Keine Gender-Partei ins Familienministerium!

Der argumentative Graben zwischen rechts und links war nie so tief wie heute. Er zieht sich durch die gesamte Republik, durch Büros und Kantinen, durch Kollegen- und Freundeskreise, er stört und zerstört Liebesbeziehungen, er entfremdet ganze Familien voneinander. Nur im Parlament, unter den Fraktionen von rechts bis links, ist nichts davon zu spüren. Dort herrscht gähnend langweilige Einmütigkeit in den Schicksalsfragen dieses Landes, eine Einhelligkeit, die angesichts der tiefen Gespaltenheit des zu weiten Teilen wütenden Souveräns umso unheimlicher wirkt. Aber auch das ist wahr: Seit der Flüchtlingskrise 2015 hat diese Republik eine beispiellose Politisierung ihrer Bürger erlebt. Und eine beispiellose Mobilisierung: 1,5 Millionen bisherige Nichtwähler warfen ihre Wahleinladung dieses Jahr nicht sofort in den Papierkorb, sondern ihr Votum in die Wahlurne. Das ist ein Anstieg der Wahlbeteiligung um 4,6 Prozent. Man muss nicht lange nach dem Grund suchen. Er sitzt zur Zeit als drittstärkste Fraktion im Bundestag.

In den Augen von Eltern kann es „Mutti“ nicht

Gerade in den christlich geprägten, konservativen, traditionell lebenden Kreisen sind die Wähler der Merkel-CDU in Scharen davon gelaufen. Es ist diese bürgerliche Schicht, die am häufigsten Kinder erzieht, in der die Kinderzahl pro Elternpaar überhaupt am höchsten ist. Diese Menschen sehen ihr Leben eben nicht nur als zeitliche Ressource absoluter Ich-Verwirklichung, sondern sie begreifen es im generativen Zusammenhang für einen Zeitraum von mindestens mehreren Jahrzehnten. Es sind Menschen, denen die Einhaltung von Recht und Gesetz besonders wichtig ist. Es sind Menschen, die aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder an langfristiger Stabilität und Sicherheit interessiert sein müssen. Was mögen diese Väter und Mütter denken über eine Kanzlerin, die ein – vorsichtig ausgedrückt – flexibles Verhältnis zum Grundgesetz besitzt, über eine Kanzlerin, bei der man nie sicher sein kann, welche Halbwertzeit ihre stets als „grundsätzlich“ ausgegebene Haltung hat – Jahre oder nur Tage? Was müssen sie für einen Eindruck bekommen, wenn ihre Stammpartei, die jahrzehntelang den Wert häuslicher Erziehung verteidigt hat, plötzlich Müttern das Erziehungsgeld streicht und ihnen stattdessen staatliche Kleinkindbetreuung nach sozialistischem Muster als „modernes“ Nonplusultra aufzwingt? Und was halten konservative, konfessionsgebundene, verheiratete Eltern von sich „christdemokratisch“ nennenden Politikern, die widerspruchsfrei grüne Gender-Pädagogen dulden, die Kindern in Kitas und Schulen die Pseudowissenschaft der sogenannten sexuellen Vielfalt nahe zu bringen suchen?

Christen sehen in der CDU/ CSU keine Heimat mehr

Unter Kirchenmitgliedern haben die Unionsparteien herbe Verluste eingefahren. 8 Prozent der katholisch und sogar 9 Prozent der evangelisch gebundenen Christen sind als Wähler der CDU/CSU von Bord gegangen. Dies stellt nach einem Medienbericht der Zeitschrift Idea eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen fest. Viel zu dieser inneren Abkehr dürfte der 26. Juni 2017, fast exakt drei Monate vor der Bundestagswahl, beigetragen haben. Da verkündete Angela Merkel, das Parlament über die Zukunft der grundgesetzlich geschützten Ehe abstimmen lassen zu wollen. Mit anderen Worten: Über eine Frage von großer gesellschaftlicher Symbolkraft, dem eine jahrzehntelange Debatte bis selbst zum Bundesverfassungsgericht vorausgegangen war, entschied Frau Merkel binnen Sekunden in einer Talkshow der Zeitschrift „Brigitte“ aus der Verlagsgruppe ihrer Freundin Liz Mohn. Die große Auseinandersetzung, die sich zwischen Grünen, Linken und den Unionsparteien hätte anschließen müssen, blieb aus, der Bundestag gab die „Ehe für alle“ frei. Frau Merkel kennt ihren Arbeitsplatz eben am besten.

Wenn nichts mehr da ist, kann auch nichts mehr verkauft werden

Aussetzung der Wehrpflicht, der Umbau der EU zu einer Haftungsunion, Energieerzeugung nach planwirtschaftlichem Prinzip, eine durchgegenderte öffentliche Verwaltung und Bildungspolitik, Einführung der Ehe für alle, Krippenausbau mit Zielmarke 100 Prozent Betreuungsquote und gleichzeitig faktischer Erwerbszwang für Mütter – es verschlägt einem dem Atem, wie es Angela Merkel innerhalb weniger Jahre geschafft hat, den Setzkasten christdemokratischer Politik innerhalb weniger Jahre komplett auszutauschen. Die CDU hat ihr christliches, marktwirtschaftlich geprägtes politisches Herzstück der Beliebigkeit preisgegeben. Ein gutes Produkt braucht jedoch einen unverwechselbaren Kern, um langfristig Kunden zu binden. Das gilt für jede gute Automarke ebenso wie für Parteien. So ergeht es den ehemals großen Volksparteien nach ihrem politischen Räumungsverkauf wie dem DDR-Konsumgeschäft: Als die Schaufenster-Auslagen in der sozialistischen Mangelwirtschaft leer blieben, hängte man Propaganda-Plakate hinein.

Jetzt: Kurswechsel in der Familienpolitik!

Die Koalitionsverhandlungen unter dem Vorsitz von Angela Merkel sind in vollem Gange. Noch ringt die Kanzlerin mit dem sich wieder einmal widerständig gebenden CSU-Chef Horst Seehofer um die Ja-Stimmen seiner Fraktion für ihre vierte Amtszeit. Dafür geht Angela Merkel jede Koalition ein, sei sie auch noch so instabil wie das „Fluch der Karibik“-Bündnis aus FDP, Grüne und CDU/ CSU. Die Gender-Pädagogenpartei um die sich ausgesprochen homosexuellenfreundlich gebende Katrin Göring-Eckardt dürfte bereits mit dem Familienressort als ministerialen Tummelplatz für ihre Regenbogen-Ideologie liebäugeln. Neben der FDP, die für interessierte Kunden die Zulassung der Leihmutterschaft in ihrem Wahlprogramm versteckt hat, erheben zwei unverhohlen familienfeindliche Parteien Anwärterschaft auf das Bundesfamilienministerium. Wer glaubt, es könne nach Renate Schmidt, Ursula von der Leyen und Manuela Schwesig nicht mehr schlimmer werden, wird sich spätestens dann getäuscht sehen, wenn per Dekret alle bundesdeutschen Schulen auf die verfassungswidrige Lehre der sexuellen Vielfalt verpflichtet werden.

Das darf auf keinen Fall geschehen. Deshalb muß von uns Bürgern jetzt ein Warnsignal an die Fraktionen im Bundestag, insbesondere an die CDU ausgehen. Das Familienministerium darf nicht in die Hände der Grünen oder der FDP fallen. Die Bürger erwarten, dass die permanente Gängelei des grünen Nanny-Regimes endlich aufhört. Sie haben die links-ideologischen Gender-Experimente satt. Sie wollen bürgerliche Politik für freie Bürger. So haben sie auch gewählt am historischen Wahlsonntag am 24. September. Jetzt ist die Politik daran zu liefern. Jetzt müssen die Parteien jedweder Coleur zeigen, dass sie den Bürgerwillen endlich begriffen haben. Beteiligen Sie sich deshalb mit Ihrer Petition an unserer Kampagne: Kurswechsel in der Familienpolitik jetzt! Keine Gender-Partei ins Familienministerium. Unterzeichnen Sie bitte zahlreich.

Rot-Grün hat in Niedersachsen „ausgegendert“ – Bürgerliche Politik für freie Bürger jetzt!

Nach der Bundestagswahl werden Niedersachsens Bürger erneut zur Wahlurne gebeten. Für die Regierungsbildung ist die Wahl ein wichtiger Gradmesser. Wir haben für Sie die Wahlprogramme hinsichtlich der familienpolitischen Positionen ausgewertet und in eine Übersicht gebracht: Hier.

Unwahrscheinlich ist, daß sich das desaströse Wahlergebnis für die Bundes-SPD regional wiederholt. Im Küstenland ticken die Uhren ein wenig gemächlicher als im quirligen Berlin. SPD und CDU liegen hier in Umfragen gleichauf. Eine große Koalition wäre rechnerisch möglich, aber seit der Bundestagswahl sind die SPD-Genossen eher auf Opposition gebürstet. Immerhin: Die Grünen dürften sich vom Regierungssessel verabschieden. Vorerst zumindest. Denn es spricht einiges dafür, daß sie hintenherum als Juniorpartner von SPD oder CDU wieder ins Regierungsboot kommen. Dann dürfte die landesweite, großzügig mit Steuermillionen gepäppelte Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ noch einmal richtig an Fahrt aufnehmen.

Sexuelle Vielfalt bis in den letzten Landeswinkel

Die Gender-Partei schwärmt von einem „queeren Niedersachsen“, möglichst bis zum letzten Dorfgasthof und Angelverein. Den Boden bereitet hat ihre landesweite Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ – und zwar durch einen einfachen psychologischen Kniff: Man unterstelle den Bürgern einfach „Ängste, Vorurteile und Diskriminierung“ in Bezug auf Homo- und „Andersgeschlechtliche“, um sich eine Handlungsvorlage zu schaffen. Danach kann man daran gehen, diese subjektiv angestaute Ablehnung abzubauen, um das Klassenziel „Steigerung von Akzeptanz und Wertschätzung“ zu erreichen. Das an der staatlichen Vielfaltskampagne beteiligte Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) steht dafür schon in den Startlöchern. Denn mit der selbstgestellten Sisyphos-Aufgabe, instinktive Vorbehalte rein subjektiver Natur für immer auszumerzen, winken immerhin eine Reihe staatlich abgesicherter Arbeitsplätze bis zum Sankt Nimmerleinstag. Das QNN läßt schon mal eine endlose Forderungsliste kursieren: Geschlechtsneutrale Piktogramme in der öffentlichen Beschilderung, LSBTI*-sensible Sprache in sämtlichen politischen Reden und Broschüren der öffentlichen Verwaltung, homo, bi- und trans-Aufklärungsprojekte an Schulen, selbst für „Nacht-Taxis“ zur Beförderung trans*geschlechtlicher Frauen soll gefälligst Geld locker gemacht werden. Und künftig soll am besten jede Kommune von Buxtehude bis Uelzen ihre eigene Christopher Street-Demo abhalten. Nur um einige Beispiele zu nennen.

Stoppen Sie den Freiheitsverlust für Familien

In ein ähnliches Horn stoßen auch die anderen Parteien. Von Legalisierung der Leihmutterschaft bis zum 24h-Kita-Ausbau. Sie finden alles in der übersichtlichen Auswertung der einzelnen Wahlprogramme. Lesen Sie hier unsere Zusammenfassung:

Die Einheitsfront der Parteien gegen die Familie läßt sich brechen. Die Bundestagswahl hat gezeigt, daß die Bürger den ewig gängelnden Nanny-Staat von Angela Merkel satt haben. Sie haben keine Lust mehr auf das links-ideologische Gender-Experiment, das sich wie eine übelriechende Krake in ihrem Alltag ausbreitet. Die Bürger wollen selbst entscheiden, was für sie selbst und ihre Familie gut ist. Eins ist sicher: In Niedersachsen hat die rot-grüne Koalition abgewirtschaftet. Von den Bürgern wird sie keinen weiteren Regierungsauftrag bekommen.

„Mutti“ bleibt – Wann kommt die konservative Wende in Deutschland?

Weit über zwei Drittel der Bundesbürger haben gegen die CDU/ CSU und die Bundeskanzlerin gestimmt, Nichtwähler nicht eingerechnet. Trotzdem bleibt Merkel im Amt. Trotzdem kann sie selbstgewiß ausrufen, gegen sie, pardon, gegen die Partei könne keiner regieren. Demokratie ist hier nicht alternativlos, sondern kann auch eine Frage der (parlamentarischen) Auslegung sein.

Volksparteien im Sinkflug – Kleine Parteien im Aufwind

Die noch schwerer als die CDU/CSU angeschlagene „Volkspartei“ SPD hat eine GroKo 3.0 schon mal kategorisch abgelehnt. Unter den Genossen wird die Angt umgehen, in der nächsten Legislatur nicht mehr im Bundestag zu sitzen, wenn man zuviel am Bürger vorbei regiert. Dann also lieber in die Oppositionskulisse wechseln. Derweil sucht die Mutti-Partei hektisch nach Juniorpartnern. Eine furios in den Bundestag zurückgekehrte FDP gibt sich stolz. Sie hat nach der tödlichen Umarmung durch die CDU, die die Liberalen 2013 die Bundestagsfraktion kostete, noch eine Rechnung mit Mama Merkel offen. Für die Koalitionsbildung ist sie das Zünglein an der Waage. Und die Grünen? Seitdem Merkel deutsche Interessenpolitik gegen ein diffuses linkes Weltverbesserungsideal eingetauscht hat, das Klima rettet, bis der Nervenarzt kommt und ihre Staatsbürger lapidar zu denen deklassiert, „die schon länger hier leben“, ist sie zum heimlichen Star der Antideutschen mit der Sonnenblume aufgestiegen. Mit Merkels grünen Groupies dürfte es also kein Problem im kuscheligen Regierungsrettungsboot geben.

Sie haben verloren – und können regieren!

Quo vaditis, Grüne? Bei der Verteilung der Ministerien steht das Familienministerium naturgemäß ganz unten. Da Angela schon aus ihrer Zeit als Familienministerin kaum einen Hehl daraus machte, nicht wirklich an dem Thema interessiert zu sein, wird sie das Familie, Frauen und Senioren-“Gedöns“ vermutlich dem kleinsten Juniorpartner zuschieben. Das wird auf Gegenliebe stoßen. Denn bekanntlich sind linke Ideologen besonders beflissen, ihre Weltanschauung zielsicher und möglichst widerspruchsfrei unter die Leute zu bringen. Besonders unter die Kinder. Die grünen Bildungspläne zur Gender-Umerziehung in Baden-Württemberg, NRW und Niedersachsen sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt ist die Gelegenheit da für die grüne Oberlehrerpartei, ihr räumlich begrenztes Experimentierfeld der sexuellen Vielfaltspädagogik bundesweit auszudehnen. Herrlich! Man sieht Katrin Görin-Eckardt vor Begeisterung in die Hände klatschen. Denn die Minderheitentoleranz ist ihr nicht nur ein Anliegen, sondern für die Obergrüne mit abgebrochenem Theologie-Studium umschließt sexuelle Vielfalt ein quasi-religiöses Bekenntnis ein, das sie am liebsten jedem abzwingen würde.

Nach der Wahl ist nicht mehr vor der Wahl

Daß es immerhin nicht zum befürchteten Links-Bündnis aus CDU/ CSU, SPD und Grünen kommt, ist jedoch nicht der wiedererstarkten FDP zu verdanken und auch nicht der CDU selbst. Ein linkes Übergewicht in der Regierungskoalition hat die überraschend hohe Zahl Wählerstimmen für die AfD verhindert. Die Partei ist beinahe aus dem Stand drittstärkste Kraft im Bundestag geworden. Die Grünen haben für den gleichen Erfolg mehrere Jahrzehnte gebraucht. Obwohl die linke Lehrer- und Beamtenpartei von den wenigsten gewählt wurde, wird sie nun höchstwahrscheinlich mitregieren. Das ist in dieser Legislatur besonders bitter. Denn schicksalshaft ist die Wahl 2017 deshalb, weil die Bürger in ihrem Votum in seltener Klarheit eine konservative Wende in der Regierung fordern. Der lange Linksdrift in der Politik wird durch dieses Wahlergebnis mindestens stark verlangsamt, denn nun gibt es wieder eine starke bürgerliche Stimme im Parteiensystem. Der Boden ist bereitet, dass sich in der Politik wieder eine Normalität einstellen kann. Damit die Saat aufgehen kann, muss die Zivilgesellschaft, also jeder Einzelne von uns, dafür eintreten und die Umsetzung davon aktiv einfordern.

Evangelische Kirche: Jubel für die Homo-Ehe, Verachtung für den Lebensschutz

Wummernde Techno-Bässe, geschminkte Menschen, die Konfetti werfen, dazwischen zwei homosexuelle Pfarrer mit Eheringen. Der Berliner Superintendent Bertold Höcker hat sich eine rosa Federboa umgelegt und schneidet zusammen mit der türkischen Anwältin Seyran Ateş eine Hochzeitstorte im Regenbogen-Design an. Die Schriftzüge Trau Dich“ und „#Trauungfueralle in unseren Kirchen“ stehen auf dem Wagen mit der Nummer 43, auf dem die Feiernden tanzen und rufen. Die evangelische Kirche hat sich dieses Jahr endlich auch getraut und einen eigenen Festwagen zur Berliner Homo-Parade Christopher Street-Day geschickt. Die ursprüngliche Idee, zusätzlich Gleitgel und Kondome mit aufgdruckten Sinnsprüchen Martin Luthers an die Menge zu verteilen, hatte die Kirchenleitung noch rechtzeitig verworfen. Kirchenmann Bertolt Höcker sieht in dem Einsatz „ein gewaltiges Stück Toleranz“. Dennoch sei es für die CSD-Teilnehmer schwierig gewesen, „in dem bunten Treiben aus Glitzer, Alkohol, lauter Musik und später auch noch Gewitter, die Zeichen der Kirche wahrzunehmen“, vermerkt die Internetseite der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Tod oder Leben? Ergebnis offen

Auch ohne ablenkenden Pomp und Glitter des CSD ist es heutzutage schwer bis unmöglich, die Zeichen der voll auf Staatslinie getrimmten evangelischen Kirche und ihre Auffassung vom christlichen Glauben zu erkennen. Wie weit ihr Kuschelkurs mit dem politisch-korrekten Zeitgeist geht, erwies sich spätestens beim Umgang mit dem „Marsch für das Leben“. Diese regelmäßig vom Bundesverband Lebensrecht organisierte Demonstration mit diesjährlich 7500 Teilnehmern erinnerte mit einem Schweigemarsch an die in Deutschland weit über 100.00fache Tötung von Kindern im Mutterleib durch Abtreibung. Das ficht die EKBO, deren Vertreter man noch sechs Wochen zuvor im Feierrausch auf dem CSD beobachten konnte, allerdings nicht weiter an. Eine Teilnahme an dieser von einem zutiefst christlichen Anliegen geleiteten Demonstration scheint der EKBO-Leitung peinlich zu sein. Die Teilnahmeverweigerung verpackt deren Sprecher, Christoph Heil, in wohlfeile Worte über die „ergebnisoffene Schwangerenkonfliktberatung“, die man unterstütze. Das berühmt-berüchtigte feministische Motto „Mein Bauch gehört mir“ mit Kollateralschaden Tod, regelmäßig in aggressiver Weise von linken Gegendemonstranten skandiert, scheint für die EKBO folgerichtig in Ordnung zu gehen. Sie stehen damit nicht allein, aber eben nur auf der anderen Seite.

Schweigen gegen Haß und Aggression

Auf der anderen Seite geht es laut und obszön zu. Plakate mit Schriftzügen wie Hätt´ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“, „My body my choice“ werden hochgehalten, es wird gepöbelt und gespuckt, mehrmals muß die Polizei die aggresiven Abtreibungsbefürworter von den schweigend Marschierenden mit den weißen Holzkreuzen trennen. Es ist wahrlich nicht angenehm, an der Spitze zu marschieren. Trotzdem scheint das gesellschaftliche Unbehagen an der inzwischen institutionalisierten und quasi verrechtlichten Kindstötung ebenso wie die jährliche Teilnehmerzahl zu wachsen. Norbert Lammert, Wolfgang Bosbach und Reinhard Kardinal Marx schicken Grußworte. Das Medienecho ist in diesem Jahr vereinzelt immerhin verhaltener bis nachdenklicher gegenüber den Forderungen der Lebensschützer geworden. Birgit Kelle wendet sich in ihrer Rede direkt an den Bundestag. Wer Kinderrechte in der Verfassung etablieren wolle, müsse sich erst einmal um das Recht auf Leben für alle Kinder bemühen, kritisiert die Journalistin und Buchautorin.

Das leise Massensterben ungeborener Kinder ist das größte Tabu der liberalisierten Gesellschaft

Die Regierung hingegen schaut lieber weg. Als in der ARD-Wahlarena eine junge Frau mit Down-Syndrom Angela Merkel geradeheraus fragte, wie es möglich sei, behinderte Kinder kurz vor der Geburt legal abtreiben zu können, wand sich die Bundeskanzlerin kunstvoll. Immerhin habe die CDU eine verpflichtende Beratung für Spätabtreibung eingeführt, für die man gerade so eine Mehrheit zusammentrommeln konnte. Politischer Strukturzwang schlägt Lebensrecht. Was wäre denn die Alternative ohne verpflichtende Beratung? Abtreibung nach Anruf bei der Krankenkasse? Die grausigen Details einer Spätabtreibung, bei der ein voll entwickeltes Kind im Mutterleib durch Giftspritze getötet wird, erspart man sich da lieber.

Abtreibung ist kein Frauenrecht, das Kind keine Verhandlungsmasse

Die Initiative Familien-Schutz setzt sich für ein konsequentes JA zum Leben ein. Dies ist eine unserer fünf Kernforderungen an die Familienpolitik, veröffentlicht in unserem neuen Faltblatt, das Sie hier bestellen können. Ein konsequentes JA zum Leben ist kein Widerspruch zum Recht der Frau auf ein selbstbestimmtes, doch verantwortungsvolles Leben. Jeder erwachsene Mensch weiß, daß ungeschützter Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen kann. Es ist aber eine Sache, ob den Frauen im reichen Deutschland wegen einer ungewollten Schwangerschaft ein schlechtes Gewissen und Problembewußtsein und letztlich die schnelle Abhilfe durch Abtreibung eingeredet wird oder man ihnen Hilfe und Unterstützung anbietet, ihnen Möglichkeiten aufzeigt, auch mit einem kleinen Kind zusätzlich im Leben zurecht zu kommen. Abtreibung ist keine Verhütungsmethode. Sie muß von den Beratungsstellen als das benannt werden, was es ist: die Tötung des Kindes im Mutterleib, sei es auch noch so winzig. Die Beratungsstellen sind laut Gesetz dazu verpflichtet, zwar ergebnisoffen zu beraten, aber mit dem Leitmotiv, daß sich die Frau am Ende für ihr Kind entscheidet. Die allermeisten Frauen bereuen es nicht, ihr Kind nach der Geburt im Arm zu halten. Eine Abtreibung hingegen fast immer – und das lebenslang. Eine ehrliche Aufklärung über die physischen und psychischen Folgen der Kindstötung im Mutterleib ist allemal besser als die Frauen allein zu lassen mit einer Entscheidung, deren Tragweite sich erst zeigt, wenn es zu spät ist.

Die Parteien haben die Familie aufgegeben – Unsere Auswertung der Wahlprogramme

Wer seine Wahlentscheidung von der Familienpolitik abhängig macht, sollte den medial vielbeworbenen Wahl-O-Mat besser meiden. Die Lebensrealität von rund 70 Prozent der deutschen Bundesbürger bleibt in den 38 Fragen des virtuellen „Informationsangebots“ zu den Parteiprogrammen konsequent unterbelichtet. Die Linie, Themen rund um die Familie zu marginalisieren, schreibt sich folgerichtig bis in die einzelnen Wahlprogramme von CDU/ CSU, Linke, Liberalen und Grünen fort.

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Partei-Wahlprogramme zum lesen und herunterladen gibt es hier

Wer über Familien-Leben entscheidet, bestimmt die Zukunft

Die einheitliche Frontstellung der etablierten Parteien gegen die Familie ist eine bedrohliche Entwicklung, die für die Liberalen und Grünen offensichtlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch wenn sich die CDU/ CSU in Sachen Elternpolitik relativ handzahm gibt, wirkt sie damit unglaubwürdig, hat die Partei doch in der Vergangenheit oft genug ihre beeindruckende Fähigkeit bewiesen, im Drehmoment des Zeitgeists rechtzeitig „umzufallen“.

Familie ist Zukunft. Über die Zukunft der Familie wird in wenigen Wochen entschieden. Kaum ein Bürger wird wissen, wie weit die feindseligen Reflexe einiger Parteien gegen eine Lebensform reichen, die von der Mehrheit schon immer und immer noch als das Erstrebenswerteste überhaupt gesehen wird. Wer die Lebensleistung von Müttern und Vätern herabwürdigt, ja nicht mehr weit davon entfernt ist, sie unter Naziverdacht zu stellen wie die Grünen, der hat nicht vor, die Lebensrealität der Bürger zu akzpetieren, sondern will sie diskreditieren. Umso wichtiger ist es, möglichst viele Wähler über die wahren Absichten hinter dem vollmundigem Wortgeklingel von Grün, Gelb, Rot und inzwischen auch Schwarz aufzuklären. Lesen Sie in unserem neuen Flyer „Familie jetzt schützen“ über die Hintergründe der Familienvernichtungspolitik. Bestellen Sie 10, 50, 100 oder … Exemplare gleich hier und verteilen Sie sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Eine PDF-Version zum Verschicken per Mail und Ausdrucken finden Sie hier.

Die Verkündigung der LSBTIQ*Rechte steht direkt vor der Elterndiskriminierung

Bei den Grünen ist die Ver-Genderung von Familie erwartungsemäß besonders weit fortgeschritten. Dies zeigt sich schon an der Gewichtung der Thematik. Während den einzelnen Rechten der LSBTIQ*-Menschen ein eigenes ausführliches Kapitel gewidmet wird, sucht man familienpolitische Themen zunächst vergebens. Fündig wird der aufmerksame Leser erst im Unterkapitel mit dem bezeichnenden Titel: „Für faire und gerechte Löhne“. Familie wird darin zum bloßen Instrument von Arbeitsmarktpolitik heruntergeschrieben. Familienfördernde Maßnahmen wie das Ehegattensplitting sind selbstverständlich ein Werk des Teufels und gehören abgeschafft. Wer noch in der Hausfrauenehe lebt, gilt den grünen Ideologen als höchst verdächtig. Der Wunsch, sich die Familien- und Berufsarbeit traditionell zu teilen, kann demzufolge nur frauenfeindlich oder gar rechtspopulistisch motiviert sein.

Kinder kommen mit der Behördenpost

Die FDP gibt sich in ihrem Programm sogar noch gender-näher als die Grünen. Neben dem Vorschlag, Leihmutterschaft zu legalisieren, findet sich im Programm der Liberalen der gesamte Forderungskatalog der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung. Das „überholte Blutspende-Verbot für homo- und bisexuelle Männer“ soll nach dem Willen der Liberalen abgeschafft werden. Als rückständig gilt der FDP offenbar auch das natürliche Zustandekommen von Elternschaft durch Zeugung. Entsprechende Verträge „vor der Empfängnis“ sollen das Abstammungsrecht aushebeln, um für Homosexuelle die rechtliche Elternschaft zu automatisieren. Als Mutter- oder Vaterbewerber braucht man nur noch eine amtliche „Elternschaftsvereinbarung“ zu unterzeichnen, um das Recht am Kind zu bekommen.

Marxismus gendergerecht aufbereitet

Traditionsgemäß schlägt das Herz der SED-Nachfolgepartei für eine sogenannte „emanzipatorische Familienpolitik“ mit maximaler Beschäftigungsquote von Frauen, die in der beruflichen Befreiung möglichst vergessen sollen, auch Mütter zu sein oder sein zu wollen. Familienpolitische Maßnahmen werden der Arbeitsmarktpolitik untergeordnet. Natürlich wird auch im Programm der Linken das sattsam bekannte Lied der Gender-Ideologie angestimmt mit detailgetreuer Ausleuchtung jeder denkbaren Alltagsdiskriminierung der schwul-lesbischen-inter-trans-Community.

Familie ist der CDU/ CSU irgendwie peinlich

Die CDU/ CSU gibt sich in ihrem mageren Programm betont siegesgewiß. Mißstände in der Familienpolitik gibt es – wie auch in anderen Politikfeldern – selbstverständlich nicht, man würde sich als Regierungspartei ja selbst diskreditieren. Nachdem man die Ehe im Regenbogendunst aufgelöst hat, kann man getrost deren besondere Schutzbedürftigkeit behaupten. Moderne Eltern haben sich gefälligst ausschließlich Kita-Plätze zu wünschen, um dem Staat doppelt nützlich zu sein: als Steuerzahler und kostenlose Erzieher der kommenden Steuerzahler. Das Thema Betreuungsgeld wird sang- und klanglos verabschiedet. Potentielle Wählerstimmen versucht man lieber mit einer in Aussicht gestellten Erhöhung des Kindergelds zu erkaufen.

AfD: Der Familie verpflichtet

Lediglich die AfD fordert konsequent eine wertschätzende Willkommenskultur für Eltern und Kinder. Die Ehe für alle wird klar abgelehnt, dagegen deutlich mehr Anerkennung für Vollzeitmütter angemahnt. Gender-Mainstreaming und die Frühsexualisierung von Kindern an Schulen und Kitas sollen nach dem Willen der AfD beendet werden. Auch die laxe Praxis der Abtreibung in Deutschland wird kritisiert.

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Partei-Wahlprogramme zum lesen und herunterladen gibt es hier.

Nachfolgend die ausführlichen Partei-Wahlprogramme als pdf

SPD

Bündnis 90/ Die Grünen

CDU/ CSU

FDP

Die Linke

AfD

Globaler Krieg gegen Gender-Rollen. Im Eiltempo in die geschlechtslose Gesellschaft

Linksliberale Ideologen und Globalisten wollen die klassischen Vorstellungen von »Mann« und »Frau« mit allen Mitteln aus den Köpfen der Bürger austreiben. Es ist eine Kulturrevolution ohnegleichen. Und sie setzt schon bei den kleinen Kinder an.

Machen wir uns nichts vor: Der Kampf gegen die Gender-Identität ist global. Und er setzt bereits bei den Kindern an. Zumindest in der westlichen Welt. Hier einige Beispiele der letzten Zeit:

BBC feiert 6-jähriges Transgender-Kind

Für einen Geschlechtswandel kann man nicht jung genug sein. »Lily« ist sechs Jahre alt. Er/sie/es war als Junge geboren. Aber jetzt lebt sie als Mädchen. Die Medien, allen voran die BBC, finden das ganz toll (siehe BBC-Bericht auf YouTube).

An anderer Stelle feiert die BBC die genderfreie Erziehung von Jungs und Mädchen mit dem Hashtag #NoMoreBoys&Girls. Ist der Name bereits Programm …?

Kanada: Erstes Baby ohne Geschlechtsangabe auf der Geburtskunde

Kanada feiert das erste Baby, das von Geburt an keinem Geschlecht zugeordnet wird. Die moderne »Elternperson«, die sich selbst als »nicht-binäre Trans-Person« definiert, möchten nicht, dass ihr/sein Kind von Beginn an in eine Gender-Rolle gedrängt werde. Daher erhält das Kind keinen Eintrag zum Geschlecht auf seiner Geburtsurkunde. Das Kind solle außerhalb der binären Geschlechterrollen aufwachsen und sich später sein Gender selbst aussuchen (siehe Bericht auf Wienerin.at).

Kanada: Jetzt werden die Personalausweise und Reisepässe auf Wunsch ohne Geschlechtsangabe ausgestellt

In Kanada können Menschen künftig Ausweise ohne Geschlechtsangabe beantragen können. Dies solle Menschen helfen, sie sich weder als »Mann« noch als »Frau« identifizieren. In den Personalausweisen und Reisepässen soll ein „X“ an die Stelle von „M“ oder „F“ für männlich oder weiblich eingetragen werden (siehe Bericht in der Luzerner Zeitung sowie in der Neuen Zürcher Zeitung).

Nur in Kanada? Nein, auch in der Schweiz kämpft man für das neutrale Geschlecht im Ausweis und Pass

Auch bei den Eidgenossen machen sich linke Bürgerrechtlicher für ein drittes Geschlecht, nämlich neutral, im Ausweis und Reisepass stark. Beim Schweizer Bundesamt für Justiz sei zurzeit eine Vorlage betreffend Inter- und Transmenschen zur Änderung des Geschlechts im Zivilstandsregister in Erarbeitung, wird der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann auf der schweizerischen Internetplattform 20min.ch zitiert.

USA: Auch im Bundestaat Oregon kann man im Pass ein drittes Geschlecht angeben

Auch im US-Bundesstaat Oregon können zukünftig Menschen in ihrem Personalausweis oder Führerschein ein »X« für »drittes Geschlecht« statt einem »F« für »female« oder »M« für »male« eintragen lassen. Das berichtete Zeit-Online.

Mal wieder Kanada: Wie man einfach ohne Geschlechtsumwandlung von »Frau« zu »Mann« wird

Wir hatten in der Freien Welt darüber berichtet: In Kanada kann man auch einfach sein »Gender« selbst bestimmen. Es genügt, sich vom Arzt ein Dokument ausstellen zu lassen, dass man sich als das andere Geschlecht definiert. Lauren Southern, ehemalige Reporterin von Rebel Media, hat es ausprobiert. Sie ist einfach zum Arzt gegangen und hat dort erklärt, dass sie sich nicht mehr als Frau sondern als Mann fühle. Daraufhin bekam sie ein ärztliches Gutachten ausgestellt, mit dem sie zum Einwohnermeldeamt ging. Dort bekam sie dann einen Ausweis, der sie als Mann ausgibt – obwohl sie sowohl biologisch als auch sozial weiterhin eine Frau ist.

Kanadischer Familienvater identifiziert sich plötzlich als sechsjähriges Mädchen

Dazu passt diese absurde Nachrichtenmeldung von einem 52-jährigen Familienvater, der sich einfach als 6-jähriges Mädchen identifiziert, weil er sich momentan so fühlt, wieder ein Kind zu sein: „Meet the 52 Year-Old Father Who Identifies As a 6 Year-Old Girl“.

In Kanadas Provinz Ontario werden die Wörter »Mutter« und »Vater« aus dem Familiengesetz gestrichen

Darüber hatten wir ebenfalls bereits auf der Freien Welt berichtet. Man muss dies aber aber nochmal im aktuellen Kontext erwähnen:

Die Begriffe »Mutter« und »Vater« im Familiengesetz diskriminieren gleichgeschlechtliche Elternpaare und die LGTBQ-Community, meint die Regierung von Ontario. Daher werden diese Worte im Gesetzestext durch genderneutrale Begriffe ersetzt.

Außerdem soll der Staat Eltern das Sorgerecht entziehen können, wenn diese die Genderideologie nicht akzeptieren und sich einer Geschlechtsumwandlung ihres minderjährigen Kindes entgegenstellen.

Schnallen Sie sich an: Es geht bergab!

Die globalisierte Gesellschaft der Zukunft wird geschlechtslos, nationalitätslos, identitätslos und ihr Bargeld los. Es wird eine atomisierte Gesellschaft der Individuen. Darauf dürfen wir uns einstellen. Oder wir tun etwas dagegen.

 

Artikel erschien zuerst auf Freie Welt.net
Wir danken für die Erlaubnis der Übernahme.

Neues Faltblatt: Familie jetzt schützen! Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Unser neues Faltblatt ist da. Jetzt bestellen! Oder PDF herunterladen.

Nach dem großartigen Erfolg unserer letzten beiden Flyer folgt nun der dritte. Anläßlich der Bundestagswahlen ziehen wir Bilanz bei der deutschen Familienpolitik. Woraus bestehen ihre Maßnahmen? Wohin sollen Familien gelenkt werden? Was sind die wahren Motiven moderner Familienpolitik?

Die Familienpolitik darf weder eine einseitige Interessenpolitik zugunsten der Wirtschaft betreiben noch immer weiter reichende Versuche unternehmen, eine weltfremde, widernatürliche Ideologie in die Köpfe der Bürger zu verpflanzen. Die Familie ist heute einem systematischen, politisch wie gesellschaftlichem Kampf gegen ihre natürlichen Grundlagen ausgesetzt. Eine Familienpolitik, die ihren Namen verdient, muß die Familie konsequent schützen. Gemeinsam müssen wir die Familie gegen weitere Zugriffe verteidigen. Lesen Sie unsere fünf Forderungen zum Schutz der Familie – fünf Forderungen für einen Richtungswechsel in der Familienpoltik.

Bestellen Sie ab sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Sie können hier eine PDF-Variante ansehen, welche Sie selbst ausdrucken und per Mail verschicken können. Großer Vorteil der Druckversion: Unsere Posterseite mit den 5 Forderungen für einen Wechsel in der Familienpolitik ist in dieser im Großformat A3.

Auf die bürgerlichen Politiker ist kein Verlaß mehr. Ausgerechnet unter CDU-Führung sind im letzten Jahrzehnt die weitreichendsten familienpolitischen Maßnahmen eingeleitet worden: Das lohnabhängige, auf 14 Monate begrenzte Elterngeld, der massive, besonders in Westdeutschland erfolgte Ausbau von Krippen sowie der zuungunsten von erwerbslosen Müttern gekürzte Ehegattenunterhalt. Diese von SPD-Familienministerinnen vorbereiteten und schließlich von Ursula von der Leyen (CDU) durchgesetzten Reformen bezeichneten nichts weniger als einen Paradigmenwechsel der Familienpolitik. Im Kern bedeutete dieser die totale Entwertung der Mütterlichkeit. Die traditionelle Familie galt plötzlich als idealisiert, die Mutter sank wahlweise zum „Mythos“ oder zur „Glucke“ herab und wurde nur noch in Verbindung von bezahlter Erwerbsarbeit akzeptiert. Zentrales Ziel aller familienpolitischen Maßnahmen bis heute ist die Abdrängung der Frauen in den Beruf verbunden mit einer massiven Krippenpropaganda.

Die pseudowisschenschaftliche Grundlage der Familienreformen bildet Gender Mainstreaming. Diese Ideologie ist keine Gleichstellungsmaßnahme, sondern ein Programm zur totalen Einebnung der biologischen Unterschiede von Mann und Frau. Die entsprechende Umerziehung wird top-down, also von oben nach unten, umgesetzt. Angefangen bei Behörden bis zu Kitas und Bildungseinrichtungen. Mit der Ehe für alle und Bestrebungen, das Abstammungsrecht zugunsten von Drei- und Vierelternfamilien zu reformieren, ist diese Ideologie noch lange nicht ans Ende ihrer politischen Einflußnahme angelangt.

Fast 500.000 Exemplare haben Sie von unseren Faltblättern schon verteilt. Die Lawine rollt. Machen Sie weiter. Wenn alle an einem Strick ziehen, haben wir bis zur Wahl 750.000 Faltblätter verteilt. Das ist unser Ziel. Ihr Einsatz entscheidet, ob wir es erreichen: Für die Familien!

Bestellen Sie daher sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Oder laden Sie hier unsere PDF-Variante herunter: Zum Selbstausdrucken und Weiterverschicken.

FDP fordert legale Leihmutterschaft für Deutschland – Der Dammbruch ist vollzogen. Petition jetzt unterzeichnen!

Eine Frau bietet gegen Geld ihre Gebärmutter an, um ein Kind für Fremde auszutragen. Diese unappetitliche Wahrheit steht hinter der „Dienstleistung“ der sogenannten Leihmutterschaft. Dank moderner Reproduktionsmedizin hat sie sich zu einem äußerst lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Die Klientel besteht zumeist aus gutbetuchten Bewohnern der westlichen Welt, die entweder selbst kein Kind zeugen können oder die dem eigenen Körper die physische Belastung einer Schwangerschaft nicht zumuten wollen, wie einige bekannt gewordene Fälle der Hollywood-Prominenz offenbarten. Was genau geht dabei genau? Einer fertilen Frau werden die zuvor im Labor befruchteten Eizellen der Wunschmutter bzw. der „Auftraggeberin“ in die Gebärmutter eingesetzt. Wird die Leihmutter daraufhin schwanger, werden sie und ihr ungeborenes Kind automatisch Gegenstand eines (Kauf-)Vertrags. Am Ende steht die erhoffte erfolgreiche Leistungserbringung der Auftragnehmerin, die Geburt. In nahezu allen Fällen ist als Mittler eine Leihmutter-Agentur zwischengeschaltet, die alles Vertragliche und Medizinische regelt und den größten Teil der Prämie einstreicht.

Das Recht eines Kindes, seine Eltern zu kennen, wird zur Farce

Nach der Geburt werden die Auftraggeber der Leihmutter rechtlich zu den Eltern des Kindes. Das Kind ist zwar genetisch mit wenigstens einem Elternteil verwandt, nicht aber biologisch. Dies ist jedoch nicht zwingend der Fall. Genetisch kann es auch von einer völlig fremden Person abstammen, wenn beispielsweise eine anonym gespendete Eizelle im Körper der Leihmutter verpflanzt wurde. Oder die Eizelle zuvor mit dem gespendetem Samen eines Unbekannten befruchtet wurde. Das Kind hat dann nicht mehr zwei, sondern drei oder gar vier Mütter. Inklusive zwei bis drei Väter. Man muß kein Jurist sein, um zu ahnen, daß sich aus diesem „Zeugungschaos“ eine Vielzahl abstammungs- und unterhaltsrechtlicher Folgeprobleme ergeben. Man muß auch kein Psychotherapeut sein, um zu ahnen, was es für ein Kind bedeutet, das seinen Ursprung einem kalten, technisierten Verfahren verdankt, bei dem ein Teil seiner Wurzeln irgendwo zwischen Petrischale und Mikroskop verloren gegangen ist.

Diese recht eindeutige Rechtssituation will die FDP nun kippen. Maßgeblich betrieben soll das Projekt Leihmutterschaft der Vorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Michael Kauch. Der Satz: „Eizellspenden und nichtkommerzielle Leihmutterschaft sollten auch in Deutschland unter Auflagen erlaubt werden.“ ist sowohl im aktuellen Wahlprogramm seiner Partei zu lesen – wie auch in einem Entwurfspapier des LiSL zum Abstammungsrecht. Der 50jährige Michael Kauch ist selbst homosexuell und mithilfe eines lesbischen Paares im Jahr 2013 Vater einer Tochter geworden. Es dürfte bei dem Vorstoß, Gebärmutter-Leasing freizugeben, auch sehr viel persönliche Motivation im Spiel gewesen sein.

Freier Handel für alles – Störfaktor Ethik

Nichtkommerzielle Leihmutterschaft heißt im Grunde nichts anderes als Leihmutterschaft ja, aber es soll bitte schön kein Geschäft daraus werden. Ein frommer Wunsch im deutschen Schwarzarbeiter-Hochland. Die wenigsten Frauen werden aus rein samaritischen Motiven für andere ein Kind austragen. Genauso ist wohl kaum zu anzunehmen, daß sich findige Agenturen in Deutschland das äußerst lukrative Geschäft mit dem Muttertraum entgehen lassen werden. Es wird nur in einen wirtschaftlichen Schattenbereich wandern, wo gesetzliche Regelungen zum Schutz der Frauen nicht hinreichen.

Es ist etwas anderes, ob man Cannabis freigeben will (wie von der FDP auch gefordert) oder eine andere Form der Frauenprostitution. Leihmutterschaft ist Prostitution. Vielleicht moderner als das wohlbekannte älteste Gewerbe der Welt. Doch die Essenz bleibt: Eine Frau bietet ihren Körper für Geld als Dienstleistung an. Und das Kind? Wird zum Objekt eines Vertrages, ein bloßer Handelsgegenstand. Kein Problem für die FDP. Freiheit dem Turbo-Individualismus, die Moral kommt später. Oder gar nicht. So weit wie die FDP jetzt traut sich nicht einmal die Gender-Oberlehrerpartei der Grünen.

Das Versteckspiel der FDP darf nicht aufgehen – Jetzt öffentlich protestieren!

Leihmutterschaft-Legalisierung wird allein von der FDP bedient. Obwohl jedes abweichende Novum im Wahl-Konkurrenzkampf der Parteien mit medialem Theaterdonner beworben wird, jede Partei sich um ihr Alleinstellungsmerkmal redlich bemüht, bleibt es auffällig still um diesen Programmpunkt. Sollen davon nicht allzuviele Bürger erfahren? Sollen sie lieber nicht so genau wissen, was sie mitunterzeichnen, wenn sie am Wahltag ihr Kreuz bei den Gelben machen? Vieles sieht danach aus. Umso wichtiger ist es, daß andere darauf aufmerksam machen. Umso wichtiger ist es, daß unsere Kampagne „NEIN zur Leihmutterschaft“ möglichst große Verbreitung findet. Unterzeichnen Sie am besten noch heute unsere Petition an die Abgeordneten. Verschicken Sie den Link an Freunde und Bekannte. Mit dem Vorstoß der FDP, Leihmutterschaft zu legalisieren, findet gerade der geistige Dammbruch im politischen Diskurs statt, vor dem auch die Initiative Familien-Schutz immer wieder hingewiesen und gewarnt hat. Es zeigt, wie wenig Respekt die politische Elite vor dem Leben und vor der Würde von Mutter und Kind noch hat. Alle Gesetze zum Schutz des Lebens sind (noch) in Kraft. Doch sie müssen offenbar selbst vor dem politischen Zugriff geschützt werden. Helfen Sie mit ihrem Beitrag. Werden Sie zum Unterstützer unserer Kampagne „NEIN zur Leihmutterschaft“. Danke herzlich.

„Ehe für alle“ und die Kirchen schwanken wie ein Blatt im Wind – Jetzt weiter Druck ausüben

building-199086_1280Stromenergie? Schenkt uns bald das Wetter mit Sonne und Wind (Obwohl die Technik dafür längst nicht ausgereift ist). Die Autos machen zuviel Dreck? Verbieten wir die Schmutzfinken (Obwohl Dieselmotoren mit deutlich weniger Treibstoff auskommen und weniger CO² produzieren). Wen schert schon der Realitätstest. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Wenn manch einer vor wenigen Wochen meinte, unsere am Pippi-Langstrumpf-Syndrom leidende Regierungstruppe geht endlich in Sommerpause, fühlte sich belehrt. Vorher mußte noch schnell eine Minderheit – circa fünf Prozent Bevölkerungsanteil – von der Kanzlerin persönlich ihre Beruhigungspille verabreicht bekommen. Schließlich kann ja heute jeder irgendwie Familie sein. Ob zwei Väter, ob zwei, drei oder vier Mütter, ob zwei Mütter mit zwei Vätern… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, denn da, wo Kinder sind, hat jetzt Familie zu sein. Basta. Und wenn die Biologie bei der einen oder anderen Kinderproduktionsvariante nicht mitspielt, dann wird sie eben paßgenau vom Gesetz zurecht gebogen. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Frank-Walter Steinmeier sieht das auch so und hat zum neuen Ehegesetz seine bundespräsidiale Segnung gegeben. Am 1. Oktober 2017, wenn es in Kraft treten soll, werden Deutschlands Rathäuser stolz den Regenbogenstoff hochziehen. Entspricht nicht der Beflaggungsverordnung? Na, wer will denn schon so kleinlich sein!

Die Ehe für alle kommt und die Kirchen begeben sich hektisch auf Sinnsuche

Auch die Kirchen wurden von der politischen Entwicklung überrascht. Schwelte das Thema jahrelang nur in theologischen Thesenpapieren vor sich hin, war es plötzlich auf dem Tisch. Die evangelische Kirchenleitung erholte sich am schnellsten. Linientreue Funktionäre wie der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm brauchten ja nur die Begründung von SPDCDUGRÜNEFDP zur Ehe für alle übernehmen und ein bißchen christlich aufpolieren. Heißt: Wo Liebe ist, soll auch Ehe werden. Wir sind schließlich die Modernen. Amen.

Die katholische Kirche dagegen tat sich naturgemäß schwerer. Zwar wird die konservative Strömung immer mehr zurückgedrängt aus dem theologischen Diskurs, ist aber noch wirkmächtig. Gut zu erkennen an Reinhard Bischof Marx´ kläglichem intellektuellen Jonglierakt in der Debatte, die sich rund um die Parlamentsentscheidung zur Ehe-Öffnung entspann. Nachdem seine öffentlichen Aussagen zur Homo-Ehe den gesamten Varianzbereich von vorsichtiger Zustimmung bis halbherziger Ablehnung bedient hatten, rang er sich am Ende dazu durch, dem Land Bayern die Verfassungsklage anzuempfehlen. Anderen Kirchenvertretern wie dem Berliner Landesbischof Koch sahen sich anscheinend noch schärferem Gegenwind ausgesetzt. Koch sprach sich sehr deutlich gegen die Ehe-Reform aus und wetterte gegen den gleichmacherischen Zeitgeist, der keinen Unterschied mehr anerkennen will.

Priester und Pfarrer bleiben ihrem Gewissen verpflichtet

Können sich homosexuelle Paare nun auch segnen lassen? Spätestens ab dem 1. Oktober werden sich die jeweiligen Landeskirchen aktiv mit der Frage auseinandersetzen müssen. Schon regt sich Widerstand. Denn weder Pfarrer noch Priester dürfen zu etwas gezwungen werden, was ihrem Glaubensgewissen entgegen steht. Die sächsische und württembergische Landeskirche haben sich bereits positioniert. Ein Gesetzesbeschluss ändere nicht automatisch die Kirchenordnung. Diese sieht eine Trauung gemäß der biblischen Schöpfungsgeschichte allein zwischen Mann und Frau vor. Ohne Ausnahme.

Letztes Korrektiv: Die Verfassungsklage

Unterdessen hält sich Bayern mit der notwendigen Verfassungsklage zurück. Merkels wankelmütiger Heute-mal-wieder-Intimfreund Horst Seehofer fürchtet wohl schlechte „Publicity“ für „Muttis“ Wahlkampf. Genau hier müssen wir jedoch gegensteuern. Es darf nicht sein, daß die Ehe in ihrem Wesensbestand aus wahltaktischen Gründen weiter demontiert wird. Der Gesetzesbeschluss zur Ehe für alle muß vom Verfassungsgericht schnellstens geprüft und gestoppt werden. Hier muß die Kirche weiter Druck machen. Und wir: Müssen weiter Druck auf die Kirchen machen. Nur von der Kirche können wir derzeit ein öffentliches Wort erhoffen, das Gehör finden kann: Wenn sie es denn auch aussprechen würde!

Bitte unterschreiben Sie daher hier und ermutigen Sie die deutschen Bischöfe dazu. Geben Sie ein starkes Zeichen, für die Familie, für den Schutz der Ehe.Viele trauen sich nicht. Wer sich öffentlich gegen die Ehe für alle ausspricht, wird allzu oft als homophob an den Pranger gestellt. Und das gerade von denjenigen, die nie müde werden, Toleranz für sich einzufordern.

Doch wer schweigt, stimmt zu. Wenn wir schweigen, haben wir schon verloren. Dieses Prinzip der schweigenden Zustimmung haben sich unsere Volksvertreter in den letzten Regierungsdekaden rücksichtlos zunutze gemacht. So wird vieles an lebens- und realitätsfernen Gesetzen, Beschlüssen und Verordnungen mit Leichtigkeit durchgedrückt, weil sich kein Widerstand regt. Trotzdem: Viele hatten keine Furcht, sich offen gegen die Ehe für alle zu stellen. Beinahe 25.000 Petitionen haben Sie an die Bischöfe geschickt. 90.000 Petitionen wurden in unserer Kampagne gegen die ehe- und familienfeindliche Politik der Bundesregierung von den Bürgern versandt. Unsere Postkartenaktion an die Bischöfe Marx und Bedford-Strohm hat bei einer riesigen Zahl Menschen einen Nerv getroffen. Noch immer gehen via E-Mail und Telefon Bestellungen dafür ein. Viele tausend wollen etwas tun, viele tausend haben schon etwas getan.

Und Sie können noch mehr tun: Hier gelangen Sie zur Online-Kampagne „Ehe für alle stoppen – Ein Aufruf an die Kirchen. Einfach ausfüllen und absenden. Bitte beteiligen Sie sich zahlreich. Jede Stimme zählt. Den die Ehe muß Ehe bleiben. Recht muß Recht bleiben.