Trotz Lockdown und Hygieneregeln: Die „Doktorspiele“ in Kitas gehen munter weiter

Vaginakissen für Jungen, Peniskissen für Mädchen und ein Masturbationszimmer für alle Kinder: Ein brandenburgischer Verein gewährt einen unverstellten Einblick in das Gruselkabinett der Sexualpädagogik im Nahraum kleiner Kinder.

Der Verein Dreist e.V. vor den südlichen Toren Berlins hatte vor wenigen Wochen Besuch von der Regionalzeitung. Die kleine, leider hinter der Bezahlschranke versteckte Reportage der Märkischen Allgemeinen (MAZ) ist lesenswert, fördert sie doch einen selten freimütigen Einblick in die Herzkammer des von linken Bildungswächtern betriebenen sexualbezogenen Erziehungsexperiments mit sehr jungen Kindern zutage.

Auf dem Titelbild sieht der Leser eine schwarzgekleidete Frau in mittleren Jahren, die ein zum dreidimensionalen Penis geformtes Kissen in die Kamera hält. Neben ihr sitzt eine blonde Dame ähnlichen Alters, die das Pendant zu dem grotesken Spielzeug ihrer Kollegin darbietet: eine riesige, flauschige Vagina. Die Präsentation kommentiert die brünette Dame mit dem Peniskissen im Arm. Es sei wichtig, betont Anke Sieber, Kindern zu erlauben, ihren Körper kennen zu lernen und zu erforschen. Kosenamen für Penis und Klitoris, die im Sprachgebrauch von Eltern gegenüber ihren kleinen Kindern instinktiv verwendet werden, verurteile sie. »Grundlage ist eine klare Sprache«.

Das Standardprogramm, Kinder über die Erwachsenensexualität (!) und Fortpflanzung aufzuklären, reicht für Frau Sieber nicht aus. Die unter der Funktionsbezeichnung »Bildungsreferentin« agierende Vertreterin des Vereins wünscht sich, regelmäßige Körpererkundungsübungen unter den Kindern zu fördern. Wenn im Vorfeld Regeln festgelegt und erklärt werden, dann sollten auch »Doktorspiele« nicht unterbunden werden.

Im Klartext: Wenn Simon und Emma sich auf darauf einigen, ihre Finger und dazu passende Körperöffnungen einzusetzen, dann ist das Körperforschungsspiel unter Maßgabe des wechselseitigen Konsenses für Frau Sieber erlaubt. Die Reaktion der Eltern, wenn die Erzieherin begeistert vom erfolgreichen Abschluss der »Lerngeschichte: Wir entdecken unsere Körper« erzählt, dürfte verhalten ausfallen. Vorausgesetzt, Eltern erfahren überhaupt etwas von der Genderporno-Erziehungsstunde, die Dreist e.V. laut Zeitungsbericht regelmäßig in einer der insgesamt sieben vom Verein betreuen Kitas in Teltow abhält.

Doch es geht noch weiter. Kein Tabu soll das »regelmäßig emotional« diskutierte Thema Masturbation darstellen. Schließlich, so unterstellt die Vereinsreferentin in den für diese Kreise übliche Tarnsprache, wollten Kinder »ihre Körper erkunden«. Hierfür solle die Kita möglichst einen geschützten Raum zur Verfügung stellen. In diesen Masturbationszimmern – dieser Begriff fällt tatsächlich nicht in der MAZ-Reportage, dürfte aber gemäß Frau Siebers Gebot einer klaren (Sexual) »Sprache« keine Beanstandung finden – sollen die Kinder mithilfe »einer Decke« und unter Aufstellung bestimmten Regeln ihre Körper erforschen. Wenn Erzieher dies unterbinden, sei das »wenig empathisch« und gehe »am Grundbedürfnis von Kindern vorbei«.

Vermutlich war es der Stolz auf das eigene Engagement und das befriedigende Gefühl, durch kostenlose Werbung mehr Bekanntheit zu erlangen, die Dreist e.V. dazu beflügelten, die sonst waltende Schmallippigkeit und Intransparenz fahren zu lassen und die abgründige Zielstellung – die frühestmögliche Sexualisierung von Kindern – vor aller Augen bloßzustellen. Trotz Lockdown und erhöhter Hygieneregeln – die Pornografisierung und Sexualisierung kleiner Kinder geht munter voran.

Kein Lebensrecht für Ungeborene: Argentinien führt legale Abtreibung ein

In Argentinien tobte um die Frage der verbotenen vorgeburtlichen Kindstötung ein Kulturkampf. Besonders junge argentinische Frauen fühlten sich angesprochen. Zwei von ihnen gründeten opponierende Bewegungen: Für legale Abtreibung und dagegen. Vergangene Woche entschied die Regierung: Abtreibungen sind künftig legal.

Bekleidet mit einer grünen Krawatte brachte Argentiniens Präsident den Gesetzentwurf ein, der die bislang verbotene Abtreibung legalisieren sollte. Für die Opposition signalisierte Alberto Fernández klar und deutlich, wo er stand: Auf der Seite der Abtreibungsbefürworter. Ausgerechnet die Farbe Grün hatte sich die von der Soziologiestudentin Milagros Saavedra gegründete Bewegung als Erkennungszeichen gegeben, die seit Wochen auf Argentiniens Straßen für die Aufhebung des Abtreibungsverbots demonstrierte.

Vergangene Woche fiel im argentinischen Parlament die Entscheidung: Mit 38 zu 29 Stimmen setzten sich die Gegner des Lebensschutzes durch. Seitdem ist in dem lateinamerikanischen Land Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlaubt. Zum Vergleich: In Deutschland ist eine straffreie Abtreibung immerhin nur bis 12. Woche möglich.

Bis zuletzt hatte Papst Franziskus vor der Legalisierung der vorgeburtlichen Kindstötung in seinem Geburtsland gewarnt. Auch die argentinische Bevölkerung, die aus über 89 Prozent Katholiken besteht, ist überwiegend gegen legale Abtreibung. Laut einer Meinungsforschungsumfrage sprechen sich lediglich 35 Prozent dafür aus, 49 Prozent lehnen legale Abtreibung ab.

Paris muss Strafe zahlen: Zu wenig Männer in Führungspositionen

Gleichstellung ist keine Einbahnstraße zur Privilegierung von Frauen. Da kennt die französische Regierung kein Pardon. Jetzt muss Paris Strafe zahlen, weil führende Posten in der Stadtverwaltung von zu wenigen Männern besetzt sind.

Elf Frauen und nur fünf Männer sitzen in der Führungsetage der Pariser Stadtverwaltung. Für diese gleichstellungspolitische Ungerechtigkeit wird die Stadt mit 90.000 Euro Geldbuße zur Kasse gebeten. Die Strafe geht auf ein Gesetz zurück, das große Städte verpflichtet, bei der Vergabe von Spitzenpositionen auf ein Geschlechterverhältnis von 40 Prozent Frauen zu 40 Prozent Männer zu achten.

Dieses Prinzip wurde bei den Ernennungen in der Pariser Stadtverwaltung im Jahr 2018 mißachtet, weshalb diese nun für ihre gleichstellungspolitische Sünde zur Kasse gebeten wird. Das mißfällt natürlich den mehrheitlich vertretenen Frauen in der Pariser Stadtregierung. Laut Medien sind mit 47 Prozent der leitenden Angestellten mehrheitlich Frauen in der Stadtverwaltung tätig.

Die Strafe sei »absurd« und »ungerecht« ereiferte sich die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo. Schließlich holt Paris mit der mehrheitlichen Ernennung von Frauen nur einen Rückstand auf und forderte dazu auf, Frauen in Führungspositionen weiterhin entschlossen zu fördern.

Schlag gegen die Gender-Lobby: Hohes englisches Gericht verbietet Pubertätsblocker

Kinder unter 16 Jahren sind nicht fähig, sachinformiert in eine Hormonblocker-Therapie einzuwilligen. In diesem als »historisch« bezeichneten Urteil entschied der Londoner High Court zugunsten einer jungen Frau. Als Jugendliche hatte sie sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und diesen Entschluss später bereut.


Es sei höchst unwahrscheinlich, daß ein Kind unter 13 Jahren einsichtsfähig genug ist, einer Behandlung mit Pubertätsblockern zuzustimmen, faßte Richterin Victoria Sharp das Urteil zusammen. Weiter sei es zweifelhaft, daß Kinder in einem Alter von 14 oder 15 die Langzeitrisiken und Folgen einer Behandlung mit Pubertätsblockern verstehen und richtig gewichten können. Mit diesem Urteil gaben Sharp und zwei weitere Richter den beiden jungen Frauen recht, die gegen ihre medikamentöse Geschlechtsumwandlung durch die Tavistock Klinik geklagt hatten. Die Klinik ist das einzige medizinisch-psychotherapeutische Zentrum des nationalen Gesundheitsdienstes (NHS), das sich der Behandlung von Gender Dysphorie (übers. Geschlechtsstörungen) widmet.

Von der Klinik forderten die Richter eine eingehendere psychologische Prüfung ihrer Fälle und eine regelmäßige Kontrolle durch ein Gericht. »Angesichts der langfristigen Konsequenzen der in diesem Fall in Rede stehenden klinischen Interventionen und der Tatsache, dass die Behandlung noch innovativ und experimentell ist, erkennen wir an, dass Ärzte die Patienten als Fälle betrachten, in denen die Genehmigung des Gerichts vor Beginn der Behandlung eingeholt werden sollte.«, führte Victoria Sharp in ihrem Richterspruch aus.

Mit Freude und Erleichterung nahmen Keira Bell und ihre 15jährige Mitklägerin, die auf der Warteliste der Tavistock Klinik steht, die Entscheidung der drei Richter des höchsten englischen Zivilgerichts zu Kenntnis. Keira Bell hatte mit 16 Jahren begonnen, Pubertätsblocker einzunehmen, um die natürliche Geschlechtsentwicklung zur Frau zu stoppen und eine Geschlechtsumwandlung einzuleiten. Es folgte eine Brustamputation. Die Hormontherapie habe ihr irreparable gesundheitliche Schäden zugefügt und sie vermutlich unfruchtbar gemacht, sagt die heute 23jährige. Sie habe als Jugendliche die Tragweite ihrer Entscheidung nicht überblicken können. (Freie Welt berichtete hier)

Das Urteil des High Court wird als richtungsweisend in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsstörung angesehen. Nach der Urteilsverkündung warnte Bells Anwalt vor dem Einfluss des Internets und der sozialen Medien auf Jugendliche. Gerade beim Thema Geschlechtsumwandlung und Transgender müsse es Sicherheitsvorkehrungen in der medialen Vermittlung geben, um Kinder zu schützen. Die Gruppe »Transgender Trend«, die sich für eine engmaschige und langfristige psychotherapeutische Begleitung von Kindern mit Geschlechtswechsel-Wunsch anstelle von medikamentöser Therapie einsetzt, ging noch einen Schritt weiter. In ihrer Stellungnahme schreiben die Aktivisten von einem desaströsen Urteil für die Tavistock Klinik und forderten die Regierung auf, den »Einfluss der Ideologie einzugrenzen«, die Bell und andere Kinder auf den Weg einer dauerhaften gesundheitlichen Schädigung geführt habe. Auf Basis dieses Urteils müsse die Regierung dafür sorgen, daß sämtliche Transgender-Broschüren und Transgender-Werbematerial aus Schulen und Sozialämtern entfernt werden, um Kinder zu schützen. Der Fall Keira Bells »wirft ein Licht auf das schlimmste und unverzeihlichste Ergebnis, das die Unterwanderung der Institutionen durch die Gender Lobby erbracht hat: das medizinische Experiment an gesunden Körpern von Kindern mit schwerwiegenden irreversiblen und lebenslangen Folgen.«

Sven von Storch im Interview: „Kinderrechte atmen den Geist sozialistischer Volkserziehung“


Sven von Storch

Initiative Familien-Schutz (FS): Herr von Storch, um die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ist es recht still geworden…

Sven von Storch: Die Stille täuscht. Hinter den Kulissen herrscht reges Treiben um die Kinderrechte. Die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht drängt mächtig vorwärts. Sie will die Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz unbedingt schnellstmöglich erreichen. Bislang ist das Gesetz – das faktisch die Abschaffung der Elternrechte bedeutet – am Widerstand der CDU/ CSU gescheitert.

FS: Sie sagen „bislang“. Gibt es Hinweise, daß sich die CDU/ CSU es sich bald anders überlegen könnte?

Sven von Storch: Die Merkel-CDU ist berüchtigt dafür, Positionen in dem Moment zu räumen, wenn sie das Durchregieren erschweren, dem Koalitionsfrieden abträglich sind oder wenn die Stimmung der Bevölkerung die CDU-Position vermeintlich nicht stützt.

Bezüglich der Kinderrechte rumort es unter den CDU/ CSU-Abgeordneten. Der anfängliche Widerstand gegen Kinderrechte unter ihnen bröckelt. Um Kinderrechte zu verabschieden, braucht es eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag. Es könnte durchaus passieren, daß das Merkel-Kabinett den lang schwelenden Streit um die Kinderrechte in der GroKO einfach per Kampfabstimmung beendet.

FS: Wo liegt die Gefahr, sollten Kinderrechte tatsächlich ins Grundgesetz aufgenommen werden?

Sven von Storch: Zunächst einmal: „Kinderrechte“ ist ein staatlicher Framing-Begriff. Ich benutze ihn nur, weil jeder sofort weiß, was damit gemeint ist. Aber in Wahrheit sind „Kinderrechte“ ein Tarnbegriff, ähnlich wie „reproduktive Gesundheit“, „sexuelle Vielfalt“, „Gleichstellung der Geschlechter“ oder das „Antidiskriminierungsgesetz“. Kinderrechte geben Kindern keine Rechte, sie schützen kein einziges Kind vor psychischer oder physischer Gewalt. Kinderrechte wirken sich vielmehr autonomievernichtend aus. Sie schaffen ein Konkurrenzrecht zum Elternrecht, das sich – in den falschen Händen – zum absoluten Willkürrecht von Jugendämtern und anderen öffentlichen kindernahen Behörden und Einrichtungen auswirkt und Eltern quasi unter die Totalüberwachung des Staates stellt. Ein Kinderrechte-Gesetz bewirkt also genau das Gegenteil von dem, als man ihm wegen der gefälligen Bezeichnung zuschreiben würde.

Das Gesetz ist typisch für die extreme Linksverschiebung der Esken/ Borjans-SPD, die Geschmack am unausrottbaren sozialistischen Geist totalitärer Volkserziehung und Bevormundung gefunden hat. Das muss man klar benennen und sich mit aller Konsequenz entgegenstemmen. Solange sich die CDU noch CDU nennt, erwarte ich das von ihr.

FS: Herr von Storch, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Der Familienschutz-Kalender 2021: Jetzt bestellen und verschenken

Die Familie, so wie sie natürlicherweise ist, steht unter dem Dauerbeschuss der Medien. Männer werden nicht mehr als männlich, Frauen nicht mehr als weiblich dargestellt. Die Familie wird als „soziales Konstrukt“ beschrieben. Es soll gleichgültig sein, ob ein Kind mit Vater und Mutter aufwächst, ob es nur eine Mutter hat oder zwei oder mehr als drei oder vier Eltern jeden Geschlechts. Familie wie aus einem Legobaukasten. Die Dauerpropaganda von sexueller Vielfalt ist inzwischen sogar in den Kinderzimmern angekommen.

Wir wollen zeigen, was echte Familien sind. Wir zeigen, was Väter und Mütter ausmacht. Wir zeigen, daß die Entscheidung, Eltern zu werden dem Wunsch nach einem gelingenden Leben entspricht. Wir trotzen dem Bildersturm der linken Massenmedien.

Wenn die Familie beisammen ist, ist die Seele auf Ihrem Platz, sagt ein Sprichwort. Geben Sie auch unserem Kalender einen Platz in Ihrem Zuhause. Schaffen Sie mit ihm einen Ort, der Sie und Ihre Lieben Tag für Tag, Monat um Monat an die großartige Kulturleistung der Familie erinnert.

Nicht die Massenmedien und die Politik bestimmen darüber, wie Familien zu leben haben, sondern wir selbst. Nutzen wir die Macht der Bilder für die Familie. Geben wir echten Vätern, Müttern, Großeltern und Kindern ein Gesicht.

Bestellen Sie unseren Familienschutz-Kalender für Ihr Zuhause und verschenken Sie mit ihm ein wenig Freude. Wir liefern kostenfrei an Ihre Adresse in der gewünschten Stückzahl.

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Grundstein für eine starke Nation: Ungarns erfolgreiche Familienpolitik ist ein Solitär in Europa

Die Ungarn lieben Kinder. Deshalb hat die ungarische Regierung das bipolare Geschlecht von Eltern sogar unter den Schutz ihrer Verfassung gestellt: Mutter ist eine Frau, der Vater ein Mann. Für die EU-Bürokratie indessen ist die Besinnung Ungarns auf das christliche Familienethos ein Affront. Derweil hyperventilieren erwartungsgemäß die linken Massenmedien.

Mit Judith Varga hat die ungarische Regierung ein Juwel an die Spitze des Justizministeriums berufen. Die wortgewandte Anwältin gilt als äußerst kompetent. Die deutsche Sprache beherrscht sie fließend seit ihrem Gastaufenthalt an der Fachhochschule Nürtingen im Rahmen des Erasmus-Programms. Die verbalen Attacken von Journalisten und EU-Politikern pariert die attraktive 40jährige eloquent und in wohltuender sprachlicher Präzision ohne in die wolkigen Tarnbegriffe auszuweichen, die ihren westlichen Kollegen inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Judith Varga hat den Gesetzentwurf eingebracht, der dem gebundenen Geschlecht von Mutter und Vater zukünftig Verfassungsrang einräumt. Der Verfassungsänderung soll eine Reform folgen, die die Adoption von Kindern künftig ausschließlich verheirateten Paaren vorbehält. »Alle Menschen werden von einer Mutter geboren, die eine Frau ist, und haben einen Vater, der ein Mann ist«, begründet die verheiratete Mutter dreier Kinder ihr Gesetz. »Wir leben in einer seltsamen Welt, wenn man dafür kritisiert werden kann, das Offensichtliche festzustellen.«, schiebt Varga hinterher.

In der Tat überschlagen sich die Massenmedien mit maßlosen Invektiven für die ungarische Familienpolitik im Allgemeinen und für Vargas Verfassungsergänzung im besonderen. Von »queerfeindlicher Verfassungsänderung« schreibt die ZEIT, »LGBT-Diskriminierung« raunt die Tagesschau online. Die Orban-Regierung wolle die Rechte von Homosexuellen einschränken, giftet die Süddeutsche Zeitung. Varga hält dagegen: Ungarn erkenne eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaften an, die Verfassungsänderung ändere daran nichts.

Seit 2018 hat Orbans Kabinett eine Reihe von ehe- und familienfördernden Maßnahmen eingeführt, die in der EU einmalig sind. Eltern profitieren von günstigen Krediten, sie erhalten eine bezahlte dreijährige Elternzeit nach der Geburt ihres Kindes, der Staat bezuschusst große Familienautos, auch bei der Vergabe von Wohnraum werden Familien priorisiert. Erste Erfolge zeigen sich: die Scheidungsquote ist gesunken, die Ungarn heiraten öfter, die Abtreibungsquote ist um ein Drittel gefallen. In Ungarn geht es den Familien gut. Die unbestrittenen Erfolge von Orbans Familienpolitik sind für die Propaganda der Soros-EU, für die nationalen Parlamenten und die Medien natürlich gefährlich. Denn für die linken Menschheitsbeglücker sind Geschlecht, Ehe und Familie lediglich soziale Zuschreibungen, die sich irgendwann im großen Schmelztiegel »sexuelle Vielfalt« auflösen werden. Angesichts der familienpolitisch erfreulichen Entwicklungen im Herzen Europas könnten sie in Erklärungsnöte geraten, warum solche Maßnahmen nicht zum Vorbild in anderen Ländern genommen werden. Da ist es doch besser, gleich den wirksamsten Denunziationsbegriff zu wählen, den der Schaukasten der politischen Auseinandersetzung zu bieten hat. Ungarns Familienpolitik sei Nazi-Politik, giftete ein schwedischer Minister erwartungsgemäß.

In einem Interview mit Welt online führt Varga ihre Argumente in bewundernswerter Deutlichkeit aus. Ungarn wolle sich seine christlichen Wurzeln bewahren, die Ehe zwischen Mann und Frau erhalten. Ungarn akzeptiere die ideologische Erpressung der EU nicht, die mithilfe der Sanktionsdrohung dem Land politische Positionen aufzwinge. Ungarn wolle gerade keine multikulturelle Gesellschaft und lasse sich das von der EU auch nicht aufpressen. Die Verordnungen der EU sind Varga zu schwammig formuliert, ihr Interpretationsspielraum zu weit. Deshalb erfüllen die daraus abgeleiteten Verträge für Varga nicht das Kriterium der Rechtssicherheit.

Ungarns Familienpolitik ist ein funkelnder Solitär, der sich in seiner lebensbejahenden Wirkung als richtungsweisender Hoffnungsstrahl für Europa erweisen könnte. Doch dafür muss der politische Wille da sein. Das kleine Ungarn beweist ihn – selbstbewußt und unbeugsam.

Jetzt noch die Frauenquote: Die Grünisierung der CSU schreitet voran

In Sachen politischer Wendigkeit hat Markus Söder viel von seinem Vorgänger Horst Seehofer gelernt. Von seinen markigen Sprüchen in der Asylkrise ist nicht mehr viel geblieben. Im Schielen auf den Kanzlerposten ist der bayerische Ministerpräsident in die Rolle des umweltbewußten Frauenverstehers geschlüpft.

Innig herzt er einen Baum, er rettet Bienen vor dem sicheren Sterben, er gibt den Frauenversteher. Seit Beginn des Jahres 2020 kann der Bürger eine politische Metamorphose des bayerischen Ministerpräsidenten beobachten, die selbst die Wendigkeit von dessen Amtsvorgänger Horst Seehofer in den Schatten stellt.

Der Sheriff aus dem Süden, der noch 2018 markig forderte, den »Asyltourismus« zu beenden, ist verschwunden; nicht ganz zumindest, denn in der Corona-Pandemie verstand es Söder hervorragend, die Law and Order-Attitüde bruchlos auf einen neuen Gegner zu übertragen. Nun waren es die Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker, denen er mit immer schärferen Maßnahmen drohte und die Menschen aufforderte, nicht nur sozial, sondern »auch geistig Abstand« zu Andersdenkenden zu halten. Den Protestzüglern in Berlin und Leipzig unterstellt Söder einen »sektenähnlichen Charakter« mit »Weltverschwörungsargumenten«, die »auch gegen den Klimawandel angeführt werden«. Das näher zu untersuchen, sieht er als »Aufgabe der Sicherheitsbehörden«. Corona-Leugner, wie sie in beunruhigend einhelliger Verkürzung in den Massenmedien dargestellt werden, sind jetzt also auch Klimaleugner. Selten offenbart uns ein Spitzenpolitiker seine Weltanschauung von der Simplizität eines Holz-Legespiels für Kleinkinder in derartiger Freimütigkeit. Irgendwie findet bei Söder eben alles zu seinem Platz.

Jetzt also auch die Frauenquote. Weil seine Chefin, Dr. Merkel, das Schiff CDU für die nächste Legislaturperiode bereits mit grünen Segeln ausgestattet hat, will der politisch modebewußte Kronprinz aus dem Süden nicht nachstehen und probiert schon mal das eine oder andere Mäntelchen von der ökofeministischen Kleiderstange an. Aktuell ist es die Quotenfrau in DAX-Vorständen, der Söder auf einmal viel abgewinnen kann. »Ich bin für die Frauenquote«, erklärte er der ZEIT. Schließlich gäbe es genauso viele hochqualifizierte Frauen wie hochqualifizierte Männer in unserem Land. Blickt man durch die Fraktionsreihen seiner Partei mit den allenfalls handverlesenen Frauen versteht man beinahe, was Söder meinen könnte.

Grünes Gender-Gesetz: Jugendpsychiater sieht Kindeswohl in Gefahr

Ab 14 Jahren soll jeder sein eingetragenes Geschlecht beliebig ändern dürfen. Das wollen die Grünen per Gesetz durchsetzen. In der Expertenanhörung im Bundestag warnt der Jugendpsychiater Dr. Korte vor verheerenden Konsequenzen für die Schutzrechte von Kindern und Frauen.

1981 hat der Gesetzgeber den Wechsel des eingetragenen Geschlechts möglich gemacht für Personen, die ihre Geschlechtsidentität als abweichend von ihrem biologischen Geschlecht empfinden. Dieses aus ihrer Sicht veraltete Transsexuellengesetz wollen Bündnis 90/ Die Grünen kippen. Insbesondere die an den Geschlechtswechsel geknüpfte medizinische Begutachtungspflicht ist der Partei ein Dorn im Auge. Diese soll abgeschafft werden. Stattdessen soll der Gesetzgeber den Eintrag des Geschlechts in das Personenstandsregister allein von der individuellen Wahl und der Willensbekundung der einzutragenden Person abhängig machen.

In der entsprechenden Expertenrunde im Bundestag wandte sich der geladene Jugendpsychiater Dr. Alexander Korte strikt gegen den Gesetzesantrag der Grünen. Ein Gesetz, das bereits 14jährigen Kindern pauschal die freie Wahl des Geschlechts eröffnet, verkennt die Realität der komplexen, individuell ablaufenden psychosexuellen Entwicklung von Kindern. Jungen und Mädchen mit Transitionswunsch, das heißt, die einen Übertritt zum anderen Geschlecht wünschen, bedürfen einer eingehenden, manchmal Jahre dauernden psychotherapeutischen Behandlung, um herauszufinden, wie stabil dieser Wunsch ist beziehungsweise, wann diese Kinder entwicklungspsychologisch in der Lage sind, diese irreversible, lebensverändernde Entscheidung in all ihren Konsequenzen rational zu überblicken und diese Entscheidung einsichts- und einwilligungsfähig zu treffen. Für diese Entscheidung sei eben nicht das kalendarische Alter ausschlaggebend, sondern der jeweilige, individuell verschiedene Entwicklungsstand.

Durch die pauschale Anwendung eines Erwachsenenrechts – auf ein autonomes, selbstbestimmtes Leben – trete die Schutzwürdigkeit des Kinder in den Hintergrund, warnte Korte die beisitzenden Vertreter der Parteien und die geladenen Experten eindringlich. Die Einführung einer »problematischen Beliebigkeit« in der offiziellen geschlechtlichen Zuordnung schaffe verwirrende gesellschaftliche und rechtliche Konsequenzen. Ein solcher Komplex berücksichtige zudem nicht den Rechtsanspruch von Frauen und Kindern auf männerexklusive Schutzräume. Biologische Männer könnten sich mit einem einklagbaren Recht auf den rechtlichen Status Frau den Weg in Frauenhäuser, in den Frauensport und in Frauenhäuser ebnen. Indem einem sogenannten Persönlichkeitsrecht auf die Wahl des Geschlechts stattgegeben wird, werden fundamentale Persönlichkeitsrechte wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung von biologischen Frauen und Kindern bedenkenlos geopfert.

Verstümmelte Kinder, verzweifelte Eltern: Die dunkle Seite der Transgender-Mode

Die Grünen wollen erreichen, daß Kinder ab 14 Jahren ihr eingetragenes Geschlecht frei wählen dürfen. Die selbstbestimmte Wahl des persönlichen Geschlechts soll eine neue Form der Freiheit eröffnen. Tatsächlich ist der radikale Individualismus ein Weg in den Abgrund, der Leid und Zerstörung in die Familien bringen wird.

Anfang November wird im Bundestag über ein Gesetz der Grünen verhandelt, das – sollte es tatsächlich angenommen werden – mittelfristig ein schauriges Szenario für die Familien in Deutschland bereithält. Stellen Sie sich vor, Ihre 16jährige Tochter geht morgens zur Schule und kommt abends als Junge zurück. Sie möchte nicht mehr Julia, sondern Felix genannt werden, in ihrem neuen Personalausweis ist ihr Geschlecht bereits als männlich vermerkt. Als Eltern reagieren Sie verhalten auf den Wunsch Ihres Kindes. Sie sind besorgt um seine Gesundheit, seine Zukunft.

Julia schaut sich Transgender-Stars auf youtube an, kleidet sich wie sie, spricht wie sie und rutscht immer weiter in die Szene ab. Sie geht zu einem queeren Verein und läßt sich dort beraten. Damit ihr die Krankenkasse die Geschlechtsumwandlung finanziert, konsultiert sie Ärzte und Psychologen. Durch den Verein weiß sie genau, was sie den Medizinern erzählen muss, damit sie die notwendigen Gutachten für die Krankenkasse bekommt. Als Eltern können sie nur noch hilflos zusehen, wie Ihr Kind immer tiefer in den Abgrund gezogen wird. Sie können es ihm nicht verbieten, denn durch die Kinderrechte, die Julia die körperliche Selbstbestimmung garantieren, riskieren Sie, das Sorgerecht an den Staat zu verlieren, wenn Sie intervenieren. Die Atmosphäre zuhause spannt sich immer mehr an. Julia zieht zu ihren neuen Freunden in eine WG. Nach ein paar Monaten bekommen Sie ein Foto von Julia zugespielt: Sie liegt in einem Krankenhausbett, ihre Brüste sind amputiert, im Gesicht ein Bartschatten, auf dem Nachttisch stapeln sich Medikamente. Julia/ Felix sieht weder wie eine Frau noch wie ein Mann aus, sondern wie irgendetwas dazwischen. Ihnen bleibt nichts anderes, als sich erschüttert in das Unabänderliche zu wenden.

Hinter dem »Selbstbestimmungsgesetz« genanntem Gender-Umbauplan der Grünen, verbirgt sich ein radikaler Kulturbruch, dessen toxische Wirkung sich nicht sofort, aber schleichend aus den Familien hinaus in die Gesellschaft verlagert. So wie Julias Eltern könnte es bald vielen Eltern gehen, denn aus der anfänglichen Transgender-Mode, wie sie hauptsächlich von den sozialen Netzwerken und den Massenmedien transportiert wird und wie sie der Münchener Kinderpsychiater Alexander Korte bereits für seine Praxis erkennt, kann sich in Windeseile ein Flächenbrand entwickeln.

Studien zeigen, daß nahezu alle Fälle der Kinder, die Pubertätsblocker einnehmen, um die natürliche, gesunde Geschlechtsentwicklung aufzuhalten, irgendwann auch den ganzen Weg nehmen – bis zur operativen Kastration. Für ein vermeintliches Glück, für vermeintlich mehr Zufriedenheit mit sich und ihrem Leben lassen sie sich ihren Körper und mithin ihre Zukunft verstümmeln. Eine operative Geschlechtsumwandlung ist unwiderruflich. Doch die Entscheidung für das Unwiderrufliche treffen die Kinder und Jugendlichen in einem höchst sensiblen Alter, in dem noch alles im Fluß ist, in dem sich ihr Gehirn nachweislich umbaut und die Persönlichkeitsentwicklung unabgeschlossen ist. Genau hier liegt die skrupellose Unbedingtheit, mit der Anhänger und Aktivisten der Transgender-Ideologie ihre minderjährigen Opfer zu einem Schritt verführen, den sie selbst bereits gegangen sind. Der Schmerz erträgt sich leichter, wenn man viele Gesinnungsgenossen an seiner Seite hat. Aber der Schmerz bleibt. Das sagt die enorm hohe Suizidquote unter Transsexuellen, die noch einmal steigt, wenn sie den finalen Schritt – die Geschlechtsumwandlung – vollzogen haben. Für ihren Traum vom anderen Geschlechtsleben bezahlen sie mit Einsamkeit, weil die Partnersuche enorm schwierig ist, sie bezahlen mit ihrer Gesundheit, weil sie ihre widerstrebende Physis mit Hormonen und Medikamenten lebenslang überlisten müssen.

Daneben stehen die Eltern, die verdammt sind, der Selbstverstümmelung ihres Kindes hilflos zuzuschauen. So wie die Amerikanerin Elaine Davidson, die erst durch ein Foto aus den sozialen Medien von der Geschlechtsumwandlung ihrer Tochter erfuhr. Das Bild zeigt ihr Kind mit blutigen Bandagen über einem schrecklich zugerichteten Brustkorb, dem man kurz zuvor beide Brüste abgenommen hatte. Wenige Gespräch mit einem Sozialarbeiter hatten genügt, so Davidson, damit sich ihre leicht autistische Tochter unter das Skalpell legte. Seitdem engagiert sie sich in einem Verein, der sich dem Lebensschutz verschrieben hat.

Das, was die Grünen in ihrem sogenannten „Selbstbestimmungsgesetz“ zusammengemischt haben, ist nichts anderes als ein Kulturbruch, dessen toxische Wirkung für die Gesellschaft sich zuerst in den Familien und später für die gesamte Gesellschaft zeigen wird. Wer das biologische Geschlecht radikal in die Verfügung des Menschen stellen und zum bloßen Verwaltungsakt herabsinken läßt, legt die Axt an die gesunde Identitätsentwicklung der Kinder, an die erzieherische Autonomie der Familien und an die Regenerationsfähigkeit dieser Gesellschaft.