Offener Brief an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP

Beverfoerde kritisiert Argumente des FDP-Schreibens als „entscheidende Irrtümer“ In einem offenen Brief hat sich Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin von „JA zum Betreuungsgeld!“, an die Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP gewandt, die sich mit einem standardisierten Antwortschreiben gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen hatten. Die FDP-Politiker sollten ihre ablehnende Haltung noch einmal überdenken, fordert Beverfoerde. [mehr]


Merkel plant Kompromiß zum Betreuungsgeld

Den Streit um das geplante Betreuungsgeld versucht Bundeskanzlerin Angela Merkel nun mit einer Kompromißlösung zu beenden. Nach „Spiegel“-Informationen soll neben der Einführung des Betreuungsgeldes der Kinderkrippenausbau mit zusätzlichem Geld schneller vorangebracht werden. Wie der Spiegel berichtet, sei der Gesetzentwurf „bis auf die strittigen Punkte abgeschlossen“.  [mehr]


Dr. Rainer Böhm: Betreuungsgeld ist sinnvoll und notwendig

Dr. med. Rainer Böhm ist leitender Kinder- und Jugendarzt des Sozialpädiatrischen Zentrums Bielefeld Bethel und einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Kinderneurologie. Im Interview mit FreieWelt.net erläutert Dr. Böhm, welche Auswirkungen sehr lange und frühe außerfamiliäre Gruppenbetreuung auf die seelische Entwicklung der Kinder haben kann und appelliert an die Politik, das Wohl von Familien und Kindern in den Mittelpunkt künftiger Familienpolitik zu stellen, statt sich von wirtschaftlichen Interessen leiten zu lassen.  [mehr]


Pro Betreuungsgeld: Dr. Stefan Kaufmann (CDU)

Dr. Stefan Kaufmann, der für den Wahlkreis Stuttgart I im Bundestag sitzt, hält die Einführung des Betreuungsgeldes für richtig. Um eine wirkliche Wahlfreiheit zu schaffen, bedürfe es seiner Ansicht nach „auch einer Unterstützung von Familien, die sich für eine Betreuung zu Hause entscheiden.“  [mehr]


Contra Betreuungsgeld: Sibylle Pfeiffer (CDU)

Die hessische CDU-Politikerin Sibylle Pfeiffer hat sich nach „Abwägung aller Argumente gegen die Einführung eines Betreuungsgeldes (…) ausgesprochen“. Das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro sei „ein falsches und in Zeiten von Haushaltsdefiziten teures Instrument“. Das Geld sei an anderer Stelle besser investiert, so die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.  [mehr]


Christian Lindner: “Für nicht genutzten Opernplatz gibt es auch keinen Entschädigungsanspruch”

Christian Lindner, FDP-Spitzenkandidat in NRW, hält zusätzliche Geldleistungen zur Unterstützung der Familien speziell das Betreuungsgeld „für nicht angezeigt“. In seiner Antwort auf die Initiative „JA zum Betreuungsgeld – Mütter fordern Wahlfreiheit!“ betonte er zwar, daß die FDP sich bei der Abstimmung zum Betreuungsgeld vertragstreu verhalten werde. Er persönlich „würde es aber begrüßen, wenn die CSU das Betreuungsgeld selbst noch einmal gründlich überprüft und zurückstellt“. [mehr]


CSU-Landesgruppe unterstützt Initiative „JA zum Betreuungsgeld“

In einem Schreiben an die Initiative Familienschutz hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stefan Müller, im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen, noch einmal nachdrücklich für die Einführung eines Betreuungsgeldes ab 2013 ausgesprochen und sich damit hinter die Forderung der Initiative „JA zum Betreuungsgeld – Mütter fordern Wahlfreiheit!“ gestellt. [mehr]


JA zum Betreuungsgeld! – Interview mit Hedwig von Beverfoerde und Birgit Kelle

In wenigen Wochen wird das Bundesfamilienministerium einen Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld vorlegen, über den die Abgeordneten dann im Bundestag abstimmen werden. Die Initiative Familienschutz und Frau2000plus haben deshalb auf AbgeordnetenCheck.de die Online-Kampagne „JA zum Betreuungsgeld – Mütter fordern Wahlfreiheit!“ gestartet. FreieWelt.net sprach mit den Sprecherinnen der Kampagne Hedwig von Beverfoerde und Birgit Kelle. [mehr]


Schröder wegen Betreungsgeld unter Druck

Wegen des immer noch ausstehenden Gesetzentwurfes zum Betreuungsgeldes machen nun führende Politiker der Unionsfraktion im Bundestag Druck auf Kristina Schröder (CDU). “Es ist die Aufgabe einer Regierung, solche Entwürfe zu schreiben. Wenn die Bundesfamilienministerin dies nicht zeitnah schafft, dann muss die Fraktion die Sache an sich ziehen”, sagte der Fraktionsgeschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, in der “Bild am Sonntag”. [mehr]


Familienschutz startet Online-Initiative „JA zum Betreuungsgeld“ auf AbgeordnetenCheck.de

„Ab 2013 soll für diejenigen Eltern, die ihre Kinder von ein bis drei Jahren nicht in Einrichtungen betreuen lassen wollen oder können, eine monatliche Zahlung (zum Beispiel Betreuungsgeld) eingeführt werden.“ So steht es seit 2008 (!) im Deutschen Sozialgesetzbuch. Dessen ungeachtet wird seit Monaten von verschiedenen Seiten daran gearbeitet, das Betreuungsgeld unmöglich zu machen und seine Einführung zu verhindern.  [mehr]