auf der Seite ihrer Behörde zu lesen.

Vielen Kita-Leitern dürfte Giffeys markige Ankündigung wie Hohn in den Ohren klingen. Denn der Alltag in einer durchschnittlichen deutschen Kindertagesstätte sieht alles andere als rosig aus. Für den Vorsitzenden des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, herrscht vielmehr Alarmstufe Rot angesichts der Situation in der öffentlichen Betreuung. In seiner Begründung stützt er sich auf eine Umfrage seines Verbands unter mehr als 2600 Kita-Leitern, die zwischen November 2017 bis Ende 2018 durchgeführt wurde. Neun von zehn geben an, daß sie in den vergangenen 12 Monaten mit »bedenklich wenig Personal« auskommen mußten. Die steigende Arbeitsbelastung mache viele krank und unglücklich. Doch nicht nur das Kita-Personal muß die Folgen der politischen Investitionsversäumnisse tragen, es sind in erster Linie deren kleine Schützlinge, die Kinder.

Qualität hängt in erster Linie mit dem Betreuungsschlüssel zusammen. Und der ist in den meisten Kitas unterirdisch. Der empfohlene Schlüssel von zwölf Kindern zu einem Erzieher sei zu 80 Prozent nicht gegeben, erzählt ein Erzieher aus seinem Berufsalltag. »Wir betreuen deutlich mehr Kinder. In einzelnen Situationen kann sich das auch mal auf 25 Kinder im Kita-Bereich belaufen«. Ein Erzieher, der allein 25 Kinder beaufsichtigen muss und zwar in regelmäßigen Abständen: was das für die Sicherheit und die Gesundheit von kleinen Kinder zwischen 3 und 5 Jahren bedeutet, vermag sich jeder selbst ausrechnen. In einer ähnlich gearteten Situation in einer kinderreichen Familie würde es nicht lange dauern, bis das Jugendamt vor der Tür steht.

Bis 2030 werden in Deutschland 200.000 Erzieher fehlen, hat das Institut Prognos errechnet. Ausgerechnet in dieser prekären Lage stellt das Bundesfamilienministerium sein Programm zur sogenannten Fachkräfte-Offensive ein. Giffey hatte darin die Förderung der Erzieherausbildung angekündigt. 300 Millionen Euro wollte der Bund bereitstellen für insgesamt zwei Ausbildungsjahrgänge zwischen 2019 und 2021. Jetzt soll es nur noch ein Ausbildungsdurchgang mit circa 2500 Plätzen sein. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, bedenkt man den hunderttausendfachen Mangel, der in den nächsten Jahren auf die Kitas zu rollt.

Kindesmißbrauch unter amtlicher Deckung: Berliner Jugendämter lieferten Kinder pädophilen Pflegevätern aus

In Berlin ist der wohl größte Mißbrauchsskandal der Nachkriegsgeschichte ans Licht gekommen. Jahrzehntelang wurden sehr junge Knaben bei vorbestraften pädophilen Männern in Pflege gegeben – mit Wissen und mit Unterstützung von Mitarbeitern des Senats.

»Letztlich wurde ich in dieser Stadt entführt und einem Kinderschänder ausgeliefert«, sagt Marco B. im Interview mit Welt Online. Im Alter von sechs Jahren gab das Berliner Jugendamt Marco B. zusammen mit einem anderen Jungen in Pflege bei Fritz H., einem vorbestraften Pädophilen. Sieben Jahre konnte sich der Mann an seinen Schutzbefohlenen vergehen, ohne daß er ernstlich befürchten musste, dafür belangt zu werden. Denn die verantwortlichen Mitarbeiter des Jugendamts wußten nicht nur vom Martyrium, dem die Kinder ausgeliefert waren, sie deckten und begrüßten es auch.

Spiritus Rex für diese ungeheuerlichen Vorgänge in der Berliner Jugendhilfe in den 80er und 90er Jahren ist der Sexualpädagoge Helmut Kentler. Er wohnte in dieser Zeit selbst in der Stadt und hatte sich mit seiner sogenannten »emanzipatorischen Jugendarbeit« bundesweit einen Namen gemacht. Im Rahmen dieser »fortschrittlichen« Jugendpädagogik befürwortete Kentler die Unterbringung junger Trebegänger bei Männern mit pädosexuellen Neigungen. Er hielt diese Form der »Zuwendung« für besonders förderlich für die Entwicklung von Jungen. In seinen Augen profitierten diese vom Sex mit den erwachsenen Männern. Nicht nur das: Kentler brachte im damaligen West-Berlin auch die Einrichtung von Pflegestellen bei homosexuellen Paaren auf den Weg – also lange vor der verfassungswidrigen Ehe für alle und dem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Denn bei den Berliner Jugendämtern stieß der bekennende homosexuelle Kentler mit seinen Empfehlungen auf Gehör. Auf Anraten des Sexualpädagogen richteten die Berliner Jugendämter, wahrscheinlich mit Billigung der West-Berliner Verwaltung und mit Kenntnis einzelner Mitarbeiter der Senatsbehörde, Pflegestellen für sehr junge, männliche Trebegänger bei pädophilen Männern ein. Nicht nur das: Laut einem aktuellen Forschungszwischenbericht der Hildesheimer Universität, die der Berliner Senat mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Vorgänge beauftragt hat, existierten in den Jugendämtern verschiedener Bezirke »Ermöglichungsstrukturen«, die trotz gegensätzlicher Richtlinien in der Kinder-und Jugendhilfe, rechtswidrig die Einrichtung jener Pädo-Pflegestellen zuließen.

Diese Richtlinien sahen die sorgfältige Prüfung der Pflegeeltern vor: Weder durften diese vorbestraft, noch sollte das Pflegegeld deren einzige Einkommensquelle sein. Potentielle Pflegepersonen durften an keiner ansteckenden oder »ekelerregenden« Krankheit leiden und mußten das sogar per Gutachten nachweisen. Weiter sahen die Standards in der Kinder- und Jugendhilfe regelmäßige Besuche von Mitarbeitern des Jugendamts bei den Pflegestellen vor, mindestens jedes halbe Jahr. Der Zwischenbericht stellt fest, daß mehrere dieser Richtlinien von den für den Pädo-Skandal verantwortlichen Behördenmitarbeitern ignoriert wurden. Nach der Erinnerung eines der vom Hildesheimer Forscherteam interviewten Opfer, habe dessen Pflegevater ausschließlich vom Pflegegeld gelebt. In der ganzen Zeit seiner Unterbringung konnte sich das Opfer nicht an Besuche von Jugendamtsmitarbeitern erinnern. Als Kind sei er von seinem Pflegevater von seiner Umwelt abgeschottet und isoliert aufgewachsen. Außer dem Pflegevater hätte es keinen Ansprechpartner für das Kind gegeben. Es gab niemanden, dem es sich in seinem Martyrium hätte anvertrauen können.

Regelverstöße und Abweichungen von Standards in der Jugendhilfe dauern, so die Autoren des Zwischenberichts, bis heute in den Berliner Jugendämtern an. Deren Praxis sei, so die Schlußfolgerung des Hildesheimer Zwischenberichts, intransparent. Die jeweilige Vorgehensweise hänge sehr stark vom »Agieren oder Nicht-Agieren einzelner Personen« ab, ist von außen also schwer durchschaubar und nachvollziehen. Jedes Bezirks-Jugendamt kocht demzufolge sein eigenes Süppchen, in das nur Ausgewählte Einblick haben. Niemand weiß genau, ob und wieviel von dem Geist Kentlers in den Dienstzimmern der Behörde noch immer vorhanden ist.

Erst jetzt, Jahrzehnte nach dem Mißbrauch, haben die Opfer – wieviele es genau sind, steht nicht fest – den Mut gefunden, an die Öffentlichkeit zu gehen. Doch die Täter sind bereits tot, deren Verbrechen nach deutschem Strafrecht verjährt. Marco B. und die anderen Mißbrauchsopfer versuchen aktuell im Rahmen einer Zivilklage, das Land Berlin auf Entschädigung zu verpflichten. Voraussetzung für die Verhandlung der Klage ist, daß das Land Berlin auf die Einrede der Verjährung verzichtet. Nur dann ist der Weg offen für eine finanzielle Entschädigung der Opfer. Das Land Berlin soll laut Welt-Bericht seine Mithilfe angekündigt haben.




Gefährlicher Trend Geschlechtsumwandlung: Kinderärztin sagt, Pubertät sei nicht erwünschter Vorgang

Operative Geschlechtsumwandlungen sind ein gefährlich wachsender Trend in der westlichen Welt. Besonders Kinder und Jugendliche zählen zu den Verführten. In dem Andrang von Patienten scheinen manche Ärzte deren Wohl aus den Augen zu verlieren.

Seit 2012 ist die Zahl der operativen Geschlechtsumwandlungen rasant gestiegen. In Deutschland um rund das Doppelte auf rund 1800 Operationen jährlich. Im Vereinigten Königreich liegt die Quote sogar um ein Vielfaches darüber. Die britische Tavistock Clinic verzeichnet einen 28-fachen Anstieg der Patienten.

Eine korrekte Diagnose, ob tatsächlich eine solche Störung vorliegt, die nur durch Hormongaben und eine spätere »geschlechtsangleichende Operation« behandelt werden kann, ist jedoch schwierig. Ist der Patient tatsächlich im falschen Körper geboren oder erwachsen dessen Beschwerden aus anderen Gründen, die eher eine engmaschige psychotherapeutische Betreuung nahelegen? Die Abgrenzung ist schwierig. Nach Auffassung des Münchner Kinder- und Jugendpsychiaters Alexander Korte können behandelnde Ärzte deshalb »niemals sicher wissen«, ob ein Mensch nach sowohl subjektiven wie objektiven Kriterien ein Transsexueller ist. Diese Diagnose stellten sich die Patienten zunächst nur selbst. Deshalb gelte es, so Korte, nach einem »längeren diagnostisch-therapeutischen Prozess« gemeinsam mit dem Patienten herauszufinden, mit welchen Mitteln sein Leidensdruck gemindert werden kann, abseits der Ultima ratio, das heißt, der medikamentösen und operativen Geschlechtsumwandlung.

Unter den Ärzten hat sich indes längst eine erkleckliche Zahl auf die Behandlung der im Fachjargon genannten Geschlechtsdysphorie spezialisiert. Angesichts der stark gestiegenen Fallzahlen scheinen Geschlechtsumwandlungen eine wahre Goldgrube für die medizinische Zunft zu sein. Zu ihr zählt auch Prof. Annette Richter-Unruh, die in ihrer Dortmunder Praxis Hormontherapien für Kinder und Jugendliche anbietet, die unter »Störungen der Geschlechtsidentität« leiden, sogenannte »transidente« Kinder. In einem Interview mit der Welt gibt sie ihre Sicht der Dinge preis. Für sie steht die Diagnose »Geschlechtsdysphorie« schon fest, wenn »ein biologischer Junge schon im Kindergarten lieber ein Mädchen wäre, Röcke und Kleider tragen möchte und dieser Zustand mehr als sechs Monate anhält«. In der Pubertät, so die Richter-Unruh weiter, würde dieser Junge irreversibel vermännlichen. Der unausweichliche wie natürliche Bartwuchs und Stimmbruch seien aber »Vorgänge, die nicht erwünscht sind«.

»Wir unterbrechen dann die Pubertät bei diesen Kindern und behandeln sie ein bis zwei Jahre später zielgeschlechtlich, also in diesem Beispiel mit weiblichen Hormonen. In der Regel wird anschließend mit 18 Jahren eine geschlechtsangleichende Operation durchgeführt.« Zack, und ab, könnte man auch umgangssprachlich sagen. Bei der »Tuningmasse« handelt es sich nicht um defekte Autos, sondern um lebendige Körper von Kindern und Jugendlichen, die für das Leben verstümmelt werden. Solcherart kalt-technische Präzision, mit der diese Kinderärztin über die Körper ihrer Patienten richtet, sollte aufhorchen lassen. Am Ende ist jeder Patient nur eine Nummer, mit der sich Kasse machen läßt. Dem Gender-Hype sei D

Kein Gehör, kein Verständnis, keine Hilfe: Sexueller Mißbrauch von Kindern an Schulen und Kitas

Unter dem Radar des Alltags ist sexueller Mißbrauch von Kindern ein erschreckend verbreitetes Vergehen. Doch in staatlichen Einrichtungen werde sexueller Mißbrauch viel zu selten erkannt, kritisiert der Verein Zartbitter. Viel beworbene Schutzkonzepte von Schulen sind in der Regel reine Symbolpolitik.

Sexuell mißhandelte und mißbrauchte Kinder leiden oft stumm, nur selten seien Verletzungen im Genital- und Analbereich erkennbar, die direkt auf Mißbrauch hinweisen. Auf dem Präventionsportal der Bundesregierung sind die Symptome zusammengefaßt: So zeige ein sexuell mißbrauchtes Kind Verhaltensänderungen wie Ängstlichkeit, Aggressivität oder Leistungsabfall. Es ziehe sich zurück, seine Konzentration sei beeinträchtigt, das Kind neige zu sexualisiertem Verhalten. Zuweilen treten psychsomatische Beschwerden wie Kopf- oder Bauchschmerzen hinzu. Von Schlafstörungen, Selbstverletzungen, Schuleschwänzen bis zum übermäßigen Tabletten- und Alkoholkonsum reicht die Palette der alarmierenden Anzeichen.

Obwohl diese Verhaltensänderungen nicht zwingend mit sexuellem Mißbrauch zusammenhängen, müssen sie ernst genommen werden im Elternhaus wie auch in den Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, die das mögliche Opfer besucht. Doch echte Hilfe gibt es viel zu selten, so die Einschätzung der Leiterin Ursula Enders von »Zartbitter e.V.«. Seit mehr als 30 Jahren kümmert sich der Kölner Verein um jugendliche Mißbrauchsopfer. Viel werde über das Versagen von Jugendämtern und Polizei gesprochen, aber nicht über das Versagen der Schulen, kritisierte Enders in ihrer Rede vor dem Untersuchungsausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag. Aus aktuellem Anlaß um den kürzlich aufgedeckten vielfachen Kindesmißbrauch auf dem Campingplatz in Lügde trat am 17. Januar im Düsseldorfer Landtag eine Expertenrunde zusammen, um sich mit der Perspektive der Opfer auseinanderzusetzen.

Sexueller Mißbrauch werde viel zu selten erkannt, darin waren sich die Experten einig. Viel zu oft würden die Opfer nicht verstanden, Verdachtsfälle bagatellisiert und nicht konsequent gehandelt, besonders dann, wenn die Schule der Ort des Mißbrauchs ist. Das bringe die Opfer erneut zum Verstummen, weiß Enders aus Erfahrung zu berichten. Hilfe von außen wird dabei nicht geholt, weil es Enders zufolge zu einer »Rollenkonfusion« unter den Lehrern käme. Steht der eigene Kollege unter Verdacht, scheuten Schulleitung und Lehrerpersonal naturgemäß davor zurück, konsequent Maßnahmen gegen den möglichen Täter einzuleiten, Behörden zu informieren und externe Hilfe zu holen. Die Schulen agieren als »geschlossenes System«, aus dem nichts nach außen dringt, um das »tolle Image« nicht zu beschädigen, unterstützte der Sozialpsychologe Heiner Keupp von der »Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmißbrauchs« Enders Ausführungen. Die angeblichen Schutzkonzepte der Schulen gegen sexualisierte Gewalt seien in der Regel Mogelpackungen und reine Symbolpolitik.

Sexualisierte Gewalt an Schulen darf nach Meinung der Experten nicht unterschätzt werden. Etwa ein Viertel der von Keupps Kommission untersuchten 2000 Fälle hätten sich an Schulen abgespielt. Keupps Zahlen werden von einer entsprechenden Studie des Deutschen Jugendinstituts von 2011 gedeckt. Demnach wurde an jeder 25. Schule und an jedem 10. (!) Heim in der dreijährigen Untersuchungsperiode ein Mitarbeiter verdächtigt, gegen Kinder sexuell übergriffig gewesen zu sein.

Kinderrechte und 100 Prozent-Betreuungsquote: Auf dem Weg in die Erziehungsdiktatur

Wer nach sicheren Anzeichen für die sozialistische Färbung der SPD-Politik sucht, muss sich ihre Familienpolitik näher anschauen: Das Vertrauen der Genossen in die Erziehungsfähigkeit des Staates ist dort ungefähr so groß wie ihr feindseliges Mißtrauen gegenüber der elterlichen Autonomie.

Um Eltern in der konkreten Ausgestaltung ihrer grundgesetzlich garantierten Erziehungsfreiheit zu hindern, kann die SPD – gestützt und mitgetragen von der CDU – auf eine politische Erfolgsgeschichte zurückblicken. Das erklärte Ziel der Genossen, 100 Prozent Betreuungsquote der Kinder gegenüber 100 Prozent Erwerbsquote unter Müttern zu erreichen, rückt mit jeder neuen Ausgeburt des urtypischen SPD-Lieblingsprojekts Steuererhöhung in größere Nähe. Erwerbstätige Mütter und Väter verschaffen dem Staat nicht nur sprudelnde Steuereinnahmen, sondern auch die Möglichkeit, die ehemals privat organisierte Kindererziehung immer weiter zu vergesellschaften. Nicht nur das, der Staat hat mittlerweile Geschmack daran gefunden, bei Erziehung und Bildung seiner unmündigen Staatsbürger kräftig mitzumischen, wofür er ein immer dichter werdendes Geflecht aus Behördenabteilungen, Unterabteilungen, Institutionen und Vereinen geschaffen hat, alle ausgestattet mit einer erklecklichen Anzahl steuersubventionierter Arbeitsplätze.

Mit ihrem Gesetzesvorschlag, Kinderrechte in die Verfassung aufzunehmen, setzt Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) den vorläufigen Schlußpunkt in dieser Entwicklung. Ihr Vorschlag, Kinderrechte direkt in einem Absatz 1a noch vor den Elternrechten in Absatz 2, Artikel 6 GG, zu plazieren, ist schlicht so dreist wie konsequent zu nennen. Um sich der Kinder zu bemächtigen, muss der Staat den Störfaktor Elternrecht möglichst beseitigen. In der pluralistisch gewendeten Variante der Diktatur finden die SPD-Funktionäre dafür freilich eine elegantere Lösung als das wenig zimperliche SED-Politbüro. Hier läßt die BRD-Regierungskammer das Elternrecht großzügig als nette Fassade beziehungsweise juristischen Hohlkörper stehen, indem sie dem Grundgesetz einen reich an Interpretationsmöglichkeiten ausgestatteten Gummiparagraphen beimischt, dessen milchige Würze man der Paragraphensuppe möglichst wenig anmerken soll. Was diese anrichtet, soll dem unkritischen Bürger erst dann ins Bewußtein steigen, wenn er das Mahl gegessen hat. Seine Wirkung jedoch – die Zerstörung des elterlichen Abwehrrechts gegen staatliche Einflußnahme – bleibt die gleiche. Das Gespenst des sozialistischen Traums, die ganze Persönlichkeit außerhalb des Elternhauses im Geiste des Sozialismus zum »überzeugten Marxisten« und »klassenbewußten Staatsbürger« zu formen, scheint hier in seiner in die Jahrzehnte gekommenen Reinheit auf. Allein die Begriffe ändern sich. Aus Internationalismus wird »Diversity«, aus Sozialismus »Demokratie«, aus dem Kollektiv wird die »offene, bunte Gesellschaft«, aus Klassenkampf der »Kampf gegen Rechts«.

Gelassene Skeptiker merken an, Kinderrechte machten sich lediglich ganz nett im Grundgesetz, ihr Gestaltungspotential verpuffe jedoch in der konkreten Rechtsauslegung. Hübsches, aber unnötiges Beiwerk eben. Lesen kann man die Aufnahme eigenständiger Rechte für Kinder aber auch aus einer völligen anderen Richtung. Indem die Regierung Kinder quasi zu Bürgern erklärt, denen lediglich der richtige Anwalt fehle – in dem Fall der Staat selbst, die Eltern sind aus dem Spiel – bemächtigt er sich eines rechtlichen Instrumentariums, das uns in seiner möglichen gewordenen praktischen Ausgestaltung insbesondere in der SPD-sozialistischen Variante schaudern lassen sollte.

Staatliche Bildungs- und Betreuungseinrichtungen könnten künftig im nie gekanntem Ausmaß zu Umerziehungsanstalten der linksgrünen Ideologie ausgebaut werden. Was hindern Bund und Länder noch daran, wenn das Bollwerk Elternrecht erst einmal juristisch entschärft ist? Wenn die Politiker es können, werden sie es tun. Im Namen von Toleranz und Demokratie ist alles möglich, selbst die Verstümmelung des Grundgesetzes und der Raub von Grundrechten.

Kinderrechte gegen Elternrechte: Die SPD will per Gesetz die „Lufthoheit über die Kinderbetten“ erobern

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der vorsieht, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Aus Politik und Kirche kommt jedoch Kritik. Viele sehen in Kinderrechten den Versuch, die elterliche Erziehungsfreiheit auszuehebeln.

Im Koalitionsvertrag haben sich SPD und CDU auf die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz geeinigt. (FW Kommentar hier) Nun hat Justizministerin Christine Lambrecht einen Gesetzvorschlag vorgelegt. Nach den Plänen der SPD soll Artikel 6 des Grundgesetzes um folgende Sätze ergänzt werden: »Jedes Kind hat das Recht auf Achtung, Schutz und Förderung seiner Grundrechte einschließlich seines Rechts auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit in der sozialen Gemeinschaft. Das Wohl des Kindes ist bei allem staatlichen Handeln, das es unmittelbar in seinen Rechten betrifft, angemessen zu berücksichtigen. Jedes Kind hat bei staatlichen Entscheidungen, die seine Rechte unmittelbar betreffen, einen Anspruch auf rechtliches Gehör.«

Brisant an Lambrechts Vorhaben ist weniger der Wortlaut des neuen Kinderrechte-Artikels, sondern dessen Positionierung im Grundgesetz. Als geplanter Absatz 1a im Artikel 6 GG würden Kinderrechte noch vor den Elternrechten fixiert, die in Absatz 2 des Artikels 6 geregelt sind. Doch der allzu durchsichtige Plan der SPD, die Elternrechte auszuhebeln, indem sich der Staat eine Art Definitionsmonopol über das Kindeswohl zuschanzt, das er nach Belieben gegen das elterliche Bestimmungsrecht ausspielen kann, stößt auf harsche Kritik.

So schmäht die FAZ das Gesetzesvorhaben als eine »kräftige Prise DDR«, mit der die SPD über die Kinderrechte dem Grundgesetz beizumischen gedenkt. Ähnliche Kritik kommt von der katholischen Kirche. Der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie, Erzbischof Heiner Koch, sieht in der Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz eine Verschiebung des staatlichen Wächteramts, durch den das Elternrecht beschädigt werde.

Auch die CDU sieht Lambrechts Gesetz kritisch. Die rechtspolitische Sprecherin, Elisabeth Winkelmeier-Becker, warnt in einer Pressemitteilung vor einer unzulässigen Einmischung des Staates in die Familien. Zuvor hatte der unionsinterne Arbeitskreis Christlich-demokratischer Juristen (BACDJ) in einem Gutachten festgestellt, daß die Fixierung eigenständiger Kinderrechte im Grundgesetz ein unnötiges und gefährliches Unterfangen sei.

Porno-Spielzeug in Kindergärten: Staatlich geförderte Kindergarten-Sexbox ging an über 2000 Einrichtungen

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Unter dem Begriff „sexuelle Bildung“ treiben Bund und Länder die Sexualmissionierung von Kindern in Schulen und Kitas voran. Jetzt hat die Bundesregierung erstmals Zahlen dazu offengelegt.

Die möglichst umfassende sexuelle Bildung von Kindern ab dem frühesten Alter ist der Bundesregierung wichtig. Um »Multiplikatoren bei der Vermittlung von Themen der Sexualerziehung« für Kinder im Vorschulalter zu unterstützen, hat die Regierung die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einen Medienkoffer erstellen lassen. Heraus kam 2017 die Kindergartenbox »Entdecken, Schauen, Fühlen«. Gegen eine Schutzgebühr von 80,00 Euro kann diese bei der BZgA von Kitas und Bildungseinrichtungen bestellt werden.

Seit 2017 hat die BZgA bereits 2348 Exemplare bundesweit verschickt. Davon gingen 1578 Exemplare an Schulen und Kindergärten, 268 an Behörden und Gesundheitsämter, 502 an sonstige, nicht näher benannte Einrichtungen. Das geht aus der Antwort des Bundesfamilienministeriums auf die entsprechende Anfrage des AfD-Abgeordneten Martin Hohmann hervor, die FW vorliegt. Die Anzahl der Bestellungen variiert dabei erheblich von Bundesland zu Bundesland: Die meisten der Kindergartenboxen gingen mit 462 Stück in das CDU-regierte Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Baden-Württemberg mit 180 und Bayern mit 167 Bestellungen. Das geringste Interesse an der Kindergarten-Sexbox verzeichnet hingegen ausgerechnet Brandenburg unter rot-roter Regierungsflagge sowie das Saarland. In beide Bundesländer wurden nicht einmal zehn Boxen verschickt. Damit dürfte jedoch nur die Spitze des Eisbergs markiert sein. Denn unter der Ägide von mehreren Landesregierungen wie zum Beispiel Sachsen, Thüringen und Berlin sind ebenfalls sogenannte Kita-Koffer entstanden, daneben vertreiben LGBT-Initiativen bis hin zum Internet-Großhändler Amazon Aufklärungsmaterial für Vorschulkinder. Kindergärten und Schulen können also aus einer riesigen Palette wählen, wenn sie die Konfrontation ihrer kleinen Schutzbefohlenen mit Sexualthemen für wünschenswert halten. All diese taucht selbstredend nicht in der Auflistung der Bundesregierung auf.

Die Zurückhaltung einiger Landesregierungen, die Sexualmission der BZgA in Kindergärten zu unterstützen, ist immerhin löblich. Denn der Inhalt der Box – so zahm ihn die Behörde auch bewerben mag – hat es in sich. Enthalten sind unter anderem: eine Kinderlieder-CD »Nase, Bauch und Po«, die DVD »Lutz und Linda – zwei dicke Freunde«, ein »Gefühlewürfel« und die »Puppen Lutz und Linda«. Letztere sind mit einem Penis und einer Vagina ausgestattet. Dazu empfiehlt das BZgA Erzieherinnen, Lutz zufällig »die Hose herunterrutschen zu lassen«, wenn sie den Puppenherrn den versammelten Kindern vorstellen. Anschließend sollen die Kinder die Genitalien der Puppen erkunden. In möglichst kuscheligen Spielecken sollen sich die Vier- bis Sechsjährigen hernach zurückziehen, um sich den Puppen in aller Ruhe zu widmen. Auf der Bildungsmesse didacta elebte der Journalist Gunther Oberheide 2015 die Präsentation der Sex-Puppen Lutz und Linda durch Mitarbeiter des BZgA und notierte deren Empfehlungen für Erzieherinnen empört in seinem Blog »Der freie Journalist«.

Es ist offenkundig, daß das BZgA mit der Kindergartenbox das Ziel verfolgt, Kinder möglichst früh mit der Erwachsenensexualität bekannt zu machen, indem man diesen zum »Entdecken und Fühlen« Genitalien präsentiert und ihnen in Form von Puppen hernach zum unbewachten Nachspielen des Geschlechtsakts überläßt. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen in der Presse und die Klagen der Erzieher über die teilweise ausufernde sexualisierte Gewalt unter Kindern. Von verbalen Übergriffen bis hin zu Verletzungen im Genitalbereich, weil die Kinder versuchen, sich Gegenstände in Körperöffnungen zu schieben, bis hin zum Nachspielen von Vergewaltigungen reicht die Palette. Wen wundert all das, wenn doch der Staat derjenige ist, der Kindern quasi das »Übungsmaterial« dazu bereitstellt?

Unfälle, Mißhandlungen, Quälereien: Was Kinder in Kitas erleiden müssen

Unter den Kinder zwischen 3 und 6 Jahren besuchen nahezu 100 Prozent eine Kindertagesstätte. Je mehr Kinder es werden, desto mehr wächst die Gefahr für sie. Denn fast überall sind Erzieher knapp. Unaufmerksamkeit, Aufsichtslücken und fehlende Kontrollen lassen das Risiko für Kinder für Mißbrauch und Unfälle steigen.

Viele Eltern geben ihr Kind morgens mit gemischten Gefühlen in den Kitas ab. Können sie den Erziehern vertrauen? Den meisten von ihnen sicherlich ja, aber in einer Belegschaft gibt es immer ein oder zwei Kollegen, die das Machtgefälle zwischen sich und dem Kind schamlos mißbrauchen. Schwarze Schafe, die Kinder anschreien, demütigen und bloßstellen. Erzieher, die bei Kindern seelische Narben hinterlassen. Daneben sorgen Personalknappheit und damit steigende Arbeitsbelastung bei den Erziehern für Streß. Unaufmerksamkeit und eklatante Lücken in der Aufsicht sind die Folge, die zu Unfällen und Verletzungen der Kinder führen. Mitunter gehen die Unfälle tödlich aus. Eine Zusammenstellung der schlimmsten Kita-Ereignisse der letzten Wochen:

Frankfurt/ Main: In einer städtischen Kita erleidet ein 6jähriger Junge einen tödlichen Stromschlag. Seine Mutter war gerade dabei, ihn abzuholen. Sie berichtet, ihr Sohn habe sich hinter einem Schrank versteckt, sei plötzlich hervorgesprungen. Sie konnte ihn nur noch zu Boden legen, Antonjo sei wie elektrisiert gewesen. Andere Eltern beobachteten einen blauen Lichtblitz, als sich Antonio hinter dem Schrank befand. Eineinhalb Stunden später erliegt der Junge seinen schweren Verletzungen. Die Mutter macht dem Kitaträger schwere Vorwürfe. Die Untersuchen dauern noch an.

Wandlitz/ Brandenburg: Vor zwei Jahren schlug die Leiterin einer Kita im Ortsteil Schönwalde während ihres Diensts Kinder ins Gesicht, sperrte sie in den Schrank, zwang sie zum Essen und ließ ihre kleinen Schutzbefohlenen stundenlang in der Sonne sitzen als Bestrafung. Daraufhin erhielt sie von den Behörden eine Geldstrafe und die Auflage, sich eine neue Arbeit zu suchen. Das tat die Frau aber nicht, sondern arbeitete weiterhin in der Kita als Erzieherin. Unter ihr soll es dann erneut zu Übergriffen auf Kinder gekommen sein. Das Potsdamer Bildungsministerium schloß daraufhin von einem Tag zum anderen die Kita. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/ Oder hat die Ermittlungen gegen die Kinderquälerin aufgenommen.

Stuttgart: In einer städtischen Kindertagesstätte sollen eine Gruppenleiterin und ein Azubi etwa zehn schutzbefohlene Kinder gequält und mißhandelt haben. Wie aus einem anonymen Brief hervorgeht, wurden die Kinder von ihren Erziehern mit Kissen geschlagen und gezwungen, beschmutzte Kaffeelöffel, Toilettenbrillen und andere Gegenstände abzulecken. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Erzieher wegen Körperverletzung.

Nimritz/ Thüringen: Zustände »wie bei der Bundeswehr« sollen in der dortigen Kita geherrscht haben, lauten die Vorwürfe empörter Eltern. Eine Mutter berichtet, ihr kleiner Tochter habe irgendwann angefangen, jedesmal zu schreien, wenn er aufs Töpfchen gehen sollte. Als sie nachfragt, erzählt ihr eine in der Kita angestellte Erzieherin, daß die Kinder beim Töpfchengang mit den Ärmeln ihres Bodys gefesselt werden. Eine andere Mutter berichtet, sie habe beobachtet, wie eine Erzieherin ein Kind festgehalten und einem anderen zugerufen habe, kräftig zuzubeißen. Insgesamt herrsche in der Kita ein rauer Umgangston wie bei der Armee.Der Fall wird zur Zeit vor Gericht verhandelt.