„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter“ – Schwul-lesbische Aufklärung dringt in Berliner Kitas vor

Queere Bildung“ gibt es jetzt auch für Kleinkinder. Nach dem Willen des Berliner Senats sollen nicht nur Schulkinder, sondern auch Kita-Kinder zum Thema Homo- und Transsexualität aufgeklärt werden. Damit stößt das Land Berlin am weitesten vor von allen Bundesländern, die die Verankerung des LGBTI*-Themas in staatlichen Einrichtungen fördern. Vollmundig wird immer wieder der Abbau von Diskriminierungen gegen eine Minderheit beschworen, tatsächlich geht es um den kompletten Umbau unserer Gesellschaft.

Unter Pädagogen kursiert eine neue Handreichung von der Berliner Regierung, die Kita-Kindern die sogenannte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt näher bringen soll. Die Gender-Aufklärung für Klein- und Vorschulkinder wurde bereits 2009/10 unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit beschlossen, aber erst jetzt von der Koalitionsregierung aus SPD, Linken und Grünen vollständig umgesetzt.

Dafür wurde auf Regierungsbetreiben eine rund 140seitige Broschüre mit dem Titel „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ erarbeitet. Diese will Kita-Erziehern ein Bewusstein für transgeschlechtliche Klein- und Vorschulkinder vermitteln, damit diese Kinder in ihrer Neigung „pädagogisch bestmöglich“ unterstützt werden können. Um transgeschlechtliche Kinder besser in die Kitas zu integrieren, ist es laut Autoren dieser Broschüre wichtig, dass auch heterosexuelle Kinder im Umgang mit andersgeschlechtlichen Kindern und Kindern von Homo-Paaren geschult werden. Dies soll durch Bilderbücher über Regenbogenfamilien und gemeinsamen Gesprächen zu verschiedenen sexuellen Orientierungen von den Kita-Erziehern erreicht werden. Nach dem Wunsch der Autoren ist es notwendig, dass die Kinder im Kita-Alltag mit der homo-bi-trans-Thematik über jederzeit zugängliches Anschauungsmaterial in Berührung kommen und sich darüber im Laufe der Zeit das Verständnis eines normalen Partner- und Familienlebens wie jedes andere auch herausbildet.

Transgeschlechtlichkeit unter Kindern ist ein künstlich aufgebauschtes Problem

Was ist eigentlich Transgeschlechtlichkeit bei Kleinkindern? Wie und wo kann man dies beobachten? Gibt es so etwas wirklich? In der Broschüre, S. 19, selbst findet man eine sehr weit gefaßte Definition: „Geschlechtsvariante Kinder sind Kinder, die sich in Bezug auf ihr biologisches Geschlecht, ihre Geschlechtsidentität oder ihr Rollenverhalten von der Mehrheit der anderen Mädchen und Jungen unterscheiden. Hier geht es also zum einen um intergeschlechtliche und transgeschlechtliche Kinder, aber auch um diejenigen, die als nicht geschlechtsrollenkonform wahrgenommen werden.“ Transgeschlechtlichkeit unter Kindern gibt es tatsächlich. Diese Kinder stehen hinsichtlich ihrer physischen Merkmale quasi auf der Grenze zwischen den Geschlechtern. Wobei die jeweils stärkere Neigung zu männlich oder weiblich genetisch mitgegeben ist. Meist entscheiden sich diese Kinder als Jugendliche für ein bestimmtes Geschlecht und leben danach. Ungefähr 0,05 Prozent der Bevölkerung sind transgeschlechtlich. 0,01413 Prozent der Bevölkerung, so schätzt der Verein trans-ident, durchlaufen ein Verfahren nach dem Transsexuellengesetz. Das ist – mit Verlaub – eine verschwindend geringe Prozentzahl.

Tatsächlich geht es hier um die Kinder, die phasenweise, je nach indivduellem Kognitions- und Entwicklungsstand verschiedene Verhaltensmuster zeigen, die man gemeinhin sowohl als mädchenhaft wie als jungentypisch verortet. Quasi also um beinahe alle Kinder, denn die Geschlechtergrenzen verlaufen bei ihnen noch sehr oft fließend. Ein Beispiel: ein dreijähriger Junge, der mit einer größeren Schwester aufwächst, wird irgendwann verlangen, ein rosa Kleid zu tragen oder sich die Nägel lackieren lassen. Kinder sehen so etwas undogmatisch, sie gehen unbedarft an solche Dinge heran, probieren mal das eine, verwerfen morgen wieder das andere. Trotzdem bleiben sie Junge beziehungsweise Mädchen. Die Erprobung verschiedener Verhaltensweisen hilft ihnen, mit fortschreitendem Alter ihr biologisch vorbestimmtes Geschlecht anzunehmen und sich darin zuhause zu fühlen. Die meisten Eltern erkennen diese Geschlechtserprobung bei Kindern instinktiv. Nicht umsonst ist der Satz: „Das ist nur eine Phase, das geht vorbei.“ unter Eltern legendär. Er dient beiden Seiten: Er beruhigt die Nerven der Eltern und bewirkt, dass sie der natürlichen Entwicklung ihrer Kinder ihren vorbestimmten Lauf lassen.

Das Menschenexperiment Gender-Umerziehung ist in Berlin am weitesten

Die Gender-Broschüre des Senats beginnt auf S. 13 mit dem Satz: „in vielen Kitas gibt es einen Murat, der gerne Prinzessin spielt (…) oder einen Ben, der nicht länger Sophie heißen möchte.“ Das mag sachlich korrekt sein. Aber daß diese Kinder nun nach Maßgabe der Gender-Staatsdoktrin einer quasi psychologischen Behandlung durch Kita-Erzieher bedürfen, die sie in ihrer noch am Anfang stehenden geschlechtlichen Entwicklung in eine bestimmte Richtung drängen sollen, ist keine „Bildung“ oder Aufklärung im engeren Sinne, sondern ein knallhartes Menschenexperiment mit ungewissem Ausgang. Vollzogen wird es an wehrlosen Kindern, denen man aufgrund ihres Alters jede noch so irrwitzige Ideologie in die kleinen Köpfe pumpen kann und sei es die, daß es in Wirklichkeit keinen eindeutigen Papa und keine eindeutige Mama gibt.

Wer Kindern so etwas erzählt, hat anderes im Sinn, als eine extrem kleine Minderheit wie transgeschlechtliche Menschen und gleichgeschlechtliche Elternpaare vor Diskriminierung zu bewahren. Sie dienen nur als Vehikel, um ein zutiefst menschenfeindliches, mütter- und familienverachtendes Programm von oben nach unten bis in die feinsten Verästelungen des öffentlichen und privaten Lebens zu verpflanzen. Die Kinder sind nur der Anfang, denn sie sollen später die Pioniere eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus sein.

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Gender-Sexualaufklärung an Schulen und Kitas ist keine Bildung, sondern eine Erziehung zu einem Leben in wechselnden Partnerschaften ohne Verpflichtung, eine Erziehung zu Bindungs- und Eheunfähigkeit. Politiker, Gewerkschaften und schwul-lesbische Lobbygruppen treiben die Gender-Sexuallehre voran, um die Gesellschaft von Grund auf umzuformen. Der Erzfeind der Gender-Ideologen ist die auf natürlicher Zeugung beruhende Familie. Welche beunruhigenden Ziele verfolgt die Gender-Sexuallehre wirklich? Wie können Sie sich gegen diese staatlich betriebene Indoktrination von Kindern wehren? Im Faltblatt stellen wir die Antworten übersichtlich und präzise heraus. Bestellen Sie jetzt Ihre Wunschstückzahl an Faltblättern. Der Versand ist grundsätzlich kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Spende zur Deckung unserer Kosten.

Und täglich grüßt das Murmeltier: Die GroKo ist wieder da mit einer sozialdemokratischen Familienministerin

Mit der Großen Koalition von Martin Schulz´ Gnaden wird auch eine sozialdemokratische Familienministerin wiederkehren. Die bislang kommissarisch führende Familienministerin Barley, so wird gemunkelt, habe Lust auf den Job. Der von den Familien ersehnte und auch gewählte bürgerlich-liberale Richtungswechsel in der Familienpolitik muss weiterhin erkämpft werden.

Die abgewählten Sozialdemokraten treten nach dem erfolgreichen Abschluss der GroKo-Verhandlungen erneut zum Regieren an. Und nicht nur das: Die 20 Prozent-Partei erhält mit dem Finanz-, Justiz- und Außenministerium sämtliche Schlüsselressorts politischer Gestaltungsmacht. Dazu kommen das Ministerium für Arbeit und Soziales und die Hoheit über die Familienpolitik. Widerstandslos hat Angela Merkel die christdemokratische Kernkompetenz – die gesellschaftspolitische Steuerung der Familie – den Sozialisten überlassen. Angela Merkel lächelt erleichtert in die Kameras, während die Tinte unter einem 178-seitigen Koalitionsmachwerk trocknet, das nur einem einzigen Zweck dient: Die SPD regiert – mit Angela Merkel als Kanzlerin.

Und das, obwohl die SPD von den wenigsten Eltern gewählt wurde. Der Demoskopie zufolge verdankt sich die wieder erstarkte bürgerlich-liberale Kraft im Parlament hauptsächlich denjenigen Wählern ab Mitte 30, die im Berufsleben stehen, oft noch Kinder erziehen und mehrere Jahrzehnte Erwerbsarbeit vor sich haben. Es sind Menschen, denen die Einhaltung von Recht und Gesetz besonders wichtig ist. Menschen, die aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder an langfristiger Stabilität und Sicherheit interessiert sind. Diese Menschen haben gerade nicht ihr Kreuz bei SPD, Grüne und Linke gemacht. Denn Parteien, die den Sozialstaat durch Umverteilung immer weiter aufblähen, die Steuerschraube für Familien anziehen, Eltern durch immer neue erwerbspolitische Programme gängeln und die Vorzüge der Massenbetreuung für Kleinkinder anpreisen wie einst Margot Honecker in der DDR haben bei Menschen mit Kindern naturgemäß einen schlechten Stand.

Noch weitere dreieinhalb weitere Jahre Linksdrift in der Politik wird die Familien in Deutschland teuer zu stehen bekommen. Nicht nur finanziell. Denn Familienpolitik nach SPD-Vorbild wird nicht nach pragmatischen, das heißt, an der Lebenswelt und an den tatsächlichen Bedürfnissen von Eltern und Kindern orientierten Kriterien, sondern nach ideologischer Wünschbarkeit zurecht gezimmert. Wie Familien ihren Alltag organisieren und organisieren wollen und was sie an echten Erleichterungen dafür brauchen, interessiert die SPD-Feministinnen nicht. Gestaltet wird SPD-Familienpolitik danach, wie sich Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände das Familienleben vorstellen: Eltern in die Arbeit, Kinder in die Kita. Dort warten schon die staatlichen Erzieher mit ihrem gender-pädagogischen Beglückungsprogramm auf die lieben Kleinen.

Dieser Entwicklung müssen wir offensiv gegensteuern. Die Familien in Deutschland haben keinen weiteren personellen Aufguss von „Küstenbarbie“ Schwesig und ihrer farblosen, ideologisch durch und durch befangenen Nachfolgerin  Katarina Barley verdient. Erinnern Sie die Politiker im Bundestag, dass sich die Bürger etwas anderes gewünscht haben als die sattsam bekannten Gesichter von Schulz, Nahles und Co., die inzwischen weite Teile der Bevölkerung als Teil eines grundsätzlichen Elitenproblems mit der Führungsverantwortung wahrnehmen. Noch mehr von den wirklichkeitsfernen Eingriffen der mütterfeindlichen Gender-Gesinnungsfanatiker verträgt die Familienpolitik nicht. Machen Sie es der feministischen SPD-Ministerin nicht so leicht, noch dreieinhalb Jahre weiterzuwursteln. Stimmen Sie hier gegen einen neuen Aufguss sozialistischer Familienpolitik.

 

Wer Werbung für Abtreibung legalisieren will, will in Wahrheit Abtreibung legalisieren

Das Werbeverbot für Abtreibung soll fallen. Ein entsprechender Gesetzesantrag wurde von den SPD-geführten Bundesländern Thüringen, Brandenburg, Berlin und Hamburg im Bundesrat eingebracht. Grüne, Linke, SPD, aber auch Teile der FDP erhoffen sich damit eine weitere Normalisierung der vorgeburtlichen Kindestötung. Wir haben eine Kampagne gegen die Werbung für Abtreibung gestartet, die wir in den kommenden Wochen ausweiten. Unterstützen Sie diese jetzt und zeichen Sie die Petition. Verbreiten Sie diese wichtige Petition bitte auch im Freundes- und Bekanntenkreis und setzten Sie sich so für die Stärkung des Lebensschutzes ein.

Für den Tod werben. Das klingt absurd. Instinktiv fühlt man Abwehr bei diesem Gedanken. Denn Werbung für das Töten stellt die Grenzen unseres ethischen Konsens zur Disposition. Werbung für den Tod, für das Töten eines – noch dazu unschuldigen – Lebens im Mutterleib wie dies bei einer Abtreibung geschieht, ist selbstverständlich verboten, möchte man glauben. Doch in einer Zeit, in der lebensweltliche Gewissheiten schwinden, ein moralisches Tabu nach dem anderen fällt, rückt auch die legale öffentliche Vermarktung von Straftaten in den Fokus des Möglichen.

Das Werbeverbot für Abtreibung dient dem Lebensschutz

SPD, Linke, Grüne und Teile der FDP wollen Werbung für Abtreibung zulassen. Vier SPD-geführte Bundesländer haben im Bundesrat einen entsprechenden Gesetzesantrag vorgelegt. Was unter „Werbung für Abtreibung“ fällt, definiert der Gesetzgeber laut § 219 a Strafgesetzbuch sehr streng. Schon die sachliche Information in Verknüpfung mit einem gewerblichen Motiv gilt als Werbung, beispielsweise dann, wenn ein Arzt auf seiner Webseite das Absaugen des Fötus als Praxisleistung aufführt. Das Motiv der Schöpfer des § 219 a ist eindeutig: Abtreibung ist keine Kleinigkeit. Sie gehört nicht zu den normalen, alltäglichen Erfahrungen unserer Lebenswelt. Deshalb darf Abtreibung auch nicht beworben werden wie eine Blinddarmoperation oder eine kieferorthopädische Behandlung. Denn Abtreibung endet nicht mit der Heilung eines kranken Körpers, sondern mit der Vernichtung eines gesunden Menschen, dem die Hoffnung auf Schutz und Fürsorge seiner Mutter eingeschrieben ist. Das Werbeverbot für Abtreibung ist deshalb nach dem Willen des Gesetzgebers dem Lebensschutz gewidmet und nicht dem – wie auch immer aufgefassten – Selbstbestimmungsrecht der Frau.

Abtreibung ist illegal. Sie ist eine Straftat, weil sie immer mit der Eliminierung eines kleinen Körpers endet, der aufgrund der Entscheidung anderer nicht leben darf. Deshalb wurden die Hürden, eine Abtreibung straflos durchzuführen, vom Gesetzgeber einst sehr hoch gehängt. Bis in die 70er Jahre galt allein die medizinische Indikation – zum Beispiel die Empfängnis nach einer Vergewaltigung oder die akut bedrohte Gesundheit der Mutter durch Schwangerschaft – als Grund für eine straffreie Abtreibung. Seither wurde der § 218 bis zur Unkenntlichkeit reformiert. Zwischen dem Willen der Mutter, die Schwangerschaft nicht fortzusetzen und dem Tod des Ungeborenen, steht heute allein die persönliche Vorstellung der Schwangeren in einer Beratungsstelle.

Jede vierte Frau treibt ab: Zuviel

Die medizinische Indikation für Abtreibungen bewegt sich statistisch im Promillebereich. Circa 96 Prozent aller Frauen treiben dagegen aus der sogenannten psychosozialen Indikation ab: weil sie Angst um den Arbeitsplatz haben, weil der Vater des Kindes sich aus dem Staub gemacht hat, weil ein drittes Kind nicht erwünscht ist, weil es einfach der falsche Zeitpunkt für ein Baby ist. Das gesellschaftliche Problembewusstsein schwindet immer stärker für das todbringende medizinische Geschäft, das Jahr um Jahr eine Kinderzahl in der Größenordnung einer Großstadt auslöscht. Jährlich meldet das statistische Bundesamt steigende Abtreibungsquoten. Und dies, obwohl die Zahl gebärfähiger Frauen sinkt. Längst hat sich Abtreibung als lediglich unbequeme und weniger kostengünstige Verhütungsmethode neben Pille, Spirale und Kondom etabliert. Angesichts dieses traurigen Rekords läuft das Argument ins Leere, die Frauen litten unter einem Defizit an öffentlicher Information zur medizinisch-rechtlichen Situation der vorgeburtlichen Kindstötung. Tatsächlich sind diese Informationen überall zugänglich: in Arztpraxen, bei Krankenkassen, in Apotheken (Pille danach), im Buchhandel, im World Wide Web. Steigende Abtreibungszahlen legen geradezu das Gegenteil nahe von dem, was SPD und Grüne fordern: Es braucht kein Mehr an Informationen zur Abtreibung, kein Mehr an Werbung für die vermeintlich schnelle und unkomplizierte Lösung Tod, die implizit immer auch als Handlungsaufforderung verstanden werden kann. Was unsere moralisch aus den Fugen geratene Gesellschaft braucht, ist ein deutliches Mehr an Hilfe und aktiver Fürsorge für schwangere Frauen in Not. Ein Mehr an Beratungseinrichtungen, die den Lebensschutz ernst nehmen und verzweifelten Müttern eine echte Alternative zur Abtreibung aufzeigen, für ein selbstbestimmtes Leben mit Kind. Und auch ein Mehr an ehrlicher Aufklärung über die möglichen gesundheitlichen – psychischen wie physischen – Folgen, die nach dem medizinischen Eingriff in den Leib der Mutter und in das Leben des Kindes drohen.

Die Menschen sollen vergessen, was Abtreibung wirklich ist – die massenhafte Tötung von Kindern im Mutterleib

Den Frauen der Mein-Bauch-gehört-mir-Fraktion in den Rot-Grün-Parteien geht es bei ihrer Forderung nach Informationsfreigabe nicht um ihre Geschlechtsgenossinnen. Es geht nicht um Frauenrechte. Und schon gar nicht um die überfällige Beseitigung eines angeblich antiquierten Gesetzes, das seit Jahrzehnten – will man den erregten Argumenten glauben – eine Aufklärungsschranke zum schnellen Töten aufrecht erhält und verzweifelte Frauen deshalb an den Gebärzwang knechtet, weil die so lange mit dem Suchen nach einer Gebrauchsanweisung beschäftigt sind, bis die straffreie Frist von drei Monaten verstrichen ist. Im Kern geht es um Abtreibung selbst, die aus dem Strafgesetzbuch heraus gerissen werden soll. Sie soll etwas so Normales sein wie der Gang zum Bäcker am Morgen oder die Botox-Spritze am Abend für Gutbetuchte. Schließlich gibt es irgendwann keinen Grund mehr, eine Bagatelle unter Strafe zu stellen, wenn jeder es tut. Abtreibung, möglichst bis einen Tag vor der Geburt, soll für Frauen zu einer Nebensache gemacht werden. Die Männer fragt dabei natürlich keine(r).

Zeichnen Sie die Petition Keine Werbung für Abtreibung – Lebensschutz stärken:

 

 

Angriff auf das Elternrecht – Kinderrechte sollen ins Grundgesetz

Sogenannte „Kinderrechte“ bringen niemanden etwas, allein dem Staat. Die Verankerung eines isolierten Rechts für Kinder, das sich von fremder (staatlicher) Seite im Zweifel in Stellung gegen das Elternrecht bringen läßt, wird einen tiefen Graben durch das Beziehungsgeflecht Familie ziehen. Nicht nur der Staat, die gesamte Betreuungsbranche profitiert von einem faktisch neutralisiertem Elternrecht.

Das Verhältnis zwischen Kindern und ihren Eltern beruht auf einem natürlichen Machtgefälle. Eltern tragen Verantwortung für ihre unmündigen Nachkommen, aus der sich bestimmte Rechte, vor allem aber Pflichten ergeben. Daran ist nichts Unrechtes oder gar Verwerfliches. Menschen, denen für eine bestimmte Phase ihres Lebens die Reife fehlt, die Konsequenzen ihres Tuns einzuschätzen, brauchen einen Vormund, sonst würden sie schlicht nicht überleben. In der Regel sind dies die Eltern. Deren gesetzlich verankerte Erziehungspflicht und Erziehungsfreiheit beruht auf der stillschweigenden Übereinkunft zwischen Eltern, Staat und Gesellschaft, daß Mütter und Väter ihrer selbstgestellten natürlichen Aufgabe Genüge leisten. Staat und Gesellschaft haben sich im Hintergrund zu halten. Die Möglichkeit, ins Familiengeschehen einzugreifen, tritt erst ein, wenn Eltern zur Gefahr für ihr Kind werden. Wo die Grenze zur Kindeswohlgefährdung verläuft, bestimmen der Staat beziehungsweise die Jugendämter auf der Grundlage der Sozialgesetzgebung zur Kinder- und Jugendhilfe. Doch der Entscheidungsspielraum der Behörden ist groß. Wie groß, zeigt die erschreckend hohe und stetig wachsende Zahl von Kindern, die jährlich aus den Familien „in Obhut“ genommen werden. 2016 waren es knapp 39.300 Fälle im Jahr, minderjährige Migranten nicht eingerechnet. Bereits 2015 hatten sich die Kosten für die Unterbringung von Kindern in Heim und Pflegefamilien auf 160.000 Euro jährlich pro Fall verdoppelt. Der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Marcus Weinberg, schätzt, dass mehrere tausend Kinder darunter sind, die zu Unrecht von ihren Eltern getrennt wurden. Der professionelle Betreuungssektor wächst mit der Zahl der Inobhutnahmen. Denn, um ein Heim wirtschaftlich betreiben zu können, braucht es gut gefüllte Plätze. Der Druck auf die Betreiber ist immens. Für so manches Jugendamt ist die Versuchung groß, sich in aller Stille als Beschaffer von Kunden zu betätigen.

Der Staat will am Familientisch mitentscheiden

Die Grenzlinienverschiebung zur faktischen Abschaffung des Elternrechts hat in der sich immer mehr ausweitenden staatlichen Kinder- und Jugend“hilfe“ ihren Anfang genommen, lange bevor die öffentliche Debatte zu Kinderrechten in Schwung gekommen war. Der allgemeine Jubel um „Kinderrechte“, die die Gesellschaft angeblich so dringend brauche, ist eine schäbige Maskerade, die die Gier des Staates, endlich die totale „Lufthoheit über die Kinderbetten“ an sich zu reißen, als humanitären Akt erscheinen lassen soll. Kinder sind bereits mit allen nötigen Grundrechten ausgestattet. Ihre besondere Stellung innerhalb der Gesellschaft haben zu Recht eine besondere gesetzliche Würdigung und Ausgestaltung erfahren: im Kinder- und Jugendhilfegesetz, im Adoptionsrecht, im Straf- und Verfahrensrecht und in den gesetzlichen Regelungen für Eltern von Pflegekindern. Es geht nicht um mehr Rechte für Kinder, die diese überdies im ausreichenden Maß besitzen, sondern um mehr Eingriffsrechte für Jugendämter und Gerichte in innerfamliliäre Angelegenheiten. Eltern und Kinder brauchen einen geschützten Raum, um ihre Vorstellung vom gemeinsamen Leben zu verwirklichen. Dieser Schutzraum wird vom Staat mehr und mehr verkleinert und eingeschränkt. CDU und SPD, die Kinderrechte in der Verfassung verankern wollen, führen sich auf wie ein lästiger Vermieter, der sich ungebeten und dauerhaft Zutritt in die Familienwohnung verschaffen will. Die Türe gehört abgeschlossen. Aber vorher bitte noch das Schloss wechseln.

Nichts für Kinder – Wenn der Sexualkundeunterricht Grenzen überschreitet

Am Sexualkundeunterricht entzünden sich in Deutschland traditionsgemäß die Geister. Dessen Liberalisierung vor mehr als 40 Jahren im Zuge der 68er Bewegung sorgte immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen besorgten Eltern und der auf Bildungshoheit pochenden Schulen. Ein Gymnasium in Hamburg treibt es dabei besonders wild. Eine Stichprobe:

Im Streit um die Sexualkunde an Schulen kann höchstens Waffenstillstand mit den Eltern erreicht werden. Viel zu stark spielen persönliche Befindlichkeiten – ethische, religiöse, moralische Überzeugungen auf der einen, Erziehungsbeflissenheit und Fortschrittsglauben auf der anderen Seite – hinein, die sich gegenseitig ausschließen. Als vor wenigen Jahren die Bundesländer daran gingen, zusätzlich zur regulären Sexualkunde das Thema sexuelle Vielfalt verbindlich in den Lehrplänen zu verankern, kochte die Wut bei Eltern so hoch wie lange nicht. Von Schleswig-Holstein bis Hessen vereinigten sich zehntausende Demonstranten, darunter Eltern und Vertreter von Kirchen, Bürger- und Aktionsbündnissen, um gegen die Indoktrination der Kinder im Sinne der neuen Gender-Doktrin zu protestieren. Geradezu verschreckt reagierten die Kultusministerien auf diesen geballten Gegenwind, mit dem damals niemand gerechnet hatte.

Als Sexualkunde getarnte Anleitung zur Pornografie

Im Land Hamburg scheinen die Uhren noch schneller als anderswo zu ticken. Jüngst veröffentlichte die Wochenzeitung DIE ZEIT eine Reportage über den gymnasialen Sexualkunde-Unterricht in der Stadt mit der Reeperbahn als Wahrzeichen. Die Details darüber, was sich hinter geschlossenen Klassenzimmertüren zur Geschlechtskunde abspielt, dürfte selbst hartgesottene Gemüter aufwühlen.

Im Original heißt es: „Am Montag ging es los mit Wörtersammeln: „Was fällt euch ein zu Freundschaft, Liebe, Sexualität?“ Viel. Drei große Papierbogen haben die 11- bis 13-Jährigen beschrieben: Liebeskummer, Fingern, Schreien, Masturbieren, Schmerz, Klitoris, Scheidung, One-Night-Stand, Spanner, Dildo, Blutflecken.“ An anderer Stelle heißt es: „Unsere Schüler sind absolut unterschiedlich in ihrer Entwicklung. Für manche kommt das Thema viel zu früh, für andere wird es allerhöchste Zeit“, sagt die 51-jährige Bio-Lehrerin Dörte Cornils. Später steht sie an der Tafel und lässt sich von den Kindern Wörter für die Geschlechtsorgane diktieren: Schwanz, Penis, Gurke, Gartenschlauch, Rakete, Spritzgerät. Dann übernimmt Kruse und schreibt: Muschi, Schlitz, Vagina, Fotze, Pussy, Möse.“

Und doch bleibt Beklommenheit

Widerstand, so wird im ZEIT-Artikel berichtet, gebe es durchaus unter den Lehrern. Das Unbehagen, die eigene „Pornokompetenz“ vor den Schülern unter Beweis stellen zu müssen, ist groß. Es koste schon viele Überwindung, wird ein Lehrer zitiert. Das kann auch niemanden wundern, denn de facto ist dies kein Sexualkundeunterricht mehr, sondern eine Anleitung zur Pornografie mit einer Sprache als Grundlage, die man gemeinhin nur aus Filmen mit Jugendschutzbeschränkung kennt. Warum, so fragt man sich immer wieder, sollen bereits 11jährige damit konfrontiert werden? Warum müssen Kinder damit überhaupt in etwas konfrontiert werden, das sich „Unterricht“ nennt?

Kein Thema ist so sensibel wie das Wissen über unsere Geschlechtlichkeit, über unsere physiologische Herkunft, über den menschlichen Trieb. Ein seriöser, bestenfalls vom Vertrauenslehrer gesteuerter Sexualkundeunterricht sollte demgemäß auch zu einer seriösen, würdigen Sprache finden. Wo soll die Verantwortung für die eigene Sexualität herkommen, wenn selbst der Lehrer darüber in obszönen Begriffen spricht oder sprechen soll wie in Hamburg?

Die Zeit der natürlichen Unschuld von Kindern ist kostbar – und wird ständig verkürzt

Ein wenig Unsicherheit scheinen selbst die Autoren der Reportage zu verspüren, wenn sie schreiben: „Mit neun, zehn Jahren sind sie noch sehr schambehaftet, halten sich die Augen zu, wenn sich zwei küssen, und jetzt sollen sie Geschlechtsorgane beschriften? Dennoch haben Kultusminister und Wissenschaftler entschieden, es sei der richtige Zeitpunkt.“ Der richtige Zeitpunkt ist individuell verschieden bei jedem Kind. Das eine ist weiter, das andere nicht. Es mag auch vom Elternhaus abhängen. Trotzdem mutet man jedem weniger entwickelten Kind zu, einem Unterricht beizuwohnen, den es nur verstören kann. Trotzdem scheinen Kultusminister nach der Devise zu fahren, je früher Kinder „aufgeklärt“ werden, umso besser. Schließlich läßt sich an jeder Grundschule inzwischen irgendein Kind finden, dessen „Pornokompetenz“ so ausgeprägt ist, daß es nach Meinung der „Experten“ höchste Zeit ist, auch den Rest der Klasse auf eine Stufe zu heben. Der Streit mit Eltern bleibt vorprogrammiert, wenn angeblich „Kultusminister und Wissenschaftler“ besser wissen, was besser für ihre Kinder sein soll.

Mit einer Mogel-Studie will die Antidiskriminierungsstelle die Gender-Sexualerziehung an Schulen vorantreiben

Das Thema „Sexuelle Vielfalt“ soll für alle Schulen verpflichtend werden. Dafür wirbt die Antidiskriminierungsstelle auch mit fragwürdigen Mitteln. Mit einer selbstgemachten Studie beschwört die Behörde eine überwältigende Mehrheit der Bürger für die Gender-Sexualkunde.

Unter der Rubrik „Alles wissen“ der Antidiskriminierungsstelle (ADS) kann man seit kurzem ein Video abrufen. Darin läuft ein Mädchen durch einen atmosphärischen Studio-Märchenwald. Doch all die schönen Dinge, die sie darin findet, etwa ein Buch oder ein Globus, bleiben ihr halb verborgen und sind dann plötzlich gar nicht mehr schön. Am Ende liest der Zuschauer: „Tatsachen gehören in den Schulunterricht, die Vielfalt der Liebe ist eine Tatsache.“ Glaubt man der Antidiskriminierungsstelle, wabert also ein gefährliches Halbwissen durch die deutsche Bevölkerung. Besonders Kinder sind davon bedroht, wenn ihre Eltern es versäumen, sie detailliert über die Vielzahl der Geschlechter – die genaue Zahl ist umstritten – aufzuklären.

Am Gesetz vorbei wird die Gender-Aufklärung schon jetzt an Schulen praktiziert

Das will die ADS jetzt ändern und eine „verbindliche Verankerung“ des Themas „Sexuelle Vielfalt“ im Schulunterricht erreichen. Auch eine verpflichtende Weiterbildung der Lehrer zur Bi-, Trans-, Pan- und Homosexualität sollen die Bundesländer festschreiben. Diese Forderung geht weit über das hinaus, was an deutschen Schulen bis zur Stunde Realität ist. Punktuell fließt das Thema in den Unterricht mit ein, auch schwul-lesbische „Fachkräfte“ werden an Schulen beauftragt, vermittels Workshops die Schüler zur homosexuellen Lebenswelt aufzuklären. Weil diese Gender-Workshops, die in der Regel in Abwesenheit des Lehrers durchgeführt werden, das schulgesetzliche Neutralitätsgebot verletzen, setzt sich die Initiative Familien-Schutz seit einiger Zeit mit Nachdruck dafür ein, dass diese Praxis von den Schulministerien unterbunden wird.

Wer bestimmt, was Kinder wissen müssen?

Für die Behörde, die sich hauptamtlich um die Befindlichkeiten der gekränkten Minderheit in Deutschland kümmert (selbstverständlich davon ausgenommen sind weiße alte Männer), stellt detailliertes Wissen über das LGBT*Geschlechtsleben eine eklatante Lücke im schulischen Unterricht dar. Auf ihrer Homepage ist zu lesen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sollte im Unterricht ein altersgerecht vermitteltes Querschnittsthema vom Deutsch- bis zum Geschichtsunterricht sein.“ Dass es dafür besonderen Bedarf in Deutschland gibt, untermauert die ADS mit einer aktuellen Befragung. Beeindruckende 90 Prozent sehen demnach einen Mehrbedarf an schulischer Information zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Wie dieses Ergebnis zustande kommt, wird von der ADS nicht näher erläutert. Grund genug, sich die Befragung etwas näher anzuschauen.

Stimmungsmache für Sexuelle Vielfalt mit Mängelstudie

Befragt wurden insgesamt 2000 ausgewählte Bürger ab 16 Jahren, die sich für ein rund halbstündiges telefonisches Interview mit insgesamt über 60 Fragen zur Verfügung gestellt hatten. Zu dieser Methodik der Interview-Erhebung sollte man wissen, dass sich Menschen in der persönlichen Befragung eher zurückhaltend äußern, weil sie das Gefühl haben müssen, vom Interviewer für ihre Haltung bewertet zu werden. Kurz: Sollten heikle Fragen kommen, sagen Menschen erfahrungsgemäß eine politisch korrekt „bereinigte“ Version ihrer wahren Einstellung. Deshalb muss die Qualität der Antworten entsprechend vorsichtig gewichtet werden, denn die Fehler-Antwortquote ist besonders hoch, wenn eine Befragung zu eher wenig verbreiteten Themen stattfindet. Dazu gehört auch die sogenannte „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“.

Kapitel 10 der Studie zu „Wissen und Einstellungen zu sexueller Vielfalt in der Schule“ bildet offenbar die Grundlage für die 90 Prozent-Erfolgsmeldung der ADS. So beantwortete eine Mehrheit die eindeutig tendenziös formulierte Frage, ob es Ziel der Schule sein sollte, den Schülerinnen und Schülern Akzeptanz gegenüber homo- und bisexuellen Personen zu vermitteln, positiv. Um nichts dem Zufall zu überlassen bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage, muß man zuvor möglichst viele auf Linie bringen. Dazu wählten die Soziologen der Studie einen Kniff. Einleitend zur Frage gibt es einen vorbereitenden Text. In diesem erklärt der Interviewer dem ahnungslosen Bürger die Gender-Akzeptanz-Erziehung an Schulen ausschließlich aus der Perspektive ihrer Befürworter. So ist verharmlosend die Rede davon, ob Homosexualität lediglich „häufiger thematisiert werden soll“ und im Schulmaterial auch „lesbische, schwule oder bi-sexuelle Personen vorkommen sollen“? Mal ehrlich, welcher Bürger, der zuvor noch nie etwas davon gehört hat, würde dieses wohlformulierte Anliegen sofort und rundheraus ablehnen?

Sexualaufklärung ist Elternsache

Dass Menschen sich zu Antworten verleiten lassen, wenn ihr Bauchgefühl siegt, wird an folgender Fragestellung offenbar. Beinahe 95 Prozent beantworteten nämlich die Frage, ob Sexualaufklärung Sache der Eltern ist, mit „Ja“. Wie lässt sich dieser Widerspruch zu den 90 Prozent, die sich mehr Informationen zu sexueller Vielfalt im Unterricht wünschen, auflösen? Die Antwort: Gar nicht. Denn bei der Studie der Antidiskriminierungsstelle handelt es sich um tendenziöse, methodisch wie inhaltlich mangelhafte Untersuchung. Ihre Ergebnisse lassen keine Schlussfolgerung zum tatsächlichen Stimmungsbild der Bevölkerung zu, ob sexuelle Vielfalt verpflichtendes Unterrichtsthema werden sollte oder nicht. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Befragten dürfte nicht einmal gewusst haben, um was es sich dabei genau handelt, bis sie vom „helfenden“ Interviewer im Sinne der herrschenden Ideologie aufgeklärt wurden. Das wird in der Studie auch selbst zugegeben. Bei der Frage, ob es zu den Bildungsplänen gehöre, möglichst viele Schüler zu verschiedenen sexuellen Praktiken zu ermuntern (S. 148), hat bei immerhin 7 Prozent ungläubiges Staunen den Ausschlag für die Antwort „Weiß nicht“ gegeben haben.

Homosexualität ist längst akzeptiert

Doch ist die Studie der ADS auch in anderer Hinsicht interessant, weil sie genau jene Widersprüche bestätigt, die die Geschäftsgrundlage der sogenannten Antidiskriminierungsarbeit bilden. Einerseits, so der dräuende Ton der Studie, käme Homophobie aus der „politischen Mitte“ der Gesellschaft und es zeigten sich immer wieder „subtile Formen“ der Ablehnung von Homosexuellen. Andererseits müssen selbst die Macher der Studie zugeben, dass sie in ihrer Befragung – trotz redlicher Bemühung – nichts aufdecken konnten, um diesen schwerwiegenden Vorwurf zu erhärten. So heißt es kleinlaut und fast am Ende: „das offene Abwerten von Homosexualität als unnatürlich oder unmoralisch (…) wird nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung geteilt.“ Dann können die 27 Mitarbeiter der Behörde doch eigentlich einpacken, oder? Ach und vergesst nicht, das Licht auszumachen.

Die katholische Kirche will die Ehe nicht verteidigen

Auf unsere Petition gegen die Ehe für alle reagierte die Deutsche Bischofskonferenz nun mit einer schriftlichen Stellungnahme. Deutlicher als bisher wurde ihre Position zur Ehe für alle allerdings nicht. Die Geschichte eines feigen Opportunismus unter dem Druck des Zeitgeists:

Putschartig hatte die deutsche Bundesregierung im Sommer 2017 die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare verfügt. Die natürlichen Gegner einer solchen Entscheidung gegen das christliche Wertverständnis von Familien – die Kirchen – übten sich im kollektiven Wegducken. Der Protest blieb aus. Von der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kam sogar Applaus. Bischof Reinhard Marx wand sich verschämt im „Bedauern“ für das neue Gesetz.

Die Kirche hat ihren Wertekompaß abgegeben

Dies wollten die Bürger nicht hinnehmen. Wütend verschickten sie tausende von Postkarten an die Bischöfe und fluteten ihre Vorzimmer mit über 64 000 Online-Petitionen. Nun erreichte uns die Antwort. In ihrem Schreiben betonte die Deutsche Bischofskonferenz, dass Kardinal Marx als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz sich zwar gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gewandt hat und für die katholische Kirche »die Ehe als Lebens- und Liebesgemeinschaft von Mann und Frau als prinzipiell lebenslange Verbindung in der grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe des Lebens ist«. In diesem Sinne sei es auch im Grundgesetz (Artikel 6) verankert und könne nicht qualitativ umgedeutet werden.

Doch heißt es auch, Kardinal Marx sei »mit den Bischöfen der Deutschen Bischofskonferenz der Auffassung, dass in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften viele Werte gelebt werden, wie etwa Liebe, gegenseitige Fürsorge und die Übernahme von Verantwortung, die es verbieten, homosexuelle Menschen und ihre Partnerschaften pauschal zu diskriminieren.« Zu mehr als einem Bedauern darüber, dass die Öffnung der Ehe zu einer Kluft zwischen dem staatlichen und kirchlichen Eheverständnis führt, reicht es nicht. Dabei hatten die Bürger genau diese Reaktion von der Kirche gefordert: Die klare Kante für die Ehe als Lebensbund zwischen Mann und Frau, die weit über die bisherige, eher achselzuckende Milde hinausgeht, mit der die Kirchen beim neuerlichen Ausverkauf ihrer Kernbotschaft zusehen.

Liebe plus Liebe ist gleich Ehe – Oder nicht?

Die gottgewollte Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit? Das Sakrament der Ehe als unauflöslicher Lebensbund, der nur zwischen Mann und Frau möglich ist? Die eigenen Werte opfern die Bischöfe ihrem politischen Opportunismus scheinbar ohne Probleme. Aber auch etwas anderes scheint hier auf: Denn wenn Liebe künftig ausreichen soll, um eine Ehe zu begründen, wie begegnet man dann dem Wunsch des Pädophilen, sich mit einem Kind trauen zu lassen oder was antwortet man einem Moslem, der sich nicht einer, sondern zwei oder drei Frauen verbunden fühlt? Wenn die Gleichheit über allem steht und keine Unterschiede mehr gemacht werden dürfen, dann muß die Ehe für alle tatsächlich auch für alle gelten.

Mit der Ehe für alle ist die Büchse der Pandora geöffnet. Die Bischöfe haben in der Verweigerung ihres Protests kräftig dabei mitgeholfen.

Schleswig-Holstein prüft die Rechtmäßigkeit schwul-lesbischer Workshops an Schulen – wann ziehen die anderen Länder nach?

Gender Mainstreaming steht in Schleswig-Holstein auf dem Prüfstand. Ihr Einsatz hat dies bewirkt. Nun wollen wir auch in NRW den Druck erhöhen, damit die Indoktrination unsere Kinder ein schnelles Ende findet. Lesen Sie unseren offenen Brief an Landesbildungsministerin Yvonne Gebauer hier. Und senden Sie die Petition „Gender Mainstreaming zerstört Ehe und Familie“ an die Ministerin und weitere Landesbildungsminister hier.

Sexuelle Vielfalt“, „queere Bildung“, „Aufklärung zu geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung“, „Sensibilisieren für die Lebenssituation von jungen LSBTIQ*-Personen“ – seit einigen Jahren bieten Gruppierungen der schwul-lesbischen Lobby ihre Dienste für Schulen an. Zu den größten unter ihnen zählt das Netzwerk SCHLAU e.V., für das sich insbesondere im westdeutschen Bundesgebiet flächendeckend regionale Ableger gegründet haben.

Gendersensible Zusatzbildung für Schüler ist das Hintertürchen im Bio-Unterricht

Wenn sich eine Schule in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein für die „queere“ Zusatzqualifikation seiner Schüler interessiert, kann sie eine enstprechende Anfrage an SCHLAU e.V. stellen. SCHLAU schickt anschließend einen entsprechend qualifizierten „Teamer“ an die Schule, der den gewünschten Gender-Workshop mit den Schülern abhält. Auf der Info-Webseite von SCHLAU NRW wird das Angebot so umschrieben: „SCHLAU bietet Workshops für Jugendliche in Schulen, Sportvereinen und anderen Jugendeinrichtungen an. Im Zentrum von SCHLAU steht der Austausch und das Gespräch zwischen Jugendlichen mit unseren lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queere Teamer_innen. Vorurteile und Klischees können so wirkungsvoll abgebaut werden.“

Schule muss weltanschauliche Neutralität wahren

Eltern müssen über diese Art Aufklärung lediglich informiert werden. Verweigern können sie die Teilnahme ihres Kindes an solcherlei Unterricht nicht, wenn die Schule diesen anordnet. Sexualkunde unterliegt wie jedes andere Fach der Teilnahmepflicht des Schülers, ungeachtet seiner religiösen Überzeugung. Doch darf die Schulleitung solche außerhalb vom regulären Unterricht stattfindenden Aufklärungsworkshops verpflichtend festschreiben, wenn der Inhalt einseitig eine bestimmte Weltanschauung – in dem Fall das Dogma der sexuellen Vielfalt – bedient, ohne dem Schüler einen sozialen, politischen oder wissenschaftsbezogenen Gegenentwurf anzubieten? In jedem Schulgesetz findet sich die Selbstverpflichtung der Schulen zur Neutralität: Lehrer und Mitarbeiter „dürfenen in der Schule keine politischen, religiösen, weltanschaulichen oder ähnlichen Bekundungen abgeben, die die Neutralität des Landes gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie Eltern oder den politischen, religiösen oder weltanschaulichen Schulfrieden gefährden oder stören.“, ist in der Landesschulverfassung von NRW zu lesen.

Protest und Nachfragen können etwas bewegen

Vor einigen Monaten haben wir mit Ihrer Hilfe gegen diese Praxis der „untergeschobenen“ Gender-Aufklärung durch privat und teilweise öffentlich finanzierte Initiativen protestiert. Den damals frisch gewählten Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, haben wir gefragt, ob er bereit sei, das Querschnittsthema „sexuelle Vielfalt“ aus dem Unterricht zu entfernen, sollte eine mögliche Prüfung ergeben, daß Unterrichtsinhalt und -praxis im Widerspruch zum Schul- und Verfassungsrecht stehen? Nun scheinen Bildungsministerin Karin Prien immerhin Zweifel gekommen zu sein, ob die munter sprießenden Aufklärungsworkshops von SCHLAU und anderen schwul-lesbischen Netzwerken tatsächlich mit dem Schulgesetz konform gehen. Die Ministerin hat eine Prüfung angeordnet. Sollte diese negativ ausfallen, könnte für die schulische Arbeit von SCHLAU und anderen Mitstreitern für die Gender-Lehre im Küstenland bald das Licht ausgehen. Am Beispiel Schleswig-Holsteins hat sich gezeigt, daß beharrlicher Protest durch die Bürger immerhin einen kleinen Stein ins Rollen bringen kann, der Potential hat, eine Lawine auszulösen.

Nimmt sich NRW ein Vorbild an Schleswig-Holstein? Jetzt weiter Druck machen!

Grund genug für uns, auch noch einmal im einwohnerstärksten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, mit seiner neuen CDU-Regierung anzufragen, wie es um die queere Lehrpraxis durch SCHLAU NRW bestellt ist. NRW Hier können Sie unseren Brief an Bildungsministerin Yvonne Gebauer einsehen. Die Protest-Postkarten, die wir mithilfe der Bürger im letzten Sommer gegen die unwissenschaftliche, indoktrinierende Lehre der sexuellen Vielfalt sammeln konnten, liegen bei Frau Gebauer bereits auf dem ministerialen Schreibtisch. Zur Erinnerung schicken wir noch unser Schreiben hinterher. Und damit Frau Ministerin uns auch wirklich nicht vergißt, können Sie gerne noch mit einer Online-Petition nachlegen. Hier gelangen Sie dorthin. Stoppen Sie die verfassungswidrige „queere Bildung“ von minderjährigen Schülern. Rufen Sie die Bildungspolitiker auf, endlich wieder zum wahren Auftrag neutraler, ideologiefreier Lehre an Bildungsstätten zurückzukehren.

Wer Kinderrechte sagt, will betrügen – Isolierte Kinderrechte bringen Kindern nicht mehr Schutz, sondern Familien mehr staatliche Bevormundung

Kinderrechte: In den vergangenen Jahren schwebte das Thema gelegentlich geisterhaft durch die Medien. Besonders die damalige Familienministerin Schwesig und ihr Kollege, Justizminister Heiko Maas, konnten sich für eine gesetzliche Norm speziell für Kinder erwärmen. 2015 starteten die Kabinettsmitglieder die Kampagne „Stark machen für Kinderrechte“. Laut eigenem Bekunden wollte Frau Schwesig den Kindern im Grundgesetz „ein eigenes Zuhause“ geben.

Die CDU war immer dagegen

Das Problem: Schwesigs Vorstoß ist überflüssig. Denn Kinder haben bereits eine Heimat im Grundgesetz, genauer im Artikel 6, Absatz 2 – landläufig Elternrecht genannt. Er lautet: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“ 2019 wird sich Artikel 6 zum siebzigsten Mal jähren. Die CDU-Rechtsexpertin Elisabeth Winkelmeier-Becker nannte das Vorhaben, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, folgerichtig „Schaufensterpolitik“. Ihr zur Seite sprang Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der Unionsfraktion: Den Eltern werde treuhänderisch die Rechte der Kinder übertragen, weil davon auszugehen sei, „dass Eltern grundsätzlich besser als der Staat wissen, was für ihr Kind gut ist“. Die CDU habe Sorge, dass die explizite Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz die Kinder in eine rechtliche Distanz zu den Eltern bringe. Diese Sorge ist nun innerhalb der Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen verpufft. Angela Merkel wird ihre Kanzlerschaft nicht für den Widerstand gegen die „Schaufensterpolitik“ aufs Spiel setzen. Das Täuschungsmanöver durch den harmlosen Begriff „Kinderrechte“ eilt der Regierungschefin in spe zu Hilfe, denn Kinderrechte hören sich gut an. Was kann man schon dagegen haben, wenn mehr Maßnahmen zum Schutz von Kindern gefordert werden?

Gewalt an Kindern: Noch mehr Gesetze helfen nicht

In Deutschland leben 10,7 Millionen Kinder unter 14 Jahren. Die Zahl der körperlichen Misshandlungen an Kindern bewegt sich laut Kriminalstatistik um die 4000 Fälle, sexuellen Missbrauch erleiden sogar über 13 000 Kinder pro Jahr, die Dunkelziffer nicht eingerechnet. Jeder einzelne Fall bringt unermessliches Leid über die Kinder und ihre Familien. Dahinter stehen kleine Geschöpfe, die nie erfahren haben, was Liebe und Geborgenheit bedeuten – Zeichen der Fürsorge, auf die gerade Kinder ein besonderes Anrecht haben und viel zu oft genau das Gegenteil davon bekommen. Diese Zahlen der Kriminalstatistiker erinnern uns jedes Jahr daran, dass die deutsche Gesellschaft – und nicht der Staat – das grundgesetzlich geschützte Wächteramt über Familien ausübt. Jeder einigermaßen wache Bürger kann zum potentiellen Retter eines misshandelten Kindes werden. Bewachen und beschützen ist im Artikel 6, Absatz 2 des Grundgesetzes in eins gedacht. Um die Gewalt gegen Kinder besser zu bekämpfen, um für einen besseren Schutz von Kindern zu sorgen, braucht es mehr verantwortungsvolle Eltern und mehr aufmerksame Bürger, aber nicht noch mehr Staat. Die vorhandenen Gesetze zum Kinderschutz reichen aus. Selbst der Klaps auf dem Po ist seit dem Jahr 2000 strafbewehrt.

Wer profitiert von Kinderrechten?

Was will ein Staat bezwecken, der Kindern ein isoliertes Recht zugesteht? Es steht zu bezweifeln, dass es sich hierbei um reine Symbolpolitik handelt, die bei Medien und sicher auch bei vielen Bürgern eine positive Publikumswirkung erzielt. Dahinter liegt das immerwährende Bestreben des Staates, Befugnisse und Zuständigkeiten auszuweiten. Auch wenn dies diametral der Freiheit und Interessen seiner Rechtssubjekte zuwiderläuft. Nachdem sämtliche Familienministerinnen seit Renate Schmidt das politische Instrumentarium, in Alltag und Leben von Familien dirigierend einzugreifen, immer weiter ausgebaut und verfeinert haben, ist nun anscheinend das grundgesetzlich geschützte Elternrecht an sich an der Reihe. Durch den Zusatz eines eigenständigen Gesetzes für Kinder wird es faktisch ausgehebelt. Der Staat und seine Behörden maßen sich an, per se Anwalt der Kinder sein zu können. Die rechtlichen Folgeprobleme, die sich aus einem isolierten Kinderrecht ergeben, das durch Jugendämter und Familiengerichte jederzeit in Stellung gegen das Elternrecht gebracht werden kann, kommen gratis dazu.

Kinderrechte: Der diskrete Charme der Autokratie

Wer von Kinderrechten spricht, meint mehr Einmischungsrecht bis in das innerste Beziehungsgefüge von Familien. Wer von Kinderrechten spricht, will das Recht und die Pflicht von Eltern schwächen, selbst und eigener Verantwortung für die freie Entfaltung ihrer Kinder zu sorgen. Der Staat hat kein Recht, in die private, häusliche Hemisphäre von Familien hineinzugreifen. Sie muss ihm entzogen bleiben zum Schutz der Kinder und zum Schutz ihrer Eltern. Der blinde gesellschaftliche Fleck „Familie“ sorgt für Misstrauen bei den Parteien. Allzu gerne würden sie es ändern. Kinderrechte sind der staatliche Versuch, über das Einfallstor „Kind“ Eltern zu bevormunden und ihre Erziehungsfreiheit je nach Belieben zu beschneiden oder völlig aufzuheben. Nur autoritäre Regime haben mit so etwas kein Problem.

Der Schutz und die Rechte von Kindern sind im Grundgesetz sichergestellt. Wer könnte ihnen ein besserer Anwalt sein, als diejenigen, die sie am meisten lieben? Diese Aufgabe kann und darf der Staat nicht an sich ziehen. Bitte wehren Sie sich mit uns gegen die geplante Reform „Kinderrechte“. Über diesen Link gelangen Sie zur Petition. Kinderrechte bedeuten nicht mehr Kinder- oder gar Familienschutz, sondern bezeichnen nur eine neue Dimension eines immer mehr um sich greifenden Kontroll- und Behördenstaats. Stoppen Sie es, bevor es zum Gesetz wird. Kinderrecht ist und bleibt Elternrecht.