FDP fordert legale Leihmutterschaft für Deutschland – Der Dammbruch ist vollzogen. Petition jetzt unterzeichnen!

Eine Frau bietet gegen Geld ihre Gebärmutter an, um ein Kind für Fremde auszutragen. Diese unappetitliche Wahrheit steht hinter der „Dienstleistung“ der sogenannten Leihmutterschaft. Dank moderner Reproduktionsmedizin hat sie sich zu einem äußerst lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Die Klientel besteht zumeist aus gutbetuchten Bewohnern der westlichen Welt, die entweder selbst kein Kind zeugen können oder die dem eigenen Körper die physische Belastung einer Schwangerschaft nicht zumuten wollen, wie einige bekannt gewordene Fälle der Hollywood-Prominenz offenbarten. Was genau geht dabei genau? Einer fertilen Frau werden die zuvor im Labor befruchteten Eizellen der Wunschmutter bzw. der „Auftraggeberin“ in die Gebärmutter eingesetzt. Wird die Leihmutter daraufhin schwanger, werden sie und ihr ungeborenes Kind automatisch Gegenstand eines (Kauf-)Vertrags. Am Ende steht die erhoffte erfolgreiche Leistungserbringung der Auftragnehmerin, die Geburt. In nahezu allen Fällen ist als Mittler eine Leihmutter-Agentur zwischengeschaltet, die alles Vertragliche und Medizinische regelt und den größten Teil der Prämie einstreicht.

Das Recht eines Kindes, seine Eltern zu kennen, wird zur Farce

Nach der Geburt werden die Auftraggeber der Leihmutter rechtlich zu den Eltern des Kindes. Das Kind ist zwar genetisch mit wenigstens einem Elternteil verwandt, nicht aber biologisch. Dies ist jedoch nicht zwingend der Fall. Genetisch kann es auch von einer völlig fremden Person abstammen, wenn beispielsweise eine anonym gespendete Eizelle im Körper der Leihmutter verpflanzt wurde. Oder die Eizelle zuvor mit dem gespendetem Samen eines Unbekannten befruchtet wurde. Das Kind hat dann nicht mehr zwei, sondern drei oder gar vier Mütter. Inklusive zwei bis drei Väter. Man muß kein Jurist sein, um zu ahnen, daß sich aus diesem „Zeugungschaos“ eine Vielzahl abstammungs- und unterhaltsrechtlicher Folgeprobleme ergeben. Man muß auch kein Psychotherapeut sein, um zu ahnen, was es für ein Kind bedeutet, das seinen Ursprung einem kalten, technisierten Verfahren verdankt, bei dem ein Teil seiner Wurzeln irgendwo zwischen Petrischale und Mikroskop verloren gegangen ist.

Diese recht eindeutige Rechtssituation will die FDP nun kippen. Maßgeblich betrieben soll das Projekt Leihmutterschaft der Vorsitzende der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Michael Kauch. Der Satz: „Eizellspenden und nichtkommerzielle Leihmutterschaft sollten auch in Deutschland unter Auflagen erlaubt werden.“ ist sowohl im aktuellen Wahlprogramm seiner Partei zu lesen – wie auch in einem Entwurfspapier des LiSL zum Abstammungsrecht. Der 50jährige Michael Kauch ist selbst homosexuell und mithilfe eines lesbischen Paares im Jahr 2013 Vater einer Tochter geworden. Es dürfte bei dem Vorstoß, Gebärmutter-Leasing freizugeben, auch sehr viel persönliche Motivation im Spiel gewesen sein.

Freier Handel für alles – Störfaktor Ethik

Nichtkommerzielle Leihmutterschaft heißt im Grunde nichts anderes als Leihmutterschaft ja, aber es soll bitte schön kein Geschäft daraus werden. Ein frommer Wunsch im deutschen Schwarzarbeiter-Hochland. Die wenigsten Frauen werden aus rein samaritischen Motiven für andere ein Kind austragen. Genauso ist wohl kaum zu anzunehmen, daß sich findige Agenturen in Deutschland das äußerst lukrative Geschäft mit dem Muttertraum entgehen lassen werden. Es wird nur in einen wirtschaftlichen Schattenbereich wandern, wo gesetzliche Regelungen zum Schutz der Frauen nicht hinreichen.

Es ist etwas anderes, ob man Cannabis freigeben will (wie von der FDP auch gefordert) oder eine andere Form der Frauenprostitution. Leihmutterschaft ist Prostitution. Vielleicht moderner als das wohlbekannte älteste Gewerbe der Welt. Doch die Essenz bleibt: Eine Frau bietet ihren Körper für Geld als Dienstleistung an. Und das Kind? Wird zum Objekt eines Vertrages, ein bloßer Handelsgegenstand. Kein Problem für die FDP. Freiheit dem Turbo-Individualismus, die Moral kommt später. Oder gar nicht. So weit wie die FDP jetzt traut sich nicht einmal die Gender-Oberlehrerpartei der Grünen.

Das Versteckspiel der FDP darf nicht aufgehen – Jetzt öffentlich protestieren!

Leihmutterschaft-Legalisierung wird allein von der FDP bedient. Obwohl jedes abweichende Novum im Wahl-Konkurrenzkampf der Parteien mit medialem Theaterdonner beworben wird, jede Partei sich um ihr Alleinstellungsmerkmal redlich bemüht, bleibt es auffällig still um diesen Programmpunkt. Sollen davon nicht allzuviele Bürger erfahren? Sollen sie lieber nicht so genau wissen, was sie mitunterzeichnen, wenn sie am Wahltag ihr Kreuz bei den Gelben machen? Vieles sieht danach aus. Umso wichtiger ist es, daß andere darauf aufmerksam machen. Umso wichtiger ist es, daß unsere Kampagne „NEIN zur Leihmutterschaft“ möglichst große Verbreitung findet. Unterzeichnen Sie am besten noch heute unsere Petition an die Abgeordneten. Verschicken Sie den Link an Freunde und Bekannte. Mit dem Vorstoß der FDP, Leihmutterschaft zu legalisieren, findet gerade der geistige Dammbruch im politischen Diskurs statt, vor dem auch die Initiative Familien-Schutz immer wieder hingewiesen und gewarnt hat. Es zeigt, wie wenig Respekt die politische Elite vor dem Leben und vor der Würde von Mutter und Kind noch hat. Alle Gesetze zum Schutz des Lebens sind (noch) in Kraft. Doch sie müssen offenbar selbst vor dem politischen Zugriff geschützt werden. Helfen Sie mit ihrem Beitrag. Werden Sie zum Unterstützer unserer Kampagne „NEIN zur Leihmutterschaft“. Danke herzlich.

„Ehe für alle“ und die Kirchen schwanken wie ein Blatt im Wind – Jetzt weiter Druck ausüben

building-199086_1280Stromenergie? Schenkt uns bald das Wetter mit Sonne und Wind (Obwohl die Technik dafür längst nicht ausgereift ist). Die Autos machen zuviel Dreck? Verbieten wir die Schmutzfinken (Obwohl Dieselmotoren mit deutlich weniger Treibstoff auskommen und weniger CO² produzieren). Wen schert schon der Realitätstest. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Wenn manch einer vor wenigen Wochen meinte, unsere am Pippi-Langstrumpf-Syndrom leidende Regierungstruppe geht endlich in Sommerpause, fühlte sich belehrt. Vorher mußte noch schnell eine Minderheit – circa fünf Prozent Bevölkerungsanteil – von der Kanzlerin persönlich ihre Beruhigungspille verabreicht bekommen. Schließlich kann ja heute jeder irgendwie Familie sein. Ob zwei Väter, ob zwei, drei oder vier Mütter, ob zwei Mütter mit zwei Vätern… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, denn da, wo Kinder sind, hat jetzt Familie zu sein. Basta. Und wenn die Biologie bei der einen oder anderen Kinderproduktionsvariante nicht mitspielt, dann wird sie eben paßgenau vom Gesetz zurecht gebogen. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Frank-Walter Steinmeier sieht das auch so und hat zum neuen Ehegesetz seine bundespräsidiale Segnung gegeben. Am 1. Oktober 2017, wenn es in Kraft treten soll, werden Deutschlands Rathäuser stolz den Regenbogenstoff hochziehen. Entspricht nicht der Beflaggungsverordnung? Na, wer will denn schon so kleinlich sein!

Die Ehe für alle kommt und die Kirchen begeben sich hektisch auf Sinnsuche

Auch die Kirchen wurden von der politischen Entwicklung überrascht. Schwelte das Thema jahrelang nur in theologischen Thesenpapieren vor sich hin, war es plötzlich auf dem Tisch. Die evangelische Kirchenleitung erholte sich am schnellsten. Linientreue Funktionäre wie der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm brauchten ja nur die Begründung von SPDCDUGRÜNEFDP zur Ehe für alle übernehmen und ein bißchen christlich aufpolieren. Heißt: Wo Liebe ist, soll auch Ehe werden. Wir sind schließlich die Modernen. Amen.

Die katholische Kirche dagegen tat sich naturgemäß schwerer. Zwar wird die konservative Strömung immer mehr zurückgedrängt aus dem theologischen Diskurs, ist aber noch wirkmächtig. Gut zu erkennen an Reinhard Bischof Marx´ kläglichem intellektuellen Jonglierakt in der Debatte, die sich rund um die Parlamentsentscheidung zur Ehe-Öffnung entspann. Nachdem seine öffentlichen Aussagen zur Homo-Ehe den gesamten Varianzbereich von vorsichtiger Zustimmung bis halbherziger Ablehnung bedient hatten, rang er sich am Ende dazu durch, dem Land Bayern die Verfassungsklage anzuempfehlen. Anderen Kirchenvertretern wie dem Berliner Landesbischof Koch sahen sich anscheinend noch schärferem Gegenwind ausgesetzt. Koch sprach sich sehr deutlich gegen die Ehe-Reform aus und wetterte gegen den gleichmacherischen Zeitgeist, der keinen Unterschied mehr anerkennen will.

Priester und Pfarrer bleiben ihrem Gewissen verpflichtet

Können sich homosexuelle Paare nun auch segnen lassen? Spätestens ab dem 1. Oktober werden sich die jeweiligen Landeskirchen aktiv mit der Frage auseinandersetzen müssen. Schon regt sich Widerstand. Denn weder Pfarrer noch Priester dürfen zu etwas gezwungen werden, was ihrem Glaubensgewissen entgegen steht. Die sächsische und württembergische Landeskirche haben sich bereits positioniert. Ein Gesetzesbeschluss ändere nicht automatisch die Kirchenordnung. Diese sieht eine Trauung gemäß der biblischen Schöpfungsgeschichte allein zwischen Mann und Frau vor. Ohne Ausnahme.

Letztes Korrektiv: Die Verfassungsklage

Unterdessen hält sich Bayern mit der notwendigen Verfassungsklage zurück. Merkels wankelmütiger Heute-mal-wieder-Intimfreund Horst Seehofer fürchtet wohl schlechte „Publicity“ für „Muttis“ Wahlkampf. Genau hier müssen wir jedoch gegensteuern. Es darf nicht sein, daß die Ehe in ihrem Wesensbestand aus wahltaktischen Gründen weiter demontiert wird. Der Gesetzesbeschluss zur Ehe für alle muß vom Verfassungsgericht schnellstens geprüft und gestoppt werden. Hier muß die Kirche weiter Druck machen. Und wir: Müssen weiter Druck auf die Kirchen machen. Nur von der Kirche können wir derzeit ein öffentliches Wort erhoffen, das Gehör finden kann: Wenn sie es denn auch aussprechen würde!

Bitte unterschreiben Sie daher hier und ermutigen Sie die deutschen Bischöfe dazu. Geben Sie ein starkes Zeichen, für die Familie, für den Schutz der Ehe.Viele trauen sich nicht. Wer sich öffentlich gegen die Ehe für alle ausspricht, wird allzu oft als homophob an den Pranger gestellt. Und das gerade von denjenigen, die nie müde werden, Toleranz für sich einzufordern.

Doch wer schweigt, stimmt zu. Wenn wir schweigen, haben wir schon verloren. Dieses Prinzip der schweigenden Zustimmung haben sich unsere Volksvertreter in den letzten Regierungsdekaden rücksichtlos zunutze gemacht. So wird vieles an lebens- und realitätsfernen Gesetzen, Beschlüssen und Verordnungen mit Leichtigkeit durchgedrückt, weil sich kein Widerstand regt. Trotzdem: Viele hatten keine Furcht, sich offen gegen die Ehe für alle zu stellen. Beinahe 25.000 Petitionen haben Sie an die Bischöfe geschickt. 90.000 Petitionen wurden in unserer Kampagne gegen die ehe- und familienfeindliche Politik der Bundesregierung von den Bürgern versandt. Unsere Postkartenaktion an die Bischöfe Marx und Bedford-Strohm hat bei einer riesigen Zahl Menschen einen Nerv getroffen. Noch immer gehen via E-Mail und Telefon Bestellungen dafür ein. Viele tausend wollen etwas tun, viele tausend haben schon etwas getan.

Und Sie können noch mehr tun: Hier gelangen Sie zur Online-Kampagne „Ehe für alle stoppen – Ein Aufruf an die Kirchen. Einfach ausfüllen und absenden. Bitte beteiligen Sie sich zahlreich. Jede Stimme zählt. Den die Ehe muß Ehe bleiben. Recht muß Recht bleiben.

Laues Lüftchen statt Kulturkampf – als letzte Verteidigerin der Ehe muss die Kirche das Wort ergreifen

stained-glass-1181864_1280Das Gesetz zur „Ehe für alle“ wurde nun auch vom Bundesrat brav abgenickt. Während Angela Merkel zusammen mit der SPD den traditionellen Ehebegriff zweifelhaften Wahlkampfaussichten opferte, schauen hohe Kirchenvertreter bislang überwiegend seelenruhig zu, wie unser jüdisch-christliches Erbe Stück für Stück abgeschafft wird.

Unterzeichnen Sie daher unbedingt hier unsere Petition an die Kirchen: Die „Ehe für alle“ muss gestoppt werden. Wir wollen diese in den kommenden Wochen an führende Vertreter der Kirchen versenden. Dazu müssen wir viele Bürger zu einer lauten Stimme vereinen. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir einen breiten Protest ins Leben rufen.

Evangelische Kirche im politisch korrekten Taumel

Der deutsche Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm begleitet das unsägliche Schauspiel der Parteien sogar mit unverhohlenem Jubel. In der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare sieht der Kirchenmann eine Stärkung der Werteorientierung, denn nun können sich ja noch mehr Paare dafür entscheiden, ein Leben lang zusammen zu bleiben. Daß sie das auch vor dem geplanten Ehegesetz konnten, gar mit dem staatlichen Segen der mit allen wichtigen Rechten ausgestatteten Lebenspartnerschaft, interessiert den  Kirchenvertreter offenbar wenig.

In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt

Allein Liebe soll nun die Ehe zwischen zwei Menschen, egal welchen Geschlechts, begründen. Liebe überwindet alle Schranken und Grenzen. Das passt natürlich gut zu der zuletzt auf dem evangelischen Kirchentag pompös präsentierten Weltanschaauung, die keinen Ethos weitsichtiger Verantwortung, sondern nur noch Gleichheit unter Gleichen anzuerkennen bereit ist. Differenzierung steht dabei unter Diskriminierungsverdacht. Wer Unterschiede macht zwischen Mann und Frau, zwischen der klassischen Ehe und der „Ehe für alle“, steht schon mit einem Bein über der Ziellinie zum Rassismus. Der Verfolgungseifer gegen die Haltung, welche die Ehe gegen den gewaltsamen Zugriff der menschenverachtenden Frau=Mann-Ideologie (Gender Mainstreaming) zu verteidigen sucht, verdankt sich am Ende auch dem totalitär-hypermoralischen Anspruch evangelischer Kirchenvertreter wie Bedford-Strohm, Margot Käßmann und Christina aus der Au.

Und leise tönt das Bibelwort …

Die katholische Kirche präsentierte sich in der Vergangenheit kampfeswilliger. Die Bereitschaft, Positionen der Vernunft auch gegen den Ansturm des Zeitgeists zu bewahren, war ausgeprägter, auch wenn sie sich auf immer weniger Köpfe verteilt. Noch am ehesten war die konservative geistige Unterströmung der Kirche zur Zeit Papst Benedikts XVI. zu bemerken. Führend hier in Deutschland Joachim Kardinal Meisner, der mit dem Löwenmut des Gläubigen der radikalfeministischen Propaganda trotzte und sich etwa auch wiederholt zum „Tabu“ Abtreibung äußerte, das er ein „Verbrechen“ gegen den Menschen geißelte. Die im Parlament durchgepeitschte „Ehe für alle“ hat er noch miterlebt, das donnernde Widerwort schnitt der Tod dem streitenden Bischof vorzeitig ab. Es mag für ihn ein Segen gewesen sein, daß er das laue „Bedauern“ für die Auflösung der Ehe, zu dem sich sein Amtskollege Reinhard Marx gerade noch imstande sah, wahrscheinlich nicht mehr vernehmen mußte. Immerhin hat sich Kardinal Marx nun erklärt, dass er eine verfassungsrechtliche Prüfung der „Ehe für alle“ gerne sehen würde. Der auch von uns losgetretene Widerspruch der Basis – IHR Widerstand – war schnell zu groß geworden, als dass er es beim bloßen Bedauern hätte lassen können.

Im Kirchensteuer-Deutschland wird nicht gestreikt

In Spanien, Italien und Frankreich allerdings brachte die katholische Kirche hunderttausende Menschen auf die Straße, die für den Erhalt der traditionellen Ehe demonstrierten. In Irland startete eine katholische Organisation eine breite „No“-Kampagne zur Volksabstimmung über die Ehe für alle. Alle Gesetzgebungsverfahren zur „Ehe für alle“ liefen dort g e g e n  den erklärten Widerstand der katholischen Kirche. Für die hohen Vertreter der deutschen Amtskirche ist dies alles leider kein Vorbild. Hier weht der Ehe-Nivellierung nur ein laues Lüftchen entgegen. Das muss sich unbedingt ändern. Nehmen Sie daher hier unbedingt an der Petiton „Ehe für alle stoppen“ teil: Ihr erster Widerstand bereits hat ein Umschwenken bewirkt. Bewirken wir nun, dass sich die Kirchen deutlich gegen die „Ehe für alle“ positionieren.

 

Es ist nur noch wenig Zeit – SPD, Grüne und FDP putschen die Regierung zur Ehe für alle! Protestieren Sie jetzt dagegen!

alliances-1619392_1280Der Putsch ist der SPD perfekt gelungen. Kurz vor der Bundestagswahl zwingt sie die CDU zur Abstimmung über ein Thema, bei dem die GroKo Koalitionsfrieden vereinbart hatte: die Ehe für alle. Nun soll alles ganz schnell gehen. Kommenden Freitag schon soll das Parlament nach einer nur 38-minütigen Debatte zu einer Entscheidung gelangen, die für das innere Sozialgefüge der Gesellschaft von gravierender Tragweite sein wird. Allen Menschen gleichermaßen den Zugang zur Ehe zu öffnen, scheint den Befürwortern nur ein kleiner, längst überfälliger Schritt zu sein. Die Ehe aber als Beliebigkeitsrecht für jedermann zur Disposition zu stellen, wird nachhaltige politische wie juristische Konsequenzen nach sich ziehen.

Wer fragt noch nach dem Kindeswohl?

An dessen Ende wird einsam das Kind stehen. Ein Kind kann nicht gefragt werden, wo und wie sein Leben beginnen soll und wo und wie es aufwachsen will. Ob die hergestellten „Wunschkinder“ gleichgeschlechtlicher Paare tatsächlich vom neuen Familienleben profitieren, wie unzählige Studien belegen wollen, läßt sich nicht als Momentaufnahme abschließend klären, sondern erweist sich erst nach Jahrzehnten der Generationenfolge. Einen kleinen Hinweis liefert jedoch eine Studie der Universität von Texas aus dem Jahr 2012, die 3000 erwachsene Kinder aus acht verschiedenen Familienkombinationen untersuchte, darunter auch Kinder gleichgeschlechtlicher Paare. Bei diesen Kindern erwies sich im Erwachsenenalter ein signifikant höheres Risiko gestörter Bindungsfähigkeit, sie werden häufiger arbeitslos, häufiger drogensüchtig, leiden häufiger an psychischen Problemen. Der Faktor „Unbeständigkeit“ ist für den wissenschaftlichen Leiter der Studie Mark Regnerus geradezu ein Charakteristikum von Menschen, die im homosexuellen Kontext aufwuchsen.

Merkels Berechenbarkeit ist ihre Unberechenbarkeit

Noch vor wenigen Jahren bestätigte Bundeskanzlerin Merkel das Unbehagen eines großen Teils der Bevölkerung, als sie auf ihr „Bauchgefühl“ verwies, das sie gegen die Ehe für alle einnehme. Jetzt – wie bei der Wehrpflicht, bei der Energiewende und der Öffnung der deutschen Grenze – der totale Schwenk. Jetzt, so lavierte sie in der Wirtschaftswoche, will sie schon seit „vielen Jahren“ der Überzeugung sein, daß in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften Werte wie Fürsorglichkeit und Liebe gelebt werden, ganz genau wie in einer Ehe. Deshalb, das läßt sie natürlich unausgesprochen, aber als logische Konsequenz stehen, kann auch bitteschön jeder jeden heiraten, gesetzt, man hat sich vorher gegenseitiger Liebe versichert. Nachdem nun Homo-Aktivisten so erfolgreich mit ihrem Anliegen waren, braucht man nicht lange auf die nächste Lobby warten, die demnächst Teilnahmerecht an der Ehe gemäß ihrer lebensgeschichtlichen bzw. kulturellen Besonderheiten für sich reklamiert. Ob nun als nächstes die Vielehe oder gar die Kinderehe ernsthaft diskutiert wird; wen juckt das schon, wenn man erst einmal vorgemacht bekommen hat, wie schnell sich das Grundgesetz im Sinne einer lautstarken Minderheit „modernisieren“ läßt.

Letzte Instanz bleibt das Bundesverfassungsgericht

Die Entscheidung des Parlaments am 30. Juni 2017 ist nur Willensbekundung zum Gesetz, die Letztentscheidung liegt beim Bundesverfassungsgericht. Dieses hat im Jahr 2002 die eingetragene Lebenspartnerschaft als Aliud (Anderes) zur Ehe geschaffen und rechtlich mit der Ehe gleichgestellt. Die Begründung: „Jeder ehefähigen Person steht auch nach Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft durch das LPartDisBG der Weg in die Ehe offen. Allerdings kann die Ehe nur mit einem Partner des jeweils anderen Geschlechts geschlossen werden, da ihr als Wesensmerkmal die Verschiedengeschlechtlichkeit der Partner innewohnt und sich nur hierauf das Recht der Eheschließungsfreiheit bezieht. Gleichgeschlechtlichen Paaren bleibt auch nach dem LPartDisBG die Ehe verschlossen. Ihnen wird für eine dauerhafte Bindung als Rechtsinstitut allein die eingetragene Lebenspartnerschaft eröffnet.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Damit es beim Urteil des Bundesverfassungsgerichts bleibt, schließen Sie sich bitte unserem Protest an. Die Abgeordneten unterliegen bei der Abstimmung keinem Fraktionszwang, sie entscheiden nach ihrem Gewissen. Die Entscheidung eines jeden Abgeordneten ist nicht anonym bzw. geheim, abgestimmt wird mit „offenem Visier“. Sie können also genau verfolgen, wie Ihr Abgeordneter sich zur Ehe für alle entscheiden wird. Doch ist nur noch wenig Zeit. Bitte setzen Sie sich via Mail oder telefonisch mit dem MdB Ihres Landkreises in Verbindung, und machen Sie deutlich, wie Sie zur Ehe für alle stehen und daß das Stimmverhalten im Parlament maßgeblich Ihre eigene Wahlstimme im September beeinflussen wird. Und wenn Sie noch mehr tun wollen, beteiligen Sie sich an unserer aktuellen Kampagne „5 Säulen guter Familienpolitik“ und unterschreiben Sie unsere Petition. Bitte machen Sie mit, es steht spitz auf Knopf in dieser Frage. Die Initiative für Familien-Schutz bedankt sich bei allen, die sich bereits beteiligt haben und die sich noch beteiligen wollen. Danke herzlich!

Der grüne Drache regt sich wieder – Hessen legt Aktionsplan zur sexuellen Vielfalt vor

regenbogentasseFehler zu begehen, gehört zum Leben dazu. Da geht es Parteien nicht anders als Lieschen Müller und Klein Mäxchen. Denselben Fehler aber immer wieder zu machen und gleichzeitig auf ein anderes Ergebnis zu hoffen, ist schlichte Dummheit. Kein Problem für die Grünen. Obwohl sie kürzlich in NRW für ihre durch und durch ideologische Bildungspolitik vom Wähler beinahe aus dem Parlament katapultiert wurden, experimentieren sie nun unbeirrt im Land Hessen weiter.

Diskriminierung beginnt schon beim scheelen Blick

Hinter der glatten Glas-Betonfassade seines modern wie tristen Dienstgebäudes verkündete der grüne Staatssekretär Jo Dreiseitel unter beifälligem Gemurmel von Funk und Presse den sogenannten „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“. Schwule, Lesben, inter-, trans- und queere Personen sollen sich wohler fühlen im einstigen Land der Märchenbrüder Grimm. Das können sie augenscheinlich nur, wenn ihnen vom Kita-Kind bis zum Polizisten alle Menschen mit der gleichen wertschätzenden Haltung gegenübertreten. Es darf nicht der geringste Verdacht aufkommen, daß die zuvor in Kindergärten, Schulen und Behörden intensiv eingeübte Geschlechtersensibilität im Umgang mit der „queeren“ Minderheit zu wünschen übrig läßt. Oder wie es jüngst eine lesbische Teilnehmerin mit Kind und deren Partnerin am Evangelischen Kirchentag auf den Punkt brachten: Schon beim scheelen Blick des Passanten bis zur neugierig-unschuldigen Frage, wie die beiden Frauen es geschafft hätten, sich gegenseitig zu befruchten, beginne deren Diskriminierung.

Toleranz allein reicht nicht mehr

Dies ist natürlich konsequent zu unterbinden. Mit einer großangelegten Kampagne aus Workshops und Schulprojekten, Beratungsangeboten für Verfolgte, Lehrerfortbildungen, Polizistenschulungen, zivilgesellschaftlichen Initiativen etc. will man Lesben und Schwule und alle jene, die sich nicht sicher sind, welchem Geschlecht sie genau angehören, vor Diskriminierung schützen. Diese Aufgabe ist nichts weniger als gesamtgesellschaftlich zu verstehen. Klar, daß sowas teuer ist. Insgesamt eine halbe Million Euro jährlich sind dem Bundesland Hessen die radikale Umerziehung, pardon, Aufklärung seiner Bürger wert. Gleichzeitig kann die moralische Aufrüstung des Gender-Manifests – typisch für die Partei mit dem Tugendwächtermandat – nicht hoch genug sein. Herr Staatssekretär spricht folgerichtig von „Wertschätzung“. Heißt: Es genügt nicht mehr, daß Menschen mit schwul-lesbischen Lebensentwürfen mehr oder weniger wohlwollend geduldet werden (Toleranz). Heute macht sich bereits jeder verdächtig, der nicht gleich vor Freude Purzelbäume schlägt, wenn er in Theorie und/ oder Praxis homo- bzw. welchen auch immer- sexuellen Daseinsformen begegnet. Wer frech „Wertschätzung“ für sich einfordert, darf sich jedoch nicht wundern, wenn er erstens keine bekommt und zweitens fortan als Flegel gilt. Soviel scheint immerhin auch die Pädo-Partei zu wissen.  Nach dem Motto: Wehret den Anfängen! setzt sie mit der Gender-Erziehung denn auch vorsichtshalber bei jenen an, die qua Alter am leichtesten zu manipulieren sind: Kinder und Jugendliche.

Landespolitik darf nicht zur Bundespolitik werden

Baden-Württemberg, Bremen, NRW, Rheinland-Pfalz, Thüringen – überall, wo die Grünen mitregieren, kann man davon ausgehen, daß die in alle Bildungs- und Berufsbereiche implantierte Erziehung zur Gender-Akzeptanz in vollem Gange ist. Erarbeitet werden die „Aktionsplan“ genannten Sex-Satzungen ausgerechnet von jenem Kollektiv, dessen Geschäftsmodell auf der nie enden wollenden Diskriminierung seiner Mitglieder basiert: der gut vernetzten LSBT*IQ Community bzw. deren Interessenvertretungen. Angesichts einer derartigen Parteilichkeit darf man sich über den Ausfluss an übergriffigen Forderungen an das mehrheitlich heterosexuell verfaßte Volk nicht wundern.

Wir von in der Initiative für Familien-Schutz sagen: Zeigen wir den Grünen jetzt klare Kante! Wir wollen nicht indoktriniert werden. Wir wollen einfach nur gut regiert werden!

Um den Protest gebündelt und groß werden zu lassen, zeichnen Sie bitte unsere neue Kampagne auf Civil Petition hier. Und machen Sie Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Je mehr wir werden, desto unüberhörbarer sind wir.

Die Familienpolitik muß sich grundlegend ändern! Kampagne gegen den politischen Ausverkauf der traditionellen Familie gestartet

elections-450166_1920Die deutsche Familienpolitik ist gescheitert. Zwar hat sie ihr selbsterklärtes Ziel erreicht, die Erwerbsquote von Müttern zu erhöhen. Seit Jahren steigt sie stetig an. Die Geburtenquote hingegen hält sich seit vier Jahrzehnten auf weltweit niedrigstem Niveau. Wie kann das sein? Immerhin können Frauen in diesem Land verhältnismäßig luxuriös leben, was ihre öffentlich geförderte Unterstützung angeht. Es gibt Kitas und Horte zur beruflichen Selbstverwirklichung von Müttern, es gibt ein breites Angebot an Verhütungsmitteln, zu denen inzwischen – entsetzlicherweise – auch Abtreibung gehört, es gibt Frauenquoten. „Rabenmutter“ traut sich eh´ keiner mehr zu sagen.

Erziehungskosten werden privatisiert, die Wertschöpfung solidarisiert

Diese Politik hat Schattenseiten. Denn wenn der Staat soviel mitmischen will in Erziehungsdingen, die ihn eigentlich nichts angehen, leidet die Freiheit seines Souveräns immer als erstes. Großer Nutznießer der sich jahrelang freiwillig und unentgeltlich mühenden Väter und Mütter ist die öffentliche Hand. Sie hat auf Eltern erfolgreich sämtliche Kosten abgewälzt, die Erziehung und Pflege der Nachkommen mit sich bringen. Den daraus erwachsenden Ertrag, im besten Fall ein lückenlos steuerabwerfendes Erwerbsleben des erfolgreich (aus)-gebildeten Kindes, streicht er komplett für sich ein. Der Familienlastenausgleich für die hohen Lebenshaltungskosten von Eltern, wie ihn das Verfassungsgericht einfordert, ist bislang für alle Bundesregierungen verzichtbares Beiwerk gewesen.

Die Regierung gibt den zeitlichen Takt des Familienlebens vor

Verständnis hat unsere fürsorgliche Familienministerin dann doch: Um aus dem harten Elternbrot ein Drei-Gänge-Menü zu machen, empfiehlt Frau Schwesig, möglichst alle Familienmitglieder in der Wirtschaft kellnern gehen zu lassen. Mit doppeltem Gehalt und „outgesourcter“ Erziehungsverantwortung können Eltern heute gut verdienen und dabei unbelastet leben, so als hätten sie kein Kind. Politik und Wirtschaft dürfen anschließend das machen, was sie schon immer machen wollten, nämlich Eltern so behandeln, als wären sie keine bzw. diese bis zum Umfallen erwerbstätig sein lassen. Für Burnout-Betroffene gibt’s das Müttergenesungswerk, das seit Jahren erfreut steigende Bewilligungsquoten für Anträge verzeichnet. Für den sich händereibenden Staat geht diese Rechnung noch auf – spätestens bis zur unausweichlichen Rentenexplosion.

Die institutionalisierte Kindheit beugt das Elternrecht

Die Erziehung ihrer Kinder dürfen die so Befreiten derweil getrost an den wohlmeinenden Staat abtreten. Der nutzt sein neues Einflußpotential in Krippen, Kindergärten und Schulhorten bestmöglich aus: Dort lernen Kinder, daß es für sie viele, sehr viele Entstehungsmöglichkeiten gibt. Auch ihr Geschlecht dürfen sie gerne wie Kleider wechseln, wenn ihnen gerade danach ist. Das ist schick und modern. Schließlich sind ja nicht nur die Farben im Tuschekasten bunt, sondern wir alle, irgendwie. (Um-) Erziehung beginnt nun mal bei den Kleinsten. Der natürliche, von der modernen Medizin völlig unabhängige Zeugungsakt zwischen Mann und Frau, bei der immer noch die meisten Kinder entstehen, empfinden die Verfechter der Gender-Ideologie als geistig-moralische Zumutung, die es mit systematischem Verschweigen abzudrängen gilt. Eltern, die ihr gesetzlich verbrieftes Erziehungsrecht dagegen setzen, werden mit Verweis auf die Teilnahmepflicht am Unterricht aus dem Verkehr gezogen.

Machen Sie mit! Kampagne für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Seit dem großen Paradigmenwechsel hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Familienpolitik nach und nach einem Freiheitsentzugsprogramm für Eltern gewichen. Wen wundert es bei dieser Bilanz, daß es für Frauen und Männer hierzulande immer unattraktiver wird, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen? Wahrscheinlich nur noch die Experten im Familienministerium. Es ist Zeit, umzukehren. Familien gründen sich nicht, indem immer mehr Geld ins System gepumpt wird. Frauen und Männer entscheiden sich für Kinder, wenn sie Wertschätzung dafür erfahren und wenn die Mitwelt ihnen jede Menge Anschauungsmaterial vom glücklichen Leben mit Kindern bietet. Nur eine Familienpolitik, die das bedenkt und wieder zur echten Interessenvertretung von Eltern und Kinder wird, ist gute Familienpolitik. Ein Umdenken wird jedoch nicht einsetzen, wenn gegen den schleichenden Ausverkauf traditioneller Familienwerte kein entschiedener Widerspruch gesetzt wird. Anläßlich der diesjährlichen Bundestagswahl hat die Initiative für Familien-Schutz deshalb die Kampagne „Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik“ gestartet und fünf Eckpfeiler guter Familienpolitik entwickelt. Als Petition wird das Programm an führende Vertreter der Parteien verschickt. Sie sollen Stellung nehmen, wie sie sich für gute Familienpolitik einsetzen und ob sie bereit sind, unsere Forderungen im Parlament zu vetreten. Je stärker der Protest, umso größer die Wirkung – geben auch Sie Ihre Stimme für gute Familienpolitik! Denn über Zukunft der Familie entscheidet als erster und letzter der Wähler.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Wird die neue CDU-Regierung das schulpolitische Chaos ordnen?

germany-2291551_1280„Kein Kind zurücklassen“, hieß das Motto von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Daran haben sie die Wähler am vergangenen Wahlsonntag gemessen – und ihre Partei abgewählt. Die Bildungspolitik war beinahe einem Drittel der Landesbürger das Herzensthema, das sie zur Wahlurne trieb. Zusammen mit den Grünen stürzten die Sozialdemokraten denn auch auf das schlechteste Ergebnis ihrer Landesgeschichte. Neben einer desaströsen Schulpolitik, einer teilweise völlig aus dem Ruder gelaufenen Finanzpolitik und einer immer weiter steigenden Armuts- und Arbeitslosenquote dürfte das schmachvolle Wahlergebnis der vorerst letzte negative Rekord sein, den das Kabinett Kraft während seiner siebenjährigen Legislatur zustande gebracht hat.

Die grüne Sonne der Toleranzdiktatur

Besonders toll trieben es die Grünen im Schulministerium von Sylvia Löhrmann. Die Durchsetzung ihrer ideologischen Positionen vom Gender Mainstreaming, sexueller Vielfaltslehre bis zur Inklusion geriet irgendwann zur modernen Variante des französischen Tugendterrors nach 1789. Obwohl die Zahl der frustrierten Lehrer immer weiter stieg, reihenweise Elternverbände klagten und auch offizielle Zahlen die schlechte Umsetzung und unzureichenden Ressourcen belegten, hielt das Ministerium verbissen an seinem Lieblingsprojekt fest, behinderte und gesunde Kinder in einer Klasse lernen zu lassen. Für die absolute Gleichheit ist kein Preis zu hoch. Auch beim hastig eingeführten G8-Abitur ließ sich die Schulministerin nicht von klagenden Eltern und überforderten Kindern erweichen. Keine Frage, daß in Frau Löhrmanns progressiver Erziehungsdiktatur auch die vollkommene Lehre unterm Regenbogen herrscht. Seit rund fünf Jahren dürfen Kinder in Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen der geschlechtersensiblen Pädagogik teilhaftig werden und begreifen lernen, daß Mütter mal eben zu Vätern werden können und die herkömmliche Fortpflanzungsmethode inmitten der vielen anderen bunten Möglichkeiten ein sicheres Auslaufmodell ist.

Geblendet vom eigenen ideologischen Sendungsbewußtsein

Selbstverständlich ist in NRW alles fachgemäß durchgegendert, was irgendwie nach Diskriminierung riecht. Von Anreden im behördlichen Antragsformular über Webauftritte von Organisationen bis hin zum sprachverhunzenden „Studierendenwerk“ verzweigen sich kleinteilige Maßnahmen zur groß angelegten Umerziehungsoffensive. Ein Blick auf das Personaltableau der Grünen-Fraktion ist der Blick in ein politisches Kuriositätenkabinett und belehrt selbst den Ungläubigen, daß Leute es bitterernst meinen, die Sprecherposten für Eine-Welt-Politik, Diversity Management und Queer Politik installieren.

Ein Blick zur rechten Mitte

Aus dem Stimmergebnis, das die Parteien am 14. Mai erhielten, läßt sich ein deutlicher Wählerauftrag für CDU und die erfolgreich wieder aufgestiegene FDP destillieren. Ob die sich anbahnende Koalition der Christ- und Freidemokraten zu einer politischen Zeitenwende im schwer angeschlagenen Land der Kumpel und Malocher führen wird, bleibt abzuwarten. Der designierte Ministerpräsident Armin Laschet gab bereits die Parole aus, daß die Koalitionsgespräche „die beste Bildungspolitik“ prägen solle. Immerhin hat er mit dem Erziehungswissenschaftler Rainer Dollase einen ausgewiesenen Kritiker der Inklusion in sein Kompetenzteam berufen. Wie die CDU nachgerade mit der im Sexualkundeunterricht inzwischen fest implementierten „sexuellen Toleranzlehre“ verfahren will, war weder ihrem Regierungsprogramm noch aktuellen Äußerungen zu entnehmen. Als Schulministerin Löhrmann 2012 begann, das von schwul-lesbischen Gruppen konzipierte Aufklärungsmaterial „Schule der Vielfalt“ öffentlich zu fördern, muckte lediglich die FDP kritisch auf, die Christdemokraten hingegen verhielten sich auffallend still. Die Initiative für Familien-Schutz will es genau wissen und hat den künftigen Ministerpräsidenten um eine Stellungnahme zu diesem Thema gebeten. Lesen Sie unseren offenen Brief an Armin Laschet hier. Wir sind gespannt auf seine Antwort.

„Queere Bildung“ in Schleswig-Holstein stoppen! Unser Brief an Daniel Günther (CDU)

flag-1750790_1280In Sachen „Gender Mainstreaming“ segelt Schleswig-Holstein hart am politisch korrekten Zeitgeist. Im kühlen Küstenland gilt seit 2002 per Kabinettsbeschluss die totale Gleichheit für Männer und Frauen. Seinen selbstgestellten Auftrag nimmt das Bildungsministerium sehr ernst. Alle Ressorts der Landesregierung wurden fachgemäß „durchgegendert“, führende Landesbedienstete entsprechend geschult. Kein Dokument, keine Richtlinie, kein Beschluss verlassen die Ministerien, ohne vorher auf gendertechnisch korrekte Ansprache geprüft worden zu sein. Natürlich sollen von dieser derartig gut organisierten Gleichheitsbeglückung auch die Landeskinder profitieren. Wobei die traurige Betonung auf „Kinder“ liegt. Von der Kita bis zu den Berufsausbildungsstätten wird die Gender-Umerziehung durchexerziert. Als die noch amtierende Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) 2015 stolz den vom Schwulen- und Lesbenverband erarbeiteten Pädagogik-Methodenschatz „Echte Vielfalt unterm Regenbogen“ präsentierte, begriffen endlich auch die Christdemokraten, wohin das Wohlfahrtsschiff der Zwangstoleranz-Erzieher steuert: Die traditionelle Familie sinkt in Frau Ernsts kunterbunter Fortschrittspädagogik zu einem kaum wahrnehmbaren Randphänomen herab, sogenannte Regenbogenfamilien dominieren das Kindern in der Grundschule vermittelte Alltagsbild. Selbst der CDU wurde derlei Unfug zu bunt; das skandalöse Lehrheftchen verschwand alsbald im Giftschrank des Bildungsministeriums.

Mit ihrer ideologieträchtigen Bildungspolitik darf sich Britta Ernst nun seit dem 07. Mai 2017 aus der Landesregierung verabschieden. Das Ruder übernimmt die designierte CDU-Bildungsministerin Karin Prien, die konservativere Töne anschlägt und sich laut einer Presseerklärung als Gegnerin des Gender Mainstreamings in Kitas und Grundschulen „outete“. Wir wollen wissen, wie die CDU als Wahlsiegerin mit dem Erziehungskonzept der sexuellen Vielfalt weiter verfahren will und haben den designierten Ministerpräsidenten Daniel Günther brieflich angefragt, ob die CDU ihrer Kritik nun auch Taten folgen läßt. Über seine Antwort (oder Nichtantwort) wird Sie die Initiative Familien-Schutz selbstverständlich informieren.

Familienpolitik im Fokus der Landtagswahl NRW: Sozialistischer Einheitsbrei mit neokonservativer Sauce

Flagge NRWIm Superwahljahr 2017 ist Nordrhein-Westfalen das dritte und letzte Bundesland, in dem sich am 14. Mai ein neues Parlament konstituieren wird. Vom Wählerverhalten im bevölkerungsreichsten Flächenland der Bundesrepublik geht die stärkste Signalwirkung für die im September anstehende Bundestagswahl aus. Besonders interessant ist es für uns daher zu erfahren, wie sich die einzelnen Parteien familienpolitisch positionieren. Die Initiative Familien-Schutz hat hier die Programme derjenigen Parteien ausgewertet und zusammengefaßt, die laut Umfragen mit hoher Wahrscheinlichkeit in das Landesparlament einziehen werden. Verschicken Sie das PDF an Freunde, Verwandte und Bekannte. Denn: Es liegt in Ihrer und unserer Hand, zu beeinflussen, in welche Richtung sich die Familienpolitik in den kommenden Jahren entwickelt: gegen oder für die Familie. Lesen Sie im Folgenden unseren Kommentar zu den Programmen.

SPD und Grüne sozialistisch vereint

Die geringste Lesearbeit bereiten uns die Wahlaussagen der Sozialdemokraten und Grünen. Ihre Programme sind mit denen ihrer Kollegen im Saarland und Schleswig-Holstein beinahe deckungsgleich. Hat da jemand etwa abgeschrieben? Wir wollen nichts unterstellen; rot-grüngefärbte Ideologen kennen und erkennen sich auch ohne Worte. Besonders, wenn es um die Erziehung der malochenden Landeskinder geht. Für die soll nun wieder eine bessere und immer noch bessere Vereinbarkeit von Erziehungs- und Erwerbsarbeit geschaffen werden. Die sattsam bekannte Lösung sehen die Regierungsparteien im flächendeckenden Angebot von Ganztagsbetreuungsplätzen von der Krippe bis zum Hort. Eltern sollen ihre Kinder flexibel betreuen lassen können, um störungsfrei und unbelastet von den Bedürfnissen ihres Kindes ihrem Beruf frei und möglichst länglich nachzugehen. Dieser nett gemeinte Vorschlag für erwerbstätige Eltern entpuppt sich mittel- bis langfristig jedoch nicht als entlastendes Kümmerangebot der menschenfreundlichen Regierung, sondern als knallharte Erwartung für eine bestimmte Form der Lebensgestaltung. „Nudging“, deutsch: anstupsen“, nennt man dieses aus der Verhaltensökonomie in das Politische übertragene Prinzip staatlicher Gängelei.  Wahlfreiheit für Familien sucht man bei Grünen und Sozialdemokraten denn auch vergebens.

Patchworkdecke unterm Regenbogen – Und welche Familie willst du heute leben?

Bis auf die AFD und CDU liegt die Gleichstellung von „Regenbogenfamilien“ allen Parteien ganz besonders am Herzen. Die Grünen sehen für dieses – gemessen am Anteil der Bunt-Familien an der Gesamtbevölkerung – Promille-Problem gar einen Bedarf für eine eigene „Landeskoordinationsstelle“. Die FDP will unbedingt mitmachen beim Wettbewerb für die schickste Neuumschreibung des drögen Familienbegriffs und fordert, für eingetragene „Verantwortungsgemeinschaften“ ein eigenes Rechtsinstitut zu schaffen.

CDU: Konservativer Durchbruch oder nur Wahlkampf-Luftnummer?

Das familienpolitische Programm der CDU dürfte bei Konservativen immerhin für milde Seufzer sorgen. Tatsächlich findet die christliche Partei ein Stück zurück zu alten Ufern und schreibt von der Ehe als „grundgesetzlich geschützte“ Einheit von Mann und Frau, die die „verlässlichste Grundlage für das Gelingen von Familie“ bildet. Das Grundrauschen von der vermeintlich dringend erforderlichen Ganztagsbetreuung für Kinder hat allerdings auch die Christdemokraten erfaßt. Man möchte es sich offenbar nicht mit den berufstätigen Eltern verscherzen. Paradoxerweise betont die CDU dennoch Wahlfreiheit für Familien. „Wir schreiben niemandem eine bestimmte Lebensweise vor“, heißt es. Ganz am Ende ihres Familienwahlprogramms lobt die CDU sogar in dürren Worten die heimische Betreuungsleistung, die man aktiv unterstützen wolle.

AFD bleibt sich treu: Klassische Familie im Zentrum

Die AFD kann ihren erzkonservativen Nimbus am besten bei ihren familienpolitischen Vorstellungen zelebrieren. Sie betont die Wahlfreiheit bei der Betreuung von Kleinkindern. Alle Familien- und Erziehungsmodelle müssen gleichermaßen gefördert werden, wozu für die AFD auch die Wiedereinführung eines Landeserziehungsgelds bis zum dritten Lebensjahr des Kindes gehört. Diese Familienpolitik soll Anreize geben, wieder mehr Kinder zu gebären und das drohende demographische Problem abzuwenden. Die Kritik an der Erwerbszentriertheit unserer Gesellschaft ist dabei der Stoff, aus dem ungeahnte Einhelligkeit entsteht: Sowohl AFD wie Linke werben für politische Maßnahmen, die helfen sollen, erwerbstätigen Bürgern mehr freie Zeit für ihre Familie zu geben.

Fazit: SPD und Grüne können mit ihrer einseitigen Subventionspolitik für erwerbstätige Eltern kaum punkten. Deren Familienpolitik zielt letztlich darauf ab, möglichst alle Eltern in den Vollzeiterwerb zu drängen und die Wahlfreiheit zwischen Familien- und Berufsarbeit auf ein Minimum zu beschneiden. Als erfreulich hingegen ist der neo-konservative Vorstoß der CDU zu werten, die es immerhin geschafft hat, das mehrheitlich gelebte traditionelle Familienmodell in ihrem Programm angemessen zu würdigen. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese neue alte christdemokratische Position lediglich der Feindwitterung von Richtung rechtsaußen verdankt. Für FDP und Linke ist die Mutter-Vater-Kind-Beziehung, die bis heute das Fundament  eines jeden Staates bildet, nicht einmal eine Erwähnung wert.  Man konzentriert sich im Wahlprogramm auf die Bearbeitung familienpolitischer Einzelfragen wie beispielsweise „Ehe für alle“ und „sexuelle Vielfalt“ in den Bildungsplänen.