Wahlen in Schleswig-Holstein – Familienpolitik im Fokus

Dienstflagge SHAm 07. Mai wählen die Bürger Schleswig-Holsteins ein neues Landesparlament. Während  sich auf Bundesebene Manuela Schwesig für kürzere Erwerbszeiten für Familien stark macht, lockt die CDU-Konkurrenz unter Finanzminister Schäuble mit Steuerentlastungen, explizit auch für berufstätige Eltern. Lediglich Wahlkampfgedöns oder signalisieren die Vorschläge ein immerhin milde gestiegenes Verständnis für die Nöte von Familien? Wir trauen dem Frieden nicht und haben uns daher angeschaut, wieviel von den erfreulichen Vorstößen für Familien auf Länderebene übrig bleibt.

Wahlprogramme auf dem Prüfstand

Wir haben die Programme aller großen Parteien, die sich zur Wahl stellen, ausgewertet und deren Familienbild auf den Prüfstand gestellt. In einer Übersicht haben wir diese als PDF hier für Sie zusammengefaßt. Als bürgergetragenes Bündnis sind die tatsächlichen Sorgen und Probleme von Familien unser wichtigstes Anliegen.

SPD, CDU, Grüne und Linke auf einer Linie

Im Hinblick auf das, was Familie bedeutet, sehen sich SPD, Grüne und Linke wahrscheinlich als besonders progressiv: Familie sei überall dort, „wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen“, salopp ausgedrückt, also überall dort, wo ein Kühlschrank steht. Die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsarbeit soll durch den Ausbau von Kitas und Horten verbessert werden. Auch die CDU und FDP sehen in der mangelnden Vereinbarkeit von Familie und Beruf das größte Problem junger Eltern und möchte ihnen mit 24-Stunden-Kitas entgegen kommen. Der SSW ergänzt die Angebote lediglich um die Förderung von Familienferien und Familienbildungsstätten. Im Fokus dieses von den Parteien propagierten Leitbilds steht letztlich das allzeit betreute Kind von der Krippe bis zum Hort, damit Eltern so flexibel wie möglich ihrer Erwerbsarbeit nachgehen können. Familie funktioniert in der Vorstellung dieser Parteien nur, wenn man den ganzen Tag getrennt voneinander lebt.

Nur die AFD schert aus dem gängigen Familienleitbild aus

Geradezu unerhört zum familienpolitischen Einheitsbrei der anderen Parteien nehmen sich die Vorschläge der AFD aus: Hier steht die traditionelle Familie im Zentrum der Politik. Die klassische Familie soll umfassend gefördert werden mit Familiensplitting und einem Willkommensgeld für Neugeborene. Auch die private Erziehungsleistung soll stärkere finanzielle wie ideelle Anreize erhalten.

Fazit

Daß lediglich eine einzige Partei bereit ist, die klassische Ehe und Familie in ihrem Programm zu würdigen, beweist, daß es mit dem Familienschutz in Deutschland nicht weit her ist. Familie läßt sich nach Maßgabe der CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke offensichtlich nur in volkswirtschaftlicher Dimension denken. In der Verbindung mit bezahlter Erwerbsarbeit nämlich. Über 50% der Mütter kleiner Kinder wünschen sich längere Erziehungszeiten zuhause. Das Gros der Parteien interessiert das nicht und betreibt weiterhin Klientelpolitik zugunsten einer weitaus geringeren Zahl von Eltern, die berufstätig sein wollen oder häufig sein müssen. Das Wohl des allzeit fremdbetreuten Kindes fällt dabei unter den Tisch.

Wir, die Initiative für Familien-Schutz, setzen uns für eine ganzheitliche und nachhaltige Familienpolitik ein. Eine Familienpolitik, die nicht von Wirtschaftsverbänden und Soziologen diktiert ist. Bitte helfen Sie uns dabei. Verbreiten Sie unsere Zusammenfassung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Unterstützen Sie uns auch gerne mit einer Spende hier.

Der erste Schritt ist Aufklärung: Eltern stärken gegen radikale Sexualerziehung

Demo für Alle Ehe und Familie vor Stoppt Gender Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder„Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt das Buch von Elisabeth Tuider, das diese mit anderen Autoren 2012 für die schulische Praxis konzipiert hat. Ziel der Publikation besteht darin, die Vorrangstellung der traditionellen Kernfamilie aus Mutter, Vater, Kind kritisch aufzubrechen und sie zu entnormalisieren. Kinder sollen für die Vielfalt der Geschlechter sensibilisiert und zur Akzeptanz jeglicher Spielarten von Sexualverhalten erzogen werden. Was zunächst nach engagierter Antidiskriminierung klingt, ist in Wahrheit staatlich verordnete Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen. In ihrem Buch haben die Autoren Anleitungen zusammengestellt, wie Jugendliche ihre vermeintlichen sexuellen Vorlieben phantasievoll ausprobieren können inklusive Dildo, Handschellen, Lederpeitsche und Taschenmuschi. Kindergartenkinder sollen angeregt werden, ihre Körper beim Kuscheln zu erforschen. Unter dem Deckmantel von „Toleranz“ werden Kinder und Jugendliche durch würde- und schamverletzende Sexspielchen indoktriniert und letztlich umerzogen im Sinne der „Gender Mainstreaming“-Ideologie.

Trotz vielfacher Proteste von besorgten Eltern und breiten Aktionsbündnissen, an vorderster Front die von Hedwig von Beverfoerde initiierte „Demo für Alle“, sind die Inhalte der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ mittlerweile in den Lehrplänen mehrerer Bundesländer verankert. In Hessen tobt der Krieg besonders schlimm. Am 6. Mai lädt das Bürgerbündnis „Demo für Alle“ daher alle interessierten Bürger zu einem Symposium zum Thema „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Zusammen mit anderer Kritikern äußern sich namhafte Wissenschaftler wie Harald Seubert und Christian Winterhoff zu den Verflechtungen und Hintergründen dieser radikalen Gechlechterideologie. Eltern sollen einerseits aufgeklärt werden, andererseits Hilfestellungen erhalten, um ihre Kinder vor staatlich betriebener Frühsexualisierung zu schützen.

Symposium „Sexualpädagogik der Vielfalt“, 6. Mai 2017 in Wiesbaden
Anmeldung und weitere Informationen hier

Familienpolitik im Wahlkampf: Klassische Familie hat nur wenige Fürsprecher

saarlandfahneAm Sonntag läuten die Landtagswahlen im Saarland das Super-Wahljahr 2017 ein. Danach folgen die Wahlen in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und die Bundestagswahlen. Die Flüchtlingskrise und der Schulz-Effekt überlagern fast alle anderen Themen. Da droht die Gefahr, dass das Thema Familie aus dem Blickpunkt gerät, obwohl es das zentrale Zukunftsthema ist. So mancher Politiker hofft, linke ideologische Familienpolitik unbemerkt vom Bürger in die Parlamente und die Regierungsarbeit tragen zu können. Deshalb hat sich die Initiative Familien-Schutz für das Wahljahr 2017 das Ziel gesetzt, die Programme auszuwerten und die Bürger über die familienpolitischen Positionen zu unterrichten und den Familien eine starke Stimme zu geben.

Wir haben die familienpolitischen Positionen der Parteien im Saarland ausgewertet

Weil die Medien nicht darüber berichten, wissen die Bürger oft gar nicht, wofür die Parteien familienpolitisch stehen. Deshalb haben wir für Sie die Landtagswahlprogramme der Parteien zur Saarlandwahl ausgewertet. Die Bürger sollen noch vor der Wahl informiert sein, welches Familienbild CDU, SPD, Linke, AfD, Grüne und FDP vertreten. Wir sind alle Programme durchgegangen und haben für Sie die zentralen Aussagen zusammengestellt. Diese Übersicht zum Lesen, Versenden und Verteilen finden Sie hier. Demokratie setzt den mündigen und informierten Bürger voraus. Der Familienschutz wird für 2017 seine Aufgabe als Bürgerbewegung erfüllen, die Basis über die politischen Ziele der Parteien zu informieren. Wir werden Politiker befragen und Parteiprogramme auswählen. Und wir werden der Stimme der Basis mit vielen Aktionen Gehör verschaffen.

CDU, SPD, Linke und Grüne wollen Patchwork- und „Regenbogenfamilien“ mit klassischer Ehe gleichstellen.

Das Ergebnis der Ausweitung der Wahlprogramme im Saarland lässt sich so zusammenfassen: Die saarländische CDU betont in ihrem Wahlprogramm, dass für sie neben der traditionellen Familie auch alle anderen auf Dauer angelegten Lebensformen wie Patchwork-Familien, eingetragene Lebenspartnerschaften und Regenbogenfamilien unter den Begriff Familie fallen. Diese Auffassung teilt sie mit der SPD, Grünen und Linke, die in ihren Wahlprogrammen auch deutlich machen, dass Familie für sie da ist, wo „Menschen füreinander Verantwortung übernehmen“. Die FDP macht in ihrem Wahlprogramm keine explizite Aussage dazu, was sie unter Familie versteht, will aber den doppelten Vollverdiener-Haushalt mit Kindertagesstätten fördern. Die AfD betont in ihrem Programm, dass sie Lebenspartnerschaften und klassische Ehe nicht gleichstellen möchte.

Die Haltung der CDU zur klassischen Ehe ist enttäuschend

Obwohl die übergroße Mehrheit der Kinder in Deutschland immer noch in klassischen Ehen aus Mann und Frau geboren werden, hat diese in der Politik im Saarland offensichtlich nur noch wenige Fürsprecher. Dass die saarländische CDU unter der gläubigen Katholikin Annegret Kramp-Karrenbauer dieselbe Gleichstellung der klassischen Ehe mit allen anderen Lebensmodellen wie die SPD, die Linke, und die Grünen verfolgt, ist für viele bürgerliche Wähler eine große Enttäuschung. Auch die FDP als liberale Partei muss sich fragen lassen, wie liberal es ist, die Verantwortung für die Kinder praktisch 24 Stunden am Tag an eine staatliche Einrichtung abzugeben, wie in ihrem Wahlprogramm gefordert.

Die klassische Ehe braucht nicht nur im Saarland mehr Fürsprecher

Es wäre zu wünschen, dass alle Parteien, oder doch wenigstens alle bürgerlichen Parteien sich gemeinsam hinter die klassische Ehe und Familien stellen. Dass die AfD im Saarland praktisch die einzige Partei ist, die der klassischen Ehe deutlichen Vorrang vor allen anderen Lebensformen einräumt, zeigt, wie schwach das Verständnis für bürgerliche Werte in den zwei anderen bürgerlichen Parteien inzwischen entwickelt ist. Es ist zu wünschen, dass auch CDU und FDP sich auf das Fundament der bürgerlichen Gesellschaft, die klassische Familie, besinnen, damit es in Zukunft für ihre Förderung und ihren Schutz nicht nur im Saarland wieder parlamentarische Mehrheiten gibt. Die klassische Familie ist und bleibt das Fundament unserer Kultur und unseres Zusammenlebens.

Daher: Lesen Sie die zentralen Aussagen der Parteien im Saarland zur Familienpolitik in einer Zusammenstellung hier, damit Sie mit Ihrer Stimme ein Zeichen für die Zukunft setzen. Verbreiten Sie die Zusammenstellung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis.

Die Initiative Familien-Schutz wird auch vor den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein, in Nordrhein-Westfalen und vor der Bundestagswahl die familienpolitischen Aussagen der Parteien genau auswerten und Ihnen mitteilen. Der Familienschutz muss endlich wieder ein zentraler Punkt in der Politik werden. Dafür machen wir uns stark. Machen Sie mit und empfehlen Sie uns auch gerne Ihrem Verwandten- und Freundeskreis und unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende hier.

Neue Kampagne: Für eine familienfreundliche Steuerpolitik

CP Brutto NettoAuf der Seite Civil Petition haben wir eine neue Kampagne gestartet: Für eine familienfreundliche Steuerpolitik.  Bitte zeichnen Sie die Petition hier und unterstützen Sie dieses wichtige Anliegen.

»Wie fordern Sie auf, Familien finanziell gleichzustellen. Eltern sichern die Zukunft des Staates und seiner Sozialsysteme. Diese Leistung wird bis heute unzureichend anerkannt. Solange Eltern und kinderlose Paare annähernd gleich stark belastet werden, sind Familien benachteiligt. Die Gerechtigkeit gebietet, dass sie bei Steuern und Abgaben weniger belastet werden als kinderlose Paare. Kinderlose Paare sind im Alter besser versorgt als Eltern. Denn bis heute werden Erziehungszeiten bei der Rente nicht angemessen berücksichtigt. Die Gefahr der Altersarmut insbesondere bei Frauen rührt nicht daher, dass sie zu wenig arbeiten, sondern dass ihre Familienarbeit finanziell nicht anerkannt wird. Der Staat braucht den Familien nichts zu geben. Es reicht völlig aus, wenn er ihnen von ihrem Einkommen mehr übriglässt. Die Familie muss wieder finanziell atmen können. Früher förderte der Bedarf an Altersvorsorge den Kinderwunsch; heute behindert er ihn. Der Staat darf nicht länger den Generationenvertrag brechen. Wir fordern Sie auf, die Bundesverfassungsge-richtsurteile zur finanziellen Gelichstellung der Familie von 1992 (»Trümmerfrauenurteil«) und 2002 (»Pflegeversicherungsurteil«) endlich umzusetzen. Familien brauchen mehr Netto vom Brutto. Deutlich mehr.«

Kulturkampf gegen die Familie

fs-faltblatt-familie-cover-aus-a4Der Kulturkampf gegen die Familie wird immer absurder. In ihrer hysterischen Werbekampagne für die »family card« zeigt die Telekom einen Rocker-Freundeskreis, ein konservatives Ehepaar mit Punkersohn, eine Multi-Kulti-Familie, FKK-Fans, eine Gruppe von Dragqueens und ein lesbisches Paar mit Kind. Die Kommentare des Unternehmens lauten: »Auch Freunde und Bekannte können Familie sein«, »Wenn es sich nach Familie anfühlt, ist es auch Familie« und »Die Werbefamilien der letzten Jahre sind jedenfalls unrealistischer und seltener.« Wohin soll das alles führen?

Regelrecht zynisch ist die Behauptung, richtige Familien wären eine Fiktion veralteter Werbung. Weder kennt die Telekom anscheinend die Wirklichkeit, noch kann sie zwischen realistisch und wünschenswert unterscheiden. Selbst wenn immer mehr Paare »ihrem« Kind ein Elternteil vorenthalten – was ist gut daran? Klassische Ehepaare mit Kindern stellten 2014 knapp siebzig Prozent aller Familien – was in der Regel die beste Bedingung für eine gute seelische Entwicklung von Kindern ist und bleibt.

Die Telekom will stattdessen eine Minderheitenmode zur neuen Norm machen – auf Kosten von Kindern, die zum Wohle ihrer gleichzustellenden sogenannten »Eltern« auf den leiblichen Vater oder die leibliche Mutter verzichten sollen. Es kann vorkommen, dass Eltern sich trennen oder frühzeitig sterben. Wenn aber Kindern das eine Elternteil vorenthalten wird, damit das andere sich selbstverwirklichen kann, ist das Kindesmissbrauch. Wer ein Kind will, trägt die Verantwortung, die dafür nötigen Bedingungen zu schaffen. Familie gründet auf Ehe und Verwandtschaft, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Initiative Familien-Schutz erinnert an die Regel, wann und wo immer das nötig sein wird. Lassen Sie sich nicht verwirren. Bestellen Sie zur Orientierung unsere beiden Familienflyer hier (Gender Mainstreaming) und hier (Familie) – zur Weitergabe an alle, die ein positives Bild von Familie vermittelt bekommen sollen. Der Zeitgeist zeichnet ein solches nicht.

»Luthers Malfibel«: Jeder Kauf unterstützt unsere Arbeit

OrientierungLuther Bild kommt in diesem Land nicht mehr von oben, aber zum Beispiel von einem Gastwirt aus Wittenberg. Getreu unserer überkonfessionellen Arbeit und  ohne ein Bekenntnis abzulegen, wollen wir heute auf die charmante Aktion dieses kreativen Unterstützers der Initiative Familien-Schutz hinweisen.

Für Kinder ab fünf Jahren hat er zum Luther-Jahr eine 20seitige deutsch-englische Fibel zum Ausmalen herausgebracht, in der auch ein Bild von Luther mit seiner Familie enthalten ist. Luther stünde heute mit seiner Ansicht, dass die Ehe ein »Schatzhaus« ist, aus dem »die ganze Nachwelt erwächst«, geradezu als Reaktionär da.

Wenn Sie diese Malfibel hier (nach dem Runterscrollen) für 2,50 Euro bestellen, leitet der Anbieter von jedem Heft 50 Cent an die Initiative Familien-Schutz weiter. Unterstützen Sie diesen Förderer der Familie! Wir sagen auf jeden Fall herzlichen Dank für diese originelle Form der Unterstützung.

Thema Rente: die Familien sind die »Dummen«

Wie der Staat den Generationenvertrag bricht

8248857207_781f0f6414_oImmer öfter ist von »Kinderarmut« die Rede, zuletzt bei den Grünen. Das macht betroffen. Aber nicht Kinder werden ärmer (denn sie sind gar nicht geschäftsfähig), sondern ihre Eltern. Wer von armen Kindern redet, entreißt sie im Geiste ihren Familien, damit der Staat sie an sich reißt. Das ist »isolierende Familienmitgliederpolitik« statt Familienpolitik. Wir sind dagegen, dass der Staat nach bedürftigen Kindern greift. Wir sind dafür, dass Familien für sich selbst sorgen können. Dazu brauchen sie mehr Geld. Viel mehr! Geld, das der Staat ihnen überall wegnimmt. In der vergangenen Woche haben wir auf die erdrückende Steuerbelastung von Familien hingewiesen. Heute wenden wir uns dem familienfeindlichen Rentensystem zu. Weiterlesen →

Mehr Netto vom Brutto

Familienfeindliche Steuer- und Finanzpolitik: unser Jahresthema 2017

4509604157_9d0504df01_oSie kennen doch diese teuren Wohnaccessoires von zweifelhafter Qualität, die niemand wirklich braucht. »Gehobenen Nichtbedarf« nennt man das. Auch Familienpolitik in Deutschland ist so ein »gehobener Nichtbedarf«. Was von der Firma Schwesig & Co. angeboten wird, braucht man einfach nicht. Vor allem nicht die finanziellen »Leistungen«. Das bisschen Geld nämlich, das uns der Staat im Rahmen seiner unzähligen familienpolitischen Maßnahmen in die eine Tasche hineinsteckt, zieht er uns mehrfach aus der anderen wieder heraus: Die Familie und das Geld – das wird unser Jahresthema 2017. Weiterlesen →

Vater, Mutter, Kind

Europäische Bürgerinitiative erfolgreich beenden

5771155434_a96e8530f5_oMitte April 2016 begann die von der EU-Kommission genehmigte Europäische Bürgerinitiative (EBI) »Mum, Dad & Kids« zum Schutz von Ehe und Familie, Unterschriften zu sammeln. Ehe und Familie fallen zwar in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten. Erstens gehen dort aber die Vorstellungen von Ehe und Familie immer weiter auseinander und zweitens nimmt auch die EU immer mehr Einfluss auf diese Themenfelder, sodass es zu immer größeren Spannungen kommt. Angesichts der ständigen Debatten auf Europaebene über Antidiskriminierungsgesetze, Genderpolitik, die »Ehe für alle« oder das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ist es dringend nötig, die Definition der Ehe als einer Verbindung von Mann und Frau und die Ableitung der Familie von der Ehe im EU-Gemeinschaftsrecht zu verankern. Weiterlesen →