Tschechien: Sexualkunde kein Pflichtfach mehr

In Tschechien hat eine Elterninitiative erfolgreich Unterschriften dafür gesammelt, sexuelle Aufklärung nicht mehr als Pflichtfach in den Schulen anzubieten. Über 40.000 unterzeichnete Petitionen überreichte das “Komitee für die Verteidigung der Elternrechte” dem Schulministerium. Schule dürfe „nicht in das Intimleben unserer Kinder eingreifen. Nur die Eltern haben das Recht mit ihren Kindern über Sex zu reden“, so die Vorsitzende der Initiative, Anna Brychtova. [mehr]


Linken-Politikerin lehnt Aktion gegen „Staatliche Sexualisierung“ ab

Die Linken-Politikerin Marion Platta bekräftigte in ihrem Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz ihre ablehnende Haltung zur Online-Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!“. Die Auffassungen, die hinter der Initiative stünden, hält Platta für nicht „zeitgemäß“. Deshalb hoffe sie, daß die Online-Aktion „keinen Erfolg haben“ möge. [mehr]


Familienschutz fordert grundlegende Prüfung der Lehrinhalte zur Sexualerziehung in Berlin

Die Initiative Familienschutz startet die zweite Runde der Online-Mitmach.Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – schützt uns davor!“ auf AbgeordnetenCheck.de. Ziel der Aktion ist eine grundlegende Prüfung aller Lehrinhalte und Handreichungen zur “Sexualerziehung” in Berlin und insbesondere der Unterrichtsmaterialien zur “sexuellen Vielfalt” durch ausgewiesene und unabhängige Experten. Es muß Schluß damit sein, daß Inhalte der schulischen Sexualerziehung von einschlägigen Interessengruppen vorgegeben werden. [mehr]


Diktat der Wirtschaft bedroht Grundrechte von Eltern und Kindern

In einer aktuellen Pressemitteilung kritisiert der Vorstand des Verbandes der Familienfrauen und -männer (vffm) die “offensichtlich abgesprochene Aktion der geballten Wirtschaftslobby gegen das geplante und  ohnehin viel zu geringe Betreuungsgeld für Eltern. Unter Ausnutzung ihrer Medienmacht haben sich am Jahresende sowohl die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) als auch die Wirtschaftsinstitute HWWI, RWI, DIW u. a. gegen das geplante Mini-Betreuungsgeld für Eltern gewandt. In perfider Weise wird es als „Herdprämie“ diffamiert. [mehr]


Schröder plant verfassungsfesten Vorschlag zum Betreuungsgeld für März 2012

Bis zum Frühjahr 2012 will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zum Betreuungsgeld einen „guten verfassungsfesten Vorschlag“ machen, sagte sie in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Dabei werde sie sich an der “praktischen Erfahrung von Bundesländern“ orientieren, die betreuungsgeldähnliche Zuwendungen bereits zahlen. Mit Blick auf die Kritik, das Betreuungsgeld halte die Kinder von besserer Bildung fern, betonte Schröder: „Es ist eine Unverschämtheit, allen Familien pauschal zu unterstellen, sie könnten nicht für die Bildung ihrer Kinder sorgen“.  [mehr]


Präses Schneider missachtet Erziehungsleistung der Eltern

Mit scharfer Kritik reagiert der Vorstand des Verbandes der Familienfrauen und -männer auf jüngste Äußerungen des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Schneider (Quelle: idea-Meldung vom 3. 12. 2011). Er hatte sich gegen das geplante Betreuungsgeld mit der Begründung gewandt, es könne Kindern in sozial benachteiligten Verhältnissen sogar schaden; stattdessen solle die Betreuung in Kinderkrippen noch stärker subventioniert werden.  [mehr]


Institut für Arbeitsmarktforschung empfiehlt: Ausbau der Kitas und Abschaffung des Ehegattensplittings

„Nur“ 28 Prozent der westdeutschen Mütter wollen nach der Erziehungsphase wieder Vollzeit in ihren Beruf einsteigen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer aktuellen Studie „Frauen zwischen Beruf und Familie“. In Ostdeutschland strebten dagegen fast 81 Prozent eine Vollzeitstelle an. Dies sei vor allem auf ein besseres Betreuungsangebot gerade für Kleinkinder und eine „bereits in DDR-Zeiten positivere Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern“ zurückzuführen. Von staatlicher Seite müßte daher der Ausbau von Ganztagsangeboten vorangetrieben und die Anreize für Teilzeitarbeit und Minijobs sowie das Ehegattensplitting abgeschafft werden, empfiehlt das IAB.  [mehr]


Horst Seehofer (CSU): Betreuungsgeld ist keine Herdprämie

Mit Blick auf die “wiederaufgeflammte Diskussion zum Betreuungsgeld“ appellierte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, die Verunglimpfung der Familien endlich zu beenden. „Das Betreuungsgeld ist keine Herdprämie”, machte Seehofer nach einer Sitzung des Parteivorstandes der CSU deutlich. Stattdessen biete das Betreuungsgeld den Eltern die Möglichkeit, sich für eine Betreuung daheim oder für eine andere Betreuungsform zu entscheiden. Die Pläne von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, das Betreuungsgeld nun allen Eltern zu zahlen, nannte Seehofer ‘wenig hilfreich’.  [mehr]


Bischof Tebartz-van Elst: Erziehungsauftrag der Eltern hat unbedingte Priorität

Im Interview mit der Zeitung Die Welt spricht sich der Katholische Familienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst für die Einführung eines Betreuungsgeldes aus. Alle „Initiativen, die den Erziehungsauftrag der Eltern unterstützen“, seien zu begrüßen. In Kinderkrippen sieht der Limburger Bischof immer nur die zweitbeste Lösung: „Zielrichtung aller Bemühungen um das Wohl des Kindes muss deshalb für die Politik die Stärkung der Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung sein“.  [mehr]


Embryonenschutz Ade! – Pressemitteilung der CDL zur PID-Zulassung

In einer Stellungnahme erklärt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) Mechthild Löhr zum PID-Gesetz: “Obwohl in den Bundestagsdebatten die Zulassung der PID zur angeblich wichtigsten ethischen Frage dieser Legislaturperiode erklärt wurde, wird die PID nun merkwürdig still und unkommentiert von zahlreichen Seiten im Tagesgeschäft Wirklichkeit. Dies ist umso erstaunlicher, als es hier um eine zentrale Frage der Menschenwürde und des Grundrechts auf Leben handelt und zudem wesentliche Bestandteile der konkreten Umsetzung nach wie vor völlig ungeklärt und höchst problematisch sind.  [mehr]