Kritikverbot an der „Ehe für alle“: Ulrich Kutschera steht vor Gericht

Der bekannte Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera muss sich seit vergangener Woche vor einem Richter verantworten. Die Staatsanwaltschaft bezichtigt den Kasseler Universitätsprofessor der Volksverhetzung in Tateinheit mit Verleumdung und Beleidigung. Die Strafanzeige gegen den 64jährigen hatten zwei homosexuelle Männer und ein ehemaliger Asta-Vorsitzender der Kasseler Universität gestellt.

Der Strafanzeige vorausgegangen war ein im Jahre 2017 geführtes Interview, in dem Kutschera im Rahmen des zuvor verabschiedeten Gesetzes zur »Ehe für alle« das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare scharf kritisierte. Wörtlich sagte der Biologe: »Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.«

Zur Begründung führt Kutschera aus: Da Homo-Paare keine »direkte erbliche Verwandtschaft«zu ihrem Kind besäßen, kommt auch keine »instinktive Inzucht-Abscheu« zwischen dem Adoptivkind und seinen Erziehungsberechtigten zum Wirken. Da der Adoptivsohn mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit heterosexuell und damit eine »erblich fixierte Homophobie« empfinden wird, wird ihn das, »was er täglich mit ansehen muss« mit massivem Abscheu erfüllen. Mit 4-prozentiger Wahrscheinlichkeit ist das Kind später dagegen homosexuell. In diesem Fall werden sich »beide Homo-Väter irgendwann einmal, analog einem Hetero-Stiefvater mit genetisch fremder Tochter im Haus, in ihren Adoptiv-Jüngling verlieben, der dann dieser „übersteigerten Elternliebe“ (John Moneys Definition für Pädophilie) schutzlos ausgeliefert ist.« Für Kutschera eröffnet sich deshalb mit dem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare »ein mögliches Horror-Kinderschänder-Szenario«, über das er nicht nachdenken wolle.

Kutschera kündigte an, sämtliche seiner Aussagen biowissenschaftlich untermauern zu können. Vom Anwalt des Beschuldigten wurden hierfür vierzehn Beweisanträge eingereicht. Laut Kutschera wurden die Beweisanträge von »namhaften Professoren sowie einem Kinderarzt« verfaßt. Obwohl der Prozeß vergangene Woche ergebnislos vertagt wurde, war die teilweise voreingenommene Position der Medien gegen Kutschera deutlich herauszulesen. In einem kürzlich veröffentlichtem Interview verteidigte der Kasseler Biologe seine Haltung zur »Ehe für alle«. Er habe nie die Absicht gehabt, Homosexuelle zu beleidigen. Selbst pflege er freundschaftlichen Kontakt zu homosexuellen Kollegen, gab jedoch zu, mit »seiner geradlinigen Art« oft auf Unverständnis zu stoßen. Gleichzeitige beklagte Kutschera die Berichterstattung der Bild-Zeitung und t-online über den Prozeß gegen ihn, die er als persönlich herabsetzend und verleumderisch empfinde. Die Bild-Zeitung hatte den Biologen »Prof. Dr. Schwulenhass« genannt, t-online titelte »Biologie-Professor beleidigt Homosexuelle«.

Tödlicher Trend: Die Zahl der Kinder, die sich transgender fühlen, geht konsequent nach oben

Die Zahl der Kinder, die sich transgender fühlen, steigt immer weiterDie Zahl der Jugendlichen, die ihr natürliches Geschlecht nicht annehmen können, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Mediziner und Psychologen stufen den Trend als mindestens besorgniserregend ein. Sie machen soziale Kanäle und die verklärende Berichterstattung in den Medien über Transgeschlechtlichkeit mitverantwortlich für die hohen Fallzahlen.

In den Medien, bei Youtube und Instagram gilt Transgeschlechtlichkeit als schick und cool. Stars wie Madonna und Lady Gaga, die das Spiel mit dem Geschlecht wie eine zweite Profession betreiben, sind begehrte Promi-Objekte der Hochglanzblätter. Unter den Teilnehmerinnen der letzten Staffel von Heidi Klums Model-Show erlangte die transsexuelle Giuliana Farfalla bundesweite Bekanntheit. Auf einer ähnlichen Schiene versucht die transsexuelle Sängerin Kim Petras zu Ruhm zu kommen. Der ursprünglich als Junge geborene Kölner erhielt schon im Alter von zwölf Jahren sogenannte Pubertätsblocker, ein Hormonpräparat, das die männliche Geschlechtsentwicklung stoppt. Später folgte die operative Geschlechtsumwandlung. Die gezielte Veruneindeutigung des Geschlechts ist unter Jugendlichen als Modetrend angekommen. Das Geschlecht gilt als formbar, als eine Rolle, die wie man wie Kleidung und Frisur nach Belieben gestalten kann. Eine gefährliche Mode, die von Politik und Medien beifällig befeuert wird.

Die unbestreitbaren Schattenseiten dieser queeren Propaganda erleben Experten wie der Kieler Sexualmediziner Hartmut Bosinski und der Münchner Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte täglich in ihrer Praxis. In Welt-Online berichten die Mediziner, daß immer häufiger Kinder zu ihnen kommen, die sich für transgender halten, ohne daß es dafür in der Kindheit beziehungsweise frühen Jugend Anzeichen gab. Diese frühen Anzeichen halten beide jedoch für wichtig, um die Diagnose »Genderdysphorie« sicher stellen zu können. Bei vielen Heranwachsenden ist die körperliche Veränderung, die mit der Geschlechtsreife einhergeht, mit Verwirrung, manchmal sogar Ängsten verbunden. Korte und Bosinski glauben deshalb, daß der Glaube, im falschen Körper geboren zu sein, eher »Folge einer pubertären Reifungskrise« ist denn einer tatsächlichen transsexuellen Entwicklung. Etliche Jugendliche, die sie behandeln, verweisen auf »Vorbilder« in ihrem unmittelbaren Umfeld und in den sozialen Medien. Die Ärzte sehen in den hohen Fallzahlen transsexueller Kindern deshalb eine »soziale Ansteckung« als Ursache, machen aber auch die »verharmlosende Darstellung von Geschlechtsumwandlungen« in den Medien als mitverantwortlich für die zunehmende Geschlechtskrise unter Jugendlichen aus. Die Zahlen sprechen für sich: Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der Personen, die sich einer operativen Geschlechtsumwandlung unterziehen, zwischen 2005 und 2012 verdreifacht. In anderen Ländern zeigt sich ein ähnliches Bild. In einem britischen Gender-Spezialzentrum beispielsweise ist die Zahl minderjähriger Patienten innerhalb von acht Jahren sogar um das 26-fache gestiegen.

Daß eine temporäre Reifungskrise tödlich enden kann, wenn Ärzte unkritisch die Überzeugung ihres Patienten übernehmen und in der Behandlung nicht lange genug abwarten, dokumentiert das tragische Schicksal von Alexander Huber. Mit sechzehn glaubte er fest, im Körper eines Mädchens zu sein. Bis dahin hatte er nie irgendwelche Anzeichen in dieser Richtung gezeigt. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er als unbeschwerter, ganz normaler Junge. Die ratlosen Eltern brachten ihn daraufhin zu einem Spezialisten. Von da an lief alles wie einem fatalen Uhrwerk ab: Der Junge bekam Hormonpräparate, nach einigen Jahren folgte die operative Geschlechtsumwandlung. Schon Stunden nach der OP bereute Alexander seinen Schritt bitter. Doch nun gab es kein Zurück mehr. Er würde nie Vater werden, nie eine Familie gründen können mit einer Frau. Mit 25 erhängte sich der junge Mann im Keller seines Elternhauses.

 

 

Staatliche Erziehung: Die SPD-Familienpolitik gerinnt zur soften Variante der Diktatur

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschülern erreichen. Weil die Bildungspolitik in die Hoheit der Länder fällt, will die Ministerin bis zum Herbst eine Einigung mit den Landesregierungen erreichen.

Die SPD und die Unionsparteien haben sich auf im Koalitionsvertrag auf ein entsprechendes Gesetz zur Ganztagsbetreuung an Schulen geeinigt. Bis 2025 soll es kommen. Ein kaum kalkulierbarer Zeitpunkt für eine Regierungspartei, die eine Wahlschlappe nach der anderen einfährt wie jüngst wieder das desaströse Ergebnis in der Europawahl und den zeitgleich in zehn Bundesländern stattgefundenen Kommunalwahlen gezeigt hat. Nach ihren umstrittenen Reformen zur Kita-Betreuung und zum Kinderzuschlag drückt Giffey mächtig aufs Gas, um möglichst alle familienpolitischen Maßnahmen, auf die die SPD seinerzeit im Koalitionsvertrag gedrängt hat, noch umzusetzen, solange die Partei im Regierungssessel sitzt.

Fast 100 Prozent der Kinder besuchen in Deutschland bereits einen Kindergarten. Was die Betreuungsquote betrifft, hat sich der Westen dem Osten nahezu angeglichen. Doch das reicht der in der DDR aufgewachsenen Familienministerin anscheinend noch nicht: Nach Krippen und Kitas sollen nun auch alle Schulen zu Vollzeit-Erziehungsanstalten umgebaut werden. Unter Ganztagsbetreuung versteht Frau Ministerin, »die Absicherung der Betreuung an fünf Tagen in der Woche von acht bis mindestens 16 Uhr.« So könnten auch Alleinerziehende locker einen »Sechs-Stunden-Arbeitstag schaffen«. Von intakten Familien, in denen beide Eltern berufstätig sind, ganz zu schweigen. Man hört es förmlich: Das wohlige Klingeln in der Steuerkasse eines in seiner Gefräßigkeit immer dreister auftretenden Staats, den Franziska Giffey mit ihrem Vorhaben trefflich bedient.

Schon jetzt ächzen Eltern unter der Steuer- und Abgabenlast, derweil von der SPD und besonders von den Grünen immer wieder neue Einfälle zum Bürgerschröpfen kommen. Nicht nur das: Das Elternrecht gerät unter der Regierung immer mehr zu einer Art Steinbruch, in dem die SPD nach Belieben auf Raubzug geht. Vermeintliche Rechte, wie der Rechtsanspruch auf Kitabetreuung, wandeln sich für Eltern zusehends zur Pflicht. Dies ergab 2017 eine repräsentative Befragung der Zeitschrift ELTERN: So bescheinigten 84 Prozent der Eltern, einen deutlichen Erwartungsdruck zu spüren, ihr Kind möglichst früh in die Kita zu geben. Sollte das Recht auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen kommen, würde sich der Zugriffs des Staats auf die Kinder eine neue Form der Totalität erreichen.

Sozialistische Familienpolitik stoppen – Freiheit statt Kulturmarxismus!

Die SPD hat Familien in Deutschland den Krieg erklärt: Obwohl Steuern und Abgaben Eltern knechten wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik, fällt den Sozialisten nichts anderes ein als noch stärker an der Steuerschraube zu drehen. Das Betreuungsgeld für Mütter, die ihr Kind in den ersten Lebensjahren nahe bei sich behalten wollen, wurde abgeschafft – dank der SPD. Das Geld investiert der Staat lieber in Krippen. Doch nicht genug: Auch die Bildung ist unter den Sozialdemokraten auf Sinkflug gegangen. Durch dümmliches ideologisches Herumexperimentieren hat die SPD es geschafft, die Schulbildung in Deutschland völlig zu ruinieren. Auf dem Trümmerfeld Bildung regieren linke Lehrer, die Schülern die „richtige“ Gesinnung eintrichtern und LGBT-Lobbyisten, die schwul-lesbische Indoktrination als „Aufklärung“ verkaufen. Noch nie wurde die Institution Familie so schlecht von der bundesdeutschen behandelt wie unter den Sozialisten.

In diesem neuen Faltblatt können Sie auf einem Blick erfahren, wie weit die SPD mit dem politischen Abriß der Familie bereits gekommen ist. Schaubild um Schaubild ziehen wir die erschreckende Bilanz einer Politik von Gender-Ideologen und roten Gesinnungswächtern, die sich wie Mehltau über die Familien in Deutschland gelegt hat. Verstaatlichte Kindheit durch Fremdbetreuung, die Indoktrination von Kindern an Schulen und Kitas, die familienfeindliche Gleichsetzungspolitik von Frau und Mann: zwischen den sozialpolitischen Maßnahmen der SPD und dem Programm der untergegangenen SED passt kaum mehr ein Blatt Papier. Wir haben alle Facetten der familienfeindlichen SPD-Politik übersichtlich und informativ zusammengestellt: „Sozialistische Familienpolitik stoppen – Freiheit statt Kulturmarxismus“. Jetzt zum Bestellen und Verteilen.

Politische gelenkte Geschlechtsumwandlung: Familienministerium stellt sich an die Spitze der Regenbogenpropaganda

Das Bundesfamilienministerium gerät immer stärker ins Fahrwasser der Gender-Lobby. Nun hat die Regierungsbehörde ein offizielles Portal ins Leben gerufen, auf dem für Regenbogenfamilien, schwul-lesbisches Comingout und für queere Bildung von Kindern geworben wird.

»Mein Kind ist inter*« oder »Jung und schwul, lesbisch, bi, pan, a, queer…«. Ein Bilderbuch, das Drei- und Vierjährigen einbläut, »dass es mehr als zwei Geschlechter gibt«. Vorlesegeschichten, um Gespräche über schwul-lesbische »Liebesweisen« anzuregen – mit Kindern ab fünf! Dieses Gender-Geschwätz produziert zur Abwechslung nicht irgendein dubioser Queer-Verein, sondern ganz offiziell das Bundesfamilienministerium. Unter der Webadresse www.regenportal.de kann sich der Bürger ab sofort informieren, welche Auffassung die Bundesregierung vom Begriff der Familie pflegt.

Das Regenbogenportal der SPD-Ministerin Franziska Giffey markiert den vorläufigen Höhepunkt in einer Reihe von ideologischen Grenzübertretungen des ihr unterstellten Ministeriums. Die blondgelockte SPD-Vorzeigefrau mit der sanften Stimme setzt mit ihrer Politik sehr viel deutlichere Signale als noch ihre Vorgängerin Manuela Schwesig, die auf eine besonders enge Verbindung mit der LGBT-Lobby schließen lassen. Ihre Vorliebe für das Ideologische macht Giffey bereits des öfteren ungeniert publik.

So läßt Frau Ministerin kaum einen Empfang der LGBT-Gemeinde aus, um sich medientauglich hinter wehenden Regenbogenfahnen ablichten zu lassen. Einer Boschüre der linksaußen stehenden Amadeu-Antonio-Stiftung schenkte sie ein persönliches Grußwort, in dem die Ministerin der Gender-Kritik eine geistige Nähe zum Rechtsradikalismus unterstellte. Regelmäßig ergehen auch höchstministerielle Grußworte an den Christoper-Street-Day. Zuletzt fand Frau Giffey dafür am 15. Mai Zeit, demselben Tag zufällig, an dem in anderen Staaten der Internationale Tag der Familie der Vereinten Nationen begangen wird. Das Hissen der Regenbogenflagge vor dem Ministerium gehört schon zur Folklore.

Darüber hinaus können sich eine Reihe queerer Vereine über einen üppigen Geldsegen aus dem Fördertopf des Familienministeriums freuen, die im Rahmen des über 115 Millionen schweren Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausgeschüttet werden. Vorzugsweise an Organisationen, die irgendeinen Anti-ismus in ihre Agenda schreiben: Die Liste der geförderten Organisationen liest denn auch wie das offizielle Programm einer Antifa-Jugendgruppe.

Wohin die Reise auf dem Gender-Narrenschiff geht, wird im Regenbogenportal für jeden sichtbar. Unter dem Punkt »Aktuelle Herausforderungen für Regenbogenfamilien« beklagt das Familienministerium unter anderem, daß »Kinderbücher, die die Vielfalt von Liebes- und Lebensformen in Deutschland widerspiegeln, nach wie vor nicht zum Standardrepertoire unserer Kitas« gehören. Ein ähnliches Bild zeige sich an den Schulen. Da müssen, so die implizite Absichtserklärung, die Wächter der sexuellen Vielfalt aus Wohlfahrtsverbänden, queeren Vereinen und schul-lesbischen Lobbyorganisationen natürlich dringend etwas unternehmen. Schließlich, so geht die Klage weiter, gaben in einer Studie der Antidiskriminierungsstelle ganze »40 Prozent der Befragten an, dass es ihnen unangenehm wäre, wenn ihr eigenes Kind lesbisch oder schwul wäre «, Daß über 80 Prozent der Befragten die »Ehe für alle« befürworten, reicht den Gender-Kommissaren aus dem Familienministerium offenbar nicht.

Wie einst im autoritären Erziehungsapparat der DDR beispielhaft vorexerziert, geht es den Gender-Ideologen darum, in die Köpfe der Bürger zu gelangen. Im sozialpädagogischen Neusprech heißt es dann gefällig, daß »Vorbehalte gegenüber sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gerade im Kontext von Familie« möglichst abgebaut werden sollen.

Verweiblichte Gesellschaft: Der ungehemmte Feminismus drängt Jungen ins Abseits

Die Politik ist weiblich bestimmt. Die Bildung ist weiblich bestimmt. Die Erziehung zuhause, in Kindergärten und Horten sowieso. So mancher Junge heutzutage wächst bis zum Erwachsenenalter gänzlich ohne männliche Vorbilder auf: Mit ernsten Folgen für die psychische Entwicklung.

Erst mit dem Übertritt ins Berufsleben, mit dem ersten Vorgesetzten, bekommen die jungen Männer eine männliche Autorität mit ihren Ecken und Kanten und ihrer oftmals sachlich-rauen Tonart zu spüren. Oft ist es dann für die jungen Erwachsenen zu spät, um sich anzupassen. Spannungen und Konflikte sind vorprogrammiert. Das Problem einer einseitig verweiblichten Lebens- und Berufswelt verschärft sich zusätzlich durch eine staatliche Erziehung und Bildung, die von eifrigen Pädagogen und Aktivistengruppen zunehmend gender-feministisch überformt wird. Hinter der Rede von „geschlechterfreien Zonen“, die man für Kitakinder und Schüler schaffen wolle, um ein „freies, selbstbestimmtes“ Aufwachsen und Lernen zu ermöglichen, verbirgt sich denn auch kein Emanzipationsschub, sondern eine zutiefst jungen- und männerfeindliche ideologische Triebkraft.

Genau das kritisiert der hoch angesehene Kinder- und Jugendpsychotherapeut und Buchautor Hans Hopf. In einem Interview beklagt der Arzt, daß Jungen die Verlierer einer jahrzehntelangen, von Frauen forcierten Emanzipationsbewegung seien. So muss auch die Genderforschung die Tatsache anerkennen, daß es Geschlechtshormone gibt. Deren unterschiedliche Konzentration – bei Männern ist es das 15-mal höhere Testosteron im Vergleich zur Frau – wirkt sich selbstverständlich auf die Persönlichkeitsbildung aus. Sie bestimmt Körpermotorik genauso wie die Entwicklung psychischer Prozesse. Jungen sind im Durchschnitt „aggressiver und unbeherrschter“ als Mädchen, dafür aber auch „leistungswilliger und zupackender“, kurz: „Jungen bringen Sand ins soziale Getriebe“.

Eine ganzheitliche Pädagogik darf daher nicht ausschließlich das angepaßte, sanfte, gefälligere Verhalten von Mädchen belohnen. Das Erziehungssystem gerät in eine Schieflage, wenn das spezifische Verhalten von Jungen nicht ausreichend Berücksichtigung findet. Wenn Erzieher und Lehrer, aber auch Eltern den Jungen keinen Raum geben, in dem sie so wild und unruhig sein dürfen wie sie nun mal sind. Zugleich betont Hopf die Unersetzlichkeit des Vaters für Jungen. Der Vater vereint die Eigenschaften in sich, die Jungen erfahren müssen, um zu einer verantwortungsvollen Persönlichkeit heranzuwachsen: Neben dem mütterlichen Verstehen und Gewährenlassen lehrt die väterliche Autorität und Strenge den Sohn Begrenzung und eine gesunde Achtung vor dem Leben zu empfinden. Dieses »Dreieck« aus väterlicher Begrenzung und mütterlichem Verständnis ist der beste Garant für eine stabile Entwicklung der Jungen.

Das Modell alleinerziehende Mutter – so drückt sich in Hopfs Diagnose implizit aus – kann sich wegen ihres grundsätzlichen Mangels an fixen männlichen Bezugspersonen besonders bei Söhnen katastrophal auswirken. Eine Frau kann schlichtweg keine gegensätzlichen Rollen – Mutter und Vater – auf sich allein vereinen und adäquat ausfüllen, auch wenn sie es nach bestem Vermögen versucht. Die beste Vorsorge für den sozialen Frieden und die Gesundheit seiner Bürger trägt daher eine Politik, die die Ehe zwischen Mann und Frau fördert, heimische Erziehung unterstützt und das Zusammenbleiben von Elternpaaren nach Kräften steuerlich belohnt.

Die Wirklichkeit zeigt allerdings das genaue Gegenteil: Die Ehe für alle ist nicht nur ein bloßer Anpassungsakt an gesellschaftliche Tatsachen. Sie verrechtlicht das Modell beliebiger Personenbeziehungen zu einem genetisch fremden Kind und macht damit das defizitäre Rumpfkonstrukt Adoption zum Regelfall. Familie sinkt von einem natürlich-gesunden Komplex (über-)lebenslanger Verbindungen zum banalen Verwaltungsakt herab. Jeder, der will und irgendwo unterschreiben kann, kann zum Vater oder zur Mutter werden. Mit der Homo-Ehe hat die Regierung die soziale Sprengladung gesetzt. Die Gender-Kommissare in den Buntparteien, Gewerkschaften, grünlinken Stiftungen und queer-lesbischen Aktionsplattformen warten nur darauf, die Lunte zu setzen.

 

 

Staatlich geförderte Denunziation: Gender-Projekt erhält eine Million Euro fürs Anschwärzen

Universitäten stehen für freie Forschung und Lehre. Für viele Studenten und einer Zahl von Professoren muss dieser hehre Anspruch wie blanker Hohn klingen. Denn nur wer sich stromlinienförmig in den Linksdrift der politischen Macht einpaßt, kann auf ein ruhiges Leben hoffen. Alle anderen müssen mit Übergriffen rechnen. Statt ein mahnendes Wort zu sprechen, gießt die Bundesregierung mit ihrer tendenziösen Förderpolitik auch noch Öl ins Feuer.

Die Bundesregierung hat sich entschieden, an ein Gender-Projekt der Universität Marburg Fördermittel in Höhe von knapp einer Million auszuschütten. Schon die Eckdaten des Forschungsvorhabens lassen nichts Gutes ahnen. Das dezidiert feministische Projekt mit dem für diese Kreisen typisch sperrigen Titel »KRisE der GeschlechterVERhältnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial« (abgekürzt REVERSE) will sich nämlich gerade nicht dem eigenen Forschungsfeld widmen wie in den meisten anderen akademischen Disziplinen üblich, sondern sich ausschließlich mit der Kritik an den Gender Studies beschäftigen. Geleitet wird das Projekt von der Gender-Professorin Annette Henninger, die nebenbei als »Vertrauensdozentin« der ultralinken Hans-Böckler-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung fungiert, kurz, eine Vorzeige-Feministin, die sich ihr halbes Leben lang mit nichts anderem als Frauenpolitik beschäftigt hat.

Ihre theoretischen Kampffelder vermuten die rotlackierten Feministinnen dann auch überall dort, wo sie normalerweise geistig wie physisch nicht vertreten sind: Im bürgerlichen Milieu, bei den Gegnern der queeren Sexkunde und der Ehe für alle, bei Müttern, bei unbestechlichen Naturwissenschaftlern. Es geht um Personen. Anders ausgedrückt: es geht den am Projekt beteiligten Gender-Feministinnen nicht um die Beschäftigung und anschließender Entschärfung sachbezogener Kritik und verwandter Argumentationen, sondern um diejenigen, die dies formulieren. Es geht um das Persönliche. Es geht nicht darum, was gesagt wird, sondern wer es sagt. Es geht nicht darum, wie valide ein Argument ist, sondern darum, aus welcher Richtung es kommt. Es geht darum, so lange mit Schmutz um sich werfen, bis der beschmutzte Gegner aufgibt. Ein oft erbrobtes, erfolgversprechendes Mittel der Gender-»Forscherinnen«, um ihre mit C-Professuren, Drittmitteln und Jobgarantie besetzten Pfründe gegen entlarvende Kritik zu immunisieren.

In einer kleinen Anfrage der AfD-Fraktion schwingt diese Befürchtung mit. Es ist bei dem Projekt der »Unwille erkennbar, sich mit der Kritik an der Genderforschung inhaltlich auseinanderzusetzen«. Das ließ bereits die Vorstellung des Projekts durch die Autorin Marion Näser-Lather erkennen. Statt gegnerische Argumente sachlich zu entschärfen, bringt Läser-Nather die Persönlichkeiten der Gender-Kritiker, unter anderen die Soziologin Heike Diefenbach und den Biologen Ulrich Kutschera, in die Schusslinie, die Läser-Nather über deren Verbindung zu rechtskonservativen Medien zu diskreditieren sucht, allein weil deren »politische Ausrichtung der Autorin nicht genehm sind«. Projekte, die auf der offenen Diffamierung akademischer Kollegen und deren Forschungsfelder beruhen, bedrohen den für wissenschaftliche Erkenntnisse notwendigen freien Austausch von Meinungen, sie beeinträchtigen das universitäre Diskurs-Klima und behindern damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Warum ist ein solches anti-wissenschaftliches Projekt der Bundesregierung ganze 975.000 Euro wert?

Die Antwort der Bundesregierung ist freilich so ausweichend wie nichtssagend. Man gibt sich ahnungslos. Nach Ansicht des Regierung leiste das Projekt einen Beitrag zu der vom Bildungsministerium ausgeschriebenen Forschungsbekanntmachung »Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen«. Und überhaupt, Feminismus interessiere in diesem Zusammenhang nicht so sehr, weil es kein Rechtsbegriff sei und für die Regierung daher keiner Definition bedarf. Mangelnde Praxisnähe, ein nicht erkennbarer Nutzen der Forschung für die Gesamtheit der Wissenschaft und stoische Ignoranz, wenn nicht gar ein Rückfall hinter vielfach belegten Erkenntnissen besonders aus den Naturwissenschaften, kurz eine mit irrwitzigen öffentlichen Mitteln geförderte, zudem mit Beißreflexen behaftete »Wissenschaft«, die nichts als heiße Luft produziert, sind für die Regierung keine Argumente. Gender-Studies genießen Narrenfreiheit in unserem Land.

Gegen Abtreibung und Gender-Ideologie: Internationaler Familienkongress in Verona

Steinerne Brücke in Verona

»Wind der Veränderung« (engl. »Wind of Change«) war das Motto diesjährlichen Jahrestreffens des Internationalen Familienkongreß in Verona. Für die Abschlusskundgebung am vergangenen Sonntag waren aus ganz Italien zehntausende Demonstranten angereist, um zusammen ein Zeichen für die Familie zu setzen.

Die nach Angaben der Polizei 30.000 Teilnehmer zeigten sich mit Transparenten und Luftballons in Rosa und Blau mit Aufschriften wie »Eine einzige Familie«, »Gott, Familie und Vaterland«, »Ja zum Leben, nein zur Abtreibung«. Unter dem Motto »Abtreibung stoppt ein schlagendes Herz« wurden kleine Figuren verteilt, die einen 10 Wochen alten Fötus darstellten.

Als Redner waren hochkarätige Gäste aus dem In- und Ausland angereist. Der Hauptredner des Kongresses, der italienische Innenminister Matteo Salvini, sprach den Familien in seiner Ansprache seine Unterstützung zu und betonte, zu dieser gehörten für ihn immer »ein Vater und eine Mutter«. Weiter sagte Salvini: »Als stellvertretender Ministerpräsident dieses Landes will ich am Ende meiner fünfjährigen Amtszeit danach beurteilt werden, ob die Italiener wieder mehr Sicherheit und Jobs haben und beginnen, wieder Babys bekommen, denn ein Land ohne Babys ist ein Land im Sterben.« Änderungen am italienischen Abtreibungsgesetz lehnte Salvini jedoch genauso ab wie die Rücknahme des Gesetzes, das die eingetragene Partnerschaft in Italien regelt. Seit 2016 ist die »Unioni Civili« für gleichgeschlechtliche Paare möglich. »Jeder schläft mit wem er will, jeder isst zu Abend mit wem er will.« sagte der Innenminister zu dem Gesetz.

Neben Salvini waren die ungarische Familienminsterin Katalin Novak, Polens Botschafter Konrad Glebocki und der ungarische Botschafter im Vatikan Eduard Habsburg-Lothringen angereist. Für Deutschland besuchte Gloria Fürstin von Thurn und Taxis die Veranstaltung. Ursprünglich war auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, als Redner angekündigt. Dieser zog seine Teilnahme jedoch auf Druck der LGBTI-Intergroup zurück. Die weithin unbekannte LGBTI-Intergroup ist eine gut vernetzte Lobby-Gruppe von Homosexuellen im Europäischen Parlament, der allein durch ihre Mitgliederstärke – mit 150 Mitgliedern ist sie die größte Intergroup im EU-Parlament – starker Einfluß auf die Gesetzgebung nachgesagt wird. Homosexuelle und feministische Verbände rufen jedes Jahr zu Gegenprotesten am Rande der WCF-Demo auf. Die internationalen Presse reagiert mit Negativ-Berichterstattung und diffamiert die WCF als »Anti LGBT-Hasstruppe«, als »Schwulenfeinde« und »Fundamentalisten«.

Der World Congress of Families (WCF) wurde 1997 vom US-Amerikaner Allan C. Carlson initiiert. Carlson ist Begründer des Howard Centers für Families, Religion and Society, einer konservativen Advokaten-Vereinigung, die sich für die Förderung kinderreicher, verheirateter Eltern einsetzt, für sinkende Scheidungsquoten kämpft und Abtreibung verurteilt. Nach anfänglich unregelmäßigen Treffen, unter anderem in Tschechien, Mexiko und Spanien tagt der Kongreß seit 2012 jedes Jahr einmal.

Entrechtete Väter, entrechtete Kinder: SPD und Grüne drängen auf Aufweichung der Abstammungsregeln

Schon lange hat die Doktrin des „Bunten“ und „Vielfältigen“ die Familie erreicht. Auch sie hat sich gefälligst in ebenso infantilen wie einfältigen Tanz um den Regenbogen einzureihen. Das geht allerdings nur, wenn die Regeln der natürlichen Abstammung bis zur Unkenntlichkeit aufgeweicht werden.

Wenn es darum geht, die Familie so lange zu stutzen, bis von der ältesten, auf natürlicher Abstammung beruhenden Form menschlichen Zusammenlebens nur ein synthetisches, gender-gerechtes Rumpfgebilde übrig bleibt, harmonieren die etablierten Parteien des Bundestags in seltener Einmütigkeit. Während Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) vor kurzem ein neues Gesetz zur »Reform des Abstammungsrechts« vorlegte, tagte auf Wunsch der Grünen eine öffentliche Expertenrunde, die sich im Rechtsausschuss mit »abstammungsrechtlichen Regelungen bei gleichgeschlechtlichen Eheschließungen« befaßte.

Schlüsselforderung wie Argumentationslinie von Regierung und Grünen sind dabei deckungsgleich. Da gleichgeschlechtliche Paare seit der Einführung der Ehe für alle 2017 heiraten dürfen, muß demgegenüber auch die rechtliche Zuordnung des Kindes zu seinen Eltern gesetzlich neu ausformuliert werden. In der Tatsache, daß die verheiratete Partnerin einer lesbischen Mutter bei der Geburt des Kindes nicht automatisch in den Rang des zweiten Elternteils – als Quasi-Vater des Neugeborenen – aufrückt, sehen die Grünen eine Benachteiligung und Ungleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Schließlich gilt auch der Ehemann bei der Geburt des Kindes durch seine Ehefrau vor dem Gesetz automatisch als Vater. Das muss nach dem Willen der Grünen auch für lesbische Paare möglich sein. Justizministerin Barley unterstützt die Forderung der Grünen-Fraktion mit ihrem vor kurzem vorgelegten Gesetzesantrag.

Der Begriff der Familie ist untrennbar mit der Existenz von Kindern verknüpft. Erst durch die Geburt werden aus Mann und Frau Eltern und damit zur Familie. Jede familienrechtliche Reform muss deshalb das Wohlergehen und die natürlichen Interessen des Kindes zum Ausgangspunkt ihrer Erwägungen nehmen. Da das Kind nur von einer Mutter (Frau) und einem Vater (Mann) abstammen kann, bildet die natürliche, auf geschlechtliche Bipolarität beruhende Elternschaft Basis und Anknüpfungspunkt des genetisch verwandten Kindes. Schlicht ausgedrückt: Für Kinder ist es am besten, bei den leiblichen Eltern aufzuwachsen. In dieser Hinsicht sind Barleys Gesetzentwurf und der Antrag der Grünen zur Reform der Abstammungsregelungen verräterisch, finden sich darin doch nur winzige (Barley) bis keine Entsprechungen, die dieses vitale Interesse des Kindes an Vater und Mutter begrifflich berühren. Im Mittelpunkt stehen dagegen lesbische Paare und deren (egoistisches) Interesse, die selbstgewählte, prinzipiell unfruchtbare Lebensform mit der Verrechtlichung ihrer zumeist außerehelich erworbenen Elternschaft zu krönen. Der Vater des Kindes gilt in dieser Konstellation lediglich als Samenspender, der mithin durch Mutter und »Mit-Mutter« getrost aufs juristische Abstellgleis gedrängt werden darf. Es ist anzunehmen, daß Katarina Barley, selbst geschiedene Mutter zweier Söhne, nicht abgeneigt ist, die allseits übliche Verfahrensweise lesbischer Paare mit dem Vater, den gesetzlichen Segen zu geben. In Barleys Entwurf dazu heißt die staatlich unterstützte Vaterentsorgung freilich anders. Als »Fortentwicklung des geltenden Rechts« sieht die Justizministerin die willkürlich halbierte Abstammung des Kindes. In den Augen der SPD ist die Entrechtung von Kind und Vater demnach gleichbedeutend mit Fortschritt.

Wer zusätzliche Rechte (Privilegien) verteilt, muss sie anderen zuvor wegnehmen. Dieser schlichte Grundsatz politischer Gestaltung wird im Zusammenhang mit familienpolitischen Maßnahmen nicht gerne gehört. Das Recht auf ein Kind für Erwachsene führt dazu, daß Kindern das Recht auf ihre leiblichen Eltern auf unzulässige Weise beschnitten wird. Kinder können sich nun einmal entscheiden, sie können nicht gefragt werden, ob sie in diesem oder jenen Beziehungsgefüge groß werden wollen, für das sich zwei, drei oder mehr Erwachsene entschieden haben. Sie können ihre Abstammung auch später nicht wirksam anfechten, so wie sich Geschehenes nun einmal nicht rückgängig machen läßt. Ein Staat, der sich selbstherrlich dazu aufschwingt, nicht-natürliche Beziehungsmodelle auf eine Stufe mit der Institution Familie zu stellen und zu verrechtlichen, handelt fahrlässig und unverantortwortlich. Fahrlässig, weil niemand weiß, welche familien- und unterhaltsrechtlichen Folgen sich aus willkürlichen Reformen zur „Gleichstellung“ von Regenbogenfamilien ergeben. Unverantwortlich, weil die Regierung das vitale Interesse und das Wohl des Kindes ungerührt in die Waagschale wirft, um eine verschwindend geringe Minderheit mit Privilegien zu versorgen. Die Ideologie des Regenbogens wird institutionalisiert. Doch wer am Ende dafür zahlt, wird das Kind sein.